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View Full Version : Taverne: Raqnors [Innovation]


Raqnor
06-07-2008, 06:57 AM
<p>Seid Gegrüsst ihr Bürger von Innovation!Raqnors Pub hat seine Öffnungszeiten festgesetzt.</p><div>So ist es denn nun, ein jeden Sonntag: <span style="font-size: x-small;"><em>Einlaß:</em></span> <strong><span style="font-size: small;"><span style="color: #ffcc66;">18:30 </span></span></strong><em><span style="font-size: x-small;">Beginn:</span></em><strong><span style="font-size: small;"><span style="color: #ffcc66;"> 19:00</span></span> </strong><span style="font-size: x-small;">Uhr und</span> <em><span style="font-size: x-small;">geöffnet:</span></em> <strong><span style="color: #ff9900;">bis der letzte geht</span></strong>, <span style="font-size: x-small;">wenn nicht anders angekündigt.</span></div><div><ul><li>Natürlich könnt ihr auch jederzeit vorbeikommen, da die Tore wegen Makler Tätigkeiten nun auch ständig offen sind ..es sei denn es finden Private veranstalltungen statt.  Hierbei sei aber gesagt das ausserhalb der obenfestgelgten zeit es ein zufall ist das unser personal zu gegen ist. ausser natürlich dem Kassierer, kellner und der reinigungskraft *g*</li><li>Gern nehmen wir auch Reservierungen entgegen dies kann man an "<span style="color: #ffcc66;"><strong>Raqnor</strong></span>" per "<span style="color: #ffcc66;"><strong>Nachricht an den Briefkasten</strong></span>" schicken und wir werden uns bei euch per "<span style="color: #ffcc66;"><strong>tell</strong></span>" melden um es mit unseren Terminen abzustimmen</li></ul></div><p><em>das ändern dieser Zeiten behalten wir uns vor und werden sie gegebenenfalls rechtzeitig bekannt geben.</em>Nun noch das Eröffnungs angebot <em>(imaginärer Speisen)</em> für den Samstag, 07. Juni 2008</p><ul><li><strong><span style="color: #ffcc66;">Zucker Kandierte Pilze</span> -</strong> Diese Pilze aus der zucht im Keller des Hauses sind besonders bekannt für ihre Würze und geben einen guten snack zum Bier oder Kaffee.</li><li><strong><span style="color: #ffcc66;">Marmoriertes Eiersoufflé</span> - </strong>dieses welches über die jahrhunderte reifte ist nur für jene mit starken kiefer. Die taverne übernimmt keinerlei haftung für diversenen Zahn verlust.</li><li><strong><span style="color: #ffcc66;">Glasierte Augäpfel</span> -</strong> diese Augen sind nur ein scherz, kreiert von den Konditoren Gorowyns und sind  in form gebrachte Gelantine</li></ul><p>Natürlich haben wir auch ein paar nette getränke <em>(imaginär)</em></p><ul><li><span style="color: #ffcc66;"><strong>Sumpfbowle </strong><em>(alkoholich)</em></span> - diese glibbrige grüne Brühe ist es, was ein jeder frosch oder Troll, gern hät für seinen bau doch heute nun ist es bei uns die Bowle aus dem hintersten Sumpf.</li><li><strong><span style="color: #ffcc66;">Blutrebensaft</span> - </strong>Dieser Saft, von einer expediton mit gebracht, ist gepresst aus Faust großen Beeren, die besonders in den heimischen gegenden bekannt für ihre blutrote farbe und konsistenz sind, wenn der Saft eine weile stand und ist erhältlich von Zuckersüss bis sauer je nach Stimmungslage der gepressten beere.</li></ul><p>Euer Raqnor A'ash</p><p><img src="http://www.ahoranos-clan.eu/OL/raqnor-pub.jpg" width="436" height="293" /></p>

Astidana
06-08-2008, 04:00 AM
<p>Vielen Dank für das Fest, aber dass ich als das Hauptgericht für einen Troll dienen sollte, hättest mir vorher sagen können. Also ich kann nur alle Rattongas warnen diese Lokalität alleine zu betreten. Denke wir schliessen uns alle mal zusammen und statten der Taverne einen Dringlichkeitsbesuch ab! Damit ein jeder weis, wer die Herren der Taverne sind!</p><p>Und Raqnor kauf Käse ein, sonst grillen wir dich! Denn der Käse war nicht zu finden, nur viele Füsse rochen danach.</p><p>Ansonsten ist deine Taverne wunderschön eingerichtet und deine feinen Getränke, besonders die Bowle in die der Troll mich getaucht hat, sind vorzüglich. Zu den Hähnchenschenkeln kann ich nur eins sagen, der Käse fehlte! Überbacken mit Käse sind die noch viel besser!</p><p>Aber wenn der Troll nicht gewesen wäre, hät ich gerne all die Leckerein probiert, doch wie du ja weist, musste ich fliehen! Hast wohl auch noch nie was von Artenschutz gehört oder?</p><p>Ich warne dich ganz ehrlich, wenn du nicht auf meine Schwestern und Brüder in deiner Taverne Acht gibst, dann hast bald ein Problem! Denn die örtlichen Behörden sehen nicht gerne wenn Ratten durch die Gasthäuser laufen! Und ich kenne da viele die ganz grossen Hunger haben!</p><p>Wenn ich denen von deiner Taverne erzähle, dann ist da ständig Feiertagsstimmung angesagt.</p><p>Und häng am Besten noch ein Schild an deine Taverne auf dem ein Troll abgebildet und der mit einem roten Kreuz durchzogen ist.</p><p>Und kein Gruß von mir!</p><p>Und ach ja Freundschaft? Die war mal!</p><p>Oneeye</p>

Raqnor
06-13-2008, 06:00 AM
ist leider noch in arbeit und kommt schon bald an dieser stelle.

Raqnor
06-13-2008, 06:37 AM
Seid Gegrüsst ihr Bürger von Innovation!Heute ist es denn so weit. Der erste Tag nach der eröffnung an dem wir Offen haben<div align="justify">Beginn ist wie letzten Samstag, allerding an diesem Freitag um <b><span style="font-size: small;"><span style="color: #ffcc66;">18:30 </span></span></b><span style="font-size: x-small;color: #ffcc99;"><span>Uhr und geht voraussichtlich bis</span></span><b><span style="font-size: small;"><span style="color: #ffcc66;"> 20:30</span></span> </b>Uhr.</div>Unser Angebot wird für heute sein <i>(imaginärer Speisen)</i> den Freitag, 13. Juni 2008<ul><li> <b><span style="color: #ffcc66;">Aviak supréme</span></b> - diese Aviaks sind aus feinster Gorowyn Freilandhaltung und werden mit Knoblauch, etwas Honig und edler Würze, dem Gast angerichtet. Dies ist wahrlich ein Gaumenschmaus für alle die es etwas Exotischer mögen.</li><li><b><span style="color: #ffcc66;">Marmoriertes Eiersoufflé</span> - </b>dieses welches über die jahrhunderte reifte ist nur für jene mit starken kiefer. <i>(Die taverne übernimmt keinerlei haftung für diversenen Zahn verlust.)</i></li><li><b><span style="color: #ffcc66;">Glasierte Augäpfel</span> -</b> diese Augen sind nur ein scherz, kreiert von den Konditoren Gorowyns, sind  in form gebrachte Gelantine. Bunt bemahlt stehen sie zum verzerr auf dem tresen. </li><li><b><span style="color: #ffcc66;">Trollohren</span></b> <i><span style="color: #990000;">(sehr klebrig)</span></i> - sind ein zuckergebäck welches über kleiner flamme im ofen gebacken und zu guter letzt mit etwas Bixiehonig bestrichen wird. <i>(Die Taverne übernimmt keine Haftung für diverse mund und Kiefer Verklebungen)</i></li></ul>Natürlich haben wir auch ein paar nette getränke <i>(imaginär)</i><ul><li><span style="color: #ffcc66;"><b>Sumpfbowle </b><i>(alkoholich)</i></span> - diese glibbrige grüne Brühe ist es, was ein jeder frosch oder Troll, gern hät für seinen bau doch heute nun ist es bei uns die Bowle aus dem hintersten Sumpf.</li><li><b><span style="color: #ffcc66;">Blutrebensaft</span> - </b>Dieser Saft, von einer expediton mit gebracht, ist gepresst aus Faust großen Beeren, die besonders in den heimischen gegenden bekannt für ihre blutrote farbe und konsistenz sind, wenn der Saft eine weile stand und ist erhältlich von Zuckersüss bis sauer je nach Stimmungslage der gepressten beere.</li></ul>Euer<img src="http://ahoranos-bibliothek.forenking.com/user/6318/album/Raqnors_Taverne/raqnor.jpg" border="0" alt="" />

Eovania
06-13-2008, 03:46 PM
<p>Seht hier ein <a href="http://eq2players.station.sony.com/news_archive_content.vm?month=062008&id=1136" target="_blank">Interview </a>mit Raqnor über seine Taverne!</p>

Raqnor
06-20-2008, 07:16 AM
Seid Gegrüsst ihr Bürger von Innovation!Heute ist es denn so weit. Der erste Tag nach der eröffnung an dem wir Offen haben<div align="justify">Beginn ist wie letzten Samstag, allerding an diesem Freitag um <b><span style="font-size: small;"><span style="color: #ffcc66;">18:30 </span></span></b><span style="font-size: x-small;color: #ffcc99;"><span>Uhr und geht voraussichtlich bis</span></span><b><span style="font-size: small;"><span style="color: #ffcc66;"> 20:30</span></span> </b>Uhr.</div>Unser Angebot wird für heute sein <i>(imaginärer Speisen)</i> den Freitag, 20. Juni 2008<ul><li> <b><span style="color: #ffcc66;">Aviak supréme</span></b> - diese Aviaks sind aus feinster Gorowyn Freilandhaltung und werden mit Knoblauch, etwas Honig und edler Würze, dem Gast gereicht. Dies ist wahrlich ein Gaumenschmaus für alle die es etwas Exotischer mögen.</li><li><b><span style="color: #ffcc66;">Drachenkrauteintopf</span> </b><span style="color: #990000;"><i>(extrem Scharf)</i></span><b> - </b>Serviert in steinernen Schüsseln wird es ein jedem Gast flammbiert gereicht mit etwas eingelegtem Fleisch <i>(Die taverne übernimmt keinerlei haftung für diversenen verbrennungen des Mundes, Gedärme und anderen Gästen.)</i></li><li><b><span style="color: #ffcc66;">Glasierte Augäpfel</span> -</b> diese Augen sind nur ein scherz, kreiert von den Konditoren Gorowyns, sind  in form gebrachte Gelantine. Bunt bemahlt stehen sie zum verzerr auf dem tresen. </li><li><b><span style="color: #ffcc66;">Trollohren</span></b> <i><span style="color: #990000;">(sehr klebrig)</span></i> - sind ein zuckergebäck welches über kleiner flamme im ofen gebacken und zu guter letzt mit etwas Bixiehonig bestrichen wird. <i>(Die Taverne übernimmt keine Haftung für diverse mund und Kiefer Verklebungen)</i></li></ul>Natürlich haben wir auch ein paar nette getränke <i>(imaginär)</i><ul><li><span style="color: #ffcc66;"><b>Sumpfbowle </b><i>(alkoholich)</i></span> - diese glibbrige grüne Brühe ist es, was ein jeder frosch oder Troll, gern hät für seinen bau doch heute nun ist es bei uns die Bowle aus dem hintersten Sumpf.</li><li><b><span style="color: #ffcc66;">Blutrebensaft</span> - </b>Dieser Saft, von einer expediton mit gebracht, ist gepresst aus Faust großen Beeren, die besonders in den heimischen gegenden bekannt für ihre blutrote farbe und konsistenz sind, wenn der Saft eine weile stand und ist erhältlich von Zuckersüss bis sauer je nach Stimmungslage der gepressten beere.</li></ul>Euer<img src="http://ahoranos-bibliothek.forenking.com/user/6318/album/Raqnors_Taverne/raqnor.jpg" border="0" alt="" />

Ataie
06-23-2008, 03:46 AM
<p>Die Speisekarte hört sich jedesmal so verführerisch an. Schade, dass dieses RL-MMORPG mich leider gefangen hält und ich nicht zu diesen Zeiten einloggen kann <img src="http://forums.station.sony.com/eq2/images/smilies/8a80c6485cd926be453217d59a84a888.gif" border="0" alt="SMILEY" width="15" height="15" /></p><p>Ich hoffe trotzdem, dass es irgendwann mal klappt und bis dahin *thumbs up* für diese tolle RP-Idee mit der Speisekarte <img src="http://forums.station.sony.com/eq2/images/smilies/e8a506dc4ad763aca51bec4ca7dc8560.gif" border="0" alt="SMILEY" width="15" height="15" /> (mhm.. vielleicht könnte auch irgendwann mal wer diesen armen Thumbs-up-Smilie entzerren <img src="http://forums.station.sony.com/eq2/images/smilies/ed515dbff23a0ee3241dcc0a601c9ed6.gif" border="0" alt="SMILEY" width="15" height="15" />&nbsp<img src="/smilies/8a80c6485cd926be453217d59a84a888.gif" border="0" alt="SMILEY" /></p>

Raqnor
07-17-2008, 10:26 AM
Seid Gegrüßt edle Lords und Ladys von Innovation!Es wird mal wieder zeit das ich mich hier zu wort melde und euch einige ankündigungen für den Morgigen Tage ans herze lege,, denn Morgen, Freitag den 18.07.2008 sind wieder einmal die Tore zu Raqnors Taverne für euch geöffnet zu einem Themen Abend der Sumpfiger nicht sein kann denn es ist der sogannte Sumpftag.Nun werdet ihr euch sicher fragen, was das nur sein soll, dann sollt ihr nicht lange in unwissenheit schmachten. Es hat sich ergeben das Klein Raqnor nichts ahnend durch Feerott wanderte als er über einen kleinen wenn gar hübschverzierten stein Stolperte und "Schwups" in einen Strudel magischer energien fiel. Als er dann nach.. ich schätze mal.. wenigen augenzwinker später erwachte befand er sich in einem kleinen Dorf namens Kugup. ein Froschlokdörfchen und erfuhr von dessen Schweren nöten. Die Nöte waren gar fürchterlich und tragisch doch Raqnor wusst sich und den fröschlein zu helfen und so ist er nun entstanden der Sumpftag in Raqnors Taverne.Also kommt nun herbei ihr lieben leut und gesellt euch zu mir an meinen tresen. Eßt speisen "lecker" wie die Fliegenschenkelsuppe und trinkt dazu ein kühles Sumpf-Dunkelbier welches ich extra für den abend habe importiert. Natürlich gibt es auch andere leckerein doch jede gekaufte speise aus dem fernen Kugup hilft den fröschlein auch weiter. <img src="http://ahoranos-bibliothek.forenking.com/user/6318/album/Die%20Taverne/tresen.jpg" alt="" border="0" /><span style="color: #ffcc00;"><b>Beginn ist diesmal um 19 Uhr und das ende ist noch nicht abzusehen.</b></span>Möget ihr euch Amüsieren bei trank und schmaus und der Abend so richtig Sumpfig werden.Euer Raqnor A'ash PS: wer sich passend verkleiden will kann dies gern tun es ist alles erlaubt was in Sümpfen so lebt <img src="/eq2/images/smilies/283a16da79f3aa23fe1025c96295f04f.gif" border="0" alt="SMILEY" width="15" height="15" />

Raqnor
01-12-2009, 03:40 AM
<p><span style="font-size: medium; color: #800080;"><strong>Neueröffnung am 18. des 1. Mondes im Jahre 2009!</strong></span></p><p>Seid Gegrüßt Einwohner von Innovation!</p><p>Wir, das Team von Raqnors Taverne sind Stolz darauf, euch erneut in unsere Räume von Gorowyn einzuladen und euch die Abende mit Speis, Trank und Poesie zu versüßen.</p><p>Also kommt herbei ihr Abenteurer aus der Ferne und lasst euch auf ein Bier, Wein oder einem von unserer Köchin "Rosalynde" zubereiteten Menü nieder und lauscht den Erzählungen unserer Barden und Gastsprecher.</p><p>Euer</p><p><img src="http://www.ahoranos-clan.eu/OL/raqnor-pub.jpg" /></p><p><span style="text-decoration: underline;">Hier noch ein Paar Daten die es zu beachten gilt:</span></p><p style="text-align: left;"> </p><p style="text-align: left;">Termin:        <strong>18.01.2009</strong></p><p style="text-align: left;">Einlass ab:  <strong>18:30 Uhr</strong></p><p style="text-align: left;">Beginn:       <strong>19:00 Uhr</strong></p><p>Ende:               <strong>---</strong></p><p style="text-align: center;"><img src="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/images/char-rosalynde.jpg" width="448" height="331" /></p><p style="text-align: center;"><em>oben: Rosalynde unsere Köchin</em></p><p style="text-align: center;"><em>unten: einige Bilder zur neu gestalteten Taverne</em></p><p style="text-align: center;"><img src="http://www.ahoranos-clan.eu/OL/Taverne_neu.gif" width="640" height="487" /></p>

Assynrae
01-18-2009, 08:11 PM
<p>Mein Glückwunsch zu euer Taverne! Sie ist super eingerichtet und Wirt und Köchin schauen wirklich zum Wohl ihrer Gäste. Ich freue mich auf weitere Besuche bei euch.</p><p>Skirrash Sturmkralle</p>

Raqnor
01-23-2009, 12:07 AM
<p>Die Neueröffnung war ein Voller erfolg und die vielen besucher schienen sich prächtig zu amüsiere . hier zu werde ich schonbald ein paar bilder bereitstellen doch zu erst der Termin der nächsten Öffnung unseres PUB's.</p><p>kommenden Sonntag, 25. Januar 2009</p><p>Einlass wie gehabt an 18:30 Uhr und</p><p>beginn um 19 Uhr ein ende ist wie üblich nicht in sicht <img src="/smilies/3b63d1616c5dfcf29f8a7a031aaa7cad.gif" border="0" alt="SMILEY" /></p><p>auf ein baldiges Wiedersehen</p><p>euer</p><p><img src="http://www.ahoranos-clan.eu/OL/raqnor-pub.jpg" width="436" height="293" /></p>

Rosalynde
02-16-2009, 10:25 AM
<p>Hallo liebe Tavernenbesucher, Geschichtenliebhaber, Kneipenprügler, sowie Musikanten, Tänzer, Poeten und Rätsel- und Spieleschmiede jeglicher Rasse.</p><p>Nach nunmehr vier Wochen, da die Sonntäglichen Tavernenabende immer mehr zulauf fanden ist es an der Zeit der breiten Öffentlichkeit genauer zu erklären, was einen in diesem Etablissement alles erwartet.</p><p>Das ich als Chefköchin des raqnor ein erstklassiges Essen koche und auch meine Getränke vom feinsten sind dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Die Brell gesegneten Bierfässer und Krüge laden zur Selbstbedienung ein (allerdings mit ernsten Trunkenheitsfolgen), ebenso wie das reichhaltige immer vorhandene Büffet mit Huhn, Schinken, Keksen und Pudding soviel man will und Glühwein und Heiße Schokolade für die, die unseren Kühltruhen oder dem Eisdrachen zu nahe kamen.</p><p>Ich bereite auch für jeden der es möchte spezielle Speisen zu. Ich stelle mich da ganz auf die kulinarischen Wünsche meiner Kunden ein. Für das leibliche Wohl ist also in jeder Hinsicht gesorgt.</p><p>Aber das ist bei weitem nicht alles. Hinzu kommen am Sonntag abend Geschichten erzählen auf der Entspannungsempore der Taverne, Spiele an den Spieltische, Tavernengespräche ohne jeden Höflichkeitszwang... auch eine deftige Streiterei findet geneigte Zuhörer.</p><p>Nun und wenn sich einige Streithähne absolut nicht einigen können und ihren Disput lieber mit Waffengewalt austragen wollen, nun für solche Fälle haben wir einen der runden Teppiche in der Gaststube zum Ring des Blutes erklärt (einen, schließlich wollen wir nicht jede Woche alle drei vom Blut reinigen müssen) wo geneigte die dazu Willens sind ihre Duelle vor amüsiertem Publikum abhalten können.</p><p>Musikalisch begleitet dabei von unserem Hausdrachen auf dem Klavier. Vielleicht warten nächstens ein paar der Raufbolde ja auch mal ab bis wir entsprechend Wetten plaziert haben. Im wesentlichen gibt es dort nur eine Regel, man verhält sich eben so das einem der Tavernenbesuch Spass macht. Was wir natürlich von unseren Gästen erwarten ist ein enig toleranz, daß nicht jeder unter Spaß dasselbe versteht.</p><p>Aber die Taverne ist gross genug das jeder mit Gleichgesinnten auch ein ruhiges Plätzchen findet, falls der Trubel unten in der Gaststube zu groß wird.</p><p>Natürlich kann die Taverne auch für Feiern jeder Art gemietet werden (ausser Sonntags zu den offiziellen Öffnungszeiten), seien es Hochzeitsfeiern (*lächelt zu Bruun und Jadwiga*), Gildenbbesäufnisse oder irgendwelche Festivitäten sonstiger Art.</p><p>Sollten dabei irgendwelche Kleidungsstücke zu Schaden kommen hält sogar Raqnors Modeboutique in den oberen Räumen Ersatz bereit.</p><p>Was ich garantieren kann ist das kein Gast unseres Hauses in irgend einem Essen landet. Obwohl ich als Trollin aus jedem was leckeres zubereiten könnte. Aber zum einen hat das Raqnor mir verboten und zum anderen habe ich genug Zutaten immer vorrätig.</p><p>Als besonderen Service bieten wir auf Wunsch auch nüchternprügeln für diejenigen an, die zu ausgiebig von Brells Fass genascht haben. So kommen sie zumindest dann nüchtern zu ihren Familien was sicher so manchen Krach vermeidet.</p><p>Der nächste Tavernenabend ist wie jede Woche am Sonntag, dem 22.02.2009 Einlass wie immer 18.30, auch nicht schlimm wenn man früher da ist, nur dann muss man mit dem Büffett vorlieb nehmen und den FässernAb 19.00 Uhr ist dann der Tavernenabend wieder offiziell eröffnet.</p><p>Zu späterer Stunde werde ich als Geschichtenerzählerin dann etwas Abenteuerliches zur Geschichte Norraths erzählen und über einen Personalwechsel in der Arena von Freihafen, nach Lucans Art der Personalauswahl. Vielleicht lassen wir uns noch ein kleines Rätselspiel einfallen.</p><p>Und eines noch: Uns sind auch jederzeit Gastmusikanten, Poeten, Erzähler, Tänzer, Duellanten und jede Art Selbstdarsteller willkommen, die in unserer Taverne etwas vortragen, vorführen oder zum besten geben wollen. Also wer Interesse hat, sendet uns nur eine pm und wir werden uns mit euch in Verbindung setzen.</p><p>Rosalynde GrünwaldaChefköchin im Raqnor'sGorowyns feinstem Pub</p><p>Öffnungszeiten Sonntags ab 18.30 bis der letzte Gast draußen ist.</p>

Rosalynde
02-23-2009, 05:22 AM
<p>Das war ja vielleicht ein Tag wieder gestern. Auch wenn es zuerst relativ ruhig noch in der Taverne war, so wurde es im Laufe des Abend doch noch reichlich turbulent. Einer der stammgäste des Raqnors versuchte wohl entgültig Brells gesegnetes Fass zu leeren und musste im Laufe des Abends gleich mehrfach unseren Nüchternmachservice in Anspruch nehmen. Naja, inzwischen fallen die Blutflecken auf dem Teppich nicht wirklich mehr auf. Zumindest schleppte ihn spät in der Nacht dann eine gute Freundin nach Hause, zum glück war er als Waldelf wohl eher ein Leichtgewicht das sich die Dunkelelfe dann wie immer Problemlos über die Schulter warf.</p><p>Ich bereitete gewohnt geübt meine Spezialspeisen für verwöhnte Gäste vor, die giftspeisen für einen Giftliebhaber, die verschiedenen Käsekuchen für die Rattonge, Garnelen und Pfeilhechtspiese für die übrigen Gäste und natürlich meinen Speziallikör und den Martini... als plötzlich ein Angehöriger der Wache von Freihafen erschien und einen unserer Gäste verhaften wollte. Nun sind uns natürlich auch die Angehörigen der Wache von Freihafen hoch willkommen, schliesslich haben wir immer genug von Lucans Lagerbier auf Lager, allerdings nicht in amtlicher Mission.</p><p>Im Raqnor's herrscht nur ein Gesetz, und das ist Raqnor's Hausordnung. Gäste werden nicht verhaftet, ich darf sie als Köchin ja nicht einmal zubereiten. Jedenfalls, was immer der Rattonga den die wohl suchten getan haben soll, in unserem Etablissement wird niemand verhaftet. Naja, dazu kam es ohnehin erst mal nicht mehr, da einer der Gäste ohnehin schon die Sache... oder sollte ich besser sagen... das Messer in die Hand genommen hatte.</p><p>Zum Glück war es einer der Elfischen Gäste und nicht einer der etwas in Sachen Messergebrauch geübteren Dunkelelfengäste, so konnten wir den Angehörigen der Wache nach einigen Heilkünsten erst mal wieder nach Hause schicken. Ausserdem schien es mir ohnehin merkwürdig das sich die Wache so wegen einem Mord aufregt. Der kleine rattonga den die verfolgten sah auch wirklich nicht schuldbewusst aus. Der Hochfürst schätzt die Kunst der Assassinen durchaus, solange sie erfolgreich sind, und den Versagern die sich ermorden lassen, kräht da ohnehin kein Hahn nach. Darüber haben wir die Wache dann auch versucht in ausreichendem Masse aufzuklären. Sie hatte ohnehin Glück das einer der Kommandanten der Freihafen Miliz, der zu unseren Stammgästen gehört an dem Abend nicht da war.</p><p>Jedenfalls sagte sie etwas, das sie mit Verstärkung wiederkommen wollte, *mit dem Kopf schüttelt*.  Na ich nehm mal an, dass sie nächste Woche einfach zum Freibier erscheinen werden.</p><p>Zu später Stunde erschien dann auch noch ein Gast der seine Speisen auf jeden Fall roh wollte, ein Iksar. Zum Glück hatten wir noch ein paar Aviaks da, wovon er einen gleich in der Gaststube zerriss, zum Glück über unserem Duellteppich. Da er danach noch nicht gesättigt war gaben wir dann noch einen unserer Gezeitenfürsten, die sonst die Gaststube fegen zum Verzehr frei (zum selbst einfangen versteht sich, da er auch diese nur lebend essen wollte). Die Schlange war allerdings so gross das er sich ein grosses Stück noch zum Essen mitnahm. Die Rechnung fiel natürlich in exorbitanter Höhe aus, für einen 10 Meter langen Gezeitenfürst und die Reinigungskosten der Teppiche und Fussböden. Zumindest konnte auch dieser Gast zufrieden gestellt werden.</p><p>Einige verliebte Rattonga liessen sich von der ganzen Angelegenheit natürlich nicht stören.</p><p>Später erschien auch noch ein Barde aus Freihafen, der uns dann, falls sich Raqnor mit ihm bezüglich des Honorars einig wird, in der Kommenden Woche unterhalten wird mit Trinkliedern und vielleicht auch Balladen wenn wir ihn dazu überreden können. Er vermisste zwar sehr eine Bühne, doch die Akustik unserer Entspannungsempore im raqnors überzeugte ihn dann doch.</p><p>Ein besonderer Dank nochmals an die Wache von Freihafen, und ich hoffe euch nächste Woche wiederzusehen... das Bier steht bereit, eine Gelegenheit die sich sicher kein aufrechter Freihafener entgehen lässt. <img src="/eq2/images/smilies/3b63d1616c5dfcf29f8a7a031aaa7cad.gif" border="0" /> Und nicht nur Bier, leider kamen wir ja aufgrund der Erörterungen zu irgendwelchen Haftbefehlen gar nicht dazu uns über die genauso wichtige Speisekarte zu unterhalten.</p><p>Nächster Tavernenabend 01.03.2009 wie immer 18.30 Einlass, 19.00 Uhr Beginn (Ende offen)  im Raqnor's in Gorowyn</p>

Assynrae
03-02-2009, 05:23 AM
<p>Endlich habe ich meine Sonntags-Taverne wieder! Als Stammbesucherin in Talktalk und Fhayds Nagafens Flamme, habe ich es wirklich schmerzlich vermisst, als sie ihre Tore zuerst vorläufig und dann definitiv geschlossen haben und um so mehr freue ich mich nun, dass  es eine andere Taverne gibt, die ich regelmässig mit den verschiedensten Chars unsicher machen kann!</p><p><strong>Ein grosses Dankeschön an Raqnor und Rosalynde, dass sie die Taverne im Gang halten, bestens zu ihren Gästen schauen, uns sogar mit tollen Geschichten verwöhnen und vor allem einfach eine Plattform für Rollenspiel bieten!</strong></p><p>Auch wenn ich nicht unbedingt ein Freund von teenagermässig rumalbernden Gästen bin *hüstel* - gibt es doch ein Haufen nette Besucher und gar die Möglichkeit für spontane kleine RP-Plots, ich hoffe sich dieser Aspekt nicht gleich wieder ausstirbt, denn für mich sind das die schönsten Stunden, wenn man einfach mal seine Charakteren ausspielen kann (*winkt Fraluno und Vandalor mal mit ihrer Milizwachen-Rüstung schepernd zu*)</p><p>Skirrash Sturmkralle<span style="font-size: xx-small;"></span></p>

Rosalynde
03-02-2009, 07:42 AM
<p>Bericht Tavernenabend vom 01.03.2009</p><p>Eines Vorweg. bitte wundert euch nicht, wenn ich die meisten Gäste nicht unbedingt beim Namen nenne. Ich möchte berichten was so alles vorgefallen ist, aber nicht unsere Gäste in Schwierigkeiten bringen, von denen vielleicht die Gefährten zuhause nicht einmal wissen, daß sie sich in einer Taverne hochgeistigen Getränken hingeben.</p><p>Gestern war natürlich auch auch wieder ein Ereignisreicher Abend im Raqnors, auch wenn ich natürlich vorher immer erst mal befürchte das nur wenige in diesen turbulenten Zeiten sich wirklich die Zeit nehmen um ein ereignisreiches Wochenende abends in der Taverne ausklingen zu lassen. Zumal stand der Beginn erst mal unter keinem guten Stern, hatten doch Raqnor und ich noch zwei Stunden vor Eröffnung ein paar Gildenmitgliedern Hilfe in Knochenbrecherwarte zugesagt. Erst drin erfuhren wir dann das sie zu einer Audience zu Kaiser D'Vinn wollten.. und wir wußten das wird knapp. Als es 5 Minuten vor halb Sieben war, Einlasszeit in die Taverne, standen wir an der Einganstür vor Kaiser D'Vinn. Nun wollten wir unsere Begleiter nicht enttäuschen, informierten das offizieller Beginn 19.00 Uhr ist da unser Wirt noch an den Zollschranken aufgehalten wird, und bis dahin das Büffett und die Fässer zur Selbstbedienung im Raqnors einladen. Dann stürmten wir den Thronsaal, erledigten die schwächlichen Wachen und den Champion, nur um Festzustellen das der Kaiser nebst Gemahlin inzwischen das Weite gesucht hatte. Aber egal, den erwischen wir schon noch.. und im Eiltempo gings zur Taverne.</p><p>Zum Glück hatte ich schon am Nachmittag genügend Vorräte gekocht und gebraut, die ersten Absinthfässchen waren auch schon fertig und die Garnelencocktails, genügend Käsekuchen für pelzige Rattongas und andere Naschkatzen, gefiltertes Leben für die Blutliebhaber, ein par Antonia Biere und einige Riesenfässer von Lucans Lagerbier sollte die Wache von Freihafen mit Verstärkung auftauchen und wieder irgendwelchen Wünschen hinsichtlich Verhaftung eines unserer Gäste nachgehen.</p><p>Es war also alles bereit und ich ging in unsere Taverne an die Arbeit. Ich war natürlich erleichtert bereits vorm Eingang die ersten Stammgäste zu sehen, sicherheitshalber hatten wir auch einen befreundeten Inquisitor eingeladen, der vom Beruf her einer der Kommandanten der Milizwache von Freihafen ist. Sollten da wieder welche mit einem Haftbefehl auftauchen, könnte dieser sicher den Sachverhalt klären, bevor einer unserer Gäste wieder zu seinem Messer griff oder die Wachen schneller von diversen Pfeilen durchbohrt würden, ehe sie überhaupt merken was los ist. Unsere Gäste sind zum großen Teil recht wehrhaft, und da unser Mobiliar weitestgehend Tavernenprügelei erprobt ist inzwischen, sehen wir das auch gelassen. Zumal mir das als eigentlich treue Anhängerin Lucan's nicht wirklich recht wäre, wenn seine Beauftragten Schaden erleiden. Andererseits sind mir natürlich die Gäste auch aus Qeynos und Kelethin genauso lieb und ich dulde da keine Gegenseitigen Übergriffe, es sei denn die Gäste wollen unbedingt ihre Kräfte messen, oder nehmen unseren Service zum Nüchternprügeln in Anspruch.</p><p>Schon zu Anfang war es eine illustre Gästeliste, auch von der Zusammenstellung her. Ein Fae, ein Dunkelelf, ein paar Rattongas und nach und nach kamen erst einmal noch einige Kerraner, die sich sofort über die neuesten Fischgerichte hermachten. Unter den Rattongas war auch der, den die Wache eine Woche zuvor verhaften wollte, also befand er sich wohl immer noch auf freiem Fuß ob auf der Flucht sollte sich dann zu einem späteren Zeitpunkt noch herausstellen.</p><p>Nach vielem gegenseitigen Geknurre und Angefauche von Seiten der Rattonga und der Kerraner, das wir mit genügend leckeren Speisen und Getränken etwas beruhigten, begannn dann erst einmal Gespräche über den Geruch von nassen Katzen und der Tatsache das nasses Rattongafell so ziemlich denselben Geruch hat. Etwas abgelenkt wurden wir dann dadurch das der eine Kerraner, nebenbei gesagt ein Bewerber um den Titel des Mr. Norrath ein oder mehrere Augen auf eine überaus hübsche Kerranerin geworfen hatte die dem aber sehr abgeneigt war und seine Avancen zum teil rechtKrallengreifig abwies. Nicht einmal ein von ihm wirklich rührend vorgetragenes Liebeslied konnte sie da umstimmen. Sie war wohl zu diesem Zeitpunkt einfach nicht rollig genug.</p><p>Da die Gäste nun von Speis und Trank etwas erschöpft waren und froher Stimmung durch das Lied des Kerraners baten wir alle auf unsere Entspannungsempore für eine weitere Erzählung aus der Geschichte Norraths. Ich hatte mir für diesen Abend den Bericht über einen recht interessanten Kampf in der Arena von Freihafen herausgesucht, besonders gewidmet der Wache von Freihafen und einem ihrer Kommandanten. Leider konnte er nur von fern zuhören, da er zu diesem Zeitpunkt eine Bewerberin für unsere Gilde ins inquisitorische Verhör nahm um ihre Geeignetheit und Stabilität zu prüfen, die man nun einmal braucht um mehr als einen Tag in unserer sehr verrückten Gemeinschaft überstehen zu können. Er hat als Inquisitor da sicher seine Methoden und hat den Auftrag mit aller Gewissenhaftigkeit ausgeführt.</p><p>Diesmal habe ich die Geschichte sogar zum Nachlesen niedergeschrieben.<a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/eq-lore/buch-pruefung-arena-fh.html">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/eq-...g-arena-fh.html</a></p><p>Die Gäste bedankten sich für die Geschichte und wandten sich wieder Speise und Trank zu. Ich hatte inzwischen festgestellt, dass die bestellung weiterer Runden Absinth meine Süßhülsenholzvorräte aufgebracht hatte und ging in die Gildenhalle zum Brennstoffhändler meines Vertrauens um für weitere Aufträge gewappnet zu sein, traf dabei auf die kleine Rattonga die die Zustimmung unseres Inquisitors, eines der wirklich süssesten Mäuschen die ich bisher gesehen hatte, und erklärte ihr noch schnell die wichtigsten Einrichtungsdinge in der Gildenhalle. Dann eilte ich zurück zur Taverne.</p><p>Hier war inzwischen in meiner Abwesenheit die Wache von Freihafen aufgetaucht. Diesmal zum Glück nicht im Dienst sondern in ihrer eng bemessenen Freizeit. Also kredenzte ich ihr sofort einige Krüge von Lucans bestem Lagerbier. Schliesslich hoffe ich darauf das sich die guten Getränke herumsprechen und noch mehr Angehörige der Wache uns mit ihrem Besuch beehren. Natürlich ausserdienstlich. Ich werde es dem Hochfürsten auch nicht mitteilen das er da Wachen in der Miliz hat, die ihre Freizeit als zu eng bemessen betrachten *grinst belustigt*.</p><p>In der Gaststube war zu diesem Zeitpunkt allerdings auch wieder der Assassine, den sie eine Woche zuvor festnehmen wollte. Doch bevor sie diesen Ambitionen zu sehr nachkommen konnte, kam der Kommandant der Miliz von Freihafen, Vandalor, der im Aussendienst in Gorowyn weilt, die Treppen vom Kaminzimmer heruntergeschritten und ging auf den Wächter zu. Ich bekam nur Bruchstücke des Gespräches mit, etwas davon das er eindeutig klar machte das sie in der Taverne keinerlei Jurisdiction habe und das er selbst das entsprechende Subjekt observiere. Auf ihre Nachfrage, wer ihm denn diesen Auftrag gegeben hätte, herrschte er sie an: "Ich mir selbst! Ich bin Kommandant der Miliz von Freihafen, erkennen sie einen Kommandanten ihrer Wache nicht einmal wenn er vor ihnen steht, Wächter?" Da nahm sie dann doch vorsichtshalber Haltung an. Leider konnte ich das weitere Gespräch nicht verfolgen, da sich die beiden dann ins Kamin- und Spielzimmer in die obere Ebene zu vertraulichen Gesprächen zurückzogen.</p><p>Allerdings schien es zu beiderseitiger Zufriedenheit verlaufen zu sein. Sie kamen nach langer Zeit wieder herunter, teilten dem Assassinen mit das er in der Taverne sicher sei, da darin nur die Hausordnung Raqnor's gilt. Allerdings gilt diese Sicherheitszusage nicht mehr, falls er ausserhalb der Taverne angetroffen wird. Später verliessen die beiden Milizangehörigen gemeinsam die Taverne, was auch immer sie vorhaben. Neugierige Nachfragen führten da leider nur zu der Auskunft, das dies Geheimsachen seien die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Aber anscheinend hatte es irgendwas mit Inquisitorischen Verhören zu tun, zumal Vandalor später auch noch danach fragte was eigentlich aus dem später angekommenen Begleiter des Assassinen geworden sei, und als ich sagte daß er die Taverne inzwidschen verlassen habe etwas vor sich hinmurmelte.</p><p>Ich bin mir fast sicher das es etwas war wie: "Dieses Subjekt ist also noch auf freiem Fuß." Bei genauer Überlegung.... der Assassine war auch fast zu dem Zeitpunkt gegangen als die Milizangehörigen die Taverne verliessen. Nun ja, was immer auch draussen vorgefallen ist, vielleicht erfahren wir es ja nächste Woche.</p><p>Natürlich gab es auch eine Anzahl von Raufereien wieder und einige Trinkwettbewerbe an Brells Fass und an einem Krug Tumpy Tonikum. Jedenfalls nahmen einige Gäste auch wieder den Nüchternprügelservic gerne an, für Gäste die ohne blaue Flecke nüchtern werden wollen sagte Raqnor das er sie auch gern im Waschraum ertränken kann. Am Ende des Abends nahm ich dann doch Vandalors Idee besser an, die blauen Teppiche in der Gaststube durch rote Teppiche zu ersetzen, auf denen Blutflecke nicht so sehr auffallen.</p><p>Alle Gäste verliessen froh und zufrieden, nüchtern oder trunken, je nachdem wie sie es wollten, die Taverne. Ich hoffe viele von Ihnen nächste Woche wiederzusehen, und natürlich bin ich gespannt ob nächste Woche auch der Assassine erscheint, oder ob er ausserhalb der Taverne doch noch der Freihafenmiliz in die Arme gelaufen ist. Wir hatten ja eigentlich angeboten ihn an einem Sicheren Ort abzusetzen mit Raqnors Traveling Service.. aber nun gut... warten wir ab was geschehen ist.</p><p>Bis nächsten Sonntag in Raqnors Taverne (08.03.2009 18.30 Einlass, 20.00 Uhr Beginn und natürlich Server Innovation im Raqnor's in Gorowyn)</p><p>Ach ja, hier noch ein Blick auf mein Lieblingskochbuch, aus dem ich leider KEIN einziges Gericht zubereiten darf. <a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/eq-lore/buch-altes-kochbuch.html">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/eq-...s-kochbuch.html</a></p>

Eovania
03-02-2009, 04:20 PM
<p>Vielen Dank für deine Zusammenfassung, Rosalynde!</p>

Rosalynde
03-04-2009, 08:42 AM
<p>Ergänzung zum Tavernenbericht über Geschehnisse ausserhalb der Taverne, während wir drin noch feierten</p><p>Rosalynde schleicht noch einmal verstohlen hier hinein, hat doch ihre Hartnäckigkeit tatsächlich dazu geführt doch nochmal einen Blick auf das Streng geheime Dossier des Herrn Inquisitors, dem der bedauernswerte Rattonga Fraluno wohl doch ausserhalb der Taverne in die Arme lief, werfen zu können. Natürlich ist die ganze Sache Streng geheim und ihr dürft dem folgenden link natürlich nicht folgen. Und selbst wenn das dann natürlich auch nicht lesen. Schade, sie hatte eigentlich auch mal auf einen Bericht über Methoden des Inquisitorischen Verhörs gern gelesen, aber daß hält Vandalor wohl erst recht geheim und berichtet niemandem darüber *seufzt*</p><p><a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/archiv/dokumente001.html">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/arc...kumente001.html</a></p><p>Hoffentlich gelingt es mir irgenwann auch einen Blick auf die Antwort zu werfen, falls unser Herr Inquisitor dann noch lebt.</p>

Sethai
03-05-2009, 01:11 PM
<p>Ich hoffe sehr das es auch mir einmal vergönnt seien wird Euch einen Besuch abzustatten. Leider muss ich des sonntags meist arbeiten. Aber schön das jemand diese alte Tradition aufrechthält und so die Fahne weiterträgt die auch ich einige Jahre hochgehalten habe. Applaus.</p>

Rosalynde
03-09-2009, 07:46 AM
<p>Bericht Tavernenabend 08.03.2009</p><p>Raqnor kam noch abgehetzt von einem Besuch in Karnors Burg in die Gildenhalle gehetzt, in der ich noch an der Vorbereitung meiner neuesten Kreationen war. Am Abend sollte es gegrillte Pfeilhechtrollen, Moosbeeren Käsekuchen, Sukkulenten-Dip, sahnig geschlagener Kakao, Kakao Mokka und Torsis Tee geben, zusätzlich zum Knabbern Schokoladen-Kekse, Kakaoriegel  zu festlichen Anlässen Sukkulenten-Schaumwein. Natürlich zusätzlich zu Raqnors umfangreichem alkoholischem Angebot. Eine der Rattonga aus unserer Gilde rannte gerade kichernd mit den Worten davon... "Wenn ich der Erste in deiner Taverne bin ..zünde ich sie an."  Ich nahm mal nicht an, daß das völlig ernst gemeint war *seufz* aber bei uns weiß mans ja nie. Raqnor eilte hinterher.</p><p>Ich blickte den beiden Kopfschüttelnd nach und beendete erst mal meine Arbeit. Ich nahm das frisch zubereitete Mal mit zur Taverne, die ja gleich nebenan lag. Ich war erleichtert das schon vor der Tür wieder einige erwartungsfrohe Gäste lauerten. In der Taverne stellte ich fest das die vorwitzige Ratte wohl nicht der erste Gast gewesen war... es waren auch keine Schäden in der Taverne festzustellen. In der Taverne waren schon ein paar unserer Stammgäste und der Kommandant Vandalor von der Miliz von Freihafen, derjenige welcher eine Woche zuvor einen unserer Gäste draussen in Gorowyn aufgegriffen und seinem inquisitorischen Verhör unterzogen hatte.</p><p>Offensichtlich war er in letzter Zeit recht erfolgreich gewesen, zierte ihn doch jetzt der Adelstitel Lord, Auch der Rattonga, den er verhört hatte war mit da, anscheinend wurde er nicht mehr gesucht und er schien auch das Verhör inzwischen ohne gravierende bleibende Schäden überstanden zu haben. Er versuchte Vandalor hinsichtlich irgend eines verhafteten Leutnants der Freihafen Miliz auszufragen, wurde jedoch diesbezüglich recht kurz angebunden abgewiesen, während ich dem Inquisitor Vandalor seinen Spezialabsinth reichte. Ich hörte nur noch wie Vandalor fragte: "Möchtet ihr etwas gestehen?" Ich versuchte noch etwas zu erlauschen aber sie waren nicht wirklich bereit meine Neugier zu stillen. Mir fiel ein das der kleine Rattonga eigentlich beim letzten Besuch noch von Eisfell begleitet wurde... nach dem hatte sich der Herr Inquisitor ja auch beim letzten Besuch so angelegentlich erkundigt. Doch diesen hatte ich seitdem nicht mehr gesehen.</p><p>Auf dem Tresen sah noch ein bekannter Gast. Er bewegte murrend seine recht frostigen Flügel und teilte mir mit, das ich ihn im letzten Tavernenbericht irrtümlich als Fae bezeichnet hatte, er sei aber ein Arasai natürlich. Natürlich, wie konnte ich das übersehen. Also denkt euch bei meinem letzten Bericht überall wo Fae steht eher einen Arasai. *grummelt* So genau sieht man das nu wirklich nicht.</p><p>Ich entschuldigte mich gerade noch, als ein Barbar zur Tür hereinkam, ziemlich zeitgleich mit Akael, einen der Bewerber für Mr. Norrath und sicher einer meiner Favoriten bei der Stimmabgabe. Akael als Kerraner fand die anwesenden Rattonga recht appetitlich, ließ sich aber doch recht schnell eher von den anderen Genüssen und Angeboten der Taverne überzeugen. Mit dem Barbaren gab es zuerst ein Sprachproblem, sprach er doch hartnäckig Halasianisch, eine Sprache die einige nicht verstanden. Als jemand, der den Barbaren kannte, sagte das er nicht sonderlich klug sei wie alle Barbaren, korrigierte ich aufgrund meiner umfassenden Geschichtskenntnisse, daß sowohl die Menschen, als auch die Eruditen von den Barbaren abstammen, zumindest Anlagen für Intelligenz also vorhanden sein mussten. Natürlich hatte er sich sofort auf Brells Fass gestürzt und war schon nach Sekunden sinnlos betrunken, trotz unserer Warnung.</p><p>Zu diesem Zeitpunkt hatte unser Inquisitor Vandalor unseren Wirt beiseite genommen und bat um eine Unterredung unter vier Augen. Raqnor übertrug mir die Bedienung für die Zeit und versuchte mit Vandalor einen ungestörten Ort zu finden, für eine kleine Unterredung. Zuerst vergeblich, weil die meisten Gädste neugierig den beiden folgten. Das wäre wohl eher ein Gespräch unter 12-20 Augen geworden. Also scheuchte Raqnor die Gäste noch etwas von der Entspannungsempore, versprach aber das ich ab 19.30 Uhr wieder Geschichten erzählen würde. Offensichtlich wollte Vandalor Informationen zu innergorwischen Angelegenheiten. Raqnor teilte ihm mit, daß er darüber nur mit einer speziellen Genehmigung des Kayserlichen Emissärs reden könne, er dessen Genehmigung aber in Kürze einholen würde und bis dahin müsse sich der Herr Inquisitor gedulden. Gerade zu dieser Zeit verlangte es Akael nach einem Antonia Bier. Leider hatte diese Spezialität nur Raqnor im Angebot. Es wird recht selten verlangt, und ich hatte nur einen großen Vorrat an Lucans Lagerbier dabei. Also bot ich ihm dieses an bis Raqnor wiederkam. Er kostete auch und musste dann doch zugeben das die in Freihafen doch auch was vom Bier brauen verstehen.</p><p>Der Barbar torkelte nur noch herum und so übernahmen ein paar unserer Gäste gern die Ernüchterungsmethode die Raqnor eigentlich anbietet. Ich konnte gerade noch vor den herumfliegenden Pfeilen in Deckung gehen und die ersten Blutspritzer des Abends waren wieder auf unserem immer noch blauen Duellteppich. Hatten wir doch tatsächlich vergessen die bestellten roten Teppiche bei Shendrilar abzuholen.  aber offensichtlich hatten die, die Pfeile begleitenden Schläge ihm soviel Verstand eingebläut, das er sich dann für alle verständlich ausdrücken konnte.</p><p>Inzwischen schritten Raqnor und Vandalor wieder in die Gaststube, Vandalor zog sich knapp grüssend zurück. Er würde wohl spätestens dann wieder erscheinen, wenn Raqnor bis nächste Woche die notwendigen Genehmigungen eingeholt hat.</p><p>Nun war die Zeit für unsere Historien und Geschichtsstunde gekommen. Alle waren gesättigt und guter Laune und die Gäste machten es sich auf der Entspannungsempore gemütlich. Für diesen Abend hatte ich aus gesammelten Informationen zu den Geheimnissen von Hohlkessel, Königin Cristanos von Neriak und dem Dunkellichtvertrag zwischen Neriak und Freihafen eine Geschichte zusammengestellt, die zeigte wie es zu der Allianz zwischen Neriak und Freihafen unter Oberhohheit des Hochfürsten Lucan D'Lere kam. Man möge mir verzeihen, das dieser oft in meine Geschichten involviert ist. Bei einer mehr als 500 jährigen erfolgreichen Regierungszeit von ihm entstehen einfach mehr Erzählungen und Legenden, als aus der siebenjährigen Regierungsgeschichte von Antonia Bayle. Ich glaube sogar dem Arasai war es wohl noch nicht ganz so vertraut, daß sein Volk letztlich der Legende nach von Königin Cristanos aus gefangenen Fae vom Krieg der Faen gegen die eindringenden Teir'Dal  geschaffen wurde. Und ich rufe auch an dieser Stelle mal die Getreuen Antonias auf, sich bei mir mal zu melden, wenn ihr unseren Geschichtenabend mal mit eigenen Geschichten bereichern möchte. Ihr könnt sie auch gern und jederzeit spontan und ohne Vorankündigung bei uns vortragen. Willige und aufmerksame Zuhörer findet ihr dort sicher. Natürlich auch die Anhänger Lucans. Wir diskutierten noch kurz über Dinge die einigen Gästen doch nicht bekannt waren, so unter anderem  die Tatsache das die Elfen zwar von Tunare geschaffen wurden, diese aber nach der Umwandlung ihres Königspaares aus Takish-Hiz zu Teir'Dal eine lange Zeit alle ihrem neuen Gott Innoruuk folgten, bis sich erst später die Elfen in die einzelnen Völker der Hochelfen, Waldelfen und Dunkelelfen trennte. Erst als sie von Tunarea, dem späteren Antonica (Karan und D'Lere) der heutigen Zeit, nach Faydwer ausgewandert waren.</p><p>Einer unserer Chefgildendrachen, Amaryantha, hat mir da auch Platz auf der Webseite zur Verfügung gestellt , über die ihr zu einer Seite über mich, und über diese auch zu den Geschichten die Grundlage meiner erzählung sind, gelangen könnt. <a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/mitglieder/rosalynde.html">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/mit.../rosalynde.html</a></p><p>In der nächsten Woche werde ich einiges, aus der mehr oder weniger für beide Seiten befriedigende Zusammenarbeit von Bairgen, dem Chefbaumeister von Freihafen und Fürst Razon Blayze erzählen. Die bekanntesten Ergebnisse ihrer, nun, Zusammenarbeit, sind die Gildenhallen Freihafens und der Tunnel aus den Gemeinlanden zum Dunkellichtwald.</p><p>Während meiner Erzählung waren inzwischen Zwei neue Gäste eingetroffen, die sich sofort erwartungsfroh unter die wartende Menge gemischt hatten. Ein kleiner Gnom der sofort völlig hemmungslos mit allen anwesenden Frauen zu flirten begann, völlig egal ob Kerra, Rattonga, Hochelfe, Teir'Dal oder selbst Troll. Jeden schlabberte er seinen überaus feuchten Handkuss auf,  *Wie gut das ich mein Wischtuch dabei hatte* und schmiss sich mächtig ins Zeug. Irgendwie erinnerte er mich an den Typ mit den billigen Anmachsprüchen während der Erollisitage am Hafen. Den musste wohl einer vergessen haben mitzunehmen als die Erollisitage endeten. Im Verlaufe des weiteren Abends stellte der Gnom sich als "Größter Freibeuter und Liebhaber aller Zeiten" vor und lud mindestens zwei der Frauen, eine Kerranerin und eine Teir'Dal zu sich nach Hause ein, in seine noch kärglich eingerichtete Wohnung. Nichtsdestotrotz sollten sich dort Piratentruhen voller Schätze und solcher unnützer Plunder befinden... aber auch ein Bett in dem die gesamte Oggokianische Cheerleadermanschaft Platz hätte, wie der Gnom verschwörerisch grinsend zu seinen Auserwählten.. oder sagen wir besser zuletzt noch verbliebenen Angebeteten sagte.  Den kann man nicht beschreiben, den muss man sehen.<a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/mitglieder/dangereux.html">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/mit.../dangereux.html</a></p><p>Nicht nur das er ständig am rumsäuseln war, auch der Papagei auf seiner Schulter gestaltete sich als rechte Kratzbürste, insbesondere gegen die Kerranerin, die kurz nach ihm gekommen war und seltsamerweise irgendwie suchend und abschätzend um alle Gäste herumstrich. Dauernd rief der Papagie laut Mojo....Mojo und schnappte wohl irgendwie nach ihren Pfoten.</p><p>Aber ich war einfach zu beschäftigt um diesen neuen Gast genau im Auge behalten zu können. Zumal sich ein anderer Gast inzwischen wohl als eine Art Wergnoll entpuppte.. und vor sich hinwuffte und die Gäse beschnüffelte. Ich hoffe nicht das es mein Essen war was dies ausgelöst hatte. Dieser strich unaufhörlich um die Kerra herum und beobachtete sie.</p><p>Ich haute noch einer der Rattonga auf die Finger, die sich gerade hinter der Theke an meine Fischweingefüllten Kürbisse heranmachte, in der ich eine neue Punschkreation reifen ließ. Diese Kürbisse sollten keinesfalls zu früh angeknabbert werden. Ich drückte der Kleinen ein paar Käsekuchen in die Hand und schob sie wieder in den Tavernenbereich, weg von meinen Vorräten.</p><p>Plötzlich wurde ich hellhörig, als eine Dame von unseren Gästen sagte daß sie wohl einige Wertsachen auf der Entspannungsempore liegengelassen hatte. Dies konnte eigentlich nicht sein. ich hatte diese als letzte verlassen und war ziemlich sicher nichts vergessen zu haben. Kurz darauf kehrte sie auch zurück und äußerte den Verdacht, das sich da wohl ein Dieb eingeschlichen hätte. Mein Verdacht fiel ja zuerst auf die Kerra die mir noch völlig unbekannt war. Eine von den Angebeteten des Gnomes. Zumal dieser gerade sagte: "Diebin!"</p><p>Doch kurze Zeit später sagte er, daß sie ihm das wichtigste entwendet habe was er besitze, sein Herz! Und schaute sie wie alle Frauen verliebt an. Die Kerranerin schenkte das Herz sofort freigiebig an die Teir'Dal. Aber sie war recht seltsam bei dem Wort Diebin zusammengezuckt. Doch mein Verdacht bestätigte sich nicht, letztlich wurden alle Gegenstände bei dem Gnoll gefunden der Wohl zu dem Zeitpunkt irgendwie nicht er selbst war.</p><p>Wir atmeten erleichtert auf, als der Dieb gefunden war und Raqnor zeigte dann noch was er mit Dieben und Zechprellern macht. Einer davon, ein Froschlok namens Qwuork, der eine große Runde großzügig mit Sumpffliegenschenkeln und Tangfliegensuppe bewirtet hatte und dann nicht zahlen konnte, sitzt noch heute als noch viel hässlicherer Frosch in Raqnors Taverne und bettelt um seine Entzauberung. Raqnor hat nun versprochen ihn bald freizulassen und zurückzuverwandeln, sobald er die Schuld abgearbeitet hat. Qwuork wird also an einem der nächsten Tavernenabende mich vertreten, natürlich erst nach meinen Geschichten, und servieren. An meinen Herd lasse ich den natürlich nicht. Dann habe ich Zeit ein wenig in den alten Folianten und Pergamenten zu wühlen, die ich gefunden habe.</p><p>Zu später Stunde kam noch einer der Stammgäste, unser Giftliebhaber, den ich sofort seinen extragiftigen Fugu mit Pulsaderpunsch und die giftigste Fugu-Überraschung servierte. Was er sehr zuvorkommend fand, aber ich weiß was meine Gäste wünschen. Er bereitete mir auch noch eine Überraschung mit einem Käfig mit einem sehr leckeren Inhalt, den mit Sicherheit dann nur die ausgesuchtesten Gäste erhalten. Zumal das sonst nicht zu bekommen ist, da ich keine Gäste zubereite. Bisher habe ich sowas nur eingelegt als Vorrat von Bumba in Freihafen, der mir immer noch den eingelegten Paladin schuldig ist. Er berichtete, das er noch nach passenden Möbeln auf der Suche ist, da er bei seiner schnellen Flucht aus Qeynos alles zurücklassen musste und seine saubere Familie nicht einmal bereit war ihm seine Sachen nach Neriak zu senden.</p><p>Der Gnom nickte bei diesen Worten. Er sagte dass er da auch nach einer wundervollen Nacht mit einer "Tonia" aus Qeynos rausgeworfen wurde, nur weil er völlig verständnislos reagierte als sie, als tugendhafte Qeynosianerin, etwas von Hochzeit redete. Ausserdem hatte die Stadtverwaltung von Qeynos absolut kein Verständnis für seine Karriere als Freibeuter, wohingegen ihn die Seefurienfreibeuter von Freihafen ihn mit offenen Armen aufnahmen.</p><p>Der aus Qeynos hinausgeworfene Elf und Gift und Blutliebhaber musste dann doch recht eilig gehen, er hatte sich nur von Raqnor noch in seiner Boutique eine passende schwarze Robe schneidern lassen, und wollte nun noch dringend zum Friseur, um diese seiner Meinung nach völlig unpassenden Blonden Haare loswerden. Ich war zwar der Meinung das gegen blond nichts zu sagen ist, schließlich war Hochfürst Lucan selbst auch sozusagen eine Art von Blond.</p><p>Inzwischen waren auch die zwei letzten Frauen dem zudringlichen Gnom entwischt. Die Kerranerin kam zwar nochmal zurück um zu fragen wo er denn genau wohne. Und ob seine Wohnung tatsächlich nicht abgeschlossen sei..., aber irgendwie hatte ich nicht das es ihr um einen Besuch in amourösen Abenteuern ging, zu seltsam erschienen mir die Fragen was er denn alles an Wertsachen in der Wohnung habe... Die Teir'Dal hatte sich auch schnell verabschiedet...In dem Moment wurde mir mit Schrecken klar, daß ich selbst die letzte verbliebene Frau im Raum war. Die einzige Frau zusammen im Raum mit DIESEM Gnom. Und da fing es auch schon an. "ROSA!" rief er .... und schleimte in meine Richtung... das war der Moment, da ich, da ohnehin die Gäste gegangen waren die schnelle Flucht ergriff und mich bis zum nächsten Tavernenabend in meinem Haus in Neriak verbarrikadierte.</p><p>Der Nächste Tavernenabend ist wie bekannt am Nächsten Sontag, dem 15.03.2009: Einlaß wie immer 18.30 Uhr, Offizieller Beginn 19.00 Uhr im Raqnor's zu Gorowyn</p><p>PS:Memo für *kritzelt unverständlichen Namen*:  Werte Zeremonienmeisterin! Habe mit den von Euch vorgeschlagenen Personen gesprochen für das Ritual, Ihr könnt anfangen den Tempel und den Bannkreis vorzubereiten. Die Suche nach Euren Opfern ist allerdings euer Problem. Aber ich schätze das ist das geringste eurer Probleme. Wie versprochen weiss nur derjenige der Euch zum geeigneten Zeitpunkt töten soll wirklich was ihr vorhabt. Ich habe angekündigt das die Vorbereitungen noch 1-2 Monate in anspruch nehmen,.</p><p>Rosalynde Grünwalda, Chefköchin im Ragnor's, Cantadora ihrs Volkes</p>

Sole
03-09-2009, 08:41 AM
<p>*seufz* Ich werde demnächst wohl auch umbedingt Mal zu dieser Taverne pilgern. Brauch Freunde <img src="/smilies/3b63d1616c5dfcf29f8a7a031aaa7cad.gif" border="0" alt="SMILEY" /></p>

Rosalynde
03-16-2009, 07:07 AM
<p>Wollen wir wieder einmal auf den gestrigen Arbeitstag in Raqnor's Taverne zurückblicken. Ein wenig besorgt waren wir ja, daß bei der starken Konkurrrenz durch Brell's Taverne und die Aussicht das diese nur noch bis 19.03.2009 geöffnet war, vielleicht niemand den Weg zu uns finden würde. Es war auch tatsächlich ruhiger als in der Vorwoche, aber diehjenigen die unser Etablissement kannten wußten die Genüsse bei uns doch höher zu schätzen. Ausserdem hatten wir an diesem Abend auch noch das Vergnügen den weithin bekannten Barden Asamaron in unseren Räumen begrüßen zu können und einen Gelehrten Norraths, Woras, der unsere Gäste mit einem kleinen Wissensquiz überraschte.</p><p>Aber beginnen wir am Beginn. Raqnor hatte sich in der vergangenen Woche entschlossen den Froschlok der bei ihm noch Schulden hatte ebendiese abarbeiten zu lassen und ihm zu diesem Zweck seine ursprüngliche Gestalt zurückzugeben. Qwuork hüpfte also pünktlich 18.30 Uhr zum Dienstantritt an. Skeptisch betrachtete ich den Froschlok, der sich am ganzen Körper brennend als Warmhalteplatte oder am ganzen Körper gefroren als Kühlplatte anbot. Ein gnomisches Kühlgerät mit Eisdrachenbedienung hatten wir ja. Meine Frage ob er auch eine Flosse zum warmhalten und eine zum Kühlen nehmen könne musste er verneinen. Aber er sollte mich nunmal unterstützen. Was sich schon nach kurzer Zeit als Desaster herausstellte. Ich hatte dem Froschlok meine frisch zubereiteten Speisen und Getränke zum Warmhalten gegeben und gebeten meine Gäste formvollendet zu bedienen, damit ich mich ganz der Zubereitung der Speisen widmen konnte.</p><p>Gut gegen das formvollendet war nichts zu sagen. Aaaaaber.. Formulierungen wie: "<em>Darf ich ihnen ein paar Pfeilhechtrollen anbieten ... nur wenig verkohlt, oder ein kochender Moosbeeren-Wein</em>", ließen mich das Schlimmste befürchten. Der ruinierte ja meinen ganzen Ruf als erstklassige Köchen! Vielleicht hätte ich ihm einfach den rohen Fisch in die Flossen drücken sollen. Einer der Gäste ließ ihn seinen Kaffee halten, damit dieser schön warm blieb. Doch selbst das wurde ein Problem. Inzwischen hatte Raqnor bemerkt, das der ständig brennende Froschlok die Rückseite seiner Theka angekokelt hatte und das Holz an mehreren Stellen verrußt war.  Kurz entschlossen frostete Raqnor den Frosch ein, nur waren nun meine Speisen und auch der Kaffee des Gastes nicht mehr zu gebrauchen. Als Vertretung von mir zu meiner Entlastung war dieser Froschlok eine absolute Katastrophe. Später, als er schon wieder in Flammen stand exlodierte auch noch der gnomische Schnaps in seinen Flossen und der Boden war übersät mit Brandflecken.</p><p>Als ich gerade neues Mammutbaumholz für die Betreibung meines Herdes heranholte hörte ich schon an der Tür eine heftig Laute kehlige Sarnakstimme die Raqnor fragte "<em>Seid Ihr Raqnor</em>?". Ich schaute neugierig in die Gaststube und sah vor Raqnor einen weiteren Sarnak stehen. Einen riesigen Sarnak... eindeutig eine Sarnakfrau, so groß war einfach kein männlicher Sarnak. Riesengross, feuerrot und mit Hörnern das ich mich für einen kurzen Moment fragte, wie sie überhaupt jemals durch die Tür der Gaststube gekommen war. Sie fragte noch nach Herrn Vandalor, aber dieser war noch nicht zugegen. Anscheinend war sie recht übel gelaunt, stellte sich als Andyria Sithar'Valnarech vor, Beauftragte eines Hochkönigs Bathezid und Gesandte am Hofe Dominus Sathirs. Sie schien sich wohl sehr wichtig vorzukommen und war überaus in Eile. Jedenfalls schmiß sie Raqnor ein Dokument hin. Wie ich ihren wenigen Worten entnehmen konnte hatte sich Raqnor vor einer Woche mit Geheimhaltungsvorschriften und innergorwischen Angelegenheiten einer Befragung durch Vandalor entzogen, und hatte verlauten lassen das er ohne Genehmigung nichts sagt. Anscheinend hatte aber wohl jemand die Genehmigung angefordert, sei es Raqnor, sei es Vandalor oder einer der jeweiligen Vorgesetzten. Jedenfalls hatte Raqnor die unwillkommene Genehmigung, und mit Gewißheit war auch eine Benachrichtigung an den Großinquisitor Vandalor erfolgt. Qwuoark versuchte ja noch den Gast etwas in gute Laune zu versetzen indem er Rabatt auf Speisen und Getränke anbot, sofort barsch unterbrochen von Raqnor mit den Worten: "<em>Die bezahlt voll, wie jeder andere auch</em>!" Allerdings war Andyria schon auf dem Weg nach draußen, sich mit einem gefauchten "<em>Werde nicht frech Wicht!"</em> von Raqnor verabschiedend. Irgendwie kam Raqnor dann sicher völlig zufällig dem Frosch zu nah und der Erlaß mit der Genehmigung verbrannte.</p><p>Inzwischen waren einige Gäste da und der anwesende Barde Asamaron gab zwei wundervolle Lieder zum besten. Er erhielt natürlich den gebührenden Applaus und wurde bejubelt für seine wirklich hervorragende Darbietungen, selbst unser Eisdrache störte mit seinem Klaviergeklimper die Darbietungen nicht. Die Gäste waren nun erst einmal satt und zufrieden und es war Zeit zu ein wenig Erzählung und Spiel auf unserer Entspannungsempore bei Wasserpfeife und diversen Getränken zur freien Bedienung. Ich hatte ja für diesen Tag einige Erzählungen über den Chefingenieur von Freihafen Bairgen vorbereitet und entschuldigte mich auch noch das meine Erzählungen sehr Freihafen und Neriaklastig sind, geschuldet dem das mir meine Forschungen in Qeynos als Troll doch sehr verwehrt würden. Aber einer unserer Gäste, Akael, ein loyaler Bürger von Qeynos stellte in Aussicht das er da eventuell einmal über seine Abenteuer erzählen wird. Meine Erzählung stieß doch wieder auf einiges Interesse. Nachzulesen in dem Falle hier, zumindest die Fakten aus denen ich die Geschichte entwickelte. <a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/events/ghbau.html">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/events/ghbau.html</a></p><p>Einer unserer Gäste, Woras, hatte dann noch ein Quiz zu Fragen aus Norrath vorbereitet. Ich selbst befleißigte mich dahingehend wie versprochen einiger Zurückhaltung, habe ich mich doch neben meiner Kochkunst fast ausschließlich mit diesen Thema beschäftigt. Zwischenzeitlich war auch Lord Vandalor eingetroffen, der wohl schon ungeduldig erwartete Raqnor zu sprechen. Doch erst einmal kam er mit zu unserer Runde und beteiligte sich auch am Quiz. Muss wohl ungewohnt für ihn gewesen sein Fragen zu beantworten, statt sie selbst bohrend zu stellen. Das Quiz war Recht vergnüglich, gerade rechtzeitig war auch noch ein Gnom eingetroffen.</p><p>Er war etwas überrascht über das Quiz, aber als wir ihm sagten, er könne auch einfach zuhören, benutzte er die etwas gefährliche Formulierung: <em>"Ich mache was man mir sagt.</em>" Natürlich sagte Raqnor daraufhin sofort: "<em>Sehr gut, dann trinkt jetzt meinen teuersten Schnaps</em>." Wir befürchteten zuerst scharfe Konkurrenz durch den Gnom, allerdings war er etwas langsam. Aber seine Begründung war hier wirklich orginell, so wie so manche seiner Antworten auf die Fragen. Er erläuterte uns, <strong>Das ein Gnomenhirn einfach zu schnell für eine Gnomenzunge ist und dies daher zu unauflösbaren Friktionen führt</strong>. Das überaus freundliche Angebot Vandalors: <em>"Ich kann euch von eurer Zunge befreien, Gnom."</em> nahm er allerdings nicht an.</p><p>Nach 10 Fragen im Wissensquiz waren der Sieger, Vandalor mit drei richtigen Antworten die er auch noch als Schnellster gabt, 2. und 3. Platz errangen Alyxrah und Izztaccia. Auch die anderen Gäste lagen mit ihren Antworten durchaus richtig, waren jedoch nicht ganz so schnell wie die genannten. Vandalor überließ seinen Preis dem Gnom, weil er zwar nicht immer die richtigen Antworten gegeben hat, aber die erheiternsten und damit viel zu unserem Spaß beigetragen hat. Wir bedankten uns bei Woras für das nette Quiz und hoffen das dem zu anderen Tagen solche Folgen, wir beschaffen auch Sponsoren für die Preise.</p><p>Der Gnom hatte inzwischen Raqnor beiseite genommen und unterhielt sich angelegentlich mit ihm über die Mietpreise in Gorowyn, aber Raqnor hatte da wohl etwas falsch verstanden. Der Gnom wollte sein Nachbar werden, und nicht seine Taverne mieten. Er war natürlich schockiert über Raqnors exorbitante Preise für Großveranstaltungen mit Mietpreisen für Kochtroll und Bedienfroschlok. Der Gnom wandte ein, das ja wohl EIN Gnom keine Großveranstaltung sei und bezeichnete Raqnor unverblümt als "Don des Viertels". Raqnor stellte ihm allerdings in Aussicht, das er wenn er sein Nachbar wird, die auf dem Büffett stehenden Speisen und die Fässer wie alle Gäste kostenlos nutzen kann. Nur der Service zum Nüchternmachen kostet natürlich und ist nicht unter 5 Gold zu haben, außer für bestimmte Stammgäste mit Dauerrabatt.Raqnor wollte dann dem Gnom seine neuesten frisch aus Brells Taverne eingeführten Fässer verkosten lassen. Doch, oh weh, der Gnom war von einem so trunken, das allein seine blosse Anwesenheit im Raum dazu führte das einige andere Gäste samt Wirt augenblicklich völlig betrunken waren.</p><p>Auf diesen Augenblick hatte der Herr Inquisitor, der seltsamerweise ziemlich unberührt schien wohl nur gewartet. Jedenfalls übernahme er sehr schnell und bereitwillig das Nüchternmachen von Raqnor und Akael mit seinem Kampfhammer. Und als diese kurz leblos aber dafür nüchtern vor ihm lagen, sah er dabei recht vergnügt aus. In den engen Grenzen wie Lord Vandalor vergnügt aussehen kann. Sie sind sehr eng.</p><p>Nun sah er wohl auch die Zeit gekommen für eine Unterredung mit Raqnor, dabei ein sehr gewichtiges Dokument mit den Siegeln Hochkönig Bathezid und ein mir völlig unbekanntes, in den Händen halten. Die beiden zogen sich etwas zurück. Ich versuchte mih neugierig hinterherzuschleichen, aber der Ort war gut gewählt. Ich konnte nur Wortfetzen von den Fragen des Inquisitors hören aber nichts von Raqnors antworten. Zumindest konnte ich entnehmen das es immer noch um den Mord an dem Miliz-Leutnant in Freihafen ging und irgend welche verschwundenen Dokumente. Ich ging in meine Küche zurück und hoffte das Raqnor irgendwann schwatzhaft genug war um meine Neugierde zu befriedigen. Schon bald kamen die beiden zurück und Vandalor teilte Raqnor mit das seine Taverne auch weiterhin im Mittelpunkt seines Interesses steht, da die Spuren eindeutig hierhin verweisen. Raqnor sollte die Augen offenhalten.</p><p>Akael wurde aufmerksam und fragte um was es denn geht, er könne ja vielleicht auch seine Augen offenhalten. Dies wies Vandalor strikt zurück, er würde als Freihafener Milizangehöriger sicher keine dienstlichen Angelegenheiten mit Zivilisten besprechebn, schon gar nicht mit Zivilisten aus Qeynos. Als Akael sagte, er könne schließlich auch ein Spion aus Freihafen sein, der zur Tarnung in Qeynos wohnt, betrachtete ihn Vandalor kühl. <em>"Soll ich eure Loyalität testen?",</em> fragte er lauernd. Darauf ließ sich Akael dann doch nicht ein und bekundete das seine Loyalität Qeynos und Antonia Bayle gilt.</p><p>Der Gnom, der eigentlich sich nur nach den Mietpreisen in Gorowyn erkundigen wollte wurde zeitweilig auch noch als zu neugierig angesehen von Vandalor. Schnell verabschiedete sich dieser also mit den Worten. "<em>Die Herren Spione und Staatsdiener, Habe die Ehre."</em> und entschwand. Die empörte Bemerkung Akaels das er kein Spion sei, konterte er mit den Worten, "Aber der sagt es" und deutete auf Vandalor, ehe er entgültig den Raum verließ.</p><p>Auch Akael folgte ihm schnell, als Vandalor noch bedauerte in der Taverne keine Jurisdikation zu haben. So, der letzte Gast war weg und Vandalor forderte noch die seiner Meinung nach ihm Zustehende Gebühr dafür das er Raqnor kurz zuvor nüchtern geschlagen hatte. Dieser fing an zu feilschen, behauptete sogar daß ihm selbst das Geld zusteht, da es seine Taverne ist. Aber nachdem Vandalor kurz zu mir rief: "<em>Rosalynde, was hällst du eigentlich von dem Namen Rosalynde's Taverne?",</em> hatte Raqnor auch schon lieber bezahlt noch ehe ich mir eine Antwort überlegte.</p><p>Und sie ging wieder einmal ein ereignisreicher Tavernenabend zu Ende.</p><p>Eure Rosalynde</p><p>Nächster Tavernenabend wie gehabt: am 22.03.2009  Einlaß 18.30 Uhr, Beginn 19.00 Uhr</p><p>Diesmal mit Erzählungen über Lanys T'Vil und die Ebene/Scherbe des Hasses und sicher auch einige Überraschungen, freie Getränke und Speisen am Buffett und die besten Köstlichkeiten die Rosalynde zubereiten kann auf Bestellung, vermutlich wie immer irgend eine Rauferei und bewähreter Ernüchterungsservice und Streitgespräche soviel man will.</p><p>Die etwas mehr mit Bildern versehene Variante des Tagesbuches findet ihr hier: <a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/archiv/n-abend-im-raqnors004.html">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/arc...raqnors004.html</a></p>

Vrendoschwisul
03-17-2009, 07:27 AM
<p>*liest den Bericht*</p><p>ts - die haben das mit der Gnomenhirngeschwindigkeit*Wissenslücke=Zungenlähmu ng nicht verstanden.</p><p>*seufz*</p><p>Naja - macht nix: Ich wohne ja nun in direkter Nachbarschaft zu Raqnor. Derweil ich einrichte, denke ich mal über den Begriff "Bitte, die man nicht abschlagen kann" nach.</p><p>Vrendoschwisul Pi der Elfte.</p>

Vandalor
03-17-2009, 07:49 AM
<p>Man kann alles abschlagen. Vor allem Körperteile, wie kleine Gnomenzungen. Da sollten simple Bitten auch kein Problem darstellen *grinst boshaft*</p>

Rosalynde
03-23-2009, 07:27 AM
<p>Rosalynde öffnet ihr Tagebuch und lässt die Ereignisse des vergangenen Tages Revue passieren. Dem Katastrophenfrosch der Vorwoche, Qwuork, hatten wir ja nun vorsichtshalber seine Restschulden in der Taverne erlassen. Ich hatte keinesfalls wieder vor, mir meine in höchster Vollendung zubereiteten Gerichte durch einen brennenden Frosch verkokeln zu lassen und meine Weine von Spitzenqualität in Glühwein umwandeln zu lassen. Selbst mein Moosbeeren-Martini war nach seiner pfleglichen Behandlung nich nur geschüttelt sondern auch gekocht. Das konnte nicht Sinn der Sache eines Küchenhelfers sein. Wie ich hörte hat Raqnor diesen Qwuork zu einem anderen Event verpflichtet. Als Wandergrill zu einer Frühlingsabendgrillparty im Freien. Wie es scheint braucht man ihm die gut gewürzten Grillscheiben nur auf die brennende Froschhaut zu legen und sie werden einzigartig kross und knusprig und sogar ein wenig berauschend. Wir werden unsere Grillparty im Freien dann noch rechtzeitig ankündigen und auch einige Einladungen an Gilden versenden.</p><p>Gerade als ich in meiner Küche in der Taverne ankam, entdeckte ich doch tatsächlich schon wieder jemand am Herd. Einen Gnoll namens, wie er sich vorstellte, Flecki Flinkpfote. Auf mein Befragen wie er denn da herein käme erläuterte er uns, daß seine Seele an einen Waldelfen gebunden worden sei, durch eine menschliche Schamanin namens Siochanta, und dieser Waldelf natürlich Zutritt zu unserer Taverne hätte. Er sei also eine Art Wertroll dessen Kraft besonders an Sonntagen ausreichend sei um hervorzutreten. Flecki Flinkpfote schien ein großes Interesse an der Kochkunst zu haben und sein Fell wirkte auch sauber und gepflegt, also ließ ich ihn durchaus ein paar Anfängerrezepte kochen. Seine Feenbeerentörtchen waren auch wirklich gut und er jubelte recht glücklich als er alle an spätere Gäste verteilt hatte. Also entschloß ich mich, ihn als künftige Küchenhilfe anzustellen, so gesehen, alles war besser als der Frosch von der Vorwoche.</p><p>Inzwischen hatte sich unser Wirt um die passende Werbung gekümmert. Und ich nahm schmunzelnd zur Kenntnis, dass es in Norrath durchaus schon Einwohner gibt, die das Raqnor's kennen und die unsere angebotenen Genüsse verteidigen, wenn andere die sie noch nicht einmal kennenlernten darüber spotten. Rosalynde schaut verträumt. Einer bezeichnete mich sogar als die beste und schönste Köchin. Und dabei hatte er meine Qualitäten als Geschichtenerzählerin und Cantadora noch nicht einmal kennengelernt. Nach und nach trafen die Gäste ein. Stammgäste und uns noch unbekannte bis dahin. In gewohnter Weise servierte ich die gewünschten Speisen und Getränke, Grüne Fee, Sahnigen Kakao aus Cabilis, Blutwein aus Neriak.</p><p>Eigentlich dachte ich das es ein relativ unblutiger Abend werden würde, war doch unser Stammgast Großinquisitor Vandalor aus Freihafen, nach eigenem Bekunden, für eine Woche in dienstlichen Angelegenheiten in diversen Folterkellern und in Sachen hochtnotpeinlicher Befragung Schuldiger unterwegs. Für ihn scheint mir sind allerding alle schuldig. Gut für unseren Wirt Raqnor. Ich hatte in der letzten Woche noch nicht das Gefühl gehabt, daß alle Fragen des Inquisiors in ausreichendem Maße beantwortet wurden. Auch Raqnors Bemerkung, daß er nicht glaube, daß einer seiner Gäste einen Mord begehen könnte, konterte Vandalor mit den Worten: "ICH kann es!" Raqnor mußte zugeben, wenn Vandalor da wohl die Ausnahme sei, daß es dann durchaus auch weitere Ausnahmen geben könnte. Goldig wie naiv sich Raqnor zuweilen geben kann.</p><p>Allerdings hatte Raqnor wohl einige neue Fässer, die wir in der vergangenen Woche in Brells Taverne erworben hatten, etwas unglücklich hingestellt. Wenn ich mich allerdings an Raqnors diabolisches Grinsen erinnere, während er sie hinstellte, würde ich fast behaupten, daß dieses volle Absicht war. Verschafften ihm diese Fässer, und die Art wie er sie hingestellt hatte, doch reichlich Kunden für seinen Nüchternprügel-Service. Inzwischen hatte er für diese Dienste sogar einen Höllendämon angestellt. Ich betrachtete mir auch die neuen Gäste genau, besonders fiel mir eine junge Dunkelelfenassassine auf. Maral Jiv'Indus. Ich bin mir noch nicht sicher warum, aber ich denke daß wir von ihr noch hören werden in der Zukunft.</p><p>Ich freute mich sehr als der fantastische Barde, der uns die Woche zuvor mit seinem Besuch und seinen Künsten erfreut hatte wieder zu einem Besuch hereinschneite. Er hatte nur kurz Zeit zwischen sicher anstrengenden Engagements, aber ließ es sich doch nicht nehmen auch uns noch ein herrliches lustiges Lied über zehn Orks vorzutragen, von denen zum Schluß nur noch einer übrig war. Und dieser eine suchte nun eine Frau. Gut, ich bin zwar noch ledig, aber ein Ork ... hm, da warte ich auf etwas gutaussehendes Trollisches, daß meine Kochkunst und Weisheit zu schätzen weiß. Vielleicht schneit ja auch so etwas mal in der Taverne herein.</p><p>Inzwischen verteilte Raqnor großzügig Elfenwein, wie er sagte aus Neu Tunarea und verkündete das speziell das Ausschenken dieses Weines der Wiedereingliederung tunarischer Hochelfen in die Gesellschaft diener würde. Nun ja, ich hielt tunarische Hochelfen eher für etwas zu blutleer für die norrathianische Gesellschaft, aber nehmen wir mal wider besseres Wissen an, daß Raqnor schon weiß was er tut *seufzt*</p><p>Flecki Flinkpfote mühte sich redlich ab mit seiner Erlernung der Kochkunst, nur seine Höflichkeit den Gästen gegenüber muß ganz eindeutig noch verbessert werden. Lieber Flecki, auch wenn ein Gast deine Sachen nicht essen möchte und sie als Hundefutter bezeichnet, berechtigt dich das noch lange nicht dazu ihm das Hirschsteack auf den Kopf zu hauen und dieses dann noch mit Feenbeerentörtchen zu verzieren. Aber das bringe ich dir schon noch bei.</p><p>Der Hunger der Gäste erschien mir nun inzwischen genügend gestillt und auch der erste Durst war gelöscht, die meisten waren sogar noch oder wieder nüchtern. Also begaben wir uns zu unserer gemütlichen Entspannungsempore um den Abend mit alten Geschichten zu verfeinern. Ich war ein wenig bang, war es doch an diesem Abend eine etwas längere Geschichte. Doch sie hatte mich selbst so mitgerissen, als ich sie aus fremdartigen Schriftzeichen übertrug, daß ich sie unbedingt an diesem Abend vortragen wollte. Die geschilderten Ereignisse lagen zwar weit über 500 Jahre zurück doch existierte zumindest die Scherbe des Hasses, als Zugang zu den einstigen Ebenen Innoruuks immer noch. Ich hatte über den letzten Kampf im Wald von Kithicor schon Berichte gelesen, doch keiner war so mitreißend geschrieben wie der, den ich erst vor kurzem fand und in die heutige Schriftsprache Norraths übertrug. Der Verfasser muß Augenzeuge der Ereignisse gewesen sein. Ich habe meine Übersetzung der alten Schriften inzwischen auch zum Nachlesen niedergelegt, für diejenigen, die gestern nicht in unserer Taverne sein konnten. Ihr findet Sie hier: <a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/eq-lore/lanys2.html">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/eq-...ore/lanys2.html</a></p><p>Die Anwesenden lauschten still der Geschichte und applaudierten zum Schluß zu meiner Freude sehr, betonten auch nochmals, ob meiner Besorgnis wegen der Länge, daß solche Geschichten niemals zu lang sein könnten. Wir unterhielten uns noch ein wenig über die Unterschiede in der Geographie des alten und neuen Norraths. Da sich der einstige Wald von Kithicor im Norden der westlichen Gemeinlande befand, während der Wald von Nektulos sich damals bis an die Tore Neriaks erstreckte, so ist doch ersichtlich Das Teile des heutigen waldes von Nektulos einst noch zum Wald von Kithicor gehörten. Dies bestätigt auch der Eingang zur Scherbe des Hasses. Ich bin mir sehr sicher daß diese sich genau dort befindet, wo einst das Tor zur Ebene des Hasses geöffnet wurde. Wo demzufolge Laarthik K'Shin im den brennenden Energien des Goblinsteins verbrannte und der Prinz des Hasses Innoruuk seine leibliche Tochter Lanys T'Vyl zu sich in die Ebene des Hasses holte, um sie zu beschützen und sie gleichzeitig für ihr Versagen zu strafen.</p><p>Ich werde mit meinen Forschungen über die Vergangenheit fortfahren. Aber nach dieser Geschichte, wandte ich mich erst einmal meinen anderen Pflichten als Köchin wieder zu. Während meiner Geschichte hatte sich Raqnor um einen verspäteten Gast gekümmert der nur Zeit hatte sich ein wenig Speise und Trank zu widmen, und er betonte, daß das keinesfalls seine Frau erfahren dürfte, da es sonst wohl erhebliche Prügel gibt. *kichert*. In solch einem Fall verwende ich natürlich wie immer keine Namen, ich bin da überaus diskret.</p><p>Zu später Stunde schneite noch unser neuer Nachbar, der ehrenwerte Gnom Vrendoschwisul herein. Er behauptete, daß Raqnor ihm frei Speisen und Getränke versprochen habe. Also zeigte ich ihm erst einmal unser ständiges Buffett zur freien Bedienung für unsere Gäste, woraufhin er sich auch auf das heftigste vollstopfte. Aber anscheinend hatte dieser Gnom ein Talent immer das falscheste zur falschen Zeit zu sagen. In der Vorwoche war es der folgenreiche Satz: "Ich mache alles, was man mir sagt." Raqnor betonte, er stehe dazu daß er die Getränke seines Nachbarn Vrendoschwisul bezahlt, aber selbstverständlich  würde Raqnor aussuchen was er an Getränken bekommt. Und was sagt dieser unglückselige Gnom da? Er sagt: "Ich trinke alles was ein anderer bezahlt!"</p><p>Das sich unsere Gäste nun bemühten die für einen Gnom wohl ungeeignetsten Getränke auszusuchen, kann man sich vorstellen. Zumindest gelang es mir noch dem armen kleinen eine Collektion meiner feinsten Getränke unbemerkt zuzustecken, bevor es für ihn wirklich übel wurde. Zumal ihm Raqnor nun natürlich all die Dinge anbot, die eher für Froschlocks, Vampire, Lich's, Rattonga, Iksar oder fleischfressende Pflanzen gedacht waren. Sicher auch alles Köstlichkeiten, nur eben nicht unbedingt für einen Gnom. Wenigstens hatte der Gnom nur von Getränken gesprochen. Und ich hatte, da ich an diesem Aben einen meiner speziellen Gäste nicht erwartete, auch keine extrem giftigen Getränke vorbereitet, da ich diese auch nur für diesen ganz speziellen Gast herstelle. Ich war auch froh das Raqnor keinen Zugriff auf meine Vorratsschränke hatte, sonst hätte er sicher auch noch solche Dinge wie tanzenden Halbling, Hirnkernriss, Pulsaderpunsch oder Fugu-Überraschung angeboten. Der Fischwein mit Bröckchen drin, die sich als Fischaugen herausstellten war da eher noch das gemäßigste Angebot an den Gnom. Der danach als erstes fragte wo er sich eigentlich übergeben kann.</p><p>Zum Glück war es ein recht intelligenter Gnom, der sich fortan bei angebotenen Getränken mit den diversesten Allergien herausredete. Eingelegter Gukta konnte er nicht trinken wegen seiner Guktahyperempfindlichkeit. Eine wirklich üble Sache. Natürlich hatte er auch eine Fliegenschenkelallergie, wodurch er natürlich auch die Fliegenschenkelsuppe aus Kugup nicht trinken musste. Zum Schluß stellte sich auch noch heraus, daß er auch noch eine Gnomenallergie hatte, für einen Gnom sicher furchtbar. Er lehnte also selbst den gnomischen Schnaps ab. Obwohl wir beteuerten das es sich um Schnaps von Gnomen handelte, direkt importiert vom Gnomlandsicherheitsdienst, und nicht um Schnaps aus Gnomen. Aber anscheinen traute es Vrendoschwisul seinem eigenen Sicherheitsdienst zu, Gnome zu entsaften. Und wir konnten schließlich nicht wissen was da drin ist. Eigentlich will ich es auch gar nicht wissen.</p><p>Ich erkundigte mich angelegentlich, ob denn der Umzug nach Gorowyn von Herrn Vrendoschwisul gut verlaufen war. Dies bestätigte er. Zu meiner Beunruhigung allerdings auch, daß er die Räume auch und besonders für Spreng- und Explosionsexperimente nutzt, bei denen er es dann vorzieht nicht im Haus zu sein. Und das in unserer direkten Nachbarschaft! Nun gut, unsere Taverne ist so stabil gebaut, daß sie selbst umherfliegende Oger im Raum problemlos aushält, aber ich erachte es doch für besser in der Zukunft lieber in unserer Gildenhalle zu übernachten.</p><p>Unser Geschäftstüchtiger Raqnor versuchte natürlich dem Gnom sofort diverse Versicherungspolicen zu verkaufen, ja behauptete sogar er habe mit dem Mietvertrag in Gorowyn ohnehin ein Papier mit einer Versicherungspolice für 200 Goldstücke, zahlbar an Don Raqnor und Luigi Rosalynde miterworben. Schließlich verwies uns Vrendoschwisul an seinen Gildenmeister Yezepper, der sicher gern für seine Schulden aufkommen würde. Nun ja, wir werden ihm da mal in Kürze die Rechnung zustellen und verabschiedeten unsere Gäste, die gerade aufbrechen wollten.</p><p>Inzwischen war Flecki Flinkpfote entschwunden und hatte dem Waldläufer Platz gemacht, an den Fleckis Seele gebunden worden war. Auf meine genaueren Nachfragen hin erzählte der Waldläufer auch, wie es dazu gekommen war, daß seine Seele an einen Gnoll gebunden wurde. Eine wirklich interessante Geschichte, die Sicher noch den Weg in meine Aufzeichnungen findet, sobald ich die Genehmigung des Waldläufers dazu habe.  Als wir die Taverne fast schon schließen wolten kam noch Herr Akael, der wenigstens noch die Geschichte des Waldläufers mitbekam, wenn er schon meine zu seinem Bedauern versäumen musste. Ich entschuldigte mich bei Herrn Akael, hatte ich doch versäumt ihm meine Unterlagen über Murrar Shar zuzustellen, wie ich es eigentlich vorhatte. Aber diese erhält er nun noch, versprochen, und sogar mit den Teilen, die ich tief verborgen in Archiven der Vampire in Nektulos fand. Natürlich wurde auch er angemessen bewirtet und bedient, bis auch er aufbrechen musste, mit dem Versprechen auch die darauf folgende Woche unser Gast zu sein, wenn es seine Zeit erlaubt.</p><p>Schnell eilte ich aus der Gaststube, Raqnor noch zurufend "Du wäschst ab!" und verschwand zu meinem wohlverdienten Feierabend und meinen Aufzeichnungen und Tagebüchern.</p><p>Hier die etwas bebilderte Variante des Textes in Rosalyndes Tagebuch: <a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/archiv/n-abend-im-raqnors005.html" target="_blank" rel="nofollow">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/arc...raqnors005.html</a></p><p>***********************************************</p><p><strong>nächster Tavernenabend</strong>: Sonntag, den 28.03.2009, Einlaß 18.30 Uhr, Beginn 19.00 Uhr</p><p>(wie immer mit überraschenden Gästen, Speise und Trank soviel man will, Freibier, Nüchternprügel-Service, Geschichten und Streitereien und allem mit dem ihr euch vergnügen wollt, abseits von Leveln, Handwerkeln und Questen) - In Raqnor's Taverne gilt nur Raqnor's Hausordnung!</p><p>Kein Höflichkeitszwang, kein Duellverbot, keine Miliz hat Jurisdikation in unseren Räumen - seit einfach wie und was ihr seit oder sein wollt.</p>

Rosalynde
03-30-2009, 07:05 AM
<p>Tavernenabend vom 29.03.2009</p><p>Eine etwas mehr illustrierte Seite dieses Berichtes findet ihr hier: <a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/archiv/n-abend-im-raqnors006.html">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/arc...raqnors006.html</a></p><p>Rosalynde setzt sich an ihre Unterlagen und sinnt über den vergangenen Abend in der Taverne nach. Wie soll sie nur all die Ereignisse genügend würdigen. Erst einmal ist Rosalynde erleichtert darüber, wie voll die Taverne wieder war. Es ist schon für die Chefköchin im Raqnors herrlich Sonntag für Sonntag zu erleben, wie die Gäste erscheinen, uns an ihren Abenteuern teilhaben lassen und sich einfach mal bei guten Getränken und meinen einzigartigen Speisen ihren mehr oder wenigen lustigen oder auch morbiden Vergnügungen hingeben. Auch mein neuer Küchenjunge war pünktlich zur Stelle, daß heißt Flecki Flinkpfote huschte eilig noch vor mir durch die Tür der Taverne. Die ersten Gäste warteten schon vor der Taverne und betraten sie kurz nach uns.</p><p>Raqnor polierte noch an seinen Krügen herum und Flecki machte sich sofort ans Kochen und backen. Ich wieß in noch einmal darauf hin, daß er den Gästen sein Essen nicht aufdrängen soll, und erst recht nicht wieder einem unwilligen Gast sein frisch zubereitetes Hirschsteck um die Ohren hauen soll, wenn dieser es nicht will. *Seufzt* Ich glaube es wird ein schwierigeres Unterfangen dem Gnoll das formvollendete Servieren beizubringen, als seine Kochkunst weiter zu verfeinern. Zumal er noch mit Sprüchen wie: "Was auf den Tisch kommt wird gegessen! Das wurde mir im Schwarzbau beigebracht", mit mir diskutieren wollte.  Er sah es absolut nicht ein, daß der Gast entscheidet,  was und wieviel er essen will.</p><p>Ichzwischen waren Isorak und Akael als erste Gäste schon eingetroffen. Ich war sehr froh, daß Akael dieses mal zu meiner Geschichte da sein konnte, hatte ich doch für diesen Abend eine Geschichte über Murrar Shar und seine kurzzeitige Zusammenarbeit mit Tayil N'Velex herausgesucht. Ich wußte wie sehr er an allen Informationen gerade über Murrar Shar interessiert war. Herr Akael erhielt sofort meine neueste kulinarische Kreation aus den feinsten Königsgarnelen, während Isorak seinem außergewöhnlichen Geschmack geschuldet einige besonders blutige Speisen und zweifach gefiltertes Blut von Raqnor serviert bekam. Ich hörte wie die beiden sich fachkundig über die Herstellung der aus Neriak stammenden Köstlichkeit unterhielten. Es war eine wirklich blutige Angelegenheit. Und unser Kunde berichtete, daß er sogar schon bei der Herrstellung zugegen war und sich den Vampir aussuchen konnte der sozusagen das Blut filterte. Akael berichtete uns dann über einen Rätselmeister, der sich kürzlich in Freihafen aufhielt und nach einigen leichteren Rätseln, auch sehr schwere Rätsel stellte, die kaum einer lösen konnte. Hoffentlich begegne ich dem Rätselmeister auch einmal, ich liebe schwere Rätsel. Arbeite ich doch selbst gerade an einem Quiz über die grandiosen Landschaften von Norrath, um meine Gäste zu erfreuen. Auch die Gäste in diesem Forum. Aber lasst euch überraschen. Inzwischen trafen nach und nach unsere weiteren Gäste ein.</p><p>Auch Lord Vandalor erschien wieder und war den ganzen Abend reichlich geschäftig. Aber dazu komme ich gewiß noch später. Ich richtete dem Lord aus, daß Herr Sepharon sich sicher irgendwann an ihn wenden würde bezüglich seines Geschäftspartners. Hatte Vandalor doch seinen ehemaligen Bediensteten Shendrilar freigelassen, nachdem dieser die höchste Meisterschaft der Schreinerei erlernt hatte. Mehr noch, er soll ihm sogar eine große Wohnung zur Verfügung gestellt haben, um darin ein großes Möbelkaufhaus einzurichten und betrachtet ihn seitdem als seinen Geschäftspartner. Ich warnte Vandalor noch, daß er besser dafür sorgen solle, daß Shendrilar nichts persönlich nach Neriak liefert. Hatte uns doch einer der Diener von Sepharon, ein Iksar mit einer Leidenschaft für Essen welches sich noch wehrt, berichtet , daß er als Entlohnung die Gäste seines Herrn fressen dürfe. Allerdings wischte Vandalor meine gut gemeinte Warnung mit den Worten vom Tisch: "Wenn sein Hausdiener meinen Geschäftspartner essen sollte, wird er kein Haus mehr sein eigen nennen können."</p><p>Inzwischen war die Taverne reichlich voll geworden uns wir begaben uns zu unserer gemütlichen Erzählecke, wo ich über die Zeit berichtete, da der mächtige T'Haen sich anschickte Freihafen und Qeynos mit Seuchen zu überziehen und die Vertraute des Herrschers von Freihafen, Tayil N'Velex und der Vertraute der Herrscherin von Freihafen, der mächtige Kerraner Murrar Shar, gezwungen waren zusammenzuarbeiten. Auch wenn diese beiden sich wirklich nicht ausstehen konnten, zu Anfang sich sogar erst einmal gegenseitig beschuldigten. Nun ja, und die Bezeichnungen, Hure des Hochfürsten oder Haustier der Königin, die sie sich an den Kopf warfen, waren auch nicht dazu geeignet eine Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu schaffen.</p><p>Die Gäste lauschten sehr gespannt meiner Schilderung der Ereignisse und man spürte wie sie im Verlauf der Geschichte mitgingen, Murrar Shar und Tayil in ihren Streitereien anfeuerten, oder um beide besorgt waren, als sie sich in fast aussichtsloser Lage befanden. Doch zumindest zeigte diese Geschichte, daß auch Todfeinde zusammenarbeiten können, wenn es gegen einen Feind geht, der beide bedroht. Einige meiner bewegten Zuhörer beschlossen, in der kommenden Woche die Gegenden Norraths aufzusuchen, über die ich berichtet hatte und sich ihrerseits selbst den Vampiren im Kampf zu stellen. Auch da verabredeten sich Gegner zum Gemeinsamen Kampf. Gegner, die schon bald danach, noch in der Taverne die Klingen im erbitterten Kampf kreuzten. Doch ich greife den Ereignissen voraus.</p><p>Nach diesen historischen Abschweifungen, begaben wir uns in den Pub hinunter wieder, wo inzwischen auch einer der Guides unserer Welt eingetroffen war. Birvin. Raqnor hatte ihn eingeladen, da auch diese ja immer von recht interessanten Ereignissen zu berichten hatten, und er sah mit Vergnügen wie wohlgefüllt die Taverne war. Ich bemühte mich alle Gäste mit den für sie am geeignetsten Speisen zu erfreuen und sparte auch nicht an Getränken aller Art. Die Gäste waren in die vielfältigsten Unterhaltungen vertieft und ich bemerkte das insbesondere Akael jedoch, ein sehr wachsames Ohr bezüglich der Aktivitäten des Inquisitors Vandalor hatte.</p><p>Dieser unterhielt sich leise mit einem, den ich in der Taverne noch nie gesehen hatte, aber durch die Gespräche erfuhr ich daß er wohl Tasias hieß. Tasias übergab Vandalor irgend etwas, was dieser wohl gefordert hatte. Aus den Gesprächen entnahm ich, daß es sich um zwei Giftphiolen handelte. Ich hörte wie er sehr eindringlich zu Tasias sagte, daß er ihn in den Tod mitnimmt, falls irgendwelche Spuren jemals zu ihm oder Freihafen führen würden. Er hatte wohl die ausgesprochen guten Ohren des Kerraners Akael unterschätzt, der gerade den Gesprächen und dem Geflüster aufmerksam lauschte. Dieser beobachtete auch, daß Tasias sich einige Notizen gemacht hatte. Auch Akael machte sich auf das eifrigste irgendwelche Notizen.</p><p>Ich wandte mich wieder meinem Herd zu, als ich hinter mir Lärm bemerkte. Waren das wieder die ersten Raufbolde des Abends? Nein, als ich mich umdrehte sah ich wie Akael mit Tasias rang und versuchte ihm die Aufzeichnungen zu entreißen, die dieser von seinem Gespräch mit Vandalor gemacht hatte. Wie unvorsichtig von diesem. Vandalor würde sicher nicht schonend umgehen mit einem solch Unvorsichtigen. Und auch noch Akael  drohte, die Akademie der arkanen Wissenschaften in Qeynos über ihre Tat zu informieren. Und dies würde noch ein Nachspiel haben. Anscheinend gelang es ihm auch der Aufzeichnungen habhaft zu werden. Dies konnte nun Vandalor gar nicht gefallen. Er fragte wohl eher rhetorisch, "Was er denn Akael im Tausch für die Aufzeichnungen und sein Schweigen anbieten könne, Geld oder sein Leben". Und dann begann auch schon ein erbitterter Kampf zwischen zwei durchaus ebenbürtigen Gegnern. Einige Gäste konnten gerade noch rechzeitig zurückspringen und machten den Kontrahenten willig Platz. Nach einem heftigen und gar nicht mal so kurzen Kampf triumphierte aber doch Lord Vandalor, der natürlich die Gelegenheit da sein Gegner bewußtlos am Boden lag nutzte, um ihn nach den Aufzeichnungen zu durchsuchen. Anscheinend fand er auch alles was er suchte.</p><p>Ps.: Wenn es interessiert was Lord Vandalor mit den Phiolen vorhatte, der möge hier schauen: <a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/mitglieder/vandalor2.html">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/mit.../vandalor2.html</a> ... aber von mir habt ihr den Link natürlich nicht *schaut betont unschuldig*</p><p>Akael kam langsam wieder zu sich, schien aber die heftigsten Kopfschmerzen zu haben. Währenddessen vergnügten sich auch ein paar andere Raufbolde in der Taverne mit Duellen, erstaunt sah ich das natürlich auch mein Küchenjunge eifrig mit von der Partie war, bei diesen doch etwas weniger ernst gemeinten Auseinandersetzungen im Vergleich zu Vandalors und Akaels Kampf.  Vandalor fragte ob Herr Akael immer noch Ambitionen habe etwas zuviel zu reden, aber dieser winkte ab und sagte, er wüßte im Moment ohnehin gar nicht wovon Vandalor redet. "Sehr gut," sagte Vandalor, "und glaubt mir ich finde euch, wenn dies nicht stimmen sollte." Den von Akael gewünschten Tomatensaft hatte ich nicht, aufgrund der Importbeschränkung von Tomaten nach Norrath, aber ich bot ihm stattdessen Sukkulenten-Saft an.</p><p>Inzwischen berichtete Birvin unserem Wirt über ein seltsames Treiben von Nekromanten in letzter Zeit hier in Norrath, berichtete auch von vielen Beobachtungen die wohl andere Einwohner an den verschiedensten Orten gemacht hatten. So um das Schloß Nektropos herum, in den Jarsath Ebenen oder über einen Drachen in Nathsar. Besorgt verfolgte ich was Birvin berichtete, aber zumindest schien er noch nicht viel von einer bestimmten Nekromantin unserer Gemeinschaft zu wissen. Obwohl diese ihm schon begegnet war, als sie am Strand von Gorowyn übte. Sie stellte ihm auch ihren Früheren Meister vor, der ihr nun gute Dienste als Pet leistete. Aber es ging wohl um andere nekromantische Umtriebe und nicht um das Vorhaben unserer Nekromantin, die ihr Ritual vorbereitete um eine Lich zu werden. Aber ich konnte unbesorgt sein, es waren wohl nur unbestätigte Gerüchte was Birvin suchte.</p><p>Inzwischen wollte wohl Ferron wohl unbedingt Vandalor ärgern und jagte ihm irgendwelche herumfliegende Herzchen auf den Hals. Etwas was dieser gar nicht mochte. Ich hörte wie er ihn anbrüllte: "Ferron, verzieh dich mit diesen widerlichen Dingern oder ich reiß dich in Stücke". Bei unserem Inquisitor gewiß keine leere Drohnung. Inzwischen war Vandalor auch auf Alyxrah aufmerksam geworden, die begeistert erzählte, daß sie gerade an diesem Tag von Qeynos nach Freihafen umgezogen war, da diese Stadt gar kein Verständnis für ihre nekromantischen Forschungen hatte. Das war mir eigentlich völlig Unverständlich, hatte doch gerate Qeynos in der Gruft des Verrats sozusagen die meisten untoten Leichen in seinen Kellern. Und wie sollte es anders sein, auch für Alyxrah hatte Vandalor wohl Verwendung und Aufträge. Und großzügig, wie der Hochfürst perönlich, bot er ihr sogar sofort eine angemessene Wohnung für ihre Dienste an. Ich sah wie er ihr etwas zusteckte, sie sollte für ihn woll einige nekromantische Formeln herausfinden. Was will er nur mit so etwas.</p><p>Birvin hatte inzwischen seine Berichte über die nekromantischen Aktivitäten in Norrath beendet und wandte sich in völliger Verkennung der Sachlage Vandalor und Alyxrah zu, als gerade auch Fraluno eintrat, der eingedenk seiner letzten Befragung im Büro des Inquisitors diesen weiträumig umging. Aber zumindest konnte er sich wieder frei bewegen ohne eine Verhaftung befürchten zu müssen.  Aber ich konnte auch Shazaar beruhigen, daß Fraluno erst einmal nichts zu befürchten hatte. Birvin schien anscheinend anzunehmen daß Vandalors glühende und furchterregende Augen lediglich durch den Anblick der schönen Hochelfe Alyxrah entflammt worden waren. Die beide sahen ihm natürlich verwundert entgegen, war dies doch kein Liebespaar das sich bewunderte, sondern eher ein Staatsdiener Freihafens, der seine Aufträge an neue Bürger der Stadt erteilte. Ich befürchtete schon das auch Birvin irgendwo in den Befragungsbüros des Inquisitors landen würde. Bei dem Wort Befragungsbüro zuckte Fraluno heftig zusammen und stotterte erschreckt. "Nein, nein, ich will nicht noch einmal in dieses Bü...Bü...Büro!" Birvin versuchte Alyxrah noch vor Vandalor zu warnen *lacht* aber ich gehe davon aus das Alyxrah diesen erheblich besser kennt, als Birvin. Sie wird sicher nicht leichtsinnig werden. Birvin befragte dann Fraluno zu seiner Tätigkeit an einem Ort wo ich leider nicht lauschen konnte. Aber ich schätze diese Art der Befragung fand Fraluno erträglicher.</p><p>Inzwischen war auch noch Thorvus angekommen, angetan mit seiner neuen, meisterhaft geschmiedeten Rüstung, und schaute sich im Raum um, begann nach kurzer Musterung der Gästes sofort mit Shazaar zu flirten, einer Dunkelelfe die häufig unser Gast war. Er bekam etwas von Vadalors Verhandlungen mit und rief zu ihm: "Ihr würdet für gutes Geld sicher alles machen." Dieser korrigierte sofort: "Falsch Thorvus, ich lasse für gutes Geld alles für mich machen!"</p><p>Birvin hatte wohl seine Unterredungen beendet, kam aber noch einem von Brells gesegneten Fässern zu nahe, als er sich vom Wirt verabschieden wollte. Nach einer kurzen Bemerkung zu Vandalor, daß er gar nicht wusste daß Lord Vandalor noch einige Zwillingsbrüder hat,  verließ er die Taverne um die tiefsten Tiefen Neriaks wohl zur Ausnüchterung aufzusuchen. Vandalor überlegte noch kurz ob er ihm den Nüchternmach-Service von eigenen Händen anbieten sollte, unterließ dies jedoch nach einem kurzen Blick auf einschlägige Verzauberungen.</p><p>Auch Akael und die übrigen Gäste hatten sich inzwischen angesichts der nahenden Mitternachtsstunde auf den Weg gemacht. Akael nicht ohne Vandalor nochmals zu Drohen, daß er sich inzwischen wieder erinnert und hoffe vor ihm in Qeynos zu sein. Auch der Inquisitor ging bald seiner geheimnisvollen Wege</p><p>Nur Thorvus blieb, eifrig Shazaar umgarnend. Auch er probierte einige male zuviel die freundlich gereichten Fässer und Biere. Und nun kam auch noch Raqnors Nüchternmach-Service einige male zum Einsatz. Ich beendete meinen Küchendienst, überließ es Raqnor aufzuräumen und wandte mich diesen Aufzeichungen zu.</p><p>************************</p><p>nächster Tavernenabend: 05.04.2009 18.30 uhr Einlaß und 19.00 Uhr Beginn</p><p>vorgesehenes Programm: Getränke und Speisen was und wieviel man will, eine Erzählung über die Gnolle von Splitpaw, Faroth Mal und die Ishva Mal, und ein kleines Rätselquiz mit netten Preisen. Natürlich nur neben all dem was unsere Gäste an vergnüglichem, lustigen, blutigen und grausamen so alles Anstellen wollen</p><p>weitere RP Events der nächsten Zeit: 10.04.2009 Grillparty in Gorowyn im Freien, mit auf Froschflossen gegrillten Köstlichkeiten, als Wandergrill unser bewährter Feuerfrosch Qwuork Blauquappe und musikalischen Darbietungen.</p><p>nach dem 13.04. 2009 Vorbereitung eines nekromantischen Rituals durch unsere Zeremonienmeister. Persönliche Einladungen an die Beteiligten , Gäste und Opf.... ähm... Teinehmenden ergehen noch. Ihr jkönnt gern wegen gewünschter Teilnahme und näheren Informationen bei mir nachfragen. Ich leite es an den ausrichtenden Orden weiter.</p><p>Eure Rosalynde ....</p><p>*****************************</p><p>Achtung hier folgt der Werbeblock</p><p>Ich bin Teilnehmerin der Miss-Norrath Wahlen *schaut besonders werbend*wenn ihr euch über mich informieren wollt, schaut hier vorbei: <a href="http://www.ahoranosclan.eu/neu/mitglieder/rosalynde.html">http://www.ahoranosclan.eu/neu/mitg.../rosalynde.html</a></p><p>Und dann *spricht mit hypnotisierend flötender Stimme* schreibt meine Startnummer 54 auf euren Stimmzettel und schickt ihn an Eovania</p><p>Werbeblock zu Ende</p>

Rosalynde
04-06-2009, 09:12 AM
<p>Bericht vom Tavernenabend vom 05.04.2009 </p><p>(zur bebilderten Variante des Berichtes: <a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/archiv/n-abend-im-raqnors007.html" target="_blank" rel="nofollow">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/arc...raqnors007.html</a>)</p><p>Als ich an diesem Sonntag in unsere Taverne ging war mein Küchenjunge Flecki Flinkpfote schon eifrig bei der Arbeit. Ich mußte doch noch einige Vorräte kaufen, erfoderten doch die meisterlichen rezepte die ich zuzubereiten pflegte doch schon einiges an speziellen feuerholz für den Herd. So allmählich machte ich mir wirklich Sorgen um den Waldbestand in der Schreckenstiefe und auf Kunark, wenn das so weiterging. Unterwegs erreichte mich die Nachricht, daß ich doch einen neuen Gast noch unten am Fahrstuhl abholen sollte, da er sich nicht auskannte. Schnell entdeckte ich auch Handerson am Fahrstuhl und führte ihn zur Taverne, mit uns kam auch noch gleich eine kleine Rattongadame namens Ipsa mit. Angekommen berichtete mir Flecki Flinkpfote, daß er nun schon drei verschiedene Sorten von Steak zubereiten konnte. Die fettige Schnauze zeugte auch davon daß er wohl reichlich verkostet hatte. Ich stellte mich natürlich sofort erst mal an den Herd und bereitete Käsekuchen für die Rattonga zu und noch eine neue Kreation von Königsgarnelen-Torte die ein besonders schönes weiches und glänzendes Fell machen sollte. Das war zwar eigentlich für Kerraner gemacht, aber, nun ja, schließlich hatten Rattonga auch Fell. Ich erwartete an diesem Abend ohnehin nicht ganz so viele Gäste wie sonst. Schließlich waren die Tage des Bristlebane und in Lavasturm waren viele Wandlungen eingetreten. Wer nahm sich da schon genügend Zeit um sich ganz dem Genuß eines Besuches in der Taverne hinzugeben. Aber ich freute mich schon auf die kommenden Wochen, wo  unsere Gäste sicher viele neue Abenteuer zum besten geben würden. Handerson berichtete uns, daß er faßt ein Jahr weit entfernt auf Reisen war. Natürlich wollte er wissen was sich denn so alles getan hatte. Wir wußten natürlich gar nicht wo wir da zuerst beginnen sollten. Seien es die neuen Gildenhallen, die Eröffnung unserer Taverne, die Wandlungen in Immerfrost und Lavasturm, oder die Neu entdeckten Gebiete von Ykesha.Wir könnten das alles eigentlich nur kurz erwähnen. Inzwischen hatte Handerson natürlich beim Versuch unseren Wirt anzusprechen wieder einmal Brells gesegnete Fässer erwischt und war ohnehin erst einmal für irgendwelche Informationen nicht mehr anzusprechen. Ich bin immernoch überzeugt das das Raqnor mit voller Absicht macht. Jedenfalls hatte er so Gelegenheit seinen weithin berühmten Nüchternmachservice in der Praxis dem neuen Gast kurz vorzuführen. Recht erfolgreich vorzuführen. Nach einer kurzen Zeit der Benommenheit bestätigte er uns auch das er nun tatsächlich nüchtern sei. Inzwischen war auch der Inquisitor Lord Vandalor und Neutra eingetroffen. Die kleine Rattongadame fragte uns ob wir einen Elf kennen würden, meist schwarz gekleidet. Obwohl ich zuerst auf Vandalor deutete, der die Bezeichnung als Elf allerdings nicht sehr witzig fand, fiel uns ein, daß Ipsa wohl Herrn Sepharon meinen könnte. Den hatten wir ja eigentlich nicht mehr gesehen, seit er zum Friseur gehen wollte um seine blonden Haare loszuwerden. Ipsa informierte uns, daß er am heutigen Abend durch anderweitige Aufgaben wohl aufgehalten würde, auch der Barde Asamaron war zu irgend einer Weiterbildung, sicher gibt es dann bald wieder ganz neue Lieder und Gesänge von ihm zu hören in Kürze. Ich hatte mich nun dem Herd zugewandt als ich in der Gaststube ein gequältes Fiepsen hörte. Mein Küchenjunge vergnügte sich wohl gerade mit einer Runde "Fang die Rattonga" und biß Ipsa ins Bein. Ich versuchte die Streithähne zu trennen aber die rannten dermaßen um mich im Kreis herum das man ganz wuschig im Kopf wurde. Ich griff mir Flecki am Kragen und schüttelte ihn kräftig durch. Und der hatte auch noch die Frechheit zu quängeln, wann ich denn anfangen würde die Gnollgeschichte zu erzählen, die ich ihm die Woche zuvor versprochen hatte. Ich setzte Flecki noch ein paar Strafarbeitsstunden auf seinem Ausbildungsplan, insbesondere zu der Frage "Benehmen gegenüber Gästen". Maral, die Dienerin von Talanedra el'Kantar war inzwischen auch eingetroffen. Ich bereitete für Handerson schnell noch ein umfangreiches Lunchpaket für seine weiteren Reisen zu und verabschiedete ihn dann. Lockte doch alles neue in dieser Welt sehr, aber er versprach uns, die Woche darauf wieder zu kommen. Zu dem Zeitpunkt traf dann doch noch Sepharon ein. Ein wenig aufgebracht darüber, daß seine Botin Ipsa von meinem Küchenjungen ins Bein gebissen wurde. Zumindest konnte ich ihn schnell mit seinen besonders giftigen Leckereien beruhigen, die er so mochte. Zweifach gefiltertes Blut, Pulsaderpunsch und meinen speziell hochgiftigen Fugu. Er probierte auch einige andere Speisen des Küchenjungen, aber die waren wohl noch nicht scharf genug. Wir unterhielten uns noch darüer wie der Hochelf sich denn schon in Neriak eingelebt hatte. Aber derzeit wurde er dort wohl noch recht mißtrauisch betrachtet. Leider hatte er noch keine Möglichkeit gefunden seine Haut nachzudunkeln und selbst der Friseur hatte sich standhaft geweigert sein goldblondes Haar schwarz, passend zu seiner Robe zu färben. Doch zumindest dieses fast weißblonde nun stand ihm recht gut, und so gesehen hatte ja zumindest der Hochfürst dieselbe Haarfarbe. Ich bin ja selbst Einwohnerin Neriaks, aber zumindest hat man mich als Trollin nie schief angesehen. Bis auf diesen einen Arasai der mich auslachte und danach irgendwie plötzlich in den Tiefen Neriaks verschwand. Er war sicher irgendwie gestolpert als ich ihn auf die Schulter tippte. Ich versuchte Sepharon zu trösten, daß sich das mit der Hautfarbe sicher von ganz allein Regeln lassen würde, schließlich nahmen die Teir'Dal ihre dunkle Hautfarbe auch erst an, wonach sie Neriak bezogen hatten. Allerdings wollte Sepharon wohl darauf nicht unbedingt 600 Jahre warten. Allerdings mußte er nun erst einmal aufbrechen und ich war recht froh, daß er das Problem mit meinem bissigen Küchenjungen wohl vergessen hatte.Neutra war inzwischen wieder einmal total besoffen und auch Alyxrah war inzwischen eingetroffen. Unser Inquisitor war inzwischen wohl in der Stimmung ein wenig zu töten, so zum Spaß, und ich hörte wie er mit Raqnor zäh verhandelte, über eine Lokalrunde und den anschließend durch ihn auszuübenden Nüchternmachservice für alle Betroffenen. Nach heftigen Preisverhandlungen einigten sie sich darauf, daß Raqnor 60 Goldstücke für die Lokalrunde verlangte und er seinerseits dann an Vandalor 30 Goldstücke für das Nüchternmachen der Gäste bezahlt. Vandalor gab Raqnor die Differenz von 30 Goldstücken. Augenblicke später war alles im Raum völlig betrunken und Vandalor tobte sich ausgiebig aus. Es wurde auch höchste Zeit, schließlich wollte ich mit meiner Geschichte beginnen. Schließlich erzählte ich sie hauptsächlich wegen Flecki, und dieser konnte seine Gestalt als Gnoll vermutlich nicht mehr lang aufrechterhalten und die Zeit nahte heran, da er wieder zu Ferron werden würde.Es blieb nur noch das Problem, daß Vandalor selbst auch noch total betrunken war. Wir hatten uns diesmal hoch an unseren gemütlichen Kamin gesetzt, wo ich meine Geschichte erzählen würde. Maral versuchte sich daran Vandalor nüchtern zu bekommen, aber dieser war recht kräftig. Also half dann doch eher Neutra nach. Jedoch selbst ohne daß Vandalor sich heilte war dies eine langwierige Angelegenheit, die es zumindest Isorak noch ermöglichte, rechtzeitig zu meiner Geschichte da zu sein. Ich hatte diesmal eine alte Geschichte ausgewählt, die dennoch Auswirkungen bis in die heutige Zeit hatte. Die Geschichte der Hochschamanin Opolla aus dem Schwarzbau, einen Angriff der Miliz von Qeynos auf diesen und den daraus resultierenden Fluch von Opolla über Gynok Moltor. Gynok Moltor, der fortan nur noch Tod und Verderben über alle seine Freunde brachte, aus Qeynos verbannt wurde, und dessen Aufnahme durch die Orden von Mars Faust schließlich auch zur Vernichtung von Befallen führte. Während ich über den Angriff der Miliz auf den Schwarzbau berichtete und die heldenhaften und Verlustreichen Kämpfe darin, sah ich wie Neutra irgendwelche Mitgliedsformulare für ihren Gnollfanclub an die Anwesenden verteilte.Jedenfalls kam auch diese Geschichte gut an. Raqnor überraschte uns dazwischen damit, daß er auf einmal als IksarFRAU aufkreuzte. Die seltsamen Wasserflaschen von Bristlebane, die er von einem Kichergibber-Goblin bekommen hatte, hatten offensichtlich recht seltsame Auswirkungen. Nach der Geschichte gingen wir wieder hinunter in die Gaststube und Vandalor konferierte mit Alyxrah lange Zeit über einen erteilten Auftrag. Alyxrah wollte viele Dinge wissen und ich hatte nicht das Gefühl das Vandalor wirklich beabsichtigte tatsächlich alles zu beantworten. Sie amüsierten sich noch etwas über eine zu erwartende Hungersnot in Qeynos. Alyxrah bedauerte, daß nach ihrem Umzug von Qeynos nach Freihafen einige ihrer wertvollsten Bücher noch nicht eingetroffen waren. Näheres dazu: <a rel="nofollow" href="http://ahoranos-bibliothek.forenking.com/viewtopic.php?t=74&sess=123456" target="_blank">http://ahoranos-bibliothek.forenkin...amp;sess=123456</a>Aber noch sollte der Inquisitor seinen Einfluß nicht geltend machen, wollte doch Alyxrah auch die Zuverlässgkeit ihrer Beauftragten einer Prüfung unterziehen. Entsann sie sich doch deutlich an eine kurz zuvor stattgefundene Diskussion mit der Drachenlady des Clanes zum Thema Vertrauen, gesundes Mißtrauen und das Können immer zu wissen, bis wohin man vertrauen könne.Don Raqnor wollte ihr die Hilfe eines seiner Assassinen, Razzgaroth anbieten, aber natürlich verklausulierte er sein Anerbieten wiederso daß es wirklich kein Mensch verstehen konnte. Er erwähnte das Razzgaroth auch ein guter Schuldeneintreiber sei.  In aller gebotenen Freundlichkeit. Den Einwand, daß Freundlichkeit nicht überall hilft, wischte er mit dem Hinweis hinweg. "Nein, nicht doch das "freundlich" das ihr meint, eher eben.... freundlich "Freundlich". Und jedenfalls würden die nach dem freundlichen Besuch dann schon zahlen. Zu dem Zeitpunkt fragte mich Raqnor, ob ich die neue Gewürzmischung von Razzgaroth schon erhalten habe.</p><p>Ich sagte daß ich sie hätte, aber Raqnor doch wohl nicht annehmen würde, daß ich Gewürzmischungen Razzgaroths den Gästen gebe bevor ich sie an Raqnor selbst erprobt hätte. Dieser Naivling sagte doch darauf tatsächlich: "Öhm.... ja." Auf meinen kurzen Einwand "Falsch gedacht, Raqnor!" bemerkte ich wie er fieberhaft nach etwas suchte und vor sich hinmurmelte: "Gegengift.... Gegengift... wo habe ich das Zeugs nur...." Vandalor bot ihm freundlich eine Phiole an mit den Worten: "Sucht ihr dieses, Raqnor." Aber wenigstens hatte Raqnor soviel Verstand, davon besser nicht zu trinken. Irgendwie geriet er dann doch noch an so eine Art Hustensaft, oder die Gewürzmischung war nicht wirklich tödlich.Alyxrah bot mir an, an einem der nächsten Tavernenabende über ihre Forschungen aus der Gruft des Verrats zu berichten, namentlich über die Ereignisse um Kane Bayle. Ein Angebot das ich gern annahm. Wußte ich doch wieviel Geschichte gerade in dieser wahrhaftig einzigartigen Gruft unterhalb von Qeynos verborgen war. Und Alyxrah hatte sich nicht nehmen lassen, diese ausgiebig zu erkunden und die dort untot herumstreifenden Augenzeugen zu befragen. Vandalor erwähnte noch das es für Alyxrah besser sei nicht zu nützlich zu werde. Er würde nützliche Wesen immer so ungern töten. Aber zumindest bestätigte er, daß er sie zum jetzigen Zeitpukt noch nicht los werden wollte. Auch Alyxrah lernte anscheinend recht schnell, fand sie doch durchaus auch recht bedrohliche Worte gegenüber dem Inquisitor. Ich gab dann noch einige Nachrichten des Norrathianischen Nachrichtenkorrespondenten aus dem Obereich bekannt. Diese hatte Amaryantha vernommen als sie in aller Freundschaft sich mit Murrar Shar unterhalten wollte. Aber so zuvorkommend und freundlich sie sich auch gab, dieser Beschimpfte sie nur, bedrohte sie mit seinem Schwert und war sogar der lächerlichen Meinung den Hochfürsten irgendwann tot vor sich liegen zusehen. Ein anderer Qeynosianer erwartete sogar allen Ernstes, daß Amaryantha Freihafen abschwören und sich Qeynos zuwenden würde. Ein absolut lächerlicher Gedanke für jeden der die Drachenlady kennt. Jedenfalls bekam sie noch mit was die Tageszeitung Norrathian-Wild so verbreitete. Schlagzeilen wie:- Antonia Bayle heiratet Fürst Nagafen.- Gnome testen ein Raketenflugzeug für den Flug nach Drinal.- Der Hochfürst wurde beim Lächeln erwischt.Waren noch das gemäßigste. Nun ja, letzteres mag ja sein, leider berichteten sie nicht bei welcher Gelegenheit. Aber das Nagafen Antonia Bayle als Nachfolgerin seiner großen Liebe Lady Vox akzeptiert ist schon mehr als unwahrscheinlich. Vermutlich kann sie ja nicht einmal [Removed for Content] legen. Wir diskutierten noch eine Weile über diese Nachrichten, und die Versorgungsengpässe die wohl bald Qeynos bedrohten. Näheres dazu: <a rel="nofollow" href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/mitglieder/vandalor2.html" target="_blank">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/mit.../vandalor2.html</a>Dann begab sich auch der Inquisitor in seine Büros und Alyxrah, Raqnor und ich vergnügten uns noch eine geraume Weile mit den gestaltwandelnden Flaschen vom Bristlebanetag. So gegen 23.30 Uhr schlossen wir dann die Taverne für diesen Tag, und ich setzte mich hin um die Ereignisse in meinem Tagebuch niederzuschreiben.</p><p>Eure Rosalynde</p><p>*******************************************</p><p><span><p>nächster Tavernenabend: 12.04.2009 18.30 uhr Einlaß und 19.00 Uhr Beginn</p><p>vorgesehenes Programm: Getränke und Speisen was und wieviel man will, Geschichten aus der Gruft des Verrats und ein kleines Rätselquiz mit netten Preisen. Natürlich nur neben all dem was unsere Gäste an vergnüglichem, lustigen, blutigen und grausamen so alles Anstellen wollen</p><p>weitere RP Events der nächsten Zeit: 10.04.2009 Grillparty in Gorowyn im Freien, mit auf Froschflossen gegrillten Köstlichkeiten, als Wandergrill unser bewährter Feuerfrosch Qwuork Blauquappe und musikalischen Darbietungen.</p><p>nach dem 13.04. 2009 Vorbereitung eines nekromantischen Rituals durch unsere Zeremonienmeister. Persönliche Einladungen an die Beteiligten , Gäste und Opf.... ähm... Teinehmenden ergehen noch. Ihr könnt gern wegen gewünschter Teilnahme und näheren Informationen bei mir nachfragen. Ich leite es an den ausrichtenden Orden weiter.</p><p>Eure Rosalynde ....</p></span></p>

Assynrae
04-12-2009, 07:14 PM
<p>Heute war mal wieder ein herrlicher Sonntag Abend in Raqnor's *grinst fröhlich in die Runde* - ein ganz dickes Danke an Köchin und Wirt, die wöchentlich den Laden in Schwung halten uns mit Geschichten begeistern und uns erst noch mit Berichten dazu die Erinnerungen wach halten, aber natürlich auch immer Danke an all den aktiven Gästen, die die spannende Rollenspiel erst ermöglichen. Auf noch manche Sonntag-Abende und viele "netten" Auseinandersetzungen, hrhr! <img src="/smilies/3b63d1616c5dfcf29f8a7a031aaa7cad.gif" border="0" alt="SMILEY" /></p>

Rosalynde
04-13-2009, 07:23 AM
<p><strong>Grillfest anläßlich des ähm "Freihafener-Lucan-Revivals-Festivals" an den Teichen von Gorowyn - Taverne im Freien am 10.04.2009</strong></p><p>und auch hier gibts natürlich die illustrierte Variante: <a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/archiv/n-abend-im-raqnors008.html" target="_blank" rel="nofollow">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/arc...raqnors008.html</a></p><p>Rosalynde setzt sich an ihre Aufzeichnungen über das Wochenende und schaut über einen risigen Stapel von diversen Notizen und Niederschriften. Und sie befürchtete zurecht es würde sehr viel werden, auch wenn sie nur das notendigste erwähnte. Es waren einfach so viele interessante Dinge geschehen. Diesmal begann eigentlich ja alles schon am Abend des 10.04.2009. Anläßlich des, wie Vandalor sich ausdrückte "Lucan-Revival-Festivals", das die Einwohner Freihafens feierten, hatten wir uns entschlossen, unsere kulinarischen Genüsse mal auch außerhalb von Raqnors Taverne anzubieten. Dieser am ganzen Körper ständig brennende Frosch namens Qwuork wurde als lebendige Grillfläche gebucht. Von der Mafia hatte Don Raqnor eine Spende von einigen schönen Musikstücken erhalten. Ich hatte schon tagelang das allerbeste Grillfleisch würzig eingelegt. Und so gings gegen 18.00 Uhr hinunter an die Teiche von Gorowyn, wo auch noch Bristlebanes Musikanten spielten. Wir starteten unser heiteres Grillfest und beglückten die Bevölkerung von Gorowyn mit den leckersten gegrillten Pfeilhechten und Königsgarnelen und Steaks aller Arten. Besucher kamen vorbei, tanzten mit uns eine Weile und ließen sich die reichlich gespendeten Getränke und das vor ihren Augen direkt auf brennender Froschhaut zubereitete Fleisch schmecken. Qwuork teilte noch mit das seine Froschhaut einen geradezu psychedelischen Effekt auf die Bratensauce hätte. Und das Essen war auch wirklich ganz vorzüglich. Auch die Sachen die mein Küchengehilfe Flecki Flinkpfote zubereitete wurden immer besser, und es kam auch nicht einmal zu irgendwelchen Unfällen. Auch das Feuerwerk mit dem wir unsere Gäste feierten war immer wieder schön. Qwuork fühlte sich so vor sich hinbrennend hervorragend, auch wenn er zuweilen ziemlich rußte und Raqnor in mit seinem feurigen Atem erst wieder richtig entzünden mußte, hatte er sich doch gerade erst an diesem Tag eine herrliche Lavarüstung angelegt, durch die wir die Steaks sozusagen auf Lavastein brieten. Schaut stolz. Und ich habe beim Wenden der Fleischscheiben Qwuork nur einmal in die Schulter gestochen mit der Vorlegegabel. Was er natürlich mit einem lauten "Froaaaak" und einem ziemlich empörten "Rosalynde!" quittierte. Unsere Gäste tanzten und vergnügten sich und Fraluno erfreute uns mit einer Erzählung über seine Abenteuer die er erlebt hatte. Ihr werdet diese und eine weitere Erzählung in Kürze auch hier finden können. Vorher hatte sich Fraluno auch überzeugt, ob Qwuork das mit dem Grill auch wirklich freiwillig machte.</p><p>Die Zeit war schon ein wenig vorangeschritten und wir vergnügten uns mit einigen netten Spielchen. Konnten wir doch Ferron überreden zur Erheiterung aller ein paar Runden "Wer stirbt näher am Wasser" in Gorowyn aufzuführen. Nun ja, eigentlich war das Spiel eher "Wann stirbt Ferron am schönsten?" Wir gingen also etwas zum Fahrstuhl, den Grill (Frosch) nahmen wir mit, damit er auch was sehen konnte. Ferron fuhr bis auf die allerhöchste Plattform Growyns. Ziel war es dann unten tot aufzuschlagen, und das so Nahe am Wasser wie möglich, oder Zielgenau in der Mitte des Kreises den wir bildeten. Wir vergaben für Absprung, Flug und Auftreffen auf dem Boden dann Haltungsnoten. Der erste Sprung war schon recht nett, landete Ferrons Körper doch ganz knapp vor der Wasserfläche. Aber einige hatten es noch nicht gesehen. Also erst einmal eine Wiederholung. Der Sprung ging etwas daneben, landete Ferron doch im Rücken von einigen, die das also nicht sehen konnten. Inzwischen war auch Sepharon eingetroffen, und blickte reichlich verwundert und verständnislos auf unsere Vergnügungen, die wir da trieben. Ferron war inzwischen wieder nach oben geklettert. Auch Quermedes, ein Gnom aus unserer Gilde war inzwischen eingetroffen. Wir bildeten unten einen Kreis. Ich rief noch das Ferron von mir volle Punktzahl bekommt, falls er direkt auf den Gnom neben mir auftrifft. Gnomenopfer tragen schließlich immer zum guten Gelingen jeder Aktion bei, noch mehr als Magieropfer. Ferron sprang, und diesmal klatschte er fast punktgenau in unserer Mitte auf, hatte zwar keinen getroffen, aber der Flug und der Aufprall war doch recht schön. Nach unserem Beifall wollte Ferron eigentlich unbedingt nochmal, aber wir fanden das es selbst anläßich des bedeutendem Festes das wir feierten, genug Opfer waren, daß selbst ein Lucan zufrieden gewesen wäre.  Besuchern Gorowyns, die an uns vorbei zum Fahrstuhl eilten stopfte ich noch einiges frisch gegrilltes in die Tasche.</p><p>Vergnügt ging die ganze Menge zurück zu Bristlebanes Band, wo sich Qwuork wieder als Grill aufbaute. Für Sepharon bereitete ich extra eine besonders giftige Köstlichkeit zu. Gegrillter Pfeilhecht mit Sauce aus frisch gepressten Kugelfischen. Ich bemühte mich ja die Sauce nur auf den Fisch zu träufeln damit dieser hochgiftig wurde, aber ein paar Spritzer liefen doch in Qwuorks Kragen, worauhin dieser heftig zu würgen begann von den doch etwas giftigen Dämpfen. Aber egal, auch Herr Sepharon hatte ein Essen das seiner angemessen war.Unser Grill hatte auch seine Schuldigkeit getan, und brannte noch vor sich hin rußend und qualmend die letzten Saucenreste von seinem Rücken. Ich hatte noch viele Vorräte warm gestellt für weitere Gäste und wir vergnügten uns nun noch mit den wundervollen von der Mafia gesponsorten Liedern für unser Fest. Besonders angetan hatte es uns Rothgars-Melodie und Kanders-Melodie, oder die schönen Klänge von Sathirs Weite. Wir hatten schon immer bedauert, daß die Musik in der Taverne manchen Gästen zuweilen einfach zu fröhlich war und sehnten uns eher nach dunklen heroischen Melodien. Nun konnten wir uns einige Melodien anhören, bedauerten allerdings das es kaum möglich war Vhalens Tribute Band auf Dauer für die Taverne zu mieten, aber vielleicht waren ja zuweilen auf Gastauftritte drin.Vandalor der kurz vorbeigeschaut und sich die Lieder alle angehört hatte und wohl auch bestimmte Texte genau verfolgte, war zwischenzeitlich mit den Worten, er habe wichtige Aufgaben zu erledigen verschwunden. Nun ja, daß werden wohl wieder irgendwelche Befragungen im berüchtigten Büro des Inquisitors gewesen sein. Jedenfalls erreichte uns nach einer geraumen Zeit eine Nachricht, daß wir uns alle in Kürze in der Taverne einfinden sollten und das er noch Gäste mitbringt.</p><p>Eigentlich hatten wir nach dem Grillfest ja keinen zusätzlichen Tavernenabend mehr geplant. Aber wir kannten Vandalor zur genüge um zu wissen, daß Nichterfüllung seiner Wünsche meist schädlich sind für einen selbst. Es waren noch genug Gäste da, weitere hatten sich angekündigt und es war schon spätabends und die Nacht kühl geworden. Also zogen wir in unsere behagliche Taverne um. Shazaar war auch noch eingetroffen und kam sogleich mit uns mit zur Taverne. Wir waren gespannt, wen der Inquisitor da wohl mitbringen wollte. Sepharon hatte auch noch kurz zu tun und präsentierte uns als er zurückkam stolz seine neue Hautfarbe als Dunkelelf, hatte er doch nach seinem Umzug von Qeynos nach Neriak doch etwas darunter gelitten, dort nicht voll anerkannt zu werden. Doch nun mit dem fast weißen Haar und der in gesundem Blau schimmernden Hautfarbe fiel seine Herkunft wirklich nicht mehr auf und wir gratulierten zum neuen Aussehen.Nun trat Lord Vandalorein und präsentierte uns Stolz die mitgebrachten Gäste: Vhalens Tribute Band. Er informierteuns allerdings, daß diese nach einer Befragung bei ihm, infolge einiger wie er sich ausdrückte "Zotigen Texte über Hochfürstliche Körperteile", nur noch unter seiner persönlichen Aufsicht und Zensur spielen dürfte. Meine Fragen um welche Körperteile es sich denn da gehandelt hätte, wurde leider nicht zufriedenstellend beantwortet. Insbesondere Raqnor hatte wohl auch noch zotig und zottig verwechselt und beschrieb irgendwelche behaarte Ogerrücken. Vandalor teilte uns knapp mit, daß ihm weder interessiere was der Hochfürst unter der Rüstung für Körperteile habe, noch irgendwelche Frisuren von ihm, egal wo. Wichtig wäre nur das die Band ab jetzt unter seiner Aufsicht spielt.Ein weiterer Grund für uns, seine Wünsche zu erfüllen, konnten wir uns doch bei den Bandauftritten beim Promoter nun selbst immer mit den schönsten Melodien versorgen. Vandalor ließ die Band lange für uns spielen, und es gab auch sogar Gastauftritte von Göttern, so schön waren die Melodien. Innoruuk kam vorbei, Bertoxxulos, Das Tribunal und Mithaniell Marr konnte wohl kaum genug bekommen so oft wie der tanzte. Wir vergnügten uns eine lange Zeit mit der Band, die dann den ganzen Abend für uns spielte und wir freuten uns auch schon sehr auf den Sonntag, hatte Vandalor doch zugestimmt, auch da die Band mitzubringen. Als ein Gast Tunare erblickte die mit der Band tanzte, und ausrief: "Oh, göttlicher Besuch hier!" antwortete Vandalor knapp "Ja, und Tunare ist auch hier."Shazaar unterhielt sich inzwischen angelegentlich mit Herrn Sepharon,der für sie auchdas beste Essen und die besten Getränke bestellte, Natürlich die ungiftigen Varianten davon. Die Zeit verging mit vergnüglichen Gesprächen aller Art, bis auch Sepharon sich nach Neriak zurückziehen mußte und in der Gaststube dann nur noch Vandalor, Shazaar und Fraluno verblieben waren.Ich weiß ja nicht was Vandalor da wieder vorhat, kaum war Sepharon weg, verwickelte er Shazaar in ein intensives Gespräch über die politischen Verhältnisse in  Neriak, insbesondere ihre Haltung zu Königin Christanos und ihrer gegenwärtigen Regierung. Seine Erkundigungen wurden immer intensiver, insbesondere als er durch seine sehr geschickten und hintergründigen Fragen herausbekam, daß sich Shazaar eigentlich ein ganz anderes Neriak wünschte. Ich hatte jedoch nicht unbedingt den Eindruck aus dem Gespräch das ich mitbekam, daß den beiden tatsächlich dasselbe als ein glücklicheres Neriak vorschwebte. Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, daß Vandalor von einem Neriak redet in dem auch Shazaars Nacktschneckenhaustier Schnirkel gefahrlos leben kann. Ich nehme nicht an das Schnirkel Vandalor irgendwas bedeutet. Doch zumindest hatte er wohl nach langem intensiven Befragen und diversen Unterstützungsangeboten, falls sie wirklich etwas ändern will, Shazaar doch sehr nachdenklich gemacht. Shazaar glaubte erst das Vandalor ihr vorschlug nach Freihafen zu ziehen, was sie wegen der Grausamkeit des Hochfürsten ablehnte. Doch Vandalor machte schnell klar, da er der Meinung war, sie könne in Neriak viel mehr tun wenn sie die Verhältnisse in Neriak ändern will. Auf die wohl von Qeynos beeinflusste Propaganda, bezüglich unseres edlen Hochfürsten ging er gar nicht erst ein. Aber Shazaar war zwar unzufrieden mit vielem, traute sich jedoch selbst eine Einflußnahme nicht zu. Sie sah in Christanos eine Göttin, wo es allein schon Verrat wäre etwas ändern zu wollen an ihren Ratschlüssen für Neriak. Fraluno wollte Shazaar Mut machen selbst etwas zu schaffen, indem er ihr erzählte wie seine Familie und sein Clan fast zerstört wurden und es ihm selbst gelang ihn wiederaufzubauen und stärker zu machen als jemals zuvor. Vandalor bot erneut Unterstützung an. Und beide ließen dann eine doch sehr nachdenklich gewordene Shazaar zurück. Auch Shazaar und einige Zeit danach Vandalor verließen die Taverne. Nur Fraluno unterhielt sich noch lange und intensiv mit mir über die umfangreice Geschichte Norraths, er hatte schier endlos viele Fragen die ich versuchte zu beantworten. War doch Norraths Geschichte meine Leidenschaft.Erst gegen 2.00 Uhr Nachts konnte ich mich dann, zufrieden mit dem Grillfest zurückziehen. Und schon am nächsten Tag sollte wieder Tavernenabend sein.Eure Rosalynde*pustet die Kerzen auf dem Schreibtisch aus ud legt sich schlafen*</p>

Rosalynde
04-13-2009, 10:55 AM
<p><strong>Tavernenabend vom 12.04.2009 (zweiter Teil/erster Teil war der Grillabend) </strong></p><address>zur illustrierten Variante geht es hier: <a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/archiv/n-abend-im-raqnors009.html" target="_blank" rel="nofollow">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/arc...raqnors009.html</a></address><p>Als ich am 12.04.2009 vergnügt in die Taverne eilte, waren dort die ersten gäste bereits eingetroffen, eigentlich schon bevor wir unsere Tore öffneten. Natürlich eilte ich schnellstens zum Herd, sah ich doch auf den ersten Blick, daß Flecki Flinkpfote fehlte. ferron kam hinzu und teilte uns mit, daß Flecki leider krank sei, er hatte sich wohl bei unserem Grillabend etwas verkühlt. Ich wünschte ihm gute Besserung und er solle zum nächsten Dienstantritt dann Gesundheits- und Fellreinigungsbescheinigung vorlegen, ehe er wieder zum Herd darf. In der Gaststube waren inzwischen Chey zugegen, Akael, Isorak und Chazaar und natürlich Ferron. Chey war die ede Spenderin, die uns am Tavernenabend so großzügig mit den Melodien Vhalens versorgt hatte. Ich reichte ihr ein liebevoll vorbereitetes Dreigängemenü, wie auch den anderen Gästen, und ihre Bezahlung muß ich schon sagen war wahrlich fürstlich. Wir bedauerten alle, daß sie nur kurz bleiben konnte, aber ihre Gilde bedurfte dringend ihrer Hilfe, und es wäre vielleicht nicht das klügste, den Aufforderungen der Mafia nicht nachzukommen. Also verabschiedeten wir sie freundlich, in der Hoffnung daß sie bald einmal mehr Zeit hätte, allein oder mit Freunden in der Taverne zu verweilen.Ich unterhielt Akael noch damit dass ich berichtete wie unsere Drachenlady im Düsterren Gewirr versucht hatte mit Murrar Shar zu reden. Wußte sie doch wie Akael alles über diesen Vertrauten von Antonia Bayle interessierte. Nun muß man allerdings wissen, daß unsere Drachenlady Amaryantha eine dem Hochfürsten loyal ergebene Freihafenerin ist und mit Stolz in dieser Stadt lebt. Sie ist seit Jahrhunderten mit dieser verbunden und würde ihr Leben in Freihafen gegen keinen anderen Ort der Welt tauschen. Auch und gerade wegen dem Hochfürsten. Sie sieht ihn nun einmal als alleinigen würdigen Herrscher der Stadt, zumal sie ihn schon aus der Zeit von vor 500 Jahren kennt und aus eigener Anschauung weiß, das er es war der die jungen Einwohner der Stadt schützte, und sie weiß auch als ehemaliger Paladin zur Genüge, daß der Orden von Marr ihm und seiner Miliz Heerscharen von Meuchelmördern ins Haus schickte. Murrar Shar war daher nicht wirklich amüsiert von einer Freihafener Dame angesprochen zu sehen, so freundlich diese auch lächelte. Er zog knurrend sein Schwer und teilte ihr mit: Roar! Ich sehe Euren Hochfürsten tot und begraben, bevor meine Zeit zu Ende geht. Euresgleichen lassen mir die Schnurrhaare zu Berge stehen. Verschwindet, bevor ich Euch in Stücke reiße! Roar! Tod dem Hochfürsten und allen, die die Flagge Freihafens tragen!." Amaryantha lächelte amüsiert und lachte dann auch noch Murrars Freund Speerspitze aus, der tatsächlich sagte: "Wann werdet Ihr Eurer Loyalität dem Hochfürsten gegenüber abschwören und Euch dem Licht zuwenden? Qeynos ist Eure einzige Hoffnung." Sie war mehr dem Licht zugewadt als sich irgend jemand vorstellen konnte, genau deshalb lebte sie ja in Freihafen unter der Regierung des Hochfürsten. Gut, ihre Art auch für die Schwachen einzutreten, würde sie auch wenn der Hochfürst diese Verschwendung von Stärke nicht gern sah, beibehalten. Aber in jeder anderen Angelegenheit war sie ganz Freihafenerin. Akael sagte das er Murrar selten so aufgebracht erlebt hätte, allerdings ist das Verhalten Murrars einem getreuen Anhänger von Atonia Bayles wie Akael gegenüber, wohl ein anderes. Ich erkundigte mich, ob Herr Akael schon neue Nachrichten vom Mr. und Miss Norrath Wahlgeschehen hätte, hoffte ich doch das er da mit vorn dabei wäre. Allerdings hatte er noch keine genaueren Informationen. Inzwischen war auch Vandalor eingetroffen, irgendwie schlecht gelaunt an diesem Abend, was einige spätere Gäste dann noch weidlich zu spüren bekommen sollten. Auf Aufforderung von Vandalor hatte Raqnor im Tavernenraum, am Fenster zum Meer, eine kleine Bühne aufgebaut. Dort sollte dann die Band spielen. Akael und Isorak kannten die Band noch nicht. Also präsentierte Vandalor die von ihm beaufsichtigte Band, die unter seiner Kontrolle spielte. Wieß auch die Gäste darauf hin, daß sie beim Bandpromoter sich die Melodien als Andenken mitnehmen können. Ferron hindessen hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon einmal wieder völlig hemmungslos betrunken und tanzte wild nur noch mit einer Art Unterhose bekleidet herum. Vandalor rief aus "<em>Kann mir jemand diesen widerlichen Feir'Dal aus dem Gesichtsfeld nehmen?</em>" Als niemand reagierte, legte er wohl ungeduldig geworden selbst Hand bzw. Dornenhammer an und Ferron lag erst einmal regungslos auf dem blutbespritzten Boden. Die Band war bei dem wilden Ausbruch des Zorns bei Vandalor erschreckt entflohen und Vandalor mußte sie erst einmal streng zurück an ihren Arbeitsplatz befehlen. Er klärte mit der Band nochmals, daß Pausen nur aller 5 Minuten statthaft seien und natürlich nur die von ihm genehmigten Werke gespielt werden dürften, dann konnte der Abend erst einmal seinen Fortgang nehmen. Die Gäste tanzten Vergnügt, nahmen sich die Musik mit und Tunare tanzte einen flotten Table-Dance auf Raqnors Bartresen. Auch Ferron hatte sich inzwischen wieder hochgerappelt, trank allerdings schon wieder weiter bis er heftig schläfrig wurde. Es war auch schon Zeit auf unsere Entspannungsempore zu gehen und den Gästen eine meiner Geschichten zum Besten zu geben. Eingedenk der Gespräche zwischen Shazaar und Vandalor hatte ich für diesen Tag einen Bericht des Schreibers von Königin Christanos ausgewählt über die Zeit da sich die Scherbe des Hasses in Neriak öffnete und einen Assassinen vom Arm.Diesmal wurde ich in meinen Ausführungen etwas unterbrochen von einem lautstark schnarrchenden und geräuschvoll schlafenden Ferron, der deshalb von den Gästen, die meinen Ausführungen lauschen wollten, des öfteren getreten wurde. Schließlich schleppten ihn ein paar nach unten. Ich weiß auch nicht was sie dort mit ihm machten, jedenfalls waren wohl als er später zu sich kam einige Rippen zumindest angebrochen. Die Gäste vermuteten, als Ferron fragte was denn mit ihm geschehen sei, daß er sich sicher der Liebe einer Dunkelelfin hingegeben habe und das könne eben schmerzhaft sein. Zumindest könnte ich ungestört meine Erzählung beenden und erhielt wieder einmal viel Applaus,als die Gäste sich über die Erzählung und andere Themen unterhaltend wieder zur Theke und zur Band nach unten gingen. Ferron holte sich einige Kleider aus Raqnors Modeboutique und riß sie in Fetzen um seine schmerzenden Rippen zu verbinden. Die landen sicher auf der Rechnung. Vandalor hatte Raqnor inzwischen angedroht, mit ihm noch einiges zu klären. Hatte dieser doch anscheinend beim Grillabend ihm etwas in den Whiskey gemischt, das Vandalor zeitweilig in ein Steinelementar verwandelte. Solche üblen Scherze sahen Raqnor ähnlich. Aber dies bei Vandalor zu tun zeugte schon von einer regelrechten Todessehnsucht. Raqnor gab sich wieder einmal völlig unschuldig, aber zum Glück für Raqnor wurde Vandalor doch recht schnell von Alyxrah abgelenkt. Shazaar und Akael waren angelegentlich miteinander beschäftigt, mit Musizieren und Tanzen und gemeinsam auch dem schönen Essen und den Getränken zusprechend. Der Kerraner war wohl sehr angetan von der bezaubernden Teir'Dal. Ich sah daß sie keiner weiteren Unterhaltung meinerseits bedurften und wandte mein Interesse daher ganz den Gesprächen Alyxrahs und Vandalors zu, soweit ich es von meinem Herd aus hören konnte. Ich stand kurz vor der Erreichung meiner Meisterschaft und wollte da noch ein weig daran arbeiten, so lange niemand neue Bestellungen aufgab. Ferron beanspruchte zwischendurch wieder einmal mehrfach den Nüchternmachservice für den Raqnor jeweils seinen Höllendiener bestellte. Alyxrah mußte Vandalor mitteilen, daß ihre Beauftragten aus Qeynos ihre Aufzeichnungen, die sie für etwas was sie für Vandalor herstellen sollte benötigte, immer noch nicht geliefert hatte. Sie murmelte etwas von unzuverlässigem Flohhaufen und den Namen Nakisu. Vandalor bot an, sofort mit ihr nach Qeynos zu eilen und die Gegenstände notfalls freizuschlagen. Aber da zögerte Alyxrah denn doch noch, hatte statt dessen eine andere Idee und arbeitete, kaum beachtet von Vandalor, der nur einen flüchtigen Blick auf ihr Gekritzel warf, an ihren Formeln. Plötzlich sagte Vandalor zu Alyxrah: "Bei der Temperatur fällt Quecksilbertrioxid aber noch nicht aus." und wandte sich weiter seinen Getränken zu. Alyxrah schaute ziemlich erregt über Vandalors Einmischung in ihre Kunstfertigkeit als Alchimistin und Nekromatin auf und wollte dann zur Tür hinausrauschen. "Auf ein Wort!", rief sie Vandalor zurück. "Ist euer Zorn schon stark genug?" Alyxrah schaute verständnislos. Vandalor fuhr fort, "Ich loote gern die Seelen anderer aus, um ihre Reaktion zu betrachten!" Man merkte als sich die beiden musterten, wie sie einander wohl versuchten zu analysieren. Schließlich stürmte Alyxrah dann doch wütend hinaus.Akael berichtete Shazaar inzwischen das seine zur Zeit rotglühenden Augen durch einen Fluch gekommen seien und das Isorak das gleiche Schicksal erlitten hätte. Hatten sie doch beide im Kartenspiel gegen einen Gegner gewonnen, der wohl kein guter Verlierer war und sie für ihren Sieg verfluchte. Sie wußten beide nicht wie lange dieser Fluch anhielt. Selbstsicher sagte Shazaar erst, ihr könne sowas nicht passieren und zeigte kichernd, daß sie immer ein As im Ärmel habe. Aber als Akael darauf hinwies, daß er ja eben verflucht wurde, weil er gewonnen habe, steckte sie das As lieber in den Kartenstapel auf dem Tresen. Irgendwie schien der Fluch aber doch nachzulassen, bewunderten sie doch kurze Zeit später gegenseitig die Farbe ihrer Augen. Zuerst wollten sie den schlechten Verlierer ja noch gemeinsam suchen und strafen. Aber weder Isorak noch Akael konnten sich an Aussehen oder Namen erinnern, wohl ein Teil des Fluches. Stattdessen vergnügte man sich oberhalb der Theke gemeinsam im Spielcasino bei ein paar Partien "Legends of Norrath" und anderen Spielen.Gerade kam noch ein weiterer Gast, eine schöne Kerranerin namens Nakisu. Ich kannte sie schon und begrüßte sie natürlich mit ihrem Namen, wodurch Vandalor aufmerksam wurde.Shazaar mußte zu ihrem Bedauern und dem Akaels gerade gehen. Ich bereitete etwas für Kerraner geeignetes zu und überreichte es Nakisu, die von Vandalor genau gemustert wurde. Vandalor befragt Nakisu zu ihren Geschäften mit Alyxrah und gibt ihr unmißverständlich zu verstehen, daß er sich an Nakisu halten wird, wenn Alyxrah ihre Aufträge wegen fehlender Lieferungen nicht erfüllen kann. Nakisu läßt sich nicht einschüchtern, verweist nur darauf daß ihre Geschäfte mit Alyxrah Vandalor nichts angingen. Seine bedrohlichen Worte nahm sie eher wenig ernst und verwies erneut darauf, daß schließlich nicht er es sei, der sie angeheuert habe. Vandalor erwiderte "Hätte ich euch angeheuert, würdet ihr schon längst mit den Füßen von einer Decke hängen. Er versprach doch noch einmal genau seine Steckbriefe durchzusehen." Nakisu fand das alles wohl sehr amüsant, hatte sie den Inquisitor und seine Art vorher noch nie kennengelernt.Kaum hatte sich Nakisu der Theke zugewandt, als auch Lord Vandalor schon vorsprang und versuchte Nakisu Kopf mit voller Wucht auf die Theke zu knallen. Ich sprang erschreckt einen Schritt zurück, und sagte kleinlaut "Aber Herr Vandalor, bitte nicht mit unseren Gästen." Aber was konnte ich als Köchin schon machen, Raqnor war gerade weit weg und auch er konnte gegen den zornigen Vandalor kaum bestehen. Akael und Isorak sprangen hinzu, konnte der Kerraner Akael doch nicht einfach zuschauen wie da eine Kerranerin malträtiert wurde. Sie versuchten Vandalor von Nakisu wegzureißen. Diese war Vandalor behände ausgewichen, trotzdem erwischte er sie noch am Kragen und zerrte sie näher zur Theke, dabei Isorak und Akael mit einem Schwung seines Dornenhammers abschüttelnd. Akael versucht Vandalor zu beruhigen. "<em>Ganz ruhig Vandalor!</em>" aber erntet nur einen kräftigen Tritt in seine Richtung, derweil Nakisu durch den eisernen Griff des Inquisitors kaum noch Luft bekommend, ihre Peitsche fallen ließ. Vandalor stieß Nakisu die nach Luft schnappte gegen die Theke und fährt wild herum, richtet seine Waffen mit wilder Wut gegen Akael und Isorak, die nach einiger Gegenwehr doch schnell völlig benommen am Boden liegen.Dann wendet sich Vandalor wieder Nakisu zu. Er packt die inzwischen völlig Eingeschüchterte am Kragen, schüttelt sie durch, und wirft sie mit aller Gewalt über die Theke auf den steinernen Tavernenboden dahinter, wo sie erst einmal völlig geschafft liegenbleibt.Akael rappelt sich gerade wieder hoch und murmelt nur ein "Ich hätte es langsam wissen sollen." und hält sich den schmerzenden Kopf. Auch Isorak ging es nicht wirklich gut, und Nakisu erst... Naja, zum Glück hatte ich genügend schmerzstilleden Sukkulentensaft und Kräutertee gegen Kopfschmerzen vorrätig, und es fanden sich auch noch genug Verbände in der Boutique. So konnte ich doch allen schnell Linderung verschaffen, zumal Vandalor mit seinen magischen Künsten ja dafür sorgt, das Leute die er befragen will oder die ihm nüzlich sind oder unterhalten, nicht so schnell vor sich hinsterben.Zum Glück für Nakisu gab es gerade zu dem Zeitpunkt eine Ablenkung. Schwer verletzt schwankte Fraluno herein, der im Auftrag Vandalors seiteiniger Zeit irgendwelche Spione vefolgt. Mehr war leider nicht zu erfahren. In Fragen der Freihafener Sicherheit ist Vandalor leider immer verschlossen wie eine Auster. Eindringlich befragte er Fraluno allerdings mit Fragen deren Hintergrund wohl nur er und Fraluno selbst verstand, der nur etwas verlauten ließe wie, es ist nur noch einer übrig. Aber der Angreifer müsse ein anderer gewesen sein, sonst hätte er sicher nicht überlebt. Der den er verfolgte sei wohl immer noch arglos. Isorak und Akael kümmerten sich um Fralunos Wunden und auch Vandalor half mit dabei, hatte über dem neuen Problem auch Nakisu fast vergessen. Auch ich eilte mit meinem Wohltuenden heilenden und schmerzstillenden Getränken hinzu und so ging es Fraluno doch schnell wieder ganz gut.Nakisus Vehalten gegenüber Lord Vandalor, der sich ihr nun wieder zuwendet, hat sich doch ein wenig gewandelt. Sie muß gegenüber Vandalor zugeben, daß sie die Ware nicht mehr hat, da sie von Behörden in Qeynos beschlagnahmt wurden. Vandalor sagt daraufhin, zumindest etwas gelassener als zuvor: <em>"Ich werde mich selber um die  Wiedererlangung der Waren kümmen müssen. Falls ihr Todeessehnsucht habt, dann bleibt bei eurem Verhalten mir gegenüber. Ansonsten, überdenkt eure Aktionen. </em>Nakisu, inzwischen offensichtlich klüger geworden sagte: "Vielleicht habe ich etwas für euch zu gegebener Zeit."Vandalor fragte: "Einen Dolch in meinem Rücken?"Nakisu erwiderte: "Nein, ein Dolch macht euch eindeutig zuwenig Spaß."Vandalor winkte ab: "Überrascht mich einfach, einmal im Leben möchte ich mal überrascht werden."Das nach diesen Worten die anwesenden Gäste mit zum Teil recht seltsamen Sachen versuchten zu überraschen kann man sich sicher denken. Er knurrte vor sich hin, "Irgendwie habe ich das Gefühl das an Tagen an denen ich schlechte Laune habe, sich alle Leute mit Todessehnsucht um mich sammeln. Er fegte Isorak der gerade lachend die Bezeichnung "Rotäugiger Penner" wiederholte wie eine lästige Motte zur Seite. Ich reichte wortlos Isorak einen weiteren Kräutertee.Dann wollte sich Vandalor wohl auf den Weg nach Qeynos machen. Während Akael ihm zurief. "<em>Ihr könnt keinen Fuß nach Qeynos setzen!</em>.... ergänzte Vandalor den Satz mit: <em>... ohne mich der Abartigkeit der Stadt erwehren zu müssen... korrekt Akael."</em>Natürlich hob dann eine heftige Diskussion über die Ehrenhaftigkeit des Hochfürsten, seine edlen Absichten und die Ziele und Gegebenheiten von Qeynos an. Allerdings stand da Akael doch auf recht verlorenen Posten auch wenn er mit seiner ganzen glühenden Loyalität stritt. Es waren außer ihm nur noch Wesen anwesend die mehr oder weniger Loyal zum Hochfürsten standen und sich dazu noch in der Historie Norraths ausgezeichnet auskannten. Und in der Vergangenheit hatte sich Qeynos nun einmal nicht unbedingt immer mit Ruhm bekleckert.  Antonia Bayle selbst herrscht erst seit etwas über einem Jahrzehnt, der Hochfürst seit über 500 Jahren. Egal wie segensreich Antonias Regierung in den Augen von Qeynos ist. Es bleibt eine Tatsache die nicht zu leugnen ist, das es nur Freihafen war, daß die Größe hatte im Zeitalter der Katastrophen auch Trollen, Ogern, Iksar und Dukelelfen eine Heimat zu bieten. Erst seit den letzten paar Jahren nimmt Qeynos diese Wesen auf, wenn sie durch einen Verrat an Freihafen den Zugang zur Stadt erkaufen. Selbst Isorak, ein guter Freund Akaels verweigert in dieser Sache dann doch Akael die Unterstützung. Vandalor verließ die Taverne und machte sich auf zu seinen Pflichten. Ich unterhielt mich noch lange mit Akael, aber ich konnte ihm wenig sagen über Ziele und Handelsgegebenheiten Freihafens was nicht meiner Meinung nach, gegen meine Loyalität verstieß. Sicher hätte ich ihn aufklären können, warum Vandalor von einer Hungersnot in Qeynos sprach und wieso der Hochfürst Unmassen an Vorräten zur Verteilung an Flüchtlinge hatte, obwohl Freihafens Ernten reich und von immer bestem Erntewetter gesegnet waren. Doch ich schätze dies sind eher Aufgaben für die zahlreichen Agenten von Qeynos. Auch Akael verließ nachdenklich die Bar ... und Fraluno hatte noch so viele Fragen an mich als Geschichtskundige. Über Kerafyrm, Jaled Dar, Nagafen und Lady Vox und die Lichs dieser Welt. Es ist schön wenn jemand soviel Interesse zeigt und die Zeit wurde mir nicht zu lang. Jedenfalls kam ich mal wieder erst nach 1 Uhr ins Bett.Eure RosalyndeDanke an alle die das sogar bis hierher gelesen haben<strong>nächster Tavernenabend: 19.04.2009  Einlaß: 18.30 Uhr    Beginn: 19.00 Uhr     Ende: irgendwann</strong>Diesmal mit Musik, Spielen, Geschichten und all den lustigen bis blutigen Dingen die unseren Gästen Einfallen werden.<strong>nächstes RP Event: 18.04.2009  nekromantisches Ritual unserer Zeremonienmeisterin Talanedra el'Kantar</strong> genaue Zeit und Ort wird noch bekanntgegeben.Mein besonderer Dank gilt hier mal allen unseren Gästen, die diese Taverne Woche für Woche mit ihren Ideen mit Leben, Tod, Unfug, Spaß und ihren Geschichten erfüllen und uns jede Woche aufs neue für neue Handlungstränge und Aktivitäten im täglichen Norrathleben inspirieren.</p>

Rosalynde
04-20-2009, 05:57 AM
<p>Tavernenabend vom 19.04.2009</p><p>Hier natürlich auch wieder der Link zur Illustrierten Ausgabe meines Tagebuches: <a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/archiv/n-abend-im-raqnors010.html" target="_blank" rel="nofollow">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/arc...raqnors010.html</a></p><p>Spät in der Nacht kommt Rosalynde in ihrem Haus im Totenweg in Neriak an. Erschöpft geht sie in ihren Raum, in dem ihr Schreibtisch mit ihren Tagebüchern steht. Schaut etwas mißmutig in die leeren Räume, bei denen sie absolut noch nicht dazukam sie einzurichten. Irgendwann, vielleicht wenn Shendrilars Möbelkaufhaus in Gorowyn fertig ist. Zumindest ihr Speisesaal für Gäste erstrahlt im Glanze aller ihrer Kulinarischen Meisterwerke. Und sie war sehr Stolz darauf es endlich geschafft zu haben eine Köchin der höchsten Erfahrungsstufe zu sein, nach langer Zeit des beständigen lernens, alter Bücher suchens und natürlich des Experimentierens mit allem essbaren Norraths. Rosalynde seufzt, allen essbaren das sie zubereiten darf. Im Raqnors gibt es da ja so seltsame Bestimmungen wie: Keine Gäste zubereiten, keine Gäste essen, ja nicht einmal die Pets der Gäste darf sie schmackhaft machen, obwohl da manche reichlich zuviele haben.</p><p>Besonders dieser eine mit dem komischen Hut, der da tatsächlich 3-4 Pets mit sich rumschleifte und diverse Haustiere, und dann auch noch ein Teil von diesen in gigantischer Form auf dem Tresen abstellte. Naja, der kleine hatte wohl etwas zu kompensieren... sehr viel zu kompensieren. Und es war heute auch ein wirklich gutaussehender Troll da. Rosalynde seufzt. Allerdings war er wohl leiderverheiratet, und gerade als ich dabei war, eine neue mitreißende Geschichte zu erzählen, wurde dieser doch lautstark von seiner Frau abgeholt und nach Hause geschickt. Einer Frau die da zuerst als giftige Wespe in die Taverne hineinsummte und wohl schnell dann auf der Empore prüfte, wo sich ihr Gatte da schon wieder herumtrieb. Jedenfalls hatte die Dame ihn heftig im Griff und er verschwand schleunigst. Aber zumindest seine Frau, nun in ihrer normalen Gestalt, hörte sich meine Geschichte an.</p><p>Aber ich greife den Ereignissen voraus. Alles begann eigentlich damit, daß ich mir meine Bilder ansah, die anläßlich des Kalenders der Schönheiten Norraths von mir gemacht worden waren. Mein Lieblingsbild wird da sicher bald zu sehen sein.</p><p>"Trollin im Mondschein aus den Teichen Gorowyns schreitend".</p><p>Schaut sich das Bild immer wieder völlig verzückt an. Nun ja. Dadurch hatte sie total die Zeit verpasst. Zum Glück hatte sie ja gegenüber Raqnor behauptet, daß sie auf einer Weiterbildungsveranstaltung für Köche im fernen Ykesha sei. Aber nun war es mehr als an der Zeit. Also eilte Rosalynde so schnell es nur ging ins Raqnors. Flecky Flinkpfote hatte sie schon vorher hingeschickt. Er hatte eigentlich vorher noch sein Fell prüfen und von unserer Drachenlady Amaryantha alle Krankheitskeime nochmals ausmerzen lassen. Aber irgendwie.. alle Getränke die er servierte hatten auf einmal eine merkwürdige Nebenwirkung.</p><p>Und kaum war ich in die Taverne gekommen, als die Katastrophe auch schon ihren Lauf nahm. Einer nach dem anderen der Gäste verwandelte sich in einen Gnoll. Flecki Flinkpfote gebärdete sich wie ein Rudelanführer, schmiß großzügig Steakrunden für alle und führte sein Rudel dann zu allem Überfluß auch noch hinter unseren Tresen und zeigte denen wo die Fleischvorräte lagen. Fleckis Krankheit war wohl doch noch ansteckend gewesen und es hatte wirklich alle getroffen. Akael, Shazaar, den Trollord, Isorak und irgendwie wurden es immer mehr Gnolle. Raqnor bestäubte die ganze Bande vorsichtshalber noch mit Flohpuder und Zeckenabwehrmitteln.</p><p>Am schlimmsten war ja, daß gerade als diese Gnollinvasion über die Taverne hereinbrach Lord Vandalor wie gewohnt am Sonntag Abend die Taverne betrat, mit einem unserer Söldner, Menardi. Menardi war erst kurz zuvor in die Dienste unserer Gemeinschaft getreten. Und sie erwartete aufgrund Vandalors Beschreibung und der Bekanntschaft mit unseren ehrenwerten, gesitteten und überaus ausgeglichenen Mitgliedern, eine Taverne vorzufinden mit zum Teil rauen Sitten, aber eben auch gepflegten Gesprächen und interessanten Gästen. Was aber nun über sie herfiel war eine Horde ausser Rand und Band geratener Gnolle, die es sich gut gehen ließen, die beiden beschnupperten und ansonsten tun, was vermutlich Gnolle eben so tun. Unfug treiben.</p><p>Und Vandalor war an dem Tag ohnehin mies gelaunt. Vermutlich war ihm irgend ein Delinquent entwischt oder etwas anderes war nicht ganz nach seinen Wünschen gelaufen. Im ersten Augenblick befürchtete ich schon daß die beiden jeden dieser lästigen Bande sofort niederstrecken würden, diesmal auch ohne daß man dies als Nüchternmachservice deklarieren konnte. Aber sie bewiesen überraschenden Langmut indem sie, wenn auch mit mißbilligendem Blick, in die Gaststube kamen. Zumindest hatten bei einem Teil die Auswirkungen nachgelassen, so daß zumindest Akael, Isorak und Shazaar wieder in gewohnter Gestalt in unserer Runde weilten.</p><p>Ein paar hatten einen ungesunden Hüpfdrang beibehalten, aber ich hoffe das gibt sich auch in Kürze wieder. Ansonsten müssen wir in Zukunft da dann doch Bleipantoffeln an die Gäste im Eingang verteilen. Schließlich ist das ungesund wenn sich manche dauernd den Kopf an irgendwelchen Zwischendecken stoßen. Das hat doch bestimmt Auswirkungen auf das Hirn. Und wir können schon aus gorwischer Bauaufsichtlicher Sicht die Zwischendecken zum Spielcasino nicht noch höher hängen, weil dann für einen Sarnak von normaler Gestalt die obere Etage zu klein wäre. Ich mein, nicht jeder ist so klein geraten wie Raqnor, wenn ich da an diese Andyria denke, die uns mit ihrer unwirrschen Art einmal beehrte. Da darf die obere Etage keinen zentimeter niedriger sein.</p><p>Unseren kleinen Drachen mitsamt seinem Piano hatten wir in die obere Etage umquartiert. So blieb unten genug Platz für die Bühne, wenn Vandalor Vhalens Tribute Band für uns spielen ließ, oder falls Herr Asamaron oder andere kunstfertige Barden und Dichter etwas in der Taverne vortragen wollten. Vandalor genehmigte auch der Band einige Auftritte. Natürlich tanzten auch wieder die Götter für uns, diesmal gab uns Rallos Zek, Bertoxxulos, Tunare und irgendwo auch Brell Serilis die Ehre. Allerdings verhielt sich Brell Serilis mal wieder völlig Typisch, war der Gott der Niederungen anscheinend in der Niederung versackt. Man hörte ihn zwar, aber seinen Tanz hielt er wohl nicht für Öffentlichkeitswirksam genug. Nun ja, er muß es wissen. Ich habe ja den Verdacht, daß er eher Vergnügt in einem seiner Fässer getanzt hat. Seine Stimme klang irgendwie dumpf.</p><p>Nun erschien es mir an der Zeit, die Gemüter ein wenig durch meine Geschichten zu beruhigen. Hatte ich mir doch für diesen Tag eine Geschichte herausgesucht die eigentlich alles enthielt was wir so schätzten. Leidenschaft, Liebe, Tot, Folter, Mord und geheimnisvolle Magie. Und das alles eine wahre Geschichte, eine Geschichte aus Norraths Vergangenheit, aufgezeichnet von Augenzeugen der ereignisse. Die Geschichte von Asharea. Die Gäste waren schnell auf der Empore, auf der ich immer meine Lesungen zum Besten gebe, erschienen. Und an diesem Tag ließ ich mich mal wieder etwas hinreißen. Ich hatte eigentlich vor nur den ersten Teil der aufzeichnungen darzubieten, doch ich wußte das der wahrhaft spannende Teil eigentlich erst die Ereignisse waren, nachdem Asharea Neriak entflohen war. Auch zierte ja vom Bristlebane Feldzug der Legenden von Norrath ein neues Bild von Kaltuk unsere Hallen, einer der im 2. Teil der Geschichte vorkam. Als ich also bemerkte, daß die Gäste durchaus noch aufmerksam und gespannt auf weiteres waren. Einige sich aneinanderkuschelten und keiner einen gelangweilten Eindruck machte, erzählte ich weiter. Auch über Ashareas Rache und die Vernichtung des Hauses D'Vol. Ich war sehr glücklich das mein Vortrag auch den Gästen gefiel, die das erste mal bei meinen Erzählungen zugegen waren. Gerade bei Menardi erlebte ich daß sie wirklich schon ganz gespannt war auf die Erzählungen des kommenden Sonntages. Und es macht mich immer wieder sehr Stolz, daß es auch diese Geschichten sind, die das Raqnors am Sonntag zu etwas besonderem machen. Die meisten meiner Texte und Geschichten kann man durchaus auf Wanderungen in Norrath finden, viele in fremdsprachigen Aufzeichnungen. Aber zuwenige nehmen sich die Zeit für einen Plausch mit den Bewohnern, auch mal wenn diese keine willigen Abenteurer für Aufgaben suchen. Und gerade viele kleine Informationen von diesen, ergeben überraschende Hinweise, die ein völlig neues Bild auf die Gestalten Norraths werfen. Ich sehe es als eine meiner Aufgaben an, unsere Gäste auf diese Dinge und Schönheiten hinzuweisen, die man auf dem Weg durch die Lande zuweilen übersieht. Und ich freue mich darauf das auch Alyxrah oder Vandalor oder andere mich darin unterstützen, und selbst die Ergebnisse ihrer Forschungen darbieten.</p><p>Leider war Shazzar nach der Erzählung kurze Zeit später verschwunden, und dies sogar ohne Akael zu informieren wohin sie der Weg führte. Wir gingen alle wieder hinunter in die Gaststube, hörten entspannt der Band zu. Während meines Vortrages war auch noch Alyxrah erschienen, die einige Tage auf Forschungsreisen geweilt hatte. Offensichtlich hatte sie die Dokumente, die sie in Qeynos zurücklassen mußte noch nicht wieder in ihrem Besitz, aber wohl trotzdem einen Weg gefunden, Vandalors Auftrag zu erfüllen. Natürlich versuchte ich wieder einmal angestrengt zu lauschen. Ich bemerkte auch wie Akaels Kerranerohren sich leicht bewegten, wohl in dem Bemühen, jedes Wort des Inquisitors und Alyxrahs mitzubekommen. Viel zu entnehmen war daraus nicht. Anscheinend wollte Alyxrah einen kleinen Gnom mit überwältigenden Duftwässerchen für ihre Experimente nutzen. Nur um was ging es da nur. Und warum sollte Vandalor plötzlich irgendwas mit Duftwässerchen wollen. Irgendwie ist das alles noch unerklärlich. Und was hatten diese Experimente nun um alles in Norrath mit den Interessen von Qeynos und Freihafen zu tun? Ich war mir ziemlich sicher, daß Akael den Inquisitor versuchte genau im Auge zu behalten, und vermutlich versuchte er ihm auch in Qeynos aufzulauern. Hatte er ihm doch deutlich gesagt, daß er keinen Fuß nach Qeynos setzen könne.</p><p>Die Gespräche in der Gaststube waren zu diesem Zeitpunkt wohl etwas zu fröhlich und angeheitert geworden. Irgendwann lag auch wieder Ferron tot auf dem Teppich. Weiß der Geier warum. Aber das ist im Raqnors nicht wirklich ungewöhnlich. Ich nehme an er war wie üblich betrunken und einer der Gäste nahm den Ernüchterungsservice in die eigene Hand. Jedenfalls fühlten sich wohl einige Gäste für ihre Verhandlungen zu sehr bedrängt, jedenfalls nahm Vandalor Alyxrah und auch die Söldnerin Menardi mit sich, für wohl irgendwelche Erörterungen, die niemand mitbekommen sollte. Die Zeit war wie üblich auch schon sehr fortgeschritten, und die meisten Gäste nun weg.</p><p>Ich glaubte schon fast das gebe mal einen pünktlichen Feierabend. Doch weit gefehlt. Raqnor lud Akael noch ein, die neu eingerichtete Brauerei des Drachenlords Arcosintari zu besichtigen, aus der wir künftig unser Taverneneigenes Spezialbier "Drachen-Dunkel", "Abbaronian-Schwarzbier", "Barbaren-Weißbier", "Rosalyndes-Trollgesöff" und "Raqnors-Premium-Hexenbräu" beziehen würden. Schließlich konnten wir nicht auf ewig von fremden Brauereien anhängig sein. Wenn auch besonders Lucans Lagerbier und das doppelt gefilterte Blut aus Neriak, nebst deren Blutwein schon ein ziemlicher Renner war. Wir hofften auch daurch Akael auf andere Gedanken zu bringen, der über den plötzlichen und unerwarteten Aufbruch von Shazaar doch sehr traurig war. Die Besichtigung der Brauerei hatte ihn auch ein wenig erfreut.</p><p>Gerade als Akael, nach einem letzten Antonia Bier in der Taverne schon gehen wollte, kündigte sich noch hoher Besuch an. Ein gewisser Gnom Yarlawion, nebst einigen weiteren Guides of the Shattered Lands, die zur Besichtigung der Taverne und der Gäste erscheinen würden. Sicher wollten sie die Einhaltung der norrathianischen Sperrstunde und der gorwischen Baustatikvorschriften prüfen und ich hoffte das Raqnor alle notwendigen Genehmigungen für unsere Zwischendecken, Emporen, Ausschank und Brauanlagen eingereicht hatte. Zur Sicherheit informierte ich auch Vandalor, der dann auch kurz nach den Guides wieder eintraf und gleich noch unseren neuen Söldner Menardi mitbrachte. Man konnte ja nie wissen wessen Hilfe man braucht und ein Inquisitor ist nie falsch, solange man selbst nicht auf dessen Befragungsstuhl sitzt.</p><p>Aber wir hatten Glück. Sie wollten nichts prüfen und ihnen fiel auch die eine morsche Holzbohle der Decke über dem Tresen nicht auf. Jedenfalls betätigte sich duieser Gnom sofort als Verführer von Format, von Kleinformat zuerst, aber sah dann auf einmal wie ein überaus entzückender Troll aus, mit dem ich natürlich sofort hemmungslos zu flirten und zu Tanzen begann. Hatte doch auch Vandalor Vhalens Tribute Band wieder dienstverpflichtet, auf die die Gäste neidisch schielten. Ich fragte natürlich ob sie auch mal daß die Lieder spielen dürfen, weswegen sie nur noch unter Aufsicht spielen. Aber der Lord lehnte das streng ab. "Keine Lieder über irgendwelche verborgenen Körperteile des Hochfürsten!" Damit mußten wir uns leider abfinden.</p><p>Der Gnom, oder soll ich sagen Troll.. oder zeitweilig auch Dunkelelf mit verliebten Blick auf Menardi begann wirklich mit jedem im Raum zu flirten, selbst bei Vandalor versuchte er es. Dieser stellte natürlich fest das gegen diesen Gnom wohl selbst Dangereux noch ein Tugendbündel sei. Delaya und Nkiru bedienten sich knabbernd an den Gebäcktellern. Akael war inzwischen auch nach Hause gegangen, konnte er sich doch vor Müdigkeit nun auch nicht mehr auf den Beinen halten. Irgendwie traten Vandalor und Yarlawion in zähe Verhandlungen ein, von denen ich leider nichts mitbekam *seufzt* aber anscheinend nutzte der Gnom jeden denkbaren Trick, hörte ich doch zuindest wie ihn Vandalor als Seelenfänger und Advocatus Diaboli bezeichnete. Die Verhandlungen zogen sich lange hin und wir fragten auch an, ob einer der Herren unsere Gäste einmal über ihre verantwortungsvolle Tätigkeit informieren könne. Zuwenig ist darüber eigentlich bekannt. Ich hoffe das wir in der nächsten Zeit da einen reisenden Dozenten zugewiesen bekommen. Und natürlich nutzte ich die Gelegenheit, weidlich Werbung für meine Geschichtenabende zu machen.</p><p>Soo.. das solls für heute erst einmal gewesen sein. Jedenfalls wurde es wieder Weit nach Mitternacht unsere Gäste und die Guides sich verabschiedeten mit so netten Worten wie "Schlaft schlecht!", "Geruhsame Albträume heute Nacht!" oder auch einem erfrischenden "Ich erwürge euch zwei!" mir und Raqnor gegenüber. Ich schreibe da jetzt mal nicht dazu, von wem welcher fromme Wunsch stammt.</p><p><strong>nächster Tavernenabend: am 26.04.2009 Einlaß 18.30 Uhr Beginn 20.00 Uhr Ende: offen</strong></p><p>Programm: Gesang und Tanz, Intrigen und Kampf, Geschichten aus Norrath, Speisen und Getränke so viel man möchte und mit maximal EINEM Gnoll.</p>

Selyran
04-21-2009, 04:53 PM
<p>Hier noch nachträglich eine kleine Geschichte eines Gastes aus der Taverne und der Rollenspielerische Hintergrund unseres feierlichen Grillfestes das am 10.04.2009 stattfand.</p><p><strong>(eine reine Satire - kein geschichtlicher Kontext zu Norrath - Ähnlichkeiten zu echten Religionen sind purer Zufall) </strong></p><p><strong>Ostern in Norrath oder wie Lucan zum Lich wurde - Eine nicht ganz so ernst gemeinte Satire</strong> <span style="font-style: italic;">"Nun? Wer von Euch kann mir sagen, welche Festtage wir dieses Wochenende feiern?"</span> Die strenge Lehrerin blickte erwartungsvoll über die Ränder ihrer gnomischen Sehhilfe auf ihre Schüler hinab. Das sie eine alte Trollin mit bereits schlaffen Pusteln, Warzen und Beulen war, machte den Anblick nur noch seltsamer... irgendwie strenger. Heute oblag ihr die ehrenvolle Aufgabe, den Zweitklässlern von Freihafen beizubringen, welch ruhmreiche Geschichte die Stadt Freihafen und insbesondere der Hochfürst vollbracht hatten. <span style="font-style: italic;">"Ja Minneia?"</span> Das kleine Kerra-Mädchen hatte sich wild auf ihrem Stuhl herumgeworfen und den Arm so weit in die Höhe gestreckt, dass man meinen mochte, er könne jeden Moment auskugeln. <span style="font-style: italic;">"Dieses Wochenende feiern wir den Beginn unseres Sommerfells!"</span> rief das Mädchen enthusiastisch aus und blickte die Lehrerein stolz an. Diese wiederum verzog keine Miene und wand den Blick von dem Kerra Mädchen ab, ließ ihn durch den Klassenraum schweifen. <span style="font-style: italic;">"Und was feiern wir noch?"</span> fragte sie mit leicht genervter Stimme und ließ ihren Rohrstock auf einen der Tische knallen. <span style="font-style: italic;">"Die Wiederauferstehung von Lucan!"</span> platzte ein anderes Mädchen - diesmal ein Gnom - heraus. Erneut ließ die Lehrerin den Rohrstock knallend auf ein Pult niederfahren. <span style="font-style: italic;">"Habe ich Euch nicht gesagt, dass Ihr niemals seinen Namen aussprechen dürft?! Ihr werdet ihn mit Hochfürst anreden!"</span> Ihr Blick fuhr herum zu einem Jungen in der letzten Reihe. Einem dieser aufmüpfigen Dunkelelfen. Eilig stapfte sie durch die Reihen der Pulte und knallte den Rohrstock auf das Pult des Jungen. <span style="font-style: italic;">"Kva'ti'rsh Va'morr! Habe ich Dir nicht gesagt, dass ich diese beschämenden Lucan D'Lere-Action-Puppen nicht in meinem Unterricht sehen will?!"</span> Sie schnappte sie ihm aus den Händen, woraufhin der kleine Dunkelelf zwei Dolche zog und die Lehrerin ansprang. Doch trotz ihres hohen Alters war sie noch flink und geschickt mit ihrem Rohrstock. Das gesamte Lehrpersonal Freihafens war in sämtlichen Nahkampftechniken geschult und konnte es mit jedem Gladiator der Arenen aufnehmen. Ihren Rohrstock wie einen Bostab haltend schmetterte die Lehrerin dem Jungen die Dolche aus den Händen und verpasste ihm dann einen dumpfen Schlag auf den Hinterkopf. <span style="font-style: italic;">"Dafür schreibst Du mir zu morgen einen Aufsatz über die richtige Handhabung von Langdolchen! Mindestens zwölf Seiten! Haben wir uns verstanden?!"</span> Der Junge murmelte ein grimmiges <span style="font-style: italic;">"Aye"</span> und rieb sich den Hinterkopf, während die Lehrerin zu ihrem eigenen Pult zurückkehrte und die Action-Figur in die Schublade verfrachtete. Sie fasste sich wieder und schenkte der Gnomin ein - für einen Troll recht gutmütiges - Lächeln. <span style="font-style: italic;">"Genau Mech'Tilde. An diesem Wochenende feiern wir die Wiederauferstehung unseres geliebten Hochfürsten. Kannst Du uns noch mehr dazu erzählen?"</span> <span style="font-style: italic;">"Mhhh..."</span> machte das Mädchen. <span style="font-style: italic;">"Also es war vor 300 Jahren..."</span> <span style="font-style: italic;">"800!"</span> unterbrach sie die Lehrerin. <span style="font-style: italic;">"Na, sag ich doch! Jedenfalls war der Hochfürst damals ein Pal..."</span> <span style="font-style: italic;">"Mech'Tilde!"</span> erbost schlug die Lehrerin den Rohrstock auf das Pult der Gnomin, die daraufhin eingeschüchtert zusammenzuckte. <span style="font-style: italic;">"Ähm... er war Ausbilder der Milizsoldaten, genau, jetzt fällt's mir wieder ein! Also ... jedenfalls fand er das gar nicht so toll, was diese Ritter von Marr da in der Stadt trieben. Deshalb beschloss er, selbst mächtig zu werden und die Stadt zu regieren."</span> Die Lehrerin nickte zufrieden. <span style="font-style: italic;">"Genau Mech'Tilde. Der Orden von Marr ist das böse auf dieser Welt, das ausgemerzt werden muss. Wo der Hochfürst uns allen nur Liebe entgegenbringt, da will der Orden von Marr nur Hass und Vergeltung bringen. Wenn Ihr jemals jemanden hört oder seht, der nett von dem Orden redet... und selbst, wenn es Eure Eltern sein mögen, dann sagt doch mir Bescheid."</span> Sie hob ein Tragenetz voller Süssigkeiten in die Höhe und ließ es ein wenig herumschwenken. Die Kinder starrten das Netz sehnsüchtig an. <span style="font-style: italic;">"Wenn Ihr das tut, dann bekommt Ihr auch eine große Belohnung."</span> Sie räusperte sich und stellte das Netz wieder auf den Boden neben ihrem Pult. <span style="font-style: italic;">"Weiter, Mech'Tilde!</span> <span style="font-style: italic;">"Ähm... also... jedenfalls fanden die Leute das zuerst ganz toll, dass der Hochfürst mal dazwischenknüppelte. Sie geleiteten ihn in einer Prozession durch die Stadt und warfen ihm alles mögliche an Metall vor die Füsse. Verstehe ich zwar nicht wieso, weil da kann man doch drüber stolpern."</span> <span style="font-style: italic;">"Eisen und Metall ist stark und beherrscht unser Leben Mech'Tilde. Was soll man ihm denn zu Ehren vor die Füsse werfen? Blumen, wie in Qeynos oder gar Palmzweige, wie in Maj'Dul?"</span> Die Klasse begann lauthals an zu lachen und die Gnomin errötete heftig. <span style="font-style: italic;">"Ähm... nein... natürlich nicht."</span> Sie räusperte sich und wischte sich mit dem fleckigen Ärmel ihres ölgetränkten Overalls den Schweiß von der Stirn. Dann fuhr sie fort. <span style="font-style: italic;">"Jedenfalls verehrten sie ihn zunächst, aber dann plötzlich wandten sich die Leute wieder gegen ihn. Ein Mitglied der Bayle-Familie - der war vorher ein echter Hochfürst-Fan glaube ich - wurde vom Orden des Marr mit ein paar Silberstücken bestochen und verriet ihn. Man fing ihn ein und verfolgte auch all seine Getreuen. Mhh.... ist Bestechung und verrat eigentlich was Schlimmes dann?"</span> Die Lehrerin lächelte gutmütig und schüttelte den Kopf. <span style="font-style: italic;">"Wenn es dem Wohle Freihafens dient natürlich nicht Mech'Tilde. Ich gehe mal davon aus, dass die meisten Eurer Eltern bettelarm wären, wenn dem so wäre.</span> Wieder lachte die ganze Schulklasse und auch die Gnomin stimmte mit ein. Als sich die Erheiterung wieder gelegt hatte, fuhr das Mädchen fort. <span style="font-style: italic;">"Also jedenfalls fing man ihn nach einem Festgelage zu seinen Ehren ein und folterte ihn zuzugeben, dass er ein Schwächling und nicht der Herrscher von Freihafen wäre. Der Hochfürst aber weigerte sich das zuzugeben und wurde immer weiter verspottet und gefoltert. Doch einer der Marr Ritter hatte wohl Mitleid und fragte das Volk, ob man ihn für seine guten Dienste als Ausbilder nicht freilassen sollte. Das Volk aber war so angetan von dem blutigen Schauspiel, dass sie empört schrien, man solle ihn den Göttern opfern, was sie dann auch taten."</span> <span style="font-style: italic;">"Richtig Mech'Tilda."</span> stimmte die Lehrerin zu. <span style="font-style: italic;">"Vorher aber ließen sie ihn noch einen schweren Futtertrog durch die Stadt schleppen zur Belustigung des Volkes.</span> <span style="font-style: italic;">"Warum denn einen Futtertrog?"</span> fragte ein neugieriger Erudit, der immerzu alles hinterfragte, was die Lehrerin sagte. <span style="font-style: italic;">"Ich meine, was ist die symbolische Bedeutung davon?"</span> Grimmig fuhr die Lehrerin ihn an. <span style="font-style: italic;">"Was weiß ich denn, warum?! Muss denn hinter allem eine symbolische Bedeutung stecken? Wahrscheinlich hatte man ihm einfach nur das Erstbeste auf den Rücken geschnallt, was schwer war und zur Verfügung stand!"</span> Unbefriedigt mit der Antwort blickte der Junge nach unten auf sein Pult und die Lehrerin fuhr fort. <span style="font-style: italic;">"Bevor man den Hochfürsten dann in die Opfergrube warf, versuchte noch ein aufgebrachter Ritter von Marr ihm einen Speer in die Seite zu rammen. Behände, wie unser Hochfürst nunmal ist, wich er dem Stoß gekonnt aus, doch das Gewicht des Futtertroges auf seinem Rücken behinderte ihn so, dass ihn der Speer knapp in sein rechtes Auge traf."</span> Ein Raunen ging durch den Klassenraum, als die Kinder sich die blutigen Details der Geschichte vorstellten. <span style="font-style: italic;">"Der Hochfürst aber lachte nur und trat nach dem Ritter, bevor er seinen Weg zur Grube fortsetzte. Dort zurrte man ihn an den Trog fest und stieß ihn in die Tiefen hinunter. Das Volk jubelte und machte sich wieder auf den Heimweg."</span> <span style="font-style: italic;">"Der arme Hochfürst."</span> schniefte eine Halbelfe, die die meisten Dinge im Leben aus einer ungesunden, romantischen Perspektive sah. Die Lehrerin runzelte die Stirn. <span style="font-style: italic;">"Wieso sollten wir Mitleid empfinden? All das hat unser geliebter Hochfürst damals vorausgesehen. Es war alles Teil seines Plans. Wer weiß, wie dieser Plan aussah?"</span> Der neunmalkluge Erudit hob den Arm und die Lehrerin forderte ihn auf vorzutragen. <span style="font-style: italic;">"Der Hochfürst wollte dem Volk aufzeigen, dass Verrat an ihm zwecklos sei. Ein Tod im Kampf hätte ihm nur einen Heldentitel eingebracht. Hier aber war er ein Märtyrer, den das Volk selbst auf dem Gewissen hatte. Umso geplagter war das Gewissen der Bewohner nach der Wiederauferstehung. Jeder hatte Angst, dass der Hochfürst sich an sein Gesicht erinnern mochte und akzeptierte ihn ohne Widerspruch als neuen Herrscher von Freihafen.</span> Die Lehrerin nickte. <span style="font-style: italic;">"Und wie kam es zu der Auferstehung?"</span> Ihr blick wanderte und fiel auf den aufmüpfigen Dunkelelfen. <span style="font-style: italic;">"Kva'ti'rsh?"</span> Sie war sich sicher, dass wenn der Teir'Dal etwas wusste und an ihrem Unterricht genoss, dann die Geschichten über Ränke und Intrigen. <span style="font-style: italic;">"Der Hochfürst hatte zuvor eine Nekromantin unseres Volkes beauftragt und durch einen geheimen Tunnel, der von den Gemeinlanden zum Boden der Grube führt, am Grund warten lassen. Dort hatte sie bereits ein Ritual vollzogen, was den Hochfürsten zum Zeitpunkt seines Todes zu einem Lich machen würde. Als er unten aufschlug, wob sie ein Netz um seine Seele und extrahierte sie aus seinem sterbenden Körper."</span> <span style="font-style: italic;">"Sehr gut, Kva'ti'rsh."</span> lobte die Lehrerin den Dunkelelfen. <span style="font-style: italic;">"Das Ritual dauerte noch eine ganze Weile an, doch als das städtische Opfergrubenreinigungskommando am nächsten Tag den Boden säubern wollte, fand sie keine Leiche des Hochfürsten vor. Schnell verbreitete sich die Kunde unter den Stadtbewohnern und schon munkelte man, dass der Hochfürst übermächtig sei. Zwei weitere Tage später marschierte der Hochfürst erhobenen Hauptes und äusserlich gealtert in die Stadt hinein und verkündete seine Macht und seinen Anspruch auf seine Stadt. Es bestand kein Zweifel daran, dass er es war. Die Wunde seines Auges war noch frisch und sein Gebaren war das, des so edlen Ritters, der er früher einmal gewesen war. Sofort sammelten sich die Soldaten der Miliz um ihn herum und durch die frohe Kunde der Wiederauferstehung moralisch gestärkt, eroberten sie im Nu weite Teile der Stadt. Die Truppen des Ordens von Marr waren verwirrt und ängstlich ob der unvorhersehbaren Wendung der Ereignisse und flohen nach und nach aus der Stadt hinaus. Lange noch vollführte unser Hochfürst Säuberungen und bald schon war die Stadt frei von jeglichem Widerstand und Anzeichen des Ordens von Marr. Dem Volk verzieh unser Geliebter Hochfürst in einer Ansprache zu seiner Machtergreifung. Er war es, der durch seinen Tod ihre Schuld getilgt und sie von den fehlgeleiteten Marrsjüngern befreit hatte, derem Einfluss sie alle unterlagen. Und seitdem... seit nunmehr 550 Jahren, wacht der Hochfürst mit seiner unsterblichen Macht über uns, beschützt uns und gibt unserem Leben einen Sinn. Denkt daran, wenn Ihr mit Euren Familien dieses Fest feiert, was wir dem Hochfürsten zu verdanken haben."</span> Damit beendete sie ihre Geschichtsstunde und lächelte freundlich in die Runde. Fasziniert, wie sie es sonst nicht von diesem undisziplinierten Haufen kannte, hatten die Kinder ihrer Auführung gelauscht und nickten ganz motiviert zu ihren letzten, abschliessenden Worten. <span style="font-style: italic;">"Das soll es auch für heute gewesen sein mit dem Lernen, Kinder. Lasst uns nun das Fest mit der traditionellen Suche feiern. Ich habe überall in den Straßen von der Miliz gestiftete Köpfe von Marrsjüngern versteckt. Für jeden Kopf, den Ihr mir bringt, bekommt Ihr eine Handvoll Süssigkeiten aus dem Beutel hier."</span> Wie ein wilder Mob stürmten die Kinder aus dem Klassenzimmer, fielen übereinander her und schlugen sich teilweise nieder, bei dem Versuch, erster an der Tür zu sein. Als alle das Klassenzimmer verlassen hatten und sich Stille über den Raum legte, schielte die Lehrerin vorsichtig zur Tür und durch den Raum. Sie entnahm ihrem Pult die Lucan D'Lere Actionpuppe und drückte sie sich an ihre Brust. <span style="font-style: italic;">"Oh mein geliebter Lucan!"</span> flüsterte sie und spielte noch lange Zeit mit der Puppe, bis sie das Getrappel der ersten zurückkehrenden Kinder hören konnte.</p><p>(Aus den Archiven von Vandalor Ty'Dal)</p>

Rosalynde
04-27-2009, 08:30 AM
<p>Tavernenabend vom 26.04.2009 - Teil 1</p><p>Die illustrierte Ausgabe dieses Textes wie immer hier: <a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/archiv/n-abend-im-raqnors011.html" target="_blank" rel="nofollow">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/arc...raqnors011.html</a>Kurz bevor ich zur Taverne zum Dienstantritt ging erreichte mich eine schlimme Nachricht. Raqnor war nach Kunark gereist, um neue Vorräte bei den dortigen Brauereien geordert und hatte wohl auf der Heimfahrt sein Schiff verpasst. Angeblich gab es sogar Gerüchte über ein gesunkenes Schiff. Ich machte mir wirklich sorgen. Aber wenigstens hatte Raqnor für den Abend noch eine Aushilfswirtin gemietet ... seufzt ... sicher ein Sonderangebot. Eine Iksardame namens Shaezztrakara. Als ich in die Taverne kam waren einige unserer Stammgäste schon beim frohen Gespräch. Akael, Isorak, Ferron und es dauerte auch nicht lange, als auch noch Vandalor, Veldor, Alyxrah und Menardi eintrafen. Ohne die Sachkunde Raqnors als Wirt hatte ich erst einmal alle Hände voll zu tun. Einpaar der Gäste wollten mich aufheitern und nutzten wohl ihre Magischen Künste um sich allesamt in überaus reizende Trolle zu verwandeln, die sogar auf unserer Bühne für mich tanzten. Sie sahen wirklich bezaubernd aus *seufzt* so richtig zum anbeißen.Naja, daß Eintreffen der anderen Gäste unterbrach dann diesen Ich-bin-Troll-und-Fan-von-Rosalynde-Tag und ich wandte mich wieder meiner Arbeit zu. Bemühte mich allen gerecht zu werden, und sie mit den leckersten Gerichten zu versorgen. Und natürlich den Spannenden Gesprächen der Gäste zu lauschen. Isorak berichtete von einem Abenteuer in Najenas hohlem Turm. Und das dort seine Rüstung fast geschmolzen sei. Nun sollte man dazu sagen, daß er tatsächlich in Lavasturm eine Eisrüstung trug. Sicher nicht unbedingt die geeignetste Wahl. Unsere Drachenlady die bei diesem Ausflug dabei war hatte alle Hände voll zu tun, die schlimmsten Brandblasen zu verhindern. Trotzdem war Isorak gerade dank seiner Rüstung dort noch einige Male mehr ins Koma gefallen. Auf Fragen nach unserem Wirt erzählte ich natürlich, daß er noch mit dem Schiff unterwegs war und sogar gesagt hätte er würde notfalls rudern, doch die Hauptinsel von Kunark ist doch sehr weit von der Schreckenstiefe entfernt, es könnte Tage dauern bis er eintrifft. Vandalor fragte: "Hast Du den alten Raqnor endlich um die Ecke gebracht und selbst Anspruch auf die Taverne verkündet Rosalynde?" Eine Beschuldigung die ich natürlich weit von mir wies, war ich doch tatsächlich völlig unschuldig an dem Dilemma. Shaezztrakara aber bestätigte: "Der hat sein schiff verpasst und das nächste ist wohl in einen sturm geraten   oder abgesoffen .. naja werweis  wann er eines findet .. er meinte aber das er notfalls herrudert" Aber andere Gäste behaupteten weiter ich würde ihnen etwas vorspielen und das mein Verlangen die Taverne zu besitzen klar erkennbar sei. Selbst meine Versicherung das ich wirklich keiner Fliege etwas zuleide tun könnte, gesagt mit meinen unschuldsvollsten Blicken schien ihnen nicht vertrauenserweckend genug. Nun ja, aber zumindest sagten sie, ihnen sei egal wer die Kneipe führt, die Hauptsache sie sei offen, Vandalor hielt Raqnor ohnehin für geradezu ... suspekt, seit er ihn mit einem Trank zeitweilig in ein Steinmonster verwandelt hatte. Alyxrah berichtete noch von einem Einbruch in ihre neue Wohnung in Freihafen, und das sie nach dem Einbruch in der Wohnung sehr viele Katzenhaare gefunden habe. Irgend eine Liste habe sie aber noch und trage sie bei sich. Anscheinend wußte sie aber genau wer für den Einbruch verantwortlich war und ihr Gesprächspartner versprach, daß von der schuldigen Katze eine Menge Bilder in der Stadt verteilt werden würden. Freundlicherweise bot sie mir an, an diesem Tag einmal an meiner Stelle den Geschichtenteil am Abend zu übernehmen und über ihre Forschungsergebnisse in der Gruft des Verrats in Qeynos zu berichten.  Insbesondere über den Stadtverräter Kane Bayle. Darauf hatte ich mich schon lange gefreut darüber zu hören. Auch Vandalor war überaus interressiert, sagte er doch sinnend Kane Bayle...Wenn man das Wort Verräter definieren sollte... Kane Bayle wäre eine passende Bezeichnung. Alyxrah betonte noch die Schwierigkeit, dazu Informationen zu finden. Schwieg sich doch gerade Qeynos sehr über seine Verräter aus und verbarg sie tief unter der Oberfläche der Stadt in der Gruft des Verrats, die nichts desto trotz das sehenswerteste an der Stadt war. Zumindest meiner Meinung nach und auch der von Alyxrah. Akael hörte das sicher nicht gern, aber zumindest war ihm wohl nicht nach Streit zumute und er ignorierte die Unterhaltung geflissentlich. Er berichtete dafür von einem Besuch in der Dunklen Schmiede und daß er sich sein Fell angesengt habe. Das konnten sich eine Menge der Gäste vorstellen, aus eigener leidvoller Erfahrung. Lord Vandalor schien Alyxrah noch einen Schlüssel zuzustecke und ich hörte wie sie etwas über ihre Kunstfertigkeit Bücher zu reparieren berichtete. Also wohl doch keine amouröse Affaire wie ich zuerst bei mir dachte. Aber wenn ich die Ereignisse des weiteren Abends bedenke, denke ich es war gut, daß Ferron zumindest nicht die Adresse gehört hat, die leise genannt wurde. Natürlich nicht leise genug für große Trollohren. Akael fragte wiederholt nach, wo wir denn dieses wie er sich ausdrückte "Pelzvieh" vom Eingang her hatten. Shaezztrakara sagte dann,daß Raqnor den von irgend einem Markttag vom Marktplatz mitgebracht habe, der lungerte da rum und da haben sie ihn aufgesammelt, eine Hausordnung in die Pfote gedrückt und gesagt du bist hier für Ordnung zuständig.Die Gäste kamen nach einiger Zeit wohl wieder durch Erinnerung das Raqnor nicht da war plötzlich auf verschwundene Personen zu sprechen, zuerst im Allgemeinen und dann konkreter in unserem Clan. Irgendwie hat ich den Anfang des Gespräches nicht mitbekommen jedenfalls hörte ich Vandalor plötzlich sagen: "Viel haben sie auch noch nicht. Ein Agent hat berichtet, ein Zwerg, der Grimmbart geheissen hätte, wäre in hohem Alter getötet worden." Isorak wollte dazu gern weitere Details wissen und natürlich auch ich hörte gespannt zu. Irgendwer hatte Alyxrah wohl auch noch hochprozentiges in ihren Wein geschüttet, anscheinend soviel, daß sie sofort den Nüchternmach-Service in Anspruch nahm. Mein Küchenjunge sprang auf die Theke  und stach sie augenblicklich nieder. Soso Flecki sagte ich "Zu faul um zu kochen, aber kaum kannst du auf jemand einstechen..." Verärgert wandte ich mich wieder den Gästen und ihren Gesprächen zu. Jedenfalls wurde Grimmbart in Hackklotz tot auf den Klippen gefunden, nahe der Docks. Aber leider war er so zugerichtet, dass niemand genaueres sagen konnte. Ich warf ein "Seltsam jetzt wo ihr es sagt Vandalor, es gibt da auch Gerüchte das ein gewisser Krill verschwunden ist, in Neriak." Veldor wollte gern die Leiche von Grimmbart doch näher untersuchen. "Vandalor sagte Wenn Du meinst, Du kannst mehr erkennen, als ich? Ich habe mir die fauligen Überreste angeschaut, aber es war nicht eindeutig.Veldor gab einige Hinweise die ich am Herd nicht ganz mitbekam, jedenfalls hielt sie Vandalor für eine gute Idee und erwähnte, falls Grimmbart sich öfter in Nähe der Docks aufgehalten hat, wird er in den Tavernen weit bekannt gewesen sein. Außer Veldor und Vandalor kannte wohl nur Kâge Grimmbart noch. Er sagte "Grimmbart? Der Name sagt mir zumindest was. Soweit ich weis ein Säufer. Aber welcher Zwerg ist das nicht." Vandalor erwiderte: "Jedenfalls scheint Grimmbart tot zu sein *zuckt mit den Schultern* Nicht, dass ich ihn vermissen würde, aber ein Clanmitglied, das ermordert wurde, schreit förmlich nach Rache" Veldor erklärte sich bereit nach weiteren Spuren des Mörders zu suchen, Angriffe auf Clanmitglieder von Aussenstehenden pflegte unsere Drachenlady Amaryantha nicht zu dulden. Bei den Wort Rache und Töten, merkten Kâge und Isorak auf, waren sie doch anscheinend die richtigen für einen solchen Job. Doch man mußte erst einmal Veldors weitere Nachforschungen abwarten. Trotzdem rätselten die Gäste erst einmal noch lang herum. Insbesondere als berichtet wurde in welchem Zustand die Leiche war. Der Kopf fehlte und die Komplette Wirbelsäule soll aus dem Körper herausgezogen worden sein. Isorak kam sofort auf den Gedanken, daß man daraus eine Waffe gemacht haben könne, er wies sogar selbst eine Waffe vor die eben aus einem Schädel mit daran befestigter Wirbelsäule als Griff gemacht zu sein schien. Damit machte er sich im ersten Moment natürlich ziemlich verdächtig. aber die Waffe schien von der Größe her keinesfalls von einem Zwerg zu stammen. Nun ja, wir werden wohl abwarten müssen, welche Ergebnisse Veldors weitere Untersuchungen zeigen. Menardi hatte zwischenzeitlich die Taverne verlassen und kehrte nun in etwas bequemerer Kleidung zurück. Auch Akael kam zurück,der oben im Spielcasino wohl vorm Kamin eingeschlafen war. Während Vandalor sich Menardi zuwandte und sich angelegentlich erkundigte, wie ihr denn ihr Söldnerleben gefalle fragte ich Akael ob er den wieder etwas von Shazaar gehört habe, deren plötzlicher Aufbruch in der Vorwoche ihn so betrübt hatte. Er hatte nichts von ihr gehört. Vandalor hatte wohl ein Angebot für Menardi, in die Dienste der Miliz zu treten. Auf Menardis fragte warum, erwiderte Vandalor, "Ihr wollt es direkt? Mir ist bei einer Mission vergangene Woche ein Gruppenführer.... ertrunken. Technische Probleme mit Gnomenerfindungen *winkt gelangweilt ab*. Jedenfalls brauche ich fähigen Ersatz"  Ich schüttelte den Kopf. Wer vertraut schon Gnomenerfindungen. Aber die Gäste gaben zu bedenken, daß es da durchaus nützliches gebe und mit ein bißchen Schwund müsse man immer rechnen. Während Menardi und Vandalor noch über die Modalitäten und Bedingungen eines eventuellen Beitritts zur Miliz verhandelten, wandte ich mich Akael zu.</p>

Rosalynde
04-27-2009, 08:32 AM
<p>Tavernenabend vom 26.04.2009 - Teil 2</p><p>Ich sagte, ich finde es seltsam, daß kurz nachdem jemand mit Shazaar Ärger gehabt hätte nicht nur Shazaar sich in der vorigen Woche seltsam verhielt, sondern das sie nun wohl auch verschwunden sei. Akael fragte erschreckt "Shazaar ist verschwunden?" Anscheinend mochte er die Dunkelelfe wirklich gern. Nun ja, ich hielt sie ja eigentlich fast für zu weich. Schien sie mir doch vom ganzen Wesen her eher in Städte wie Qeynos oder Kelethin zu passen, als Neriak. Aber zumindest hatte sie kaum einen unserer Tavernenabende versäumt und auch ich war besorgt. Akael sagte "mysteriös...mit wem hatte sie den Ärger?" Immer dringender wurden Akaels Fragen. Ich gab zu Bedenken, daß ihm der Name sicher nichts nütze, zumal dieser Krill eben auch verschwunden sei, seit ein paar Tagen. Schließlich wußte ich es nur von diesem Krill selbst, der in der Taverne war und wohl überaus gesprächig war. Wie es schien war Krill Gefängniswärter vom Gefängnis einer unbekannten Privatperson in Neriak. Und er hatte berichtet, daß er Shazaar eingekerkert hatte zeitweilig, aber sie wieder freigelassen wurde. Und schon vorher soll sie von Unbeannten betäubt und zusammengeschlagen worden sein. Ferron bestätigte meine Worte, anscheinend wußte er sogar noch sehr viel näheres dazu. Akael wollte alles wissen nun. Jedenfalls nahm Ferron Akael beseite, Isorak folgte ihnen und versucht wohl auch das Gespräch zu belauschen. Die drei gingen zu einem leider nicht gut belauschbaren Ort im oberen Spielcasino, von wo ich nur ein paar Brocken des Gesprächs mitbekam. Jedenfalls schien sich Akael eifrig Notizen zu machen und ich hörte Brocken des Berichtes wie .... Vandalor hat Shazaar auch verhört ... Diebstahl eines Dokuments aus den Archiven von Neriak ... freigelassen ... jeder der mit ihr Ärger hatte verschwand. Isorak rempelte wohl oben gegen einen Tisch beim Versuch unauffällig zu lauschen. Akael ist verwundert, daß Isorak sich vor ihm zu verstecken versucht, sind sie doch eigentlich gut befreundet. Als die Drei wieder die Treppe hinunterkamen hörte ich noch wie Ferron die Frage Akaels nach dem Dokument das Shazaar in Neriak entwendete, mit den Worten beantwortete: "Hmm nicht so Genau Fragt bitte herrn Vandalor. Er war dabei ich nicht." Alyxrah fragte ob Shazaar diese meist erstaunlich freundliche Teir'Dal gewesen sei, was ich bestätigte. Aus den Verhandlungen mit Menardi entnahm ich, daß der, wie es Lord Vandalor nannte "Standardsold eines Gruppenanführers im Range eines Leutnants" wohl dochein satter Betrag war, von dem eine arme Köchin wie ich nur träumen kann. Das waren nicht nur ein paar Goldstücke sondern schon deutlich im Platinbereich. Nun ja, Freihafen war dank des florierenden Handels und der ständigen anspornenden Motivation durch den Hochfürsten eine reiche Stadt und ließ sich die, die ihr treu dienten schon eine Menge kosten.  Anscheinend wollte Akael aber lieber zuerst nicht mit Vandalor reden, sicher aufgrund unguter Erfahrungen mit seinem Jähzorn zuweilen. Also versuchte Ferron den Inquisitor zu einem Gespräch nach oben zu bitten, ... da er eine Frage hätte. Ferron mußte seine Frage aber dann doch unten stellen. "Ich hörte von einem Dokument das Shazaar entwendet hatte bevor sie eingesperrt wurde...Noch bevor sie Verschwand. Wisst ihr was das für ein Dokument war?" Vandalor sagte, "Kenne ich Shazaar? *grübelt*Ferron sagte, "Es ist diese Freundliche Dunkelelfe ....in einem Lila Schwarzem Kleid." Isorak sagte, "Mit der Akael laufend flirtet." Doch Vandalor sagte, daß er von keinem Dokument wisse. Akael bot Vandalor einen Beutel mit Münzen an für Informationen zu Shazaar, während Isorak Ferron bedrohlich ansah, als dieser sich Despektierlich über Freihafener äußerte. Alyxrah beobachtete die Auseinandersetzung amüsiert und machte sich Notizen. Vandalor lacht schallend bei dem Versuch Akaels, von ihm Informationen gegen Geld zu erhalten. Aber er sagt ohne die Münzen anzunehmen. "Alles was ich Euch sagen werde ist, dass Shazaar wohl auf war, als sie das Gefängnis verlassen durfte. Ich hatte mich sogar selbst um ihre Wunden gesorgt" Akael bat weiter, "Lord Vandalor bitte, wenn ihr etwas wisst was mit ihrem verschwinden zu tun hat, sagt es mir!" Vandalor erwiderte, "Freihafen macht sich stark für die Armen und Schwachen. Wir nähren sie, beschützen sie ... haben Mitleid mit ihnen Wenn sie ein Dokument gestohlen hat, wird Ihr Verschwinden wohl eher mit Cristianos und dem Arm zu tun haben, meint Ihr nicht?"Akael gab sich noch nicht zufrieden und sagte ""Ich weiß ja nicht wo ihr überall eure Finger im Spiel habt!" Vandalor entgegnete darauf "Ich bin das begnügsamste Wesen auf Norrath, ich verrichte meinen Dienst am Hochfürsten und bin zufrieden" Aber Akael blieb diesmal hartnäckig. "Vandalor ich habe keine zeit für eure....eure...angebliche Unwissenheit!" Woraufhin ihm nur die Antwort des Inquisitors zuteil wurde, "Und ich habe kein Bedürfnis mich weiter ausfragen zu lassen. Ich habe erzählt, was ich weiß und Ihr tut gut daran, mir einmal im Leben zu glauben."Ferron nahm Akael wieder zur Seite und mir schien da´die beiden da einen Plan schmiedeten. Jedenfalls war es an der Zeit für unsere Geschichte, Vandalor war bereits zur Entspannungsempore vorausgegangen. Alyxrah und ich folgten, und kurze Zeit später traf auch das konspirative Grüppchen von Akael, Ferron und Isorak ein. Menardi die Wohl eine Einigung mit Vandalor getroffen hatte mußte leider noch einmal aus dienstlichen Gründen weg. Ich versicherte ihr, ihr meine und Alyxrahs Aufzeichnungen zu senden, da sie auch gern der Erzählung gelauscht hätte. Akael und die beiden anderen flüsterten ständig miteinander, doch plötzlich schien es zu einem heftigen Kampf zwischen Ferron und Isorak zu kommen, die mit aller Gewalt ihre Klingen kreuzten. Vandalor rief wütend "BENEHMT EUCH GEFÄLLIGT WÄHREND DER ERZÄHLUNGEN!" Akael versuchte dazwischenzugehen und folgte den aufgebrachten Kampfhähnen nach unten, wo es bald sehr still wurde, anscheinend mussten die sich bis in die Straßen Gorowyns verfolgt haben. So dachten wir zumindest bis zu diesem Zeitpunkt. Nachdem ich noch einiges zu den Ethernauts berichtet hatte und zur zeitlichen Einordung der Erzählungen über diese. Berichtete Alyxrah über Kane Bayle und auch Das Tagebuch eines Märtyrers, der in Qeynos am Ende der Seuchenkriege hingerichtet wurde, und aufrecht in seinen Tot ging. Es waren sehr interessante Informationen, über die wir noch lange sprachen. Dann gingen wir zurück in die Gaststube zu Speise und Trank, und kaum unten angekommen trafen auch Ferron und später Akael und Isorak ein, die nun die ganze Erzählung verpasst hatten. Ferron war verdächtig am rumstottern, erzählte er was von Einkaufen in Süd-Freihafen und daß ihnen etwas dazwischen gekommen sei. Noch waren Vandalor und Alyxrah abgelent, übergab dieNekromantin Vandalor doch etwas auf das dieser schon lange gewartet hatte. Sie wollte noch etwas verbessern künftig daran, aber anscheinend erfüllte es den vorgesehenen Zweck. Sicher eine seltsame alchimistische Substanz. Vandalor hörte sich Ferrons herumgestammel an  und fragte immer gekonnter nach, was die Herren denn so plötzlich in Süd-Freihafen zu tun hatten, insbesondere erschien ihm wohl Akaels Bericht von einer plötzlichen Besichtigung der Sehenswürdigkeiten Freihafens mehr als unglaubwürdig für einen Einwohner von Qeynos wie Akael und auch Ferron war ja eher in Kelethin zu Hause. Es war schlußendlich Ferron, der sich verquatschte. Neben irgendwelchen Gemurmel über eine Ymara, die sie in die Finger bekommen wollten, gab es geflüster üer Einbruch... tote Wachen....und es stellte sich heraus, daß diese ganze Truppe doch tatsächlich ins Wohnhaus von Lord Vandalor eingebrochen waren, während dieser der Erzählung lauschte. Ferron versuchte sich ja noch herauszureden, sie hätten gedacht es wäre das von jemand anderem und dabei entwische ihm noch, daß sie vier Wachen getötet hatten die nun vor Vandalors Tür herumlagen. Ich konnte mir denken, daß das diesmal nicht so glimpflich abgehen würde. Während Isorak jede Schuld von sich wies, war Ferron nur allzubald bereit Akael als den allein Schuldigen zu bezeichnen, teilte auch noch mit daß dieser die gestohlenen Sachen habe und zu allem Überfluß sagte Isorak Vandalor auch noch wo genau Akael in Qeynos wohnt. Akael kommentierte das gegenüber Isorak mit den Worten "Kleiner verräter!"Lord Vandalor fragte gefährlich ruhig, "Ihr seid in mein Haus eingedrungen?! Wo habt Ihr einen Gelehrten her, der solch starke magische Siegel brechen kann?!" Akael deutete zitternd auf sich selbst und behauptete, "Das Siegel war ja ein witz..."Mit den Worten Vandalors "Nun, ich fürchte, der einbruch in meine PRIVATEN Bereiche wird Euch hier in der Taverne nicht mehr schützen!" stürzten sich die beiden Gegner mal wieder aufeinander, sich gegenseitig belauernd. Auch Isorak war wohl wütend auf Ferron, der da alles ausgeplaudert hatte. Noch während Vandalor und Akael sich mit hoch erhobenen Waffen musterten rief Ferron auf einmal, daß Isorak tot sei. Und tatsächlich, dießmal lag er zusammengekrümt auf dem Boden. Alyxrah fragte gleich ob sie diese zusammengekrümmte noch frische Leiche bekommen könne. Ferron verlangte ein Platin für Isoraks Leiche. Doch noch ehe die Verhandlungen zwischen ihr und Ferron zum Ziel führten verschwand die Leiche. Er war wohl doch nur scheintot, denn so schnell verweste keine Leiche. Ferron überdachte seine Verbrechen des Abends "Also ...Einbruch... Töten Angehöriger der Miliz.....Mord ....Diebstahl...". Währenddessen fauchte Vandalor Akael an, daß er garantiert nichts wichtiges offen zu Hause rumliegen lasse. Er ging immer bedrohlich auf Akael zu, "Hat Euch der Mut verlassen Schmusekatze? Glaubt mir.... noch einmal wird niemand mein Haus betreten können. Die Runen werden denen der Zitadelle des Hochfürsten ebenbürtig sein und die Wachen werden verstärkt. Und ich werde Euch jagen." Akael gelang es Vandalor einen Dolch an die Kehle zu halten und fragte "Ihr sagt mir jetzt sofort wo sie ist!" Doch blitzschnell entwand sich Vandalor dem Griff und rammte mit seinem Dornenhammer in Richtung von Akaels Unterleib, der eilig zurücksprang. Vandalor fegt Ferron davon der ihm zu nahe gekommen war. Inzwischen war ein weiterer Gast eingetroffen. Tharrianis. Ein Kerrander, der mit blutrot unterlaufenen Augen um sich Blickte. Natürlich erhielt er gleich erst einmal die besten Speisen und genügend Getränke. Er war etwas verwundert über die Szenerie auf die er traf. Menardi und Alyxrah die gelassen dem Schauspiel zusahen, wie sich andere mit hoch erhobenen Waffen bedrohten. Shaezztrakara. Schließlich wirft Akael Vandalor ein paar Zettel und einen Brief an Alyxrah vor die Füsse. Vandalor fragt, "Nun Akael... soll ich Euch für Eure Taten gleich töten, oder was meint Ihr, was ich mit Euch tun sollte?" Inzwischen legt sich Isorak mit dem Neuankömmling Thariannis, der ihn alerdings mühelos in die Luft hebt. Akael bittet immer immer noch "Sagt mir einfach wo Shazzar sich befindet!",während Ferron unauffällig davonschleicht. Das interessierte Isorak allerdings auch. Vandalor erwiderte, "Ich habe es Euch bereits gesagt. Ich weiß nicht, wo sie sich befindet. Das ist die Wahrheit, die habt Ihr verdient, scheint eure Sorge relativ echt zu sein." Akael sagte, "Wir haben in eurem Haus nach dem Dokument das Shazaar entwendet hat gesucht aber nichts gefunden! Ich weiß das eure Sektretärin das Dokument untersucht hat!" Vandalor sagt, "Was Ihr alles wisst. Ihr glaubt diesem Baumknutscher alles? Lest jedes Wort von seinen Lippen, weil Ihr glaubt, es könnte Euch Eure Geliebte zurückbringen?" Tharianni fragt was denn da los sei und deutet auf die Streithähne. Shaezztrakara erwidert, "Ich glaub das ist Teil des Abendprogramms .. eine geflegte und spontane Tavernen Performence in Form einer Kneipenschlägerei, nachdem der eine beim anderen in die Wohnung eingebrochen hat." Zu Vandalors Erheiterung, droht ihm Akael mit der Magierakademie von Qeynos. Thariannis fragt ob er einen der beiden fressen kann. Wir erklären ihm aber das es wirklich nur wenig Regeln in der Taverne gäbe, Gäste es aber vermeiden sollten einander zu fressen. Kurz nach Thariannis kam auch noch ein kener stotternder Rattonga, der sich zuerst gar nicht an die Thee traute. Nach seinem Abzeichen war er ein Angehöriger der Freihafener Bergbaugesellschaft. Aber wenden wir uns wieder dem Streit zu. Vandalor fragte "Also ... glaubt Ihr wirklich alles, was Ferron so von sich gibt? Ihm, der einen "Wie-sterbe-ich-am-schönsten-Kontest" am Lucan-Freitag gemacht hat?" Ich ergänzte, "Und der dabei gleich dreimal zu Ehren unseres geliebten Hochfürsten gestorben ist und es sogar ein viertes mal wollte, hätten nicht selbst wir daß als übertrieen agesehen." Akael der vorher noch betont hatte, daß er Ferron jedenfalls mehr glaube als Vandalor kam nun doch ins Grübeln. "Hat er daß?"  Vandalor setzt weiter fort, "Er, der ständig in Verliessen, wie Najenas Turm vorstürmt und uns alles an Gegnern auf den Hals hetzt was er nur finden kann?" Das bestätigte sogar Isorak. Akael sagte das Ferron nun einmal der einzige war der ihm eine Spur geben konnte. Vandalor höhnte, "Und aus Verzweiflung habt Ihr Euch den grössten Narren Norraths gewählt. Wie weise von Euch. Tja.,... da wäre noch immer das Problem des Einbruchs, nicht wahr? * Tja.,... da wäre noch immer das Problem des Einbruchs, nicht wahr?" Vandalor greift seinen Hammer etwas fester.  Isorak schlägt eilfertig vor, "hängt ihn doch einfach ein paar stunden an seinem geliebtem Kerraschwanz auf" Akael fragt was er denn eigentlich in dieser Situation für Optionen hätte. Vandalor entgegnet "Nur weil Ihr aus falschem Glauben an einen Narren und aus Liebe zu einer Frau gehandelt habt, verzeihe ich Euch diese Aktion sicher nicht....Auch wenn ich in gewissem Maße dankbar dafür bin, dass Ihr mir die Schwachstellen meines Hauses aufgezeigt habt. Diese werde ich sicher bereinigen. ... Eure Optionen... Sterben? Qualvoll sterben? Den Milizwachen übergeben werden? Oder..." Vandalor schweigt kurz, "Ihr tötet Ferron!" Dafür einen anderen für seine Taten zu Opfern war Akael jedoch zu sehr Qeynosianer, also wählte er erst einmal die eilige Flucht. So schnell hat ich noch nicht einmal einen Kerraner rennen sehen, zumal Akael diesmal wohl sogar für sein Gewissen ein wenig im Unrecht war.Tharrianis war ein wenig enttäuscht, hatte er sich wohl insgeheim erhofft, Vandalor würde den Kerraner erschlagen und er könne ihn dann doch essen. Wir gaben unserer Verwunderung Ausdruck, daß Kerraner einander essen. Thariannis klärte uns dann im verlaufe des weiteren Abends darüber auf, daß er zwar von Geburt Kerraner sei aber durch einen Biss eines ES in den Tiefen des Waldes von Nektulos ein Werkerraner geworden sei. Gespannt lauschten wir seiner Erzählung, in deren Verlauf wir auch erfuhren, daß erwohl wenn er sich in Gesellschaft begibt ein Getränk zu sich nimt, durch daß er nicht sofort auf die Anwesenden hefällt. Alyxrah hörte aufmerksam zu und erkannte in dem Werkerraner wohl ein lohnendes Studienobjekt. Die beiden verhandelten lange über irgend etwas was Alyxrah von Tharrianis brauchte für ihre Untersuchungen. Aber was es war hatte ich nicht genau verstanden. Wurde meine Aufmerksamkeit doch gefesselt von Vandalor, der sich überraschend dem völlig verschüchterten Rattonga namens Peco zugewandt hatte. Und mit einer Freundlichkeit die ich bei ihm noch nie gesehen hatte den kleinen stotternden darauf hinwies, daß sein Abzeichen der Freeport Mercenaries verschmutzt sei. Anschließend führte er den zaudernden zum Tresen und gab ihm ein Getränk nach dem anderen aus, sich angelegentlich nach seiner Gegenwärtigen Tätigkeit erkundigend. Nach kurzer Zeit hatte er den kleinen Peco völlig eingewickelt, der in ihm einen Freund sah. Peco erzählte eifrig alles nach dem er gefragt, seine Aufgaben in der Kanalisation von Freihafen, sogar ein paar Sachen wo er Stützen unter Qeynos gesprengt hatte. Er wollte Vandalorsogar insgeheim mal mitnehmen, weil dieser so begeistert bei dem Gedanken war solche Explosionen einmal selbst mitzuerleben. So hatte ich Vandalorja nich nie erlebt. Diese Freundlichkeit und Zuvorkommenheit.. Zum Schluß, als die beiden zu irgend einer hochgeheimen Übereinkunft gekommen waren, wies Vandalor sich sogar offen mit seinem Rang in der Miliz von Freihafen aus. Peco musterte ihn ungläubig und bewundernd und stotterte fast noch mehr. Vandalor verabschiedete sich am Schluß überschwenglich sogar von Peco, der ihn mit Herr anredete, "Ach was, nennt mich Vandalor, so unter Freunden."Ich hoffe ich finde  noch heraus was das nun wieder sollte... und wir sehen Peco irgendwann wieder.Kurz wurde meine Aufmerksamkeit gefesselt von noch drei Weiteren Gästen, Astrania, Herkulas und Nyriall. Vom Ansehen her aus drei der Vampire aus den Diensten von Nebelmoor. Ich bereitete sofort einige Pulsaderpunsch zu und stellte das gefilterte Blut zurecht. Doch seltsamerweise stand ihnen der Sinn nur nach Bier. Also servierte ich zwergisches Dunkelbier der stärksten Sorte und für die hungrigen Speisen aus meinem reichhaltigen Sortiment. Sie suchten sich dann ein lauschiges Plätzchen auf unserer Entspannungsempore. Da sie offensichtlich allein und ungestört sein wollten, überließ ich sie dort ihren leisen Gesprächen, erneuerte nochmals das Büffet zur Freien Bedienung der Gäste.Inzwischen war die Zeit schon weit vorangeschritten.  Zwischendurch erschien noch Skirrash mit Anrash. Die beiden Kerraner luden uns zu einem Gegenbesuch in ihre Taverne in Freihafen ein. Skirrash war etwas beleidigt, weil Anrash doch tatsächlich ihr zutraute daß sie mit Trollinnen ins Bett geht. Wir werden die Taverne in Freihafen sicher auch einmal besuchen, auch wenn daß nur auf Voranmeldung geht, damit die Wirte auch da sind. Thariannis und Menard mußten auch aufbrechen. Ebenso Skirrash und Anrash, während Shaezztrakara noch Versuchte ihnen eine von Raqnots seltsamen Versicherungen aufzuschwatzen, warteten doch am nächsten Tag auf alle wichtige Aufgaben. Ich räumte noch meine Küche nach, überzeugte mich daß für die, die über Nacht blieben genug Bereitstand von allem und zog mich dann zu meinem Tagebuch zurück.Eure Rosalyndenächster Tavernenabend: 03.05.2009 18.30 Uhr Einlaß  19.00 Uhr Beginn, dann hoffentlich auch wieder mit Raqnor höchstpersönlichEin Hinweis, Viele der Dinge, die Gesprächsstoff im Raqnors waren und sind werden von uns in-game im Rollenspiel weiterverfolgt und ausgespielt. Andere sind Bestandteil unseres RP-Threads im Forum oder unseres Gildenübergreifenden RP-Channels. Also wer Interesse hat, kann die Entwicklung zwischen den Tavernenabenden auch einmal hier</p><p><a rel="nofollow" href="http://ahoranos-bibliothek.forenking.com/viewtopic.php?t=74&start=0postdays=&view=Array&sess=123456" target="_blank">http://ahoranos-bibliothek.forenkin...amp;sess=123456</a>nachlesen.</p>

Raqnor
04-30-2009, 11:05 AM
<p><span style="color: #ff9900;"><em>..30.000 meilen *hust**blubber* fuß .. hmm ach seisdrum. Irgendwo unter dem Meer.</em></span>Raqnor grübelte versunken irgendwo in einer Unterwasserhöhle weit unter dem Meer von Kunarks klippenküste, über seine Momentane lage. Er dachte darüber nach was alles schiefgelaufen war und vorallem warum es ihn genau zu diesem zeitpunkt treffen musste.Zu aller erst wurden die warenlager über nacht geplündert so das er ein schiff nach Kunark besteigen musste und das auch nur weil genau zu diesem Zeitpunkt kein händler mehr irgendeinen Portalstein hatte. aber gut dachte er sich das war ja nicht weiter schlimm, da er ja auch so ganz gern mal mit dem Schiff fuhr, doch es sollte ja noch schlimmer kommen. Endlich in Kunark die sonne stand im Zenit und man sah nur noch gerinige teile des zersprengten Mondes. Es war ansich ein wundervollr tag, nicht zu warm aber auch nicht zu kalt und es wehte eine erfrischende Prise. genau sowas mochte Raqnor und belebte sein geschäftsinstinkt mit neuen Ideen. Raqnor verweilte noch einige augenblicke am Dock zu Kylong und begab sich dann in richtung Sokokar station. "WAS?" entfuhr es ihm. "Geschlossen wegen Wartungsarbeiten?" murmelte Raqnor verblüfft als er auf das kleine Schild am Pfosten las. Raqnor grummelte innerlich. Wie sollte er jetzt nach Nathsar kommen oder Terens Griff? Er wägte schnell seine Möglichkeiten ab und kam zu dem schluss das er es ja mal in Terrens griff versuchen könnte ob da der Flugposten geöffnet hat. Zu dem musste er ja dort auch noch hin wegen des Whiskys, den dieser Inquisitor eher in sich Tankte als ihn zu genießen. Raqnor Seufzte und beschwor sich sein nagel neues Nashorn, dann sprach er noch schnell einen schutzzauber gegen extreme Hitze und setzte sich so vorsichtigt wie es nur ging auf das Brennende Tier, natürlich nicht ohne sich dabei einige Neugierige wie auch verblüffte Blicke und geschwätz einzufangen.Terrens Griff, die Stadt im Kunarkischen Eis, erhob sich langsam näher komment über den letzten hügel auf den Raqnor zu Hoppelte, was nicht gerade vorteilhaft aussah, zu dem begann nun hier der Schnee und Eis, was die lage noch verschlimmerte, da die hitze seines reittiers in verbindung mit der kälte die hier oben herrschte das ganze noch etwas Rutschiger werden ließ, so das bisweilen auch mal sein nashorn fasst den halt verlor und einige streckenabschnitte eher rutschend zurück legte. Aber Gut Terrens Griff lag nun endlich vor ihm und sein Nashorn erweckte bei den einwohnern der kleinen gemeinde doch für einiges aufsehen, Er spürte förmlich die anerkennenten Blicke ihn und hörte hier und da auch ein Tuscheln, welches er in seinem inneren auch genoß. Raqnor, der noch etwas Kohle einstecken hatte, hatte sich ein kleines Feuer in der Höhle machen könnten, an dem er sich etwas Wärmen Konnte doch welches ihn nicht aus seiner jetzigen lage hätte befreien Können. Die Höhle verfügt zwar über einen kamin, war dieser aber viel zu eng für ihn, selbst für seine gestalt als Fledermaus oder ratte und so blieb ihm nichts anderes übrig als die zeit die ihm die ebbe gab um sich ein wenig in der Höhle aufzuwärmen und zu stärken. Raqnor schürte das feuer, welches er mit hilfe seines Nashorn entfachen konnte und blickte in die helle strahlende Glut als er zurück dachte was alles schief gegangen war."Willkommen in Terrens Griff, edler Reisender!" Wurde Raqnor empfangen als er zum Sokokarposten heran trat und leider auch geschlossen war. "Ein Streik?!" entfuhr es ihm, als er den Diensthabenden Sokokarpfleger anbluffte. "W-wie .." stotterte er und eines Seiner augen begann nervös zu zucken. Ihm wurde der Sachverhalt schnell aufgezeigt, dabei kam auch noch heraus das sein eigener Sokokar einer der Redensführer war und es wohl um mehr Aufmerksamkeit, besseres Futter und vorallem mehr Flüge ging. Und Raqnor musste sich eingestehen das er genau das in letzter zeit sehr vernachläßigt hatte. Zu dem wollte sein Sokokar auch nichtmehr als Packtier mißbraucht werden, so das er Raqnor nur noch nach ausführlicher taschenkontrolle und einhaltung der Maximalen gewichtskrenze befördern würde. Ihm blieb also nichts anderes Übrig als dem zu zu stimmen und so mußt Raqnor sich überlegen wie er weiter vorgehen wollte. Ein glück das genau neben dem Posten eine neue Handelsgesellschaft ihr lager aufgeschlagen hatte mit dem Werbeslogen "<span style="color: #ff9900;">Wir Transportieren Alles! Ausser: ...</span> " Raqnor laß sich die Liste durch, die natürlich auch noch so klein geschrieben war, so das er mit blosem auge nichts erkennen Konnte und ihm nichts anderes übrig blieb, als sich ein <span style="color: #ff9900;">extra-krumm-gezwirbelten-dreifach-dynamisierten-vergrößerer mit Gnomischer halbkalibrierten-Präzisions-Anpassungsvorrichtung für Sarnaks,</span> teuer zu Mieten. Mit der er aber auch nur die hälfte der Liste wirklich gut lesen konnte. "Verdammt wie kann man nur so klein schreiben." murmelte er vor sich hin als er sich den <span style="color: #ff9900;">umschlungenen-krumm-gezwirbelten-fünffach-automatisierten-vergrößerer mit Goblinscher Kloppiklopfer-haudrauf-Kopfform-Anpassungsvorrichtung für Sarnaks,</span> für noch mehr seines Goldes Mietete. Die auch dann noch viel zu straff saß. Aber zum Glück konnte er nun auch die andere Hälfte lesen, nach der er feststellte das er nicht nur ein haufen Gold verloren hatten sondern auch noch genau das auf der liste stand was er transportieren wollte. Er seuftzte und machte sich dann auf den Weg zu seinem Lieferanten in Terrens Griff.Raqnor Seufzte bei dem Gedanken und löste für einen Moment seinen Blick von der schwächer werdenten Glut. Er dachte sich: "schon bald würde sich die höhle wieder mit wasser füllen und er würde weiter müssen, wenn er irgendwann auch wieder zu hause ankommen wollte.""Alle Einkäufe erledigt" murmelte Raqnor zufrieden an den Docks zu Kylong, die er froh war lebend erreiht zu haben, denn irgendwie hatte sein Bär den er nun beschworen hatte, noch mehr Probleme als sein nashorn auf den weg nach Terrensgriff. Es könnte wohl daran liegen das alles was zuvor aufgetaut war nun schön steifgefroren war und er samt bär in Richtung Docks schlitterte, nach dem er etwas übermütig dem Bären die sporen gab. "Ach was soll es, ich bin ja endlich wieder auf normalen Untergrund und wären Punkt richter anwesend gewesen hätte ich bstimmt auch die höchst note erreicht" sprach er mehr zu sich als er sich zum Schiffsfahrplan aufmachte um fest zu stellen das er genau eine minute zu spät kam. Und nur noch die rückseite der Fähre nach Gorowyn in der ferne verschwinden sah.Aber wie dr Zufall es so wollte kam genau in dem Moment eine Matrose auf ihn zu und lud ihm ein bei seiner schifffahrts gesellschaft mit zu fahren. Zugegebem der Kahn sah recht klapprig aus doch was blieb ihm anderes Übrig und so stieg er sammt seiner waren auf den Seelenverkäufer. "Welch Gllück ich doch habe.. " dachte er sich als das schiff sich aus dem Hafen quälte und langsam an fahrt zu nahm.Raqnor blickte erwachte aus einem kleinen Schlummer undbemerkte, wie sich die Höhle langsam füllte. Er packte also schnell seine sachen zusammen, streifte  sich dem Ohring über der es ihm ermöglichte unter wasser zu atmen und maschierte auf den ausgang zu. Er seufzte erneut als er langsam in das Kalte wasser eintauchte. dabei schaute er auf die Lebensrettungsweste die er trug und nicht mehr ohne weiteres Werkzeug ausgezogen bekäme. Raqnor Blubberte ein weiteres Seuftzen als er sich an daran zurück entsann wie er in diese Lage geriet. Es war ungefähr auf der hälfte des weges, als mit mal der Bootsmann rief: "Wir haben leck geschlagen. Evacuiert das Schiff!" Schnell wurde raqnor eine weste übergestreift und ihm gesagt er solle im Notfall an diesem Strick ziehen. ehe er über Bord geschupst wurde. Was er auch tat, was die folge hatte das sich das ding als ein Gnomisches Schwege gerät entpuppte und ihn wie ein stein zu boden Sinken ließ. Wo er nun seid einer ewigkeit über den meeresboden in richtung Gorowyn schlurfte, in der hoffnung eine stelle zu finden an der er an Land gehen konnte. Das aller schlimmste aber war das ihm langsam der verdacht kam, das seine reise von anfang an Sabotiert wurden war, wenn nicht sogar von langer hand geplant.</p><p>______________________________</p><p><img src="http://www.ahoranos-clan.eu/OL/raqnor-pub.jpg" width="436" height="293" /></p>

Rosalynde
05-04-2009, 07:45 AM
<p>Tavernenbericht vom 03.05.2009 - Teil 1</p><p>und hier auch wie immer der link zuum illustrierten Bericht: <a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/archiv/n-abend-im-raqnors012.html" target="_blank" rel="nofollow">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/arc...raqnors012.html</a></p><p>Sonntag war es wieder einmal so weit, das Raqnors öffnete seine Pforten. Der Wirt war ja im Verlaufe der Woche etwas verschnupft nach langer Unterwasserreise wieder aufgetaucht. Womit auch der Beweis erbracht war, daß absolut nichts an dem Gerücht dran war, daß ich den Wirt beseitigt habe, um die Taverne selbst zu übernehmen. Wer so etwas behauptet hat wirklich keine Ahnung davon wieviel Arbeit es ist, für die Gäste genau das zuzubereiten was sie möchten, die Gäste Woche für woche mit neuen Geschichten zu erfreuen und dazu noch aufmerksam zuzuhören was unsere Gäste bewegt. So zufriedenstellend sicher auch mein Einkommen wäre, befände sich die Taverne in meinem Besitz, so muß ganz einfach noch ein Wirt sein, der sich um den Durst der Gäste sorgt, sie nüchtern Prügelt oder einfach Führungen durch unser Etablissement vornimmt, neue Gäste begrüßt und all das, für das eine Chefköchin nicht auch noch eine Hand freihat. Jedenfalls war Raqnor zurück und er sah mir auch nicht sonderlich untot aus, also vermutlich noch lebend. Wobei, Aussehen kann täuschen, nicht jedem sieht man auf den ersten Blick an was sie sind, und manche mit der stoischen Miene eines Zombies und mit sinnentleerten Worten, stellen sich bei näherer Betrachtung immer noch als eine Art Leben heraus. Wo hingegen so einige Untote gerade in Norrath noch eine Emotionalität, Zielstrebigkeit und einen Tatendrang an den Tag legen, der so manchen jugendfrischen Springinsfeld in den Schatten stellt. Ich werde daß bei Raqnor noch durch einen kundigen Nekromanten prüfen lassen was er ist, nicht das mich untote Existenz stören würde, ich wüßte es nur gern, neugierde bedingt.</p><p>Leider war der Inquisitor, der mich in der Vorwoche noch beschuldigt hatte, an diesem Abend einmal nicht da. Ich vermute er hatte noch Aufräumarbeiten zu bewältigen, hatten doch einige unserer Gäste in der Vorwoche die Zeit da er unserer Geschichte lauschte dazu genutzt, um in sein Privathaus in Freihafen einzubrechen. Naja, vielleicht mußte er auch erst mal seinen sicher dadurch etwas ramponierten Ruf unter seinen Untergebenen aufpolieren, zumal er ja den Schuldigen aus völlig unerklärlichen Gründen noch nicht getötet hatte. Aber vermutlich hatte er sicher irgendwann eine sinnvolle, für Freihafen nützliche Verwendung für denjenigen. Jedenfalls stellte ich fest, daß sich Akael und Isorak bester Gesundheit erfreuten... noch..... und auch Ferron kam kurze Zeit später.</p><p>Auch Flecki Flinkpfote stand schon mit sauber geputztem Fell am Tresen. Das Benehmen mir gegenüber als seiner Cheffin war allerdings wieder einmal ziemlich daneben, verlangte er doch tatsächlich von mir, ich solle mich mit ihm in gnollisch unterhalten oder einfach nicht mit ihm reden. Und so ein Benehmen mir gegenüber als seiner Lehrmeisterin! Naja, ich strafte ihn erst einmal mit Nichtachtung und war gespannt wie sein spezial-biergebrautes Steak ankam bei den Gästen. Hatte er mich doch am morgen zuvor befragt, wieviel Bier er an daß Steak gießen müsse, damit man von einem Bissen schon besoffen sei. Ich hatte ihm gesagt, am besten ein Fass. Kurze Zeit später sah ich, daß er Brells gesegnetes Fass zum Herd zerrte, in eine riesige Pfanne das Faß ausleerte, und auch noch das ganze nach dem Einlegen des Steakfleisches mit Tumpys Tonikum nachwürzte. Ich glaub er hat das ganze dann stundenlang einköcheln lassen, bevor er die Steaks auf unserem neuen Lavasturm-Magma-Grill dann knusprig kross briet. Der Wirt bemängelte, daß die Gäste doch nun schon vom Geruch betrunken würden, und daß seinem Getränkeabsatz sicher nicht zuträglich sei.</p><p>Aber was serviert wird an Speisen bestimme immer noch ich und Flecki durfte seine neue Kreation anbieten. Was besonders herrlich an diesem Abend war, war daß neben einer Menge unserer Stammgäste auch viele neue Gäste unsere Taverne aufsuchten, die nie zuvor dort gewesen waren, und schon zum Zeitpunkt der offiziellen Öffnung war die Gaststube relativ voll. Unsere Stammgäste wie Alyxrah, Akael und Isorak begrüßten unsere neuen Gäste voller Neugierde und schon nach kurzer Zeit waren allerorten Gespräche in Gang die ich beim besten Willen sicher nicht alle Wiedergeben kann. Außerdem muß ich gestehen, wurde meine Aufmerksamkeit ein wenig abgelenkt durch das Eintreffen zweier Trolle. Zweier ganz besonders gut aussehender Trolle wie ich zugeben muß. Wie sich im Verlaufe des Abends herausstellte waren es Zwillinge mit den in Trollohren klangvollen Namen Gieeer und Schluuund. Bei denen ich zu meiner Freude wirklich scheinbar gut ankam. Das waren aber auch zwei fesche knusprige Burschen.  Waren sie zum Anfang noch recht forsch in ihren Forderungen als sie ankamen, mit einem auf unsere Frage ob sie etwas zu trinken wollten laut geantworteten  "<em>jo mir a, oba flott, i hob durscht</em>" von Schluund, wofür er einen kräftigen Rempler in die Rippen von seinem Bruder Gieeer erntete, so schienen sie von mir bald regelrecht überwältigt zu sein. Kommentare wie  "<em>jö schau, a trollweib..und so a hübsches exemplar a nu dazua</em>" oder  "<em>jo, ganz a seltene bezauberndheit</em>" hört man natürlich als gutaussehende Trollin trotzdem immer wieder gern. Ich bin ja auch ganz stolz darauf, daß auch mein Porträt im Kalender der bezauberndsten Schönheiten Norraths zu finden sein wird. Und bei dem Fotoshooting sind geradezu einzigartige Aufnahmen entstanden. Besonders daß, wo ich im Mondlicht aus dem Badeteich in Gorowyn steige, nur im leichten Hemd, hat einen ganz eigenen Reiz. Die beiden waren auch wirklich Ideenreich damit mir ihre Anerkennung zu zeigen. Ich hoffe daß werden neue Stammgäste von uns. So war ich natürlich an diesem Abend ein wenig durch flirten und Tanzen mit beiden Brüdern abgelenkt, soweit es meine eng bemessene Zeit neben der kulinarischen Verwöhnung der Gäste zuließ. Die Trolle hatten nicht viel Geld, aber Gieeer bot sofort an, daß sein Bruder Schluuuund ja für uns "<em>abwosche</em>" könnte, was von diesem mit einem verwunderten "<em>wooos?!"</em> kommentiert wurde. Ich lächelte und sagte sie können auch gern später zahlen, auf noch viele Besuche der Trolle in der Zukunft hoffend.</p><p>Weitere Gäste die uns noch nicht so vertraut waren, waren Ajowi, eine Dunkelelfe in prächtiger Rüstung und wirklich beeindruckend groß für eine Dunkelelfe, Garilaoxi, ein noch junger, mir schien Waldelf und kurze Zeit später ... Schnauf, aber zu dem ganz besonderen Exemplar komme ich noch später. Nun die Dunkelelfe Ajowi neu in der Taverne anwesend, und Akael der gutaussehende Kerraner im Raum, Shazaar und andere weit entfernt, führt in der Regel dann zu heftigen Flirtversuchen des zuweilen recht rolligen Katers der wohl ein seltsames Faible für gutaussehende Teir'Dal entwickelt hat, wobei er vermutlich jede für gutaussehend hält. Natürlich hatte er die edle Dame, die mit den Worten "Ehre sei den Ori" den Raum betrat, recht schnell in ein Gespräch verwickelt. Ich vernahm nur kurz daß Ajowi unter anderem ihn fragte, was er denn von der Leere halte, sicher hatte diese so nehme ich an, etwas mit den Ori zu tun. Gar seltsame Welten verbinden wohl die Obelisken der Schatten und durch die Zugänge aus und zur Leere, verirren sich inzwischen immer neue noch bisher ungekannte Wesen in unsere Gefilde, und so auch in die Taverne. Ich hatte in besagtem Obelisken schon so manche Aufzeichnungen gefunden, die klar bewiesen, daß es einige Welten ähnlich Norrath gab und diese Obelisken sie wohl untereinander verbanden. Und anscheinend versuchten so einige auch wohl Einfluß auf die Geschicke dieser Welt zu erlangen. Jedenfalls stellte sich die Teir'Dal Akael als Ajowi Dorath'Rin vor, ein klangvoller Name finde ich.</p><p>Alyxrah verwickelte inzwischen den jungen Garilaoxi in ein Gespräch, in dem es wohl auch später um die Wahl der Heimatstadt und die Schilderung der Vorzüge der einzelnen Städte ging. Alyxrah war erst kürzlich, mehr oder weniger freiwillig von Qeynos nach Freihafen übergesiedelt. Insbesondere aufgrund der Intoleranz von Qeynos gegenüber ihren nekromantischen Interessen. Sie war irgendwie in der Gruft des Verrats bei wissenschaftlichen Experimenten überrascht worden, die der dortigen Magiergilde nicht genehm waren. doch wie auch immer, inzwischen war sie Bürgerin Freihafens und schien sich auch recht gut dort in das Stadtleben integriert zu haben. Anscheinend war sie auch schon dem Großinquisitor wohl in beeindruckender Weise zu Diensten gewesen. Bevor dieser sagt, ich werde ihr noch einmal ausdrücklich danken müssen, daß dauert schon eine Weile. und sicher ist es für eine Hochelfe in Freihafen nicht so ganz leicht Fuß zu fassen. Wenn ihr näheres zurv Geschichte wissen wollt, lest einfach hier: <a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/mitglieder/alyxrah.html">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/mit...er/alyxrah.html</a></p><p>Auch Veldor hatte die Gaststube betreten, war jedoch schon bald in unser Spielcasino gegangen, bzw nach oben, um sich ein wenig vom Trubel unten zurückzuziehen. Wie schade, hatte ich doch gehofft er könne schon neues berichten im Zusammenhang mit dem Mord an einem Mitglied unseres Clans, den Zwerg Grimmbart. Seufz, aber sicher wird der daß zuerst Lord Vandalor berichten wollen, also müssen wir uns wohl bis zum nächsten Besuch gedulden.</p><p>Aber nun ja... da war nun noch dieser Schnauf. Ein Bauchklatscher Burynai wie er mir wütend sagte, als ich ihn mit Herr Dachs ansprach. Jedenfalls bat ich ihn zur Theke. Seltsamerweise wollte er gut Essen und Trinken, aber seine "Glitzerdinger" wie er es nannte für sich behalten. Nun gut, wir haben auch immer eine Menge Sachen auf unserem Buffett, für das wir den Gästen nichts abverlangen, auch für die Nutzung von Brells gesegnetem Fass nicht. dafür kann der Nüchternmachservice danach doch reichlich kostspielig werden. Vhalens Tribute Band stand uns an diesem Abend nicht zur Verfügung, dafür durfte unser Eisdrachenpianist seine Künste zeigen und er schien darüber auch recht fröhlich zu sein. Aufgrund der überall im Raum stattfindenden Vielzahl von Gesprächen zwischen den Neuankömmlingen und den Stammgästen, die einander vorstellten und über ihre Abenteuer räsonierten, hatte ich meine Geschichte mit der ich sonst meist 19.30 Uhr begann etwas verlagert. War doch erst einmal sehr viel Neues zu erfahren. Und schließlich sollten sich auch die neuen Gäste bei uns wohlfühlen. Denn es waren inzwischen noch mehr geworden Menardi, Janerra, Venavia, später Izztacia. Und auch Sepharon, schauten wieder einmal herein. Vorsorglich hatte ich Raqnor schon einige besonders giftige und blutige Getränke und Speisen übergeben, mit dem eindeutigen Auftrag, diese nur Sepharon zu servieren, wußte ich doch sehr genau das diese Spezialzubereitungen nur dieser mochte und auch in der Lage war zu überleben. Zum Glück führte Raqnor meinen Auftrag detailgenau aus. Schließlich möchte ich mir meinen Ruf nicht ruinieren lassen, dadurch das ich einem Gast das Falsche serviere.</p><p>Unser Flecki Flinkpfote war ja völlig fasziniert von Schnauf. Allerdings stieß er bei ihm nicht sonderlich auf Gegenliebe, als er den stolzen Bauchklatscher-Burynai tatsächlisch als "Haustier" mit nach Hause nehmen wollte. er versprach ihm sogar alle möglichen Glitzerdinger, war der Burynai doch selbst in der Taverne ständig auf der Suche nach Glitzerdingern.  Und er versuchte, sie irgendwo in den Hautfalten seines gewaltigen Bauches zu verstecken. Natürlich ließ ihn unser Wirt da vorsichtshalber nicht aus den Augen. Auch Ragnor hängt sehr an seinen Glitzerdingern, nur pflegt er sich eher auf die Schenkel zu klopfen (bei seinen uns unwilkommenen Regentänzen) als auf seinen Bauch. So versessen wie dieses Pelzwesen Schnauf auf Glitzerdinger war, würde er vermutlich einen passablen Bankräuber abgeben. Aber leider war er wohl nicht bereit, daß Haustier von irgend jemand von uns zu werden. Jedenfalls nicht, solange ich es mitbekam, denn schon kurze Zeit später, ging es erst einmal hinauf zur Entspannungsempore. Isorak, der kurz vorher noch die beiden Trolle genauer in Augenschein genommen hatte, um zu prüfen ob sie geeignete Gegner für eine Rauferei seien, ließ erst einmal von ihnen ab, als er ihre Jugend bemerkte.  Er verzieh es großzügig, daß sie doch zu Anfang dachten, ihn einfach als Snack genießen zu können. Er steckte seine Schwerter und Dolche oder was auch immer er an Waffen am Körper verbarg, erst einmal wieder weg.</p><p>Jedenfalls war der größte Teil der Gäste schon bald oben um mich versammelt um meiner Geschichte zu lauschen. Vor kurzem war ein befreundeter Froschlok aus der Parallelwelt Norraths von Everquest zu uns gelangt und hatte uns Geschichten aus seiner Heimat erzählt. die entwicklung gerade der Froschloks, unterschied sich doch drastisch von unseren Froschloks. Wurde doch in der alten Heimat Gukta nicht zerstört, jedoch von den Trollen Rückerobert. Durch dieses Ereignis hattte ein Teil der Froschloks sich von Mithaniell Marr abgewandt und suchten ihre Unterstützung bei Innoruuk, lernten die Künste auch der Nekromantie und der Schattenritter. und so lebten Paladine und Schattenritter, Nekromanten und Magier dort traulich vereint im neuen Gukta am Ratstränensee. In unserem Norrath der Gegenwart hingegen, wurde Gukta ja völlig zerstört von der rallosianischen Armee unter General Urduuk. Und an diesem Abend erzählte ich die heldenhafte Geschichte des Falls von Gukta.</p><p>Hier nachzulesen: <a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/eq-lore/eq2-VI-gukta.html">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/eq-...2-VI-gukta.html</a></p><p>Auch wollte ich mit meinem Vortrag natürlich auch die beiden Trolle beeindrucken, ihnen zeigen, daß ich nicht nur überaus gut aussah und kochen konnte, sondern auch noch eine der Weisen Frauen ihres Volkes war, die mit allen Wendungen der Geschichte Norraths vertraut war und so manche Langeweile, mit ihren Erzählungen überbrücken konnte. Ich denke daß ist mir gelungen.</p><p>Nach meiner Geschichte begaben sich wie immer alle wieder in die Gaststube, dort sah ich zu meiner Freude inzwischen auch Sepharon stehen, der wohl kurz zuvor eingetroffen war. Schnauf war inzwischen weg, ich hoffe nicht mit allzuviel unserer "Glitzerdinger" in den Fellfalten versteckt. Ich überzeugte mich, daß Sepharon mit allem was er wünschte versorgt war. Das Gespräch hatte sich inzwischen Neriak und den Problemen seines Lebens als Hochelf in Neriak zugewandt und Alyxrah hatte in Herrn Sepharon wohl wieder ein willkommenes Opfer für ihre Forschungsinteressen erkannt, sprach er doch davon, daß er schon immer unter zu goßer Helligkeit gelitten habe. Etwas was nun wirklich ungewöhnlich ist für einen Hochelfen, aber mit ein Grund sein kann, daß seine Wahl des Heimatortes nun auf Neriak fiel. Als ich mich überzeugt hatte daß alle Gäste versorgt und in Gespräche vertieft waren, zog ich mich ein wenig zurück um mich von den Anstrengungen des Erzählens oben am Kamin ein wenig zu erholen.</p><p>Zu dem Zeitpunkt, schwebte eine ganz in blauschwarz gekleidete Arasai herein. Mit den glänzendsten Flügeln, die ich jemals gesehen hatte. Gut das Schnauf schon weg war, ich hätte sonst arge Angst um die Flügel gehabt. Sie stellte sich als Ymara Moria vor und fragte nach Herrn Vandalor, dem sie irgend etwas berichten wollte. Nun dieser war nicht da, doch noch bevor einer ihr das sagen konnte, hatte sie schon ein aufgebrachter Akael an den Flügeln auf die Theke hinaufgezerrt. Nach dieser Grobheit hatte er auch noch die Frechheit sie zu bitten, ihm doch hinauf zum ruhigeren Spielcasino zu begleiten. Ich konnte mir ja denken um was es ging, daß dürfte die Arasai sein, die irgendwie in das zeitweilige Verschwinden Shazaars und eines Dokuments aus Neriak verwickelt war. Etwas, wofür sich Akael brennend interessierte. Er log also Ymara vor, daß sich Vandalor oben befindet, und als sie dann nach oben ging, sah sie sich urplötzlich in der Klemme zwischen Ferron und Akael, die sie unverblümt bedrohten und unbedingt wissen wollten wo das Dokument ist, und wie es hieß. Ihre Drohungen fruchteten bei Ymara nichts, gehörte sie doch zu den Arasai die durch nahezu unbeschreibliche Qualen über Jahrhunderte durch Königin Cristanos von einer einst im Krieg der Feen gefangengenommenen Fae zur Arasai gewandelt wurde. Nichts was ihr Akael androhte, wäre mit dem vergleichbar. Er würde höchstens auch ihren Hass ernten. Nun gut, gegen Akael war sie von der Stärke her wirklich nur eine Motte, allerdings auch sie würde sich gewiß notfalls mächtige Verbündete suchen, und dann über diese zuschlagen. Zuerst schien Ymara allerdings Akael wohl völlig zu verwirren suchen, bot sie ihm doch die gewünschten Informationen an, falls er ihr bewies, daß er ebenso wie sie ein Wissenssucher sei und Kenntnisse über die Vergangenheit hat. Aber im Nachhinein überlegt, ich nehme an sie wollte nur wissen ob er die alten Schriften von Wielle und Cairthiel kannte. Schienen doch Teile des gesuchten Dokuments in den rituellen Schriften dieser Städte verfasst zu sein. Akael seinerseits versuchte sie hereinzulegen, indem er zugab nicht zu wissen, welche Städte nun dort stehen, oder in welchem Gebiet es sich befand. Ymara ging zuerst nicht darauf ein, aber schließlich sagte sie es ihm doch. Bei einem der nicht einmal weiß wo etwas liegt ist noch weniger anzunehmen daß er die Besonderheiten der Schriften von dort kennt. Akael riet wohl ins Blaue hinein "Qeynos". Was ja nun eindeutig falsch war, wußte ich doch nur zu gut, daß auf den Grundmauern der alten Elfenstadt Wielle Freihafen erbaut ist und dass Cairthiel, die alte Hauptstadt des Elfenimperiums vor deren Bürgerkriegen in dem Gebiet lag daß heute als die Verschlungenen Prärien in Faydwer bekannt ist. Somborn und Nebelmoor dürften zu großen Teilen auf dessen zerstörten Mauern stehen. Ymara verriet das Akael schließlich, sagte ihm auch, daß sich das Dokument wieder an seinem Platz in Neriak befindet. Aber mir schien sie war sich sehr sicher, daß er damit nichts anfangen könte, selbst wenn er es findet. Sie schien nach wie vor überzeugt, daß die inzwischen wohl wieder aufgetauchte Shazaar, ihren Kerkermeister Krill ermordet hatte. Ich bin der Überzeugung sie verbirgt wohl noch sehr viel mehr was sie weiß, aber Akael schien mit diesen nutzlosen Informationen zufrieden zu sein. Und er hatte nicht einmal angefangen sie zu foltern... wie schade... naja, ein Qeynosianer eben. Weich und wuschelig. </p><p>Ich döste noch eine Weile vor mich hin, bemerkte daß Menardi, eine Söldnerin aus Qeynos das ganze Geschehen verfolgt hatte. Sicher wird sie ihren Auftraggeber, wer immer das derzeit sein wird, über alles informieren. Dann ging ich wieder in die Gaststube hinunter. Raqnor war inzwischen in Verhandlungen mit den beiden Trollen eingetreten und hatte sie beide für Showkämpfe auf unserer Bühne angeworben. Und natürlich legten sie gleich los. Es war ein herrlicher Kampf, besonders da sie beide ja ihr bestes zeigen wollten, so vor mir als begeisterte Zuschauerin. Mitten im Kampf torkelte auch noch Ferron auf die Bühne, der beim Trinken wohl wieder die Orientierung verloren hatte. Dummerweise landeten nun beide Trollfäuste links und rechts in seinem Gesicht, daß zu diesem Zeitpunkt eindeutig zur falschen Zeit am falschen Ort war. Und er ging als erster ko zu Boden. Aber er ist es ja gewöhnt irgendwo in der Taverne bewußtlos herumzuliegen, Schluuund trat auch noch ausversehen auf ihn drauf, aber nun gut, mehr als ein paar Trittspuren auf dem Umhang werden es schon nicht sein. Schließlich gewann Gieeer. sehr zum Mißvergnügen von Schluuund, der doch gerade nachdem er mir schon Blumen verehrt hatte gern auch als Kämpfer vor mir glänzen wollte. aber ich half ihm vorsorglich auf und servierte ihnen nach diesem Kräftezehrenden Kampf noch ein paar besondere Köstlichkeiten, überreichte ihnen zum Abschluß dann sogar noch einige lecker gegrillte Hühner für ihre Tafel in ihrer wohnung in Freihafen. Nachdem Kampf hatten sich inzwischen unsere Gäste zur Ruhe begeben und wir wollten gerade schon die Gastsstube schließen, als noch Nangwana die Räume betrat. Ich rief also Raqnor zurück, damit er sich um diesen neuen Gast kümmern könne.<strong> </strong></p>

Rosalynde
05-04-2009, 07:46 AM
<p>Tavernenbericht vom 03.05.2009 - Teil 2</p><p>Mich selbst hatte ein Ruf aus den Gemeinlanden erreicht. Nun bietet das raqnors nicht unbedingt einen zustellservice an. doch dieser Gast war etwas besonderes. Er weilte erst kurz in unserer welt und war sich och nicht einmal sicher ob er auf Dauer bleiben könne. Jedenfalls hatte uns unsere Clanschwester Talanedra, eine Nekromantin mit einem seltsamen Interesse für das Lich-Ritual, mit den schlimmsten Strafen gedroht, sollten wir ihren "Ordensbruder"  nicht mit dem ihm gebührendem Respekt behandeln. Und sie war bei diesen Worten geradezu gefährlich ruhig und gelassen gewesen. Noch hinderten ihn die Geschicke unserer Welt unsere Räumlichkeiten zu betreten, also ging ich zu ihm, der mich mit den Worten begrüsste. "Wir grüßen sie!" und mich durchdringend musterte. Eine Wortwahl die sonst nur Talanedra benutzte, also wohl tatsächlich ein Ordensbruder von ihr. Kurze Zeit später, Raqnor hatte wohl sein Gespräch mit Nangwana schon beendet, traf auch er in den gemeinlanden ein, dicht gefolgt von Khatan ti'Goro, einem der Drachen der Leere. Wir umsorgten Ethér mit aller Aufmerksamkeit die wir ihm geben konnten, und hoffen daß er bald festen Fuß in dieser Welt gefaßt hat. Ich freute mich eigentlich schon auf den verdienen Feierabend, war es doch nun schon nach Mitternacht, als mich doch noch ein Ruf erreichte. Ein gast, der den weg zu unserer Taverne über sechs Stunden nicht gefunden hatte, fragte an, ob ich als Tavernenköchin ihr den Weg weisen könne. Nun bin ich immer an neuen Gästen interessiert und bot ihr, da die Gäste ja bereits gegangen waren, an, ihr wenigstens eine Besichtigung der Taverne zu ermöglichen, damit sie in der Woche darauf problemloser den Weg findet.</p><p>Also holte ich den neuen Gast unten an den Docks von Gorowyn ab, nachdem ich ihr verraten hatte, wie sie per Glocke an Dreks Landeplatz in Kylong am schnellsten nach Gorowyn kommt. In der Taverne angekommen zeigte ich ihr alle räume, erzählte was wir dort zu veranstalten pflegten. Sie zeigte noch eine gewisse Scheu, war sie doch eine wahrhaft gestandene Abenteurerin der höchsten Kunstfertigkeit, doch noch nicht so vertraut mit den Gesprächen in Tavernen und dem Verhalten dort. Ich denke aber ich konnte ihr ihre Besorgnis nehmen. Bei uns wird keiner schief angesehen, weder Neulinge noch erfahrene Hasen auf dem Gebiet der konversation. Und Benimmregeln gibt es wenige bis gar keine. Wohl sind Gespräche über diese langweilige Parallelwelt real Life nicht sonderlich gern gesehen, aber selbst da ist das schlimmste was passieren kann daß, das man nicht beachtet wird *g*.  Zwar haben auch und gerade wirklich böse Charaktere bei uns eine Heimat, doch niemand wird angegriffen, wenn es nicht einen Grund dazu gibt. Wenn man natürlich unbedingt, ohne zu Fragen, einen unserer Gäste umarmt oder bedrängt den man noch nicht einmal kannte, mag es sein, daß dieser mit einem schnellen Dolchstoß antwortet. Doch selbst das in der Regel nicht ohne Vorwarnung. Ich empfahl erst einmal einfach zu Besuch zu kommen und den Gesprächen und Aktionen der Gäste zu lauschen. meist wird man schnell einbezogen, wenn man zu erkennen gibt das man dies möchte. ((ooc: Und die sogenannten RP-Polizisten, die anderen gern vorschreiben, wie sie ihren Charakter "richtig" zu spielen haben, sind neben unaufhörlich "Hüpfern" und "Lollern" ohnehin die einzigen, denen wir sanft, aber bestimmt eine Einweisung in Raqnors Hausordnung geben, und ihr könnt davon ausgehen, daß da auch unsere Gäste bei der Unterweisung gern mitmischen))</p><p>Jedenfals hoffe ich ihre Bedenken zertstreut zu haben. Niemand den unsere Taverne interessiert ist muß draußen bleiben, aus Angst, das falsche zu sagen. Auch ich wurde nicht als erfahrene Tavernenköchin geboren, sondern habe es lange gelernt, nach eher unbeholfenen Anfängen, sicher zum Amüsement der Gäste. Nachdem ich auch diesem späten Gast alle Annehmlichkeiten in den schönsten Farben geschildert hatte, und dieser nach Hause in seine Gildenhalle reiste, begab auch ich mich zur ruhe, oder besser gesagt, an dieses Tagebuch.</p><p>Eure Rosalynde</p><p><strong>Nächster Tavernenabend wie gewohnt: Sonntag, den10.05.2009  einlaß 18.30 Uhr, Beginn 19.00 Uhr, Ende Mit dem Gehen des letzten Gastes, also ungewiß</strong></p><p><strong>Willkommen wie immer alle die mal gut essen und Trinken wollen in entspannter Runde, in aufgeregter runde, zwischen Verliebten Leuten, seltsamen Leuten, Raufbolden, Intriganten, mehr oder weniger loyalen Staatsdienern, Heilern, Assassinen und was auch imer den Weg zu uns findet.</strong></p><p><strong>Programm: Ebenso ungewiß, was unseren Gästen so einfällt, neben natürlich Rosalyndes Erzählung und wohl einem Kleinen Rätselquiz für die, die daran Spaß haben und Preisen von unseren Kundigen Handwerkern gefertigt.</strong></p>

Rosalynde
05-11-2009, 07:08 AM
<p>Tavernenabend vom 10.05.2009 - Teil 1</p><p>illustrierte Variante des Berichtes wie immer: <a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/archiv/n-abend-im-raqnors013.html" target="_blank" rel="nofollow">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/arc...raqnors013.html</a></p><p>Etwas erschöpft von den Ereignissen des Abends setzt sich Rosalynde mal wieder an ihr Tagebuch. 18.30 als sie in die Taverne stürmte war ja noch wirklich Ruhe, eine Ruhe die allerdings die erste Zeit nur in der Gaststube herrschte, wo Raqnor seine Getränke in die Theke räumte, Flecky an einigen besonders fleischigen Gerichten arbeitete, und meine ersten Pfeilhechte gut gewürzt auf unserem neuen Lavasturm-Magma-Grill bruzzelten. Mehrere Gäste kamen herein, und verschwanden wieder auf unerklärliche Weise. Der neue Ort den Raqnor für unsere Transportkugel in die Wüste von Ro gewählt hatte, war wohl nicht wirklich optimal, zumal einige ja nicht wußten was es ist.</p><p>Raqnor bat die Gäste noch.... "Bitte wischt nicht den Staub von der Kugel weg!" .. Aber, mal ehrlich, was passiert wenn dich jemand bittet, etwas nicht zu tun, zumal in Norrath? .... Richtig, man macht dann genau daß, schon allein um zu sehen warum man es eigentlich nicht tun sollte. Ich hoffe alle Betroffenen haben den Rückweg vom Startplatz der "Himmelsläufer" zurück zur Taverne geschafft. Aber das war nicht das einzige seltsame zu Beginn unseres Tavernenabends. Erst suchte Isorak, der als nächster kam nach Akael, doch statt diesem war da nur ein Zwerg, der sich mit Namen Glomril vorstellte. Gekleidet wie Akael, allerdings stand ihm diese Kleidung nun wirklich nicht. doch noch ehe ich ein paar besonders beliebte Zwergengerichte zubereiten konnte, war er auch schon wieder auf nimmer wiedersehen verschwunden, mit den Worten, "Ich will noch einmal zur Schmiede!" Zumindest kam kurz darauf der von Isorak erwartete Akael. Inzwischen war auch Menardi eingetroffen, die sofort von Isorak zur Seite genommen wurde. Ich hörte wie Isorak in thexianisch sagte, daß man getrost in dieser Sprache reden könne, Akael wäre ohnehin nie in der Lage diese Sprache zu sprechen. Aber anscheinend war den beiden daß dann immer noch nicht sicher genug, und Menardi und Isorak gingen zu ihren Besprechungen in den Keller, der nun wirklich nicht zu belauschen ist *seufz* besonders von meinem Herd aus nicht, und ich hatte ja auch noch andere Pflichten, als meine Neugierde zu befriedigen.</p><p>Inzwischen klagte mir Akael sein Leid, daß er es nicht schön findet, daß sich Isorak dauernd mit anderen Dunkelelfen auf thexianisch unterhielt, und ob ich nicht vielleicht einen Sprachenlehrer in Gorowyn wußte. Nun, da konnte ich ihm natürlich erst einmal weiterhelfen, wußte ich doch einen an den Docks. Ich war mir nicht sicher ob er das gewünschte Buch hatte, aber Akael schien bei seiner Rückkehr zufrieden und bat mich, falls mich jemand fragte, zu sagen er wäre die ganze Zeit dagewesen. Mein Küchenjunge mußte zu dem Zeitpunkt auch noch weg. Nun ja, wenn sich unsere Gäste wohl heute nur konspirativ in Raqnors Keller herumtrieben, würde ich ja sicher ohnehin nicht viel  an Speisen brauchen. Jedenfalls war Akael der nächste, der sich versuchte an Isorak und Menardi heranzupirschen. Vergeblich allerdings, wie ich bemerkte. Die Rufe Isoraks, "Akael verschwindet!" und kurze Zeit später "Kann irgend einer mal Akael töten!" bezeugten eher daß er nicht sonderlich unauffällig gewesen war. Zum Glück war zu diesem zeitpunkt noch keiner in der Gaststube, der stark genug gewesen wäre um Isoraks fromen Wunsch bezüglich des Ablebens des Katers in die Tat umsetzen konnte. Naja, gut Raqnor. Aber der macht das zum einen nicht ohne Bezahlung und außerdem versuchte der auch gerade selbst neugierig an die Kellerflüsterer heranzukommen, schließlich wollte auch ich wissen was da vorgeht.</p><p>Der nächste der die Taverne betrat war Lord Vandalor, höchst verwundert darüber, daß überhaupt niemand in der Gaststube war. Nicht einmal der Wirt. Ich servierte ihm erst einmal ein Tablett voll Sathirianischen Scotch und machte mich dann an die Zubereitung seines heißgeliebten Absinth. Dummerweise sagte ich ihm, daß Isorak im Keller irgend etwas mit Menardi besprach. Man munkelte ja, daß die Söldnerin Menardi inzwischen in Diensten von Vandalor steht. Also war ja klar daß auch Vandalor in Richtung Keller erst einmal davonschritt.</p><p>Kurz nachdem Vandalor verschwand, erschien Izztaccia. Natürlich wieder ebenso verwundert wie Vandalor vorher, bei uns niemand mehr vorzufinden. Raqnor war inzwischen aus dem Keller zurückgekehrt, hatte er doch wie er sagte bei dem ganzen Geflüster nichts erreichen könnte. Statt dessen hatte er die Unverfrorenheit, mich zu fragen, was ich denn den Gästen ins Essen gemischt habe, daß die immer verschwanden. Natürlich sagte ich ihm, daß ich nichts nutze als Razzgaroths Spezialwürze, und auch diese immer nur wenn ich sie an ihm erprobt hätte. "Was, ihr erprobt die immer noch an mir, warum nehmt ihr dazu nicht Sepharon zum Beispiel?" empörte sich Raqnor. Da hatte unser Herr Wirt mal wieder gar nicht nachgedacht. Von Sepharons Speisen und Getränken wäre jeder andere Gast, naja fast jeder, ohnehin augenblicklich tot umgefallen. Ein Test der Bekömmlichkeit von Gewürzen kommt da doch nicht in Frage. Mein Testobjekt bleibt also weiter der Wirt. Izztaccia wollte natürlich nun auch noch zu den anderen in den Keller.</p><p>Was die da nur trieben. sicher ließen sie es sich gerade mit seinen Spezialvorräten gut gehen während sie alle gemeinsam gemütlich im Badeteich saßen. Stellte ich mir zumindest vor. Ich empfand es schon wirklich bissel frech, da anscheinend wichtige Dinge so weit entfernt von mir zu besprechen. Und das wo ich doch für meine Diskretion und Verschwiegenheit weithin bekannt bin. Aber zum Glück sah ich da den größten Teil der verlorenen Kellerkinder in die Gaststube zurückkommen.  Isorak begrüsste freudig Izztaccia und teilte ihr mit, er müsse Akael bewachen. Und ob sie ihm dabei nicht helfen wolle. Weswegen sie Akael bewachen sollten, war mir nicht ganz so klar, zumal dann auch noch ein völlig unbegreiflicher Streit darüber ausbrach, wen denn Vandalor mehr lieben würde. Mir war ja schon die Verbindung der Begriffe Vandalor und etwas lieben, oder irgendwen etwas suspekt. Und das nicht nur weil er ein Teir'dal war.</p><p>Jedenfalls behauptete Akael, daß das was er über Menardi und Isorak wüßte, ihn zu Vandalors "Liebling" machen würde. Leider sagte er nicht was er da wußte. *seufzt* Isorak gab generell zu bedenken, wie vertrauenswürdig denn wohl ein Qeynosianer sei, der für den Kommandanten der Freihafen-Miliz arbeitet. Wogegen Akael auf dem Standpunkt beharrte, daß Vandalor jemand der wie er eine Schuld bei ihm abarbeitet sicher lieber sei, als zwei Verräter.  Die Herren Spione, Verräter und Staatsdiener eben bei ihrer undurchschaubaren, verschrobenen Konversation. Ich war froh bei diesem Wen-hat-Vandalor-am-liebsten-Contest kein Teilnehmer zu sein und fragte Akael statt dessen nach seiner neu eingerichteten Stadtwohnung in Qeynos. Da sollte ja bald eine Einweihungsparty starten und ich hatte auch schon einige Gastgeschenke für diesen Tag vorbereitet. Sicher brannte auch Vandalor darauf Akael für den Einbruch in seine private Wohnung einen angemessenen Gegenbesuch abzustatten *lacht*, auch wenn sich die beiden anscheinend irgendwie anders geeinigt hatten und es Akael sicher nicht so recht war, dafür ausgerechnet beim Kommandanten der Freihafen-Miliz eine Schuld abtragen zu müssen.</p><p>Wenigstens war ja die vermißte Shazaar, um den das damals alles ging, inzwischen wieder aufgetaucht. Der Kater schien sie ja wirklich sehr zu lieben, wobei sein Faible für einige Teir'Dal ja bekannt war. Jedenfalls sagte er, daß sie im Laufe des Abends sicher auch noch in die Taverne kommen wollte. Raqnor betätigte sich inzwischen mit neuen Barmixerkünsten und schwenkte verwegen seine Mixbecher und Rührgeräte. Menardi hatte alle zu einem Umtrunk eingeladen, allerdings war das Getränk aus einem der Brell gesegneten Fässer etwas zu stark und allen verschwomm es kräftig vor den Augen, so daß sie doch Raqnors-Spezial-Ernüchterungsservice in Anspruch nehmen mußten. Da dieser Service aber zuweilen einige Kopfschmerzen hinterläßt, und das nicht erst am nächsten Tag, mixte er noch einige "Bloody Fishing" wie er es nannte. Ein Getränk das er von seiner Meeresgrundwandertuor zwischen Kunark und der schreckenstiefe mitgebracht hatte, als sein Schiff gesunken war. Zum Glück hatte er noch nicht herausbekommen wer seine Reise sabotiert hatte *lacht vergnügt*... ähm.. ich meine, leider hat er den Schuldigen noch nicht gefunden.</p><p>Nun war es Zeit auf unsere Entspannungsempore zu gehen, wo ich wieder eine Erzählung zum Besten geben wollte. Beim hinausgehen aus der Gaststube hörte ich noch die Worte durch den Raum schweben.. "Ich habe euch nicht getötet, weil ihr unter dem Befehl Vandalors standet!" Das werden wohl wieder die mehr oder weniger loyalen Staatsdiener im Dienste von wem auch immer gewesen sein, die sich da schon wieder beharkten. Aber zumindest auf unserer Entspannungsempore würden sie erst mal eine weile friedlich beisammen sitzen und meinen Erzählungen lauschen. </p><p>Ich hatte mir für den Abend wieder eine Geschichte aus den Erzählungen der Ethernauts Herausgesucht, über die Jugend von Bayle. Und ich erzählte die Geschichte. Vor dem Sturm... natürlich nur den 1. Teil, ich hoffte auch die Neugierde jeweils auch der Gäste, auf die Fortsetzung meiner Erzählungen. Zumindest merkte ich an den Reaktionen des Publikums daß sie sich nicht langweilten, sondern eher lieber noch viel mehr gehört hätten. Aber ich hatte mir selbst da ein Limit gesetzt, wie lange ich erzählte, eben damit unsere Gäste auch noch dazu kamen, ihre eigenen Dinge zu besprechen, und nicht nur den belehrenden Worten der Trollin zu lauschen. Kurz vor und während meiner Erzählung waren noch einige Gäste eingetroffen. Ein Ordensbruder unserer Nekromantin Talanedra mit Namen Ethér, der erst kürzlich in diese Welt gekommen war, zu einem Besuch. Doch ich wußte das sie hoffte, daß es eher ein längerfristiger Besuch wäre.  Shazaar war angekommen und setzte sich sofort zu dem überaus erfreuten Akael, der darüber sichtlich glücklich war und sie ausgiebig anschnurrte.  Zu meinem großen Vergnügen erschienen auch noch die beiden prächtigen Trollzwillinge Gieeer und Schluuund. Offensichtlich hatten die Kelleraktionen jedoch unseren Inquisitor Vandalor etwas ermüdet und er mußte sich dann doch aus dem Geschehen zurückziehen... oder es war eine Ausrede. Gieeeer und Schluuund versperrten gerade noch etwas die Treppe und waren da auch nicht bereit Vandalor Platz zu machen, Aber sie waren zumindest so nett Lord Vandalor über sich drüber zu heben und auf der Treppe unten abzustellen.  Sagten auch sie seien extra vorsichtig gewesen weil er ein wenig zerbrechlich aussehen würde.</p><p>Noch während ich am Erzählen war, erreichte mich eine Botenkrähe von einem Herrn Edamyri, der verwundert war, daß er in unserer Taverne sei, nur alles leer wäre. Ich blickte mich um, sah die Menge von Gästen ... hm, also in der Taverne konnte er nicht sein. Raqnor prüfte den Fall und er fand Edamyri schließlich in unserer Gildenhalle nebenan. Nun gehört das Personal im Raqnor zwar zufällig zu derselben Gilde, allerdings befindet sich das Raqnors ja in der Schreckenshöhe neben der Gildenhalle und nicht darin. Jedenfalls holte er Edamyri zu uns und dieser ließ es sich erst einmal in der Gaststube gut gehen. Auch wir anderen kehrten nach der Geschichtenstunde in die Gaststube zurück und ich versuchte allen Gästen daß leckerste Essen und die frischesten Getränke zuzubereiten. Dann wandte ich mich an Gieeer und Schluund, hatte ich diesen doch ein lukratives Arbeitsangebot zu unterbreiten, von einer Mönchsfee aus unserem Clan. Diese hatte mir anvertraut, daß sie speziell Raufbolde aus Freihafen suchte, und ich doch da eher mal welche finden würde in der Taverne. Da waren Gieeer und Schluuund doch gewiß die richtigen. Sie schienen mir auch reichlich interessiert, zumal als ich sagte, daß Jonara recht gut zahlt und vermutlich nicht einmal weiß, dass es in Norrath kleinere Münzen gibt als Gold und Platin. Ich weiß ja nicht was für Gelübde Jonara abgelegt hatte, ein Gelübde der Armut und Friedfertigkeit gehörte gewiß nicht dazu. Bei uns hieß sie eigentlich nur "die Prügelfee". Und mit Bemerkungen über Ruhe, Gelassenheit, Friedfertigkeit und Enthaltsamkeit erntete sie meist schallendes Gelächter, wenn sie versuchte diese Eigenschaften für sich zu beanspruchen.</p><p>Aufgrund der Verhandlungen bekam ich die Gespräche der anderen Gäste kaum mit, blickte nur nebenbei zuweilen zu Ethér. Er entsprach genau der Beschreibung, die mir Talanedra von ihm gegeben hatte. Nur so groß und kräftig wirkend hatte ich ihn mir nicht vorgestellt. Am besten kann man Berichte über ihn derzeit auf <a href="http://ahoranos-bibliothek.forenking.com/viewtopic.php?t=95&start=0postdays=&highlight=0&sess=123456">http://ahoranos-bibliothek.forenkin...t=0&sess=123456</a> nachlesen, war er doch schon zu anderen Zeiten in unserer Taverne. Plötzlich wurde Ethér unsanft aus seinen Gedanken gerissen und er schlug mit einem mal ohne ersichtlichen Grund mit der Faust auf die Theke. Es krachte laut. Menardi hatte sofort ihre Waffe in der Hand. Beruhigte sich allerdings schnell, als er Ethér wieder in Gedanken versank. Schließlich leuchteten Ethérs Augen in einem grellen eiskalten Blau, er schnippste Raqnor eine Goldmünze aus seinem Beutel zu und verschwand dann aus der Taverne mit einem gemurmelten "Wir müssen gehen". Allerdings nicht ohne mir Nachricht zu senden, daß er in der nächsten Woche wiederkommen würde.</p><p>Raqnor hatte inzwischen Gieeer und Schluuund wieder für einen Schaukampf engagiert und diesmal beeilte er sich dafür auch noch Wetteinsätze zu kassieren. Die Einsätze waren recht ausgewogen auf beide Kämpfer verteilt. Nachdem die Wetten plaziert waren, gab es noch eine kleine Verzögerung, wollte doch Schluuund nicht mit dem Kampf beginnen, wenn ich ihm nicht meinen Segen für den Kampf geben würde. Ich war natürlich glücklich, daß jemand meinen Segen für so wichtig hielt und erteilte ihn Schluuund natürlich. Und siehe da.... eine kleine Wirkung schien er zu haben. Nach vielen....</p><p>"Sauhund!"... "Sakra!"... "Na wort!" ... "aua !"... "Haus`t moi zua, oda wüst ma streichln?" ...</p><p>gewann schließlich Schluuund. Ich bestellte bei Raqnor genug Getränke für beide. Dieser hatte inzwischen die Wetteinsätze beglichen und schien die Kämpfer großzügig zu entlohnen, er kleidete sie sogar noch angemessen ein und vereinbarte, daß sie für Schaukämpfe an den Sonntagabenden auch immer freies Essen und Getränke bekämen. Ich möcht ja nicht wissen, was Raqnor bei den Wetten kassiert hat, dieser illegale Wettkönig.</p><p>Ich servierte Edamyri, einem jungen Froschlok noch ein paar leckere Ravasektensteaks. Die dieser nach anfänglich zögerlichem kosten, dann begeistert aß. Eine wirkliche Delikatesse, nicht nur für Froschloks. Inzwischen waren auch noch Fraluno, mit einem bemerkenswert leeren Blick, eingetroffen. Und ein weiterer Gast, Calidia. Nachdem ich meine Pflichten in der Bedienung erfüllt hatte, bemerkte ich, das Isorak an Shazaar irgendwelche Planungsunterlagen aus Neriak übergab. Akael wirkte sehr glücklich und ließ kaum einen Blick von Shazaar. Auch Nangwana erblickte ich kurz in der Gaststube. Die Verbindung zwischen Shazaar und Nangwana hatte ich aber noch nicht wirklich durchschaut *grübelt*. Ich ließ die Gäste mit ihren Gesprächen etwas allein und erholte mich ein wenig am Kamin des Spielsalons über der Gaststube.</p><p>Anscheinend sprachen Isorak und Shazaar angelegentlich über die Ausrüstung irgendwelcher Wachtürme und Verteidigungsanlagen in Neriak. Ein seltsames Gesprächsthema für eine Taverne. Fraluno, auf seinen leeren Blick angesprochen, erzählte uns, daß er sich den Gläubigen Anashti Suls angeschlossen hat und ihm wohl auch schon einige ihrer Segnungen zuteil geworden waren. Das Gespräch kam auch auf die Wesen der Leere, insbesondere auch auf Khatan. Aber nun, daß wird sicher in den folgenden Wochen noch viel ein Gesprächsthema sein. Hat der Einruch der Leere doch viele Veränderungen in Norrath gebracht. Ich hatte inzwischen auch Jonara verständigt, daß ich zwei geeignete Raufbolde gefunden hatte. Sie wollte sich die beiden auch noch betrachten. Und nicht lange danach hörte ich an ihre unverkennbare Stimme auch unter mir.</p><p>Jonara war leise, wie sie es nun einmal konnte in die Gaststube geflattert und hatte sich direkt vor den beiden Trollen auf den Tresen gestellt. So klein wie sie war, konnte sie ihnen so direkt in die Augen sehen. Sie hatten sich zwar erst erkundigt, ob sie sie fressen dürfen, allerdings hatte ich gleich darauf hingewiesen, daß dies für sie schmerzhaft werden konnte. Wenn Jonara auch nichts von den üblichen Mönchstugenden charakterlich verinnerlicht zu haben schien, ihre Kampfkunst hatte nahezu die höchste Meisterschaft erreicht und Gieeer und Schluuund standen eher noch enthusiastisch am Beginn ihrer Raufboldkarriere. Und nun da sie Jonara sahen spürten sie doch sofort Jonaras beeindruckende Aura und ehrten sie sofort mit der Anrede Meisterin, und was sie denn für sie tun könnten. Jonara hatte sich schon immer auch für die Kampfkunst der Raufbolde interessiert, wollte dafür allerdings keinesfalls ihre eigenen Kampfstile aufgeben, ihre eigenen eher mit denen der Raufbolde noch steigern. Sie versprach sich sehr viel davon, ihren Kampfstil noch aufzuwerten mit Kampfweisen, die einst ein so brillianter Kämpfer wie Lucan D'Lere entwickelt hatte. Nur hatte sie da bis vor kurzem nicht viele Chancen gesehen.</p>

Rosalynde
05-11-2009, 07:11 AM
<p>Tavernenabend vom 10.05.2009 - Teil 2</p><p>Doch als sie nun wieder einmal in Freihafen weilte, aus geschäftlichen Gründen, hatte sie bemerkt daß der dortige Raufboldtrainer nahe dem Milizgebäude tatsächlich Raufbolde und Mönche in Sparringskämpfen gegeneinander antreten ließ. ein wahrlich weiser Mann und diese Jüngerin dort, war bei weitem nicht so gut wie sie selbst. Jedenfalls sollte sie diese in Kürze ersetzen, und nach dem Willen des Trainers, auch ihre Kunst den anderen jungen Raufbolden zuteil werden lassen. Der Trainer wartete nur noch auf die Zustimmung des Anführers der Raufbolde, aber Jonara hatte ihm zugesichert, daß sie sich darum kümmern würde. Jedenfalls hörte ich wie sie nun den beiden Raufbolden anbot, ihre Leibwächter zu werden, sie würde sie selbst trainieren in ihrer Art des Kampfes und dabei auch von ihren eigenen Kampfstilen profitieren. Auch wenn die erste Zeit eher Jonara über sie wachte, so konnten sie sie doch rechtzeitig warnen, wo jeweils gerade die erhabenen lukanischen Ritter Patrouille liefen. Die beiden Trolle waren nicht dumm und erkannten selbst den Vorteil der Verbindung verschiedener Kampfschulen. und sie waren angemessen beindruckt, daß Jonara tatsächlich künftig in Freihafen wohnen würde, immer in der Todesgefahr doch einmal von einem der lukanischen Ritter entdeckt zu werden. Jonara sagte ihnen auch unverblümt, daß sie sie gut genug bezahlen würde, daß es für sie lukrativer war, in ihren Diensten zu stehen, als sie irgendwelchen Inquisitoren oder Rittern auszuliefern.</p><p>Ich bemerkte als ich nach unten blickte, daß Menardi Jonara prüfend musterte und wohl große Teile des Gespräches mitbekommen hatte. Jonara betonte daß sie sich kaum vor den Wachen hüten müsse bis auf wenige, hatte doch wohl der Kommandant von Freihafen kategorisch von ihr gefordert Hände und Füsse von seiner Wache zu lassen. Naja, aber er würde sicher nicht täglich seine Schergen nachzählen. Und Unfälle gibt es immer mal... wie erst kürzlich mit diesem Kurdek...  Nur vor den Rittern würde sie sich hüten, gab sie sich doch nicht der Illusion hin, dass ihre Kunden in Freihafen irgend etwas zu ihrer Verteidigung taten, falls sie in der Nähe der Hochfürstlichen Zitadelle erwischt wurde. Oder auch nur irgendetwas würden tun können. Mir scien daß die Trolle und Jonara handelseinig wurden, flatterte sie doch kurz danach hinaus.</p><p>Inzwischen waren auch die meisten unserer Gäste ermüdet, waren in irgendwelchen Räumen schlafen gegangen und in der Gaststube unterhielten sich nur noch Shazaar und Raqnor leise. Er wollte ihr nun noch den Unteririschen Tempel unseres Drachenlords Arcosintari zeigen, nicht weit entfernt von unserer Taverne. und so verließen auch die beiden die Räume zur Besichtigung von Wohnungen. Und ich hatte nun Zeit, mich an diese Aufzeichnungen zu machen.</p><p>Eure Rosalynde</p><p><strong>nächster Taverenabend: Sonntag, der 17.05.2009    Einlaß 18.30 Uhr,  Beginn 19.00 Uhr</strong></p><p><strong>Programm: Essen und Trinken im Überfluss, Geschichten zum Zuhören, Musik und Spiel, Intrigen und Gemeinheiten, ... und natürlich alles das was unseren Gästen so einfällt.</strong></p><p><strong>Hinweis zum Weg: Das Raqnor's befindet sich in einer 5-Raum-Wohnung in Gorowyn, Adresse: Schreckenshöhe, der Eingang rechts neben dem Eingang zu den Gildenhallen in Gorowyn. einlaß erlangt man dort </strong></p><p><strong>mit: Besuchen - Raqnor</strong></p>

Rosalynde
05-18-2009, 06:49 AM
<p><strong>Tavernenabend vom 17.05.2009 - Teil 1</strong></p><p>und hier gehts zur illustrierten Variante des Berichtes: <a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/archiv/n-abend-im-raqnors014.html" target="_blank" rel="nofollow">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/arc...raqnors014.html</a></p><p>Nachdem ich am Vortag für die Hochzeit von Thorvus und Kasay ja alle Hände voll zu tun hatte mit der kulinarischen Vorbereitung des Galadiners danach in unserer Gildenhalle in gorowyn, mußte ich heute natürlicheinige Stunden kochen, braten, brauen und backen um genügend Speise und Trank vorzubereiten zu haben. Ich kam also mit meinen Vorräten erst eine Minute vor Taverneneröffnung an. Raqnor trieb sich schonwieder sonstwo herum. Vermutlich versackt in Arcosintaris neuer Brauerei. Doch zumindest hörte ich ihn werbend ausrufen, das die Taverne eröffnet sei. Vor der Tür standen schon die ersten Gäste, einer unsererStammgäste, Isorak und zwei weitere, die mir noch nicht so bekannt war. Von Elrachid hatte ich schon von Jonara gehört, die mir da eine lustige Episode erzählt hatte, ein Barde, der sich später als SobatorSäuselwind vorstellte war mir völlig unbekannt. Ich eilte zum Herd und bemühte mich die ersten Gäste zu bedienen, wo blieb nur dieser Raqnor wieder. Doch endlich traf er ein. Zusammen mit einem Schwungweiterer Gäste. Menardi, Vandalor, Edamyri, Akael, Izztaccia und kurze Zeit später schneite auch noch Birvin herein. Ich wandte mich zuerst Elrachid zu.Jonara, eine meiner Kundinnen und Möbellieferantin in Freihafen, wie sie sich neuerdings nennt, hatte mir erzählt wie sie in den Gemeinlanden auf Elrachid traf.</p><p>Das war in dem Fall fast wörtlich zu nehmen. Als sie am Anlegedock in den Gemeinlanden auf die Planken des Stegs trat, beziehungsweise mit ihrem Bär anritt, Sah sie direkt vor sich Lord Vandalor, der die Tatzen ihres Bären kritisch musterte. direkt daneben standen Gieeer und Schluuund, ihre neuen Schüler, die anscheinend irgend etwas festhielten. Jonara war reichlich wütend darüber, daß Vandalor da ihre Angestellten requirierte, zu was auch immer. Allerdings entschied sie sich, daß es wohl unklug wäre den Kommandanten der Freihafenmiliz zu verärgern, wenn man sich als Bürgerin aus Kelethin mehr oder weniger am Rande der Illegalität in Freihafen herumtrieb. Und in Freihafen lebten nun mal ihre am besten zahlenden Kunden wie sie immer betonte. Jedenfalls wurde ihr auf ihre Frage die Antwort zuteil, das ihre Schüler, die sie respektvoll mit "Moasterin" begrüßten, Vandalor halfen einenVerdächtigen zu verhaften. Einen den ihr Reitbär gerade flachwalzte, wie Vandalor amüsiert mitteilte. Sie ging mit dem Bären zur Seite und sah wie sich ein Dunkelelf von den Planken des Docks aufrappelte. Ein Dunkelelf, der wie sie aus der Vernehmung mitbekam, wohl vorher Vandalor auf seiner Patrouille in den Heulenden Höhlen in Gestalt eines Froschloks verfolgt hatte. Egal was das sollte, Jonara hatte ihre Schüler herangewinkt und war mit ihnen in Richtung Freihafen verschwunden. Anscheinend konnte Elrachid jedoch Vandalor von seinen aufrichtigen Absichten überzeugen, hatte dieser ihn doch in unsere Taverne undsogar zu der Hochzeit am Tag zuvor eingeladen. Ich bemerkte wie Vandalor Menardi einen Wink gab und auf Elrachid deutete.</p><p>Ich nutzte die Zeit, da Vandalor noch nicht allzusehr beschäftigt war, um ihn im Auftrag von Talanedra zu fragen, ob er den in der Lage sei einen ziemlich zerschundenen Körper so lange am Leben zu halten, bis man zumindest alles erfahren habe was für weitere Entscheidungen notwendig sei. Seltsamerweise wurde Sobator, der Barde aufmerksam, als der Name Talanedra fiel. Ich erwähnte das Talanedra wohl noch spätabends erscheinen würde, und ihm genaueres mitteilen. Mir schien es irgendwie das Sobator wohl genau zu dieser wollte. Leider verspätete sich Talanedras so sehr, das Sobator da wohl schon weg war. Sobator fragte auch, ob er am nächsten Wochenende ein Gedicht vortragen dürfe. Ein Angebot das wir natürlich gern annahmen. Natürlich sagte ich ihr daß auch heute die Bühne jederzeit zu ihrer Verfügung stand. Raqnor hatte wohl von seinen Reisen einige seltsame Mixgetränge mitgebracht, und fuchtelte mit seinen Mixbechern wild in der Luft herum. Ob es allerding besonders werbewirksam war diese Mixgetränge dann mit dem Worten zu bewerben: "Die widerlichsten Mixgetränke" mag dahingestellt sein.</p><p>Zur Erheiterung der Gäste sagte ich, daß nach seinen widerlichen Getränke meine kulinarischen Köstlichkeiten um so besser munden würden. Ich stellte den Absinth vor Vandalor, bediente die anderen Gäste, während Raqnor sich Birvin als Testopfer seiner neuesten widerlichen Getränkekreationen ausgesucht hatte. Er hatte auch schnell geradezu Sprachschwierigkeiten von dem Zeugs. Menardi und Elrachid waren inzwischen völlig in ein Gespräch vertieft. Elrachid erkundigte sich ausgiebig nach den Arbeitsbedingungen in der Miliz. Er war offensichtlich völlig bezaubert von Menardi und erkundigte sich ob sie denn frei habe an diesem Abend. Menardi bestätigte dies, zumindest bis das letzte Schiff nach Freihafen fuhr, damit sie früh ihren Dienst antreten konnte. Wie es Menardi formulierte, sei ein freier TagGold wert, wenn man für so einen Sklaventreiber wie Vandalor arbeitet. Aber wenn die Taverne in Gorowyn geöffnet sei, habe sie meist frei.</p><p>Akael bestellte lautstark einen Gnomenschnaps. Merkwürdigerweise zuckten einige unserer Gäste seltsam zusammen, als das Wort "Gnom" fiel. Vandalor fuhr kurz herum und schaute prüfend zur Tür, allerdings nur für einen kurzen Moment. Birvin flirtete inzwischen ausgiebig mit Venavia und bewunderte deren Schönheit. Auch Menardi und Elrachid schienen auf das vergnüglichste mit ihren Gesprächen beschäftigt zu sein.</p><p>In diesm Moment betrat Veldor den Schankraum. Das konnte interessant werden, war er doch vor mehreren Wochen aufgebrochen, um den Tot eines unserer Gildenmitglieder zu untersuchen, dessen Leiche in den Hackklotzbergen gefunden wurde. Noch wußten wir nicht genau ob es tatsächlich Grimmbart war, doch das gefundene Clanabzeichen deutete darauf hin. Nun ist es in unserem Clan nicht wirklich ungewöhnlich, daß man sich unter Umständen gegenseitig tötet, nach angemessener Warnung natürlich, daß man sich zu entfernen hat. Aber was unser Rat nie duldete war, daß sich Außenstehende an Mitgliedern von uns vergreifen. Interne Feindschaften werden durchaus auch mit der Waffe ausgefochten, aber Fremde hatten gefälligst die Finger von jedem zu lassen. Veldor ging auf Vandalor zu. Ich erneuerte in Hörweite das Bufett für unsere Gäste. So hörte ich, daß der Tote aus den Hackklotzbergen, dessen Leiche grausam zugerichtet war, definitiv unser vermißtes Gildenmitglied Grimmbart war. Ein Überfall von Tieren war ausgeschlossen, war doch Grimmbarts Schädel und Wirbelsäule sorgfältig entfernt worden. Vandalor verzog scheinbar keine Miene. Veldor übergab Vandalor Grimmbarts Abzeichen, daß ihn eindeutig identifizierte, und das der örtliche Magistrat bei der Leiche gefunden hatte. Vandalor hatte die Leiche noch einmal genau untersucht und irgendwelche weiteren Beweise gefunden. Veldor zeigte Vandalor etwas, was ich nicht erkennen konnte und sagte ein mir fremdes Wort... <strong>Keeshe d'ill Valsharess</strong>. Vandalor wiederholte dieses Wort zischen und mit flammenden Augen. Ganz so unbewegt wie er sich gab schien er nicht zu sein. Er besprach mit Veldor, daß man nun die Initiative ergreifen müsse, da dieser sich auch um weitere Clanmitglieder aus der Vergangenheit sorgte, die wir noch vermißten. Vandalor schaute Veldor an, "Was rätst du, du bist der Heerführer des Clans?" Veldor war der Meinung, das nun die Ratsversammlung und die Gilde über das weitere Vorgehen beraten sollten. Vandalor nickte. Man würde am folgenden Tag eine Versammlung einberufen, um zuentscheiden, was zu tun sei.</p><p>Isorak, der vorher lange mit Akael wegen irgendwelcher Papierfetzen gesprochen hatte, war auf das Gespräch aufmerksam geworden und fragte um was es den gehe. Doch Vandalor unternahm ohnehin wohl die ersten Aktivitäten. Es geht um Neriak und Blut, Blut und Rache Isorak, sowas müßtest du doch kennen! Wir werden es sicher nicht dulden, daß eine Gruppierung Neriaks Gildenmitglieder von uns kaltblütig abschlachtet. Er befahl Menardi und Isorak loszugehen und seine Befehle auszuführen. Was er genau befahl hab ich leider nicht mitbekommen, aber es ging sicher nicht um eine freundliche Einladung. Menardi und Elrachid protestierten zuerst, wiesen darauf hin, daß Menardi doch heute frei habe. Allerdings wurde ihr nur die kurze Antwort zuteil, "Ihr habt frei wenn nichts wichtiges anliegt, jetzt habt ihr einen Auftrag." Menardi machte sich mit Isorak auf den Weg. Auch Veldor hatte sich wieder auf den Weg gemacht, wohl um die Ratsversammlung vorzubereiten. Die Gelegenheit nutzte Akael, um mit Vandalor über den Papierfetzen zu reden, über den er die ganze Zeit mit Isorak gerätselt hatte. Wohl war es ihm gelungen einige der Worte zu entschlüssen. Aber es war sehr wenig. Nur die Namen, Vandalor, Akael, Isorak waren zu erkennen und einzelne Buchstaben   ......eon....... und  ........on........ . Lange hatten sie gerätselt, vermutet das vielleicht wieder Vandalor dahintersteckt... Doch warum stand da dessen eigener Name mit auf der Liste, die bei einem Sarnshak Attentäter gefunden wurde. Vandalor sah sich das an und sagte, daß er es von seiner Sekretärin, einer Spezialistin für Schrift- und Dechiffrierkunst, veriffizieren ließe. Beschwerte sich noch über die Recht seltsame Auffassung von Arbeits- und Dienstzeiten seiner Sekretärin. Hatte er ihr doch erst am Tag zuvor wütend gesagt, das es ihn doch reichlich verwundert habe, die seit Bestehen der Miliz von Freihafen erste Gehaltserhöhungsforderung auf seinem Schreibtisch vorgefunden zu haben, anstelle der vorsorglich vorbereiteten Scheidungspapiere für die Hochzeit am Abend. Scheinbar kam die Forderung von dieser Sekretärinnenperle selbst. Offensichtlich schickte er ihr jedoch sofort einen Boten, der sie in die Taverne befehlen sollte.</p><p>Birvin hatte inzwischen so einige von Raqnors widerlichen Mixgetränken probiert und auch alle überlebt. Sehr zu meiner Verwunderung. Er flüsterte bei einem Getränk, "Könnte ich davon etwas mitnehmen, allenfalls für den Kampf gegen die grüne Gefahr?" Was für eine grüne Gefahr?. Befürchtet er etwa die Rückkehr des grünen Nebels, der einst die Shissar vernichtete und später die Oger des rallosianischen Reiches nahezu ausrottete. Aber wie sollte gegen so etwas Raqnors Getränk helfen? Aber anschließend war er erst mal wieder mit flirten beschäftigt. Apropos Gefahr. Noch während die Herren Staatsdiener, Intriganten und Verschwörer abseits von den flirtenden Paaren  mit ihren hochwichtigen Angelegenheiten beschäftigt waren, kam eine völlig verängstigte Kerranerin zur Tür herein. Es war Ninua, aber sie war kaum wiederzuerkennen. Sie war unglaublich abgemagert, zitterte am ganzen Körper und konnte vor Angst sichtlich nur noch stammeln. Ich versuchte sie mit den leckersten Fischgerichten zu verwöhnen, aber sie stellte alles unbeachtet ab, als ob sie auch vor Angst gar nicht mehr in der Lage war etwas zu essen. Izztaccia kümmerte sich auch sofort um die zitternde und bebende Kerra die ständig stammelte. .."Oh nein..., ..es beginnt,.. so wie er es sagte." Ninua betrachtete verzweifelt ihre Arme, wo das Fell büschelweise ausfiel, als sie nur leicht darüberstrich. Ich versuchte sie zu trösten, erwähnte etwas von Sommerfell... doch sie sagte der Fellwechsel zum Sommerfell sei ganz anders. Ausserdem hätte er es genau so vorausgesagt, und nun würde es geschehen. Natürlich nicht in so klaren Sätzen, doch das reimte ich mir aus den Wortfetzen die sie nur noch hervorbrachte, zusammen. Ein Priester namens Arratu ...oder so ähnlich... mußte ihr dieses vorausgesagt haben. Sie jammerte daß er es ihr gesagt hätte, aber sie habe nicht auf ihn gehört... kurz danach rannte sie völlig verängstigt aus der Taverne und kam auch nicht noch einmal zurück.</p><p>Egal was da noch alles so in der Taverne an Gesprächen vonstatten ging. Es war Zeit für unsere Geschichte und ich begab mich zu unserer Entspannungsempore. Ein wenig Ruhe und Überdenken der Ereignisse,würde wohl allen gut tun und nach und nach trafen unsere Gäste ein um meiner Geschichte zu lauschen. Hatte ich doch gerade an einer spannenden Stelle in der Vorwoche aufgehört zu erzählen. In dieser woche setzte ich mit der Geschichte der Ethernauts über den jungen Bayle: <em>"Ein Sturm des Leids"</em> fort. In der Gaststube verblieben nur noch ein paar Pärchen bei ihrem verliebten Geflüster. Während meiner Erzählung trafen noch weitere Gäste ein, Peco, Rawiri, Edamyri und Alyxrah und schließlich auch die beiden gutaussehenden Trolle Gieeer und Schluuund. Diesmal gewandet in noble Gewänder. Offensichtlich zahlte ihre Meisterin recht gut. Seltsam über welches Vermögen eine einfache Möbellieferantin aus Kelethin da verfügte. Man munkelte ja sogar, sie unterhielte noch eine der elegantesten Wohnungen der Stadt in Freihafen. Und das als Bürgerin Kelethins. Mehrfach hatte man sie im Vertrauten Gespräch mit Vimminy gesehen, dem Kämmerer des Hochfürsten, und sogar die Wachen an einzelnen Zugängen der Stadt, sollen sie einfach mit den Worten: "Geht einfach weiter!" begrüßen. Nicht gerade freundlich, doch sie machen keine Anstalten sie aufzuhalten. Ich nehme an ihre Bestechungsgelder werden exorbitant sein,... und vermutlich auch ihre Rechnungen. Aber egal. Das sind Dinge in die ich mich lieber nicht einmische. Auch Birvin hatte sich auf der Entspannungsempore zu uns gesellt und meine Erzählung wurde mit großem Interesse begeistert aufgenommen. Ich betonte nochmal, das es ich dabei nicht um Geschichten von mir handelt, sondern um Aufzeichnungen aus der Vergangenheit Norraths, denen man im Alltag viel zuwenig Beachtung schenkt. Doch hier nahmen sich die Gäste gern die Zeit ihnen zu lauschen.</p><p> Fortsetzung in Teil 2</p>

Rosalynde
05-18-2009, 06:59 AM
<p>Tavernenabend vom 17.05.2009 - Teil 2</p><p>Anschließend eilten wir wieder hinunter in die Gaststube.  Raqnor klärte mit Gieeer und Schluuund ihren Schaukampf des Abends. Da ich noch einige dinge zu erledigen hatten, mußten die Gäste aber doch noch ein wenig warten, da Schluund besonders ungern kämpfte ohne das ich zusah oder ihn vor dem Kampf segnete. Die Gäste vergnügten sich längst wieder mit Speise und Trank und tanzten mit den diversen Göttern Norraths zu den Klängen von Valens Tribute Band. Birvin hatte sich inzwischen Alyxrah zugewandt, einer Hochelfe, die wegen der Intoleranz von Qeynos gegenüber ihren nekromantischen Forschungen, diese Stadt verlassen hatte, und nun längst unter dem großzügigen Schutz des Hochfürsten in Freihafen wohnte. Birvin versuchte angelegentlich Alyxrah zu überzeugen, daß ihr Weg ihrer Rasse nicht angemessen sei. Schilderte sein eigenes Leben als Sohn eines Menschen und einer Dunkelelfe und die sich daraus ergebenden Verwicklungen. Das er damit Alyxrah ein weiteres mal bewies, wie intolerant Qeynos war und ihre Entscheidungen eher bestätigte, denn in Frage stellte merkte er da wohl nicht. Auch Erzählungen über andere Nekromanten die ihren Weg bereuten, ließen Alyxrah nicht schwankend werden in ihren Entscheidungen. Ging es ihr doch ohnehin nur um Wissen, ein Wissen, daß sie in Qeynos niemals erlangen konnte. Daraufhin verlegte sich Birvin darauf, sie vor Vandalor zu warnen. "Er wäre nur ein kleines Rädchen in den Plänen des Hochfürsten, er würde es nur nicht wissen." Nun ja, ich bin mir eigentlich ziemlich sicher das Vandalor sehr genau weiß was er ist, und bis wohin er gehen kann. Seltsam wie viele meinen mehr über ihn zu wissen als er selbst. Kursieren doch ohnehin die seltsamsten Gerüchte.</p><p>Die beiden Trolle hatten sich inzwischen zu Edamyri gesellt, ein junges Froschlokmädchen mit streichelweicher Haut, wie die Trolle feststellte. Zumindest sahen sie ein, daß sie es nicht essen durften. Es erschien ihnen auch schlicht gesagt noch zu jung. Raqnor servierte ihr die besten Getränke und zur Stärkung Fliegenschenkelsuppe aus Kugup. Wollte sie doch am Tag darauf ihre zweite Prüfung für ihren Gott Mithaniell Marr bestehen. Ein Vorhaben, bei der ihr einige der weniger dunklen Gestalten des Clanes, zur Seite stehen würden. Die Bemerkung der Trolle, <em>"Heh Fröschel, habt ihr nicht paar größere Geschwister, die ihr gern loswerden möchtet?</em>" verhießen nichts gutes. Aber irgendwie schienen sich die drei trotzdem gut zu verstehen.</p><p>Inzwischen war Ymara, Vandalors Schriftsachverständige eingetroffen, die sich direkt vor Vandalor auf die Theke hockte und sich recht unwirsch über diese Überstunden aufregte. Vandalor ging auf ihre sichtliche Unverschämtheit und Dreistigkeit nicht ein. Er reichte ihr den Fetzen Papier, den er von Akael erhalten hatte. Ymara schaute das Papier verständnislos an. "Und was soll ich damit? " Übersetzen und dechiffrieren was noch nicht klar ist, richtet weitere Fragen an Akael und Isorak. Nun ja, Isorak war noch nicht wieder da und Ymara befragte Akael, erfuhr wo er den Fetzen herhatte. In den ganzen Gesprächen gingen Akaels Antworten zum Teil unter, selbst Ymara selbst bekam sie zuerst nicht mit, zumal akael sich ständig verwandelte und irgendwohin davonflitzte. Anscheinend versuchte er wieder einmal Vandalor und Elrachid zu belauschen, die im Keller verschwunden waren.</p><p>Ymara kontrollierte das Papier, stellte fest das neben den drei schon genannten Namen, auch der Name Veldor und Shazaar mit fiel. Anscheinend ging es um irgendwelche Rebellenaktivitäten in Neriak. Die Namen Nangwana und Menardi standen nicht darauf, nach denen sich Akael und Isorak erkundigten. Isorak war anscheinend von seinem Auftrag zurückgekehrt. Ymara sagte auch das dies seltsamerweise ein Schreiben eines Gesandten von Terens Griff an einen Beauftragten von Venril Sathir war. Ymara nutzte die Gelegenheit wieder ein wenig Unfrieden zu stiften indem sie sagte, wenn sie so etwas schriebe würde sie schon zur Tarnung ihren Namen in jede Liste irgendwo mit reinschreiben, solange es sich nicht gerade um die Liste der an diesem Tag Hinzurichtenden handelte. Ich dachte mir, daß Sie vermutlich ohnehin nur Vandalor mitteilen würde, was sie wirklich alles erkannt hatte. Er würde dann entscheiden was, und wieviel er den übrigen mittelte. Ymara hatte gesagt was zu sagen war und entschwand dann eilig.</p><p>Nun sollte der Schaukampf des Abends zwischen Gieeer und Schluuund stattfinden und Raqnor nahm die Wetteinsätze entgegen. Auch Peco und Rawiri waren noch zugegen, unterhielten sich mit einigen Gästen, aber natürlich fesselte erst einmal der Kampf zwischen den Trollen die Aufmerksamkeit aller. Schluuund erbettelte noch meinen Segen, und dann begann der Kampf. Es gewann nach einiger Zeit an diesem Abend Schluuund. Etwas was er auf meinen Segen zurückführte. Die beiden verbrachten den Abend weiter bei Bier und den feinsten Speisen. Leider würden sie die nächsten ein oder zwei Tavernenabende nicht dabeisein können, hatte sie doch ihre Meisterin mit Aufträgen und Trainingsstunden in der Kommenden Zeit eingedeckt. *seufz* Dann gingen sie zum Schiff nach Freihafen, wollten sie sich doch noch eine Wohnung mieten. Ihre Meisterin hatte einige Münzen zur Verfügung gestellt, die ihnen eine Wohnung in den vornehmsten Vierteln der Stadt erlaubte. Andere Gäste hatten sich inzwischen durch den Kampf der Trolle inspirieren lassen und vergnügten sich mit eigenen Kämpfen. Raqnor kämpfte gegen Akael und unterlag nach beeindruckendem Kampf. Akael war siegreich.  Auch Vandalor nahm die Herausforderung von Izztaccia an und blieb auch in diesem Kampf einmal mehr der Sieger.</p><p>Die weiteren Kämpfe bekam ich gar nicht mit, wurde meine Aufmerksamkeit doch von einer schwarz gewandeten Gestalt gefesselt, von der eine unbeschreibliche Kälte ausging, grüßte mit den auch für Ether typischen Formeln ihres Ordens Raqnor, "Wir grüßen ihn! Ist mein Ordensbruder Ether zugegen?" Raqnor verneinte. Dann suchte Talanedras kühler Blick Vandalor, der ohnehin schon aufmerksam geworden war. Talanedra kam ohne Umschweife zur Sache. "Meine Dienerin Maral ist bei einer ihre Unternehmungen schwer verletzt worden. Ich muß genau wissen was ihr zugestoßen ist, bevor ich meine Entscheidungen treffe. Ich möchte meine erste Dienerin nicht verlieren, doch ich möchte auch nicht verfrüht Entscheidungen über ihre künftige Daseinsweise treffen. Dies muß sie entscheiden, und dazu muß sie wieder in der Lage sein, sich klar zu äußern. Ich konnte den weiteren Verfall aufhalten, doch bedarf ich für alles weitere auch der Macht von Ether und meines Ordens. Bis dahin benötige ich hilfe. Ihr seit als Inquisitor doch sicher in der Lage auch den zerschundensten Körper so am Leben zu erhalten, daß er noch befragt werden kann? Es dürfte ja eure tägliche Arbeit sein." Vandalor nichte bestätigend, fragte jedoch dann nach: "Ihr spracht von der Macht eures Ordens, wollt ihr diesen wiederaufleben lassen?" Talanedra nickte bestätigen. "Ihr seit euch doch klar das dies unsere Beziehungen ... etwas unfreundlicher gestalten würde, Talanedra?" "Wieso Vandalor, der Orden ehrt den jeweils mächtigsten Lich der Welt, ich habe mich in Freihafen angesiedelt, also solltet ihr Wissen, wen der Orden als den ansieht, den er mit seiner Arbeit stärkt." "Die Macht der Götter beschränken und den höchsten Lich stärken, daß ist Auftrag des Ordens. Ihr seht, es gibt keinen Konflikt zwischen uns, solange ihr den Dienst am Hochfürsten getreu verseht." "Kann ich mit Unterstützung rechnen Lord Vandalor?"Vandalor nickte. "So trefft mich in zwei Tagen in meinem Büro in West-Freihafen." Talanedra verabschiedete sich, stutzte noch als sie Fraluno erblickte, der inzwischen in die Taverne gekommen war. Sie schien noch mit Fraluno reden zu wollen, ging dann allerdings aus der Taverne hinaus.</p><p>Kurze Zeit später gingen auch Birvin und Fraluno. Die Räume der Taverne hatten sich nach und nach geleert und ich konnte meinen wohlverdienten Feierabend genießen und mich meinem Tagebuch zuwenden.</p><p>Eure Rosalynde</p><p>((Ein Wort in eigener Sache, alle Rollenspielthreads und Handlungen werden meist von den Gästen sowohl in-game durch Events, als auch in unserem RP-Forum und unserem RP-Channel fortgeführt. Also falls ihr uns und unseren Gästen begegnet, zuweilen lohnt es sich, einfach ihren Gesprächen zu lauschen, oder einfach mitzumachen. Man trifft uns nicht nur in der Taverne.))</p><p>Viele weitere Informationen sind in unserem RP-Thread zu finden: <a href="http://ahoranos-bibliothek.forenking.com/viewtopic.php?t=74&sess=123456">http://ahoranos-bibliothek.forenkin...=74&sess=123456</a> (Leser und Mitschreiber willkommen)</p><p><strong>nächster Tavernenabend: 24.05.2009  Einlaß 18.30 Uhr, Beginn 19.00 Uhr</strong></p><p><strong>Die die schon dort waren wissen wie es da zugeht, alle übrigen sind gern eingeladen sich bei Interesse selbst zu überzeugen. Wir sehen uns im Raqnors. </strong></p>

Rosalynde
05-25-2009, 08:11 AM
<p>Tavernenbericht vom 24.05.2009 - Teil 1</p><p>illustrierte Variante mit Bildern unserer Reporter ist hier: <a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/archiv/n-abend-im-raqnors015.html" target="_blank" rel="nofollow">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/arc...raqnors015.html</a>Rosalynde setzt sich an ihr Tagebuch und  überdenkt die Ereignisse des Abends. Heute war wieder ein wilder Tag in der Taverne, was wohl insbesondere am recht lautstarken Besuch einer mehr oder weniger kompletten Einheit der Miliz von Freihafen lag. Zumindest wollten sie diesmal niemand verhaften, sondern bei uns ihren freien Tag verbringen. Aber Beginnen wir ganz einfach mit dem Anfang. Ich hatte meine Vorräte zusammengesammelt, mein Küchenjunge Flecki Flinkpfote hatte sich lange nicht sehen lassen, so daß wieder einmal die ganze Arbeit an mir hängenblieb. Langsam machte ich mir um ihn wirklich Sorgen. Glücklicherweise hatte auch Raqnor ein Einsehen und war auf der Suche nach weiterem Personal für unsere Taverne, dass zumindest aushalf, falls die Arbeit zuweilen für mich oder den Wirt überhand nahm. Eine Zusage für Hilfe wenn diese nötig war hatten wir schon von Skirrash von den Raubkatzen bekommen. Aber hier nochmal ein Aufruf an Interessierte. Wir suchen noch gern, gegen Raqnors überaus knauserige Bezahlung, flottes Bedienpersonal und vielleicht auch noch begabte Köche, die uns in unserer Arbeit jeweils Sonntag abends unterstützen. Jede Art, Dichter, Gaukler, Künstler, Duellanten, Musiker und Tänzer sind auch immer willkommen zur Unterhaltung unserer Gäste.Sprecht uns einfach abends in der Taverne an. Wir freuen uns über tatkräftige Mithilfe. (Auch wenn man dies nur von Zeit zu Zeit mal kann)Nun war ich ja nicht nur die Tavernenköchin, sondern auch die Versorgerin unserer Gilde. Mit erschrecken stellte ich fest, daß sich in den Vorratskammern gerade mal noch ein paar bereits angenagte Königsgarnelenköpfe befanden. Da hatte ich wohl wieder die ganze Nacht nach der Taverne mit Kochen, Braten und Backen zusätzlich zu tun. Als ich von der Gildenhalle zur Taverne ging, hörte ich plötzlich Tumult der vom Hafen bis in die Räume vor der Taverne schallte. Ein anscheinend ziemlich wütender Militär oder was auch immer brüllte: "<em>Wieso stehen die Rekruten denn immer noch am Dock herum?</em>" Ich nehme an die Antworten, wenn den welche gegeben wurden, fielen erheblich leiser aus. In der Taverne selbst war es noch sehr ruhig, nur Raqnor polierte seine Gläser und Mixbecher und grübelte über neuen Getränken. Zumindest pries er nicht wieder irgendwelche widerlichen Getränke an. Als erster Gast kam kurze Zeit später Akael. Er bestellte sich Wein, seltsam. Gerade er trank doch sonst Antonia Bier. Ich hatte kurz zuvor die Bekanntgabe der Gewinner des Mister und Miss Norrath Wettbewerbes in der Ankündigung gesehen. Schade das Akael, mein Favorit bei dieser Wahl nicht gewonnen hatte, aber ich gab meiner Hoffnung Ausdruck, das er vielleicht Platz 2 oder 3 hatte. Gerade bei den Herren soll es ja ein Kopf an Kopf Rennen gewesen sein. Nun, der erste Platz war ein Kerraner, Tigro. Es sollte mich nicht wundern, wenn die edlen Kerraner die Plätze des Wettbewerbes sozusagen unter sich ausgemacht hätten. Bei der Wahl der Miss Norrath war ich sehr erfreut über den Ausgang der Wahl. Diese überaus leckere Rattonga.... ich meine liebreizende, süße.... ach lassen wir daß. Natürlich, nach mir war diese Skyks sicher das bezauberndste Wesen, und auf die überwältigende Schönheit einer Trollin wie mir, ist Norrath noch nicht vorbereitet genug. Jedenfalls werde ich am Mittwoch mit Sicherheit zu dieser Party gehen. Ein Fest wo einmal ich nichts zwischendurch kochen muß. Raqnor erzählt ja dauernd das er mitwill um mich zu trösten weil ich nicht gewonnen habe. Das braucht er sicher nicht. Wie schon Akael sagte, der natürlich auch zum Fest geht: "Dabei sein ist alles". Und ich bin nicht nur dabei, sondern eines der 12 Kalendergirls. Inzwischen trafen auch nach und nach die weiteren Gäste ein. Izzraccia, die auch sofort Wein bestellte. Ich sagte strafend zu Raqnor. "Siehst du, die trinken lieber Wein, seit du das letzte Mal nur die widerlichsten Getränke angeboten hast. Izztaccia sagte, daß sie sich an die Getränke der Vorwoche gar nicht mehr erinnert. Ich verriet ihr, daß dies daran liege, daß Raqnor in die Getränke etwas hineinmischt, daß man den Geschmack wider vergißt, und deutete auf Raqnors Alchimistische Mixutensilien hinter der Theke. Izztaccia blieb dann lieber beim Wein. Raqnor protestierte und murmelte etwas davon, dass seine Cocktails von hochwertiger Güte seien. Inzwischen war auch Rosabella eingetroffen, eine Zwergin und Ethér, der sich sofort an die Theke setzte. Raqnor verkündete, das er ein neues Rezept für einen Fruchtshake entwickelt habe. Und natürlich, alles was er dazu brauchte, durfte ich erst mal vorbereiten, damit er es dann zusammenmixen konnte. Also bereitete ich ihm Weißpfirsich-Fruchtshake vor, schlug Sahne, las die besten Moosbeeren aus und bereitete Sukkulentensirup zu. Lediglich von seinem Erpresso hatte er genug Vorräte. Sein Spezialgetränk zur Erzeugung hoher Wirtshausrechnungen. Ich übergab ihm also alles, bis auf den Erpresso, und er mixte ausdauernd und kräftig vor sich hin. So sehr, daß er die Wünsche anderer Gäste völlig übersah und ich zusehen musste schnell Getränke zu verteilen. Akael mußte noch einmal eilig weg, hatte er es doch anscheinend versäumt, einen Bericht für die Magierakademie von Qeynos zu verfassen. Inzwischen hatte eine überaus gut gelaunte Truppe von der Freihafen-Miliz unsere Taverne gestürmt, angeführt von Yiszar. Yiszar sagte: "<em>Rekruten, das ist die Taverne. Raqnor die Getränke der Rekruten gehen auf Menardis Rechnung</em>". Alurlson, Bronos, Vilto, Yiszar und Isorak, der später noch dazustieß hatten wohl diesen Abend frei und verbrachten ihre Zeit nun in unserer Taverne. Und das mit den Getränken auf Rechnung von Menardi nutzten sie auf das heftigste aus. Man musste an diesem Abend echt Sorge um die Alkoholvorräte haben. Alurlsarn fragte, ob er die Rüstung ausziehen dürfe. Ich sagte, daß den Gästen natürlich frei stehe was sie tragen. Allerdings nützte das den Rekruten nichts, da ihre Vorgesetzte befahl: <em>"Nein! Dir Rüstung muss eure zweite Haut werden.</em>" Auch Gertie, eine Halblingsdame und Pleasurehunter, eine Teir'Dal, hatten sich inzwischen eingefunden. Auch Lucios T'Rash war erschienen mit seiner Frau Narshia. Eigentlich wollte er ja neue Kleider für seine Frau aus Raqnors Boutique, aber dazu war zumindest zu diesem Zeitpunkt keine Gelegenheit. Ich wandte mich erst einmal wieder den anderen Gästen zu, nachdem ich die Rekruten mit Lucans Lagerbier, Sathirianischen Scotch und Teren Whiskey versorgt hatte. Ethér und Izztaccia waren aufmerksam geworden, als Raqnor seine Getränke anpries, darunter frisches warmes gefiltertes Leben. Izztaccia fragte, "<em>Du hast frisch gezapftes Leben da?</em>" Raqnor nickte, und betonte, "<em>...aber keine Bange, der frühere Besitzer braucht es nicht mehr.</em>" Iztaccia bestellte sich dies. Ether sagte, "<em>Ich nehme wie immer Blutwein </em>*danach murmelt er leise gen Raqnor* <em>Ich hoffe ihr habt einiges von jenem, der mit Qual und Schmerz des vorherigen "Besitzers" getränkt ist</em>." Je mehr Ethér von dem Getränk trank desto klarer und wesendlich ruhiger wird das blaue glimmen seiner Augen, kaum ein Flackern durchbricht dieses glimmen im Augenblick.  "<em>Ein guter Tropfen Raqnor. Er schmeckt nicht nur mir sondern auch den anderen beiden.</em>" Izztaccia fragt, "<em>die anderen beiden...?</em>" "<em>Gewiss, Conu und Crom. </em>*Ether schmunzelt* <em>Es mag für euch ein wenig komisch klingen wenn ich von den anderen beiden spreche. </em>Ethér zuckt mit den Schultern, "<em>Sie sind Dämonen, die ich seit ewigen zeiten in mir Trage und die mich zu dem machen was ich bin.</em>" Egal wie das nun alles zusammenhängt, zumindest schien das gefilterte Leben genau nach ihrem Geschmack zu sein. Ich informierte Ether noch, das im Laufe des Abends sich auch die Zeremonienmeisterin des Ordo Obskuro Necromantorum erscheinen werde, da sie in Kürze seiner Hilfe bedürfe. Ethér nickte bestätigend, hatte er doch schon Gerüchte gehört doch noch nichts konkretes und war gespannt auf genauere Informationen.Plötzlich wurde meine Aufmerksamkeit von etwas anderem gefesselt. Ich hatte Rosabella Aviak-Steak und zum Nachtisch köstliches Eis aus Torsis-Tee serviert. Doch anscheinend war mir an diesem Abend das Aviak Steak etwas scharf geraten, oder dieser Raqnor hat mit irgendwas von Razzgaroth nachgewürzt. Jedenfalls begann Rosabella plötzlich in einem grünen Feuer zu erglühen, daß ich noch nie gesehen hatte. Brons bot an sie mit Whiskey zu löschen, aber daß schien mir nun wahrlich nicht die Richtige Methode. Ich nautralisierte die Schärfe mit einem Spezialkräutereis. Als Rosabella dies aß verschwanden die Flammen sofort und zu meiner Erleichterung hatte sie keine Schäden davongetragen. Ich werde künftig die Speisen für Zwerginnen wohl etwas milder würzen. Bronos gefiel die Zwergin sichtlich. Aber das besagt nichts, ihm gefielen an diesem Abend einige mit denen er ein wenig flirtete oder sie in den Hintern kniff.Die Rekruten soffen sich voll wie Schwämme in einem trockenen Flussbett bei Platzregen. Isorak, inzwischen wie ich bemerkte Korporal in der Miliz von Freihafen, stellte sich als der Schwager von Lucios heraus. An diesem Abend spielte er aber eher den Promoter für die beiden. Lucios und Narshia wollten unbedingt gegeneinander kämpfen und natürlich nahm Isorak eifrig Wetten an. Unser Drache am Klavier spielte vergnügt zu allen Kämpfen des Abends.Ich fragte mich, ob das die Teir'Dal Variante einer scheidung werden sollte, und wurde schon wieder abgelenkt durch die Ankunft neuer Gäste. Arahuan trat herein, gefolgt von einem jungen, neuen Mitglied der Guides of the Shattered Lands, Marlie. Er wollte sie sicher frühzeitig vor der Gesellschaft warnen, die sich da allsonntäglich im Raqnors vergnügte. Auch Gertie war eingetroffen, ebenfalls eine Meisterin der Kochkünste und ich servierte die Köstlichkeiten des Abends. Die meisten Gäste drängten sich um unsere Kampfbühne, wo der Kampf zwischen Lucios und Narshia in vollem Gange war, und begleiteten mit kundigen Kommentaren den Kampf. Narshia unterlag, doch offensichtlich hatten die beiden noch nicht genug. Sie riefen nach ein wenig Heilung, um Narshia für einen zweiten Kampf bereit zu machen. Rosabella half gern mit ihren Künsten. Heilte die Wunden der Kämpfer, und schon bald ging es wiederlos. Die Kämpfe hatten die jungen Heißsporne der Miliz von Freihafen nur angespornt sich ebenso im Kampf zu messen. Zumal der Alkoholpegel bei ihnen schon wahrlich exorbitante Höhen erreicht hatte. Die Gäste machten es sich irgendwo in der Gaststube bequem und Verfolgtendie vielfältigsten Kämpfe. Raqnor rief während der Kämpfe geschäftstüchtig wie imer aus, als einer der Kämpfer blutend am Boden lag, "<em>Bitte so verbluten das man daraus auch noch was zutrinken machen kann .. ich hab da spezielle Abnehmer.</em>" Auch er selbst mochte nicht abseits stehen und nahm die Herausforderung von Izztaccia an. Er hielt lange durch, doch schließlich unterlag er der flinken Kämpferin. Arahuan war inzwischen ins Gespräch mit Gertie vertieft, verband die beiden doch der wunsch, das das Stromtal dereinst wieder von den darin hausenden Dämonen und Untieren befreit werden würde. Ausserdem war die wilde Rekrutenbande die sich mit Wonne schlug und mit Kämpfen, ihre Art von Training, vergnügte, etwas zu aggressiv für Gerties Geschmack. Aber das Raqnors hat viele Räume, oder Orte wo man sich zurückziehen kann, wird das Treiben in der Gaststube zuweilen zu  lautstark. Raqnor und ich mochten dieses Stimmengewirr der verschiedensten Gespräche ja, zeugte es doch davon, daß unsere Gäste viel Spaß hatten. Als ich dem Gespräch der Halblinge lauschte stellte ich fest, daß ich für den heutigen Geschichtenabend die genau richtige Geschichte herausgesucht hatte. Aber noch war es nicht soweit. Pleasurehunter, die sich vergnügt mit Bronos unterhielt, verfolgte interessiert die Kämpfe und sprach auch recht ausgiebig dem Alkohol zu. Von ihr zuerst unbemerkt, war ein weiterer Gast eingetreten. Misanth, ihr Ehemann, wie sich kurz darauf herausstellte. Sofort stellte er sie zur Rede. "<em>Hier steckt das Fräulein also. Was fällt Dir schon wieder ein in Kneipen rumzuhängen!</em>" Pleasurehunter gibt sich unschudig. "<em>Wer? Ich?</em>" Misanth schaut Pleasurehunter böse an, beschuldigt sie gar weiter,  "<em>Und bestimmt hast Du wieder schamlos mit wildfremden Männern geflirtet nur um an Alkohol zu kommen</em>". Ich nahm sie natürlich in Schutz, und sagte ihrem Mann, daß ich den Alkohol serviert hatte und das die Rechnung mit an die Miliz von Freihafen ginge eben. Der Kommandant würde eh nicht unterscheiden können wieviel seine Rekruten getrunken hätten und wieviel andere. Aber Misanth war ziemlich aufgebracht und setzte mit seiner Schimpftirade fort, "<em>Hah, nun brauchst Du auch noch Trolle zur verteidigung. Was hat sie dir gezahlt, Trollmädchen?!</em>" Pleasurehunters Erwiderung "<em>Wir haben nur ein wenig Spaß, etwas was du mir offensichtlich nicht bieten kannst</em>", war auch nicht wirklich geeignet ihn milder zu stimmen. Ich bot Misanth an, ihm auch ein paar Getränke zu servieren, auf Milizrechnung versteht sich, aber dieser lehnte ab. "<em>Nein danke, ich habe da noch eine Familie zu versorgen. Etwas, was Madame hier offensichtlich nicht kann.</em>", sagte er. Pleasurehunter nahm sofort die Gelegenheit wahr und wollte die angebotenen Getränke anstelle ihres Mannes gern trinken. Beide starrten sich bedrohlich und wütend an. Und doch schauten sie immer auch gebannt zum Kampfgeschehen auf der Bühne. Ich erwähnte daß es doch schließlich Aufgabe der Männchen sei, die Familie zu versorgen aber Misanth moserte noch immer herum, "<em>Meine Olle säuft sich schon wieder die Hacken zu...und das auf Kosten solch ehrenwerter Soldaten.</em>" Pleasurehunter verspottete ihren Mann, daß er zuhause anders redet und das er ja nur Angst habe. Angeblich würde ihr Mann ja keine Frauen schlagen. Misanth knurrte Pleasurehunter an, "<em>Ich sagte Frauen, Drachen haue ich liebend gerne.</em>" Mit einem Blick, der sehr deutlich auszusagen schien, das er seine Frau eher in die Kategorie Drachen einordnet. Nach einigen wütenden Blickwechseln, rannte Pleasurehunter davon. Misanth verabschiedete sich mit den Worten, "<em>Habt Dank für die Gastfeindschaft, ich muss einer ausgebüchsten Frau hinterher *seuftz*</em>" und auch er entschwand mit eiligen Schritten aus der Taverne. Kurze Zeit später erschien auch noch der Kommandant der Freihafen-Miliz, Vandalor. Die ganze Truppe nahm haltung an, als einer der Rekruten Vandalor entdeckte, der sich umschaute und sagte, "<em>Ich hielt eine kleine Inspektion für angebracht. Ich nehme an, Ihr habt spaß, bei dem Gebrüll und Waffenlärm, den man in der gesamten Schreckenstiefe hören kann?</em>" yiszar, die fragte ob denn alles zur Zufriedenheit sei betonte, daß sie den Aufenthalt auch gleich zum Training nutzten. Natürlich ließ sich der Kommandant dann erst einmal zeigen wie sie denn so trainieren und die Kämpfe gingen mit doppeltem Eifer weiter. Lucios, der sich mit seiner Frau Narshia unterhielt, war wohl auch dabei geeignete Leute zu rekrutieren. Aus ihrem Gesprächen entnahm ich das Lucios T'Rash wohl Ambitionen hatte Königin Cristanos zu entthronen. Zumindest versuchte er schon mal Leibwächter und Wachen in seine Dienste zu stellen und versprach reiche Belohnung wenn er erst König sei. Insbesondere Izztaccia wollten sie gewinnen, deren Kampf gegen Raqnor sie beeindruckt hatte. Eine weitere Teir'Dal im Raum merkte auf bei den Worten von Lucios.....Neriak regieren..., sie wirkte geradezu verstört. Neelean, so hieß sie, verfolgte von da an das Gespräch auf das aufmerksamste. Diesen Gast kannte ich noch nicht. Lucios erschien mir reichlich sorglos mit dem was er von seinen Plänen bekanntgab, ja geradezu ausposaunte. Vandalor verfolgte die Kämpfe mit anerkennenden blicken, und sagte, dass sich das Training scheinbar auszahlt. Lucios sagte gerade, "<em>Wenn ich am Thron sitze werdet ihr mit Platin überhäuft, und wer weiß vielleicht mache ich euch zum Stadthalter wenn wir weitere Städte erobert haben!</em>" Vandalor rollt bei Lucios Worten nur mit den Augen und schmunzelt. Neelean hielt Lucios für einen ziemlichen Angeber, "<em>Die Königin wird euch zu Staub zertreten.</em>" Lucios sagte, "<em>Ich glaube ihr habt Sehnsucht nach meiner Klinge!</em>" Neelean sagt, "<em>Ein Lebewesen das für nichts zu sterben gewillt ist, verdient nicht zu leben! Geht mir aus den Augen....</em>" Lucios drohte, "<em>Ich werde euch finden wenn ich erstmal König bin und dann werdet ihr euch wünschen nie geboren zu sein!"</em>Marlie unterhielt sich derweil mit dem Wirt, fragte ob er das alles selbst eingerichtet habe. Das hat Raqnor ja wirklich. Und schaute sich dann erst mal in allen Räumen um. Nach einiger Zeit kehrte sie begeistert über all das was sie gesehen hatte zurück. Ich hatte festgestellt, daß ich meine Aufzeichnungen über die Geschichte die ich heute erzählen wollte, in der Gildenhalle liegengelassen hatte, also eilte ich nocch einmal davon und stieß beim Verlassen der Taverne fast mit Talanedra zusammen. Die mir nur ein kurzes "<em>Wir grüßen sie</em>.", an den Kopf warf, einen Zettel in die Hand drückte, und noch ehe ich etwas sagen konnte in der Gaststube verschwand.Da ich nicht alles mitbekam was Talanedra in der Gaststube tat, habe ich später ein wenig die Gäste dazu befragt. Talanedra ging jedenfalls in die Taverne, schaute sich um, und ging dann zielstrebig auf Ethér zu.  Ethér nickt Vandalor zu und bemerkte eine ihm wohl sehr bekannte Aura die die Taverne heimsucht. Er wendet sich in Richtung Eingang und nickt Talanedra grüßend zu. Talanedra scheint sehr in Eile, aber ist offensichtlich erleichtert Ethér hier vorzufinden. In der gebotenen Kürze berichtet sie ihm von ihrer Absicht innerhalb der Gemeinschaft des Clanes den Ordo Obscuro Necromantorum zu erneutem untoten Leben zu erwecken. Sie schien dafür schon sehr konkrete Pläne zu haben, in denen Ethér eine wichtige Rolle spielt. Talanedra war erfreut darüber, daß auch Ethér ihren Wunsch teilt, den Orden erstarken zu lassen, doch war sie wegen enem viel konkreteren Problem gekommen. Ihre Dienerin Maral, war offensichtlich bei einem Kampf mit ihrer Mutter Neutra tödlich verwundet worden und ist dem Tod näher als dem Leben. Nur ihre nekromantischen Künste und die Heilkräfte eines getreuen Barden halten sich noch fest auf dem schmalen Grat zwischen Tod und Leben, doch so schwach, daß sie kaum in der Lage ist ihre Wünsche klar zu äußern. Talanedra will eben diese Dienerin nicht verlieren, sie jedoch auch nicht zu einem ihrer seelenlosen untoten Sklaven machen. Sie hatte sich schon die Hilfe Vandalors als Inquisitor gesichert. Der mit seiner Fähigkeit auch den zerquältesten Körper solange am Leben zu erhalten, daß er befragt werden konnte, ihr eine Befragung Marals erlauben sollte. Doch sie brauchte die Stärke und Hilfe Ethers um anschließend ihre Rituale durchzuführen und damit Maral eine Existenz in vielleicht etwas gewandelter Form zu ermöglichen.  Freihafen war ideal für ihre Zeremonien, gab doch der Lich Teile seiner machtvolle Energie für unkundige unbemerkt ständig an die Stadt selbst ab, aus der er seinerseits diese in noch viel stärkerem Maße ihn ständig erneuernd zurückerhielt. Der Orden hatte in Jahrhundertelangem Dienst an den Lichs und Erzlichs ferner Welten gelernt sich solcherart Energien nutzbar zu machen. Jedenfalls brauchte sie Ethérs Hilfe, was sie auch genau vorhatte. Und Ethér gewährte sie ihr gern. Vandalor sprach Talanedra noch kurz an, fragte ob es beidem Termin in zwei Tagen (Dienstag, 20.00 Uhr) in den Abendstunden bleibt. Dies bestätigte Talanedra, bevor sie die Taverne wieder verließ.</p>

Rosalynde
05-25-2009, 08:12 AM
<p><strong>Tavernenbericht vom 24.05.2009 - Teil 2</strong></p><p>Inzwischen hatten die Rekruten wohl die Taverne entgültig für diesen Abend in ein Rekrutierungsbüro umgewandelt. Jedenfalls stürmte auf einmal ein riesenhafter Oger namens Amac in die Gaststube, beschwerte sich als erstes über die zu Kleinen Türen...und fragte: "Taverne Ranor ...hier? Gehört Miliz ...sein hier." Raqnor bestätigte erst mal und hoffte einer von der Miliz nimmt sich seiner an, verwies auf die werten Herren und Damen am Klavier. Vandalor sagte gerade, "Was stehen hier alle so nutzlos in der Gegend rum? Trainiert oder geniesst Euren freien Abend!" Amac sagte, "Kla..fier??" Yiszar nahm Haltung an und sagte "Zu Befehl Kommandant". Auch Lucios betrachtete sich den Oger interessiert, während seine Frau Narshia von der Hühnenhaften Gestalt beeindruckt sagte, "Ich will auch einen oger." Isorak sagt zu seiner Schwester, "Dann kauf dir doch einen. Amac schaut zu Lucios und fragt, "Du..Miliz?" Lucios behauptet er seit viel besser als Miliz, behauptet sogar, die Miliz wird sowieso eines Tages unter seinem Kommando stehen!"  Doch Amac weiß wohl genau was er will. "Nein...will Miliz.." und ruft "Wer von kleinen leuten ..Miliz?" Yiszar und Vandalor werden aufmerksam. Amac deutet auf Yiszar. "Du Miliz?" Yiszar stellt sich als Fähnrich Yiszar vor. "Amac auch wollen kämpfen, hören Miliz stark. Amac mag stark." Yiszar fragt, was er bei der Miliz will. Was Amac einfach mit "Kämpfen" beantwortet. "Du nehmen Amac auf in Miliz, ja?", fragte Amac. Yiszar bestätigt, "Rekruten sind willkommen. Ihre Fähigkeiten werden wir dann testen!" Amac scheint selbstbewußt und von sich überzeugt, "Ahh Amac guter reggrut!" Yiszar beordert ihn für den folgenden Tag zum Milizgebäude in West-Freihafen zu Instruktionen. Amac salutiert erst mit der linken Hand, dann mit der rechten und zur Sicherheit nochmal mit beiden gleichzeitig. Yiszar sagt, "Das üben wir auch noch." Yiszar salutiert zackig vor Amac, der danach wieder aus der Taverne verschwindet. Vandalor erkundigt sich, "Und? Ist er zu mehr, als nur Kanonenfutter zu gebrauchen?" Vilto schüttelt den Kopf...Oger.. Yiszar sagt, "ich bezweifle esss, aber das wissen wir spätestens morgen nach einem ersten Test" Neelean blickt noch einmal in die Runde und geht dann unauffällig zum Ausgang.....ich denke ich werde wieder kommen, für mehr  Infomationen.Die Gäste warteten nun schon auf meine Geschichte, doch zur Einstimmung ließ Vandalor noch einmal Vhalens Tribute Band für uns aufspielen und die Gäste vergnügten sich bei Musik und Tanz, bevor es zur Empore ging. Passenderweise zu meiner Geschichte tanzte auch Bristlebane dazu. Gerade rechtzeitig vor meiner Geschichtenstunde erschien noch Menardi, Alyxrah und etwas später noch Fraluno. Menardi fragte als erstes, wieviel den ihre Rekruten vertrunken hätten. Sie ahnte wohl schon schlimmes. Raqnor schätzte grob, mindestens einen Jahressold. Menardi grinste, "Meinen oder ihren?" Raqnor überrechnete, "Wenn ich das so sehe, den von euch allen..." Naja, da unterschätzte er sicher etwas die Entlohnung der höheren Offiziersränge der Miliz.  Menardi sagte, "Herrje Raqnor, WIEVIEL?" Raqnor antwortete, "Neben den Getränken wäre da die Lizens von trainingseinheiten im Heimischen Lokal, verunreinigungsgebüren der einrichtung..  50 Gold" Menardi sagt, "WAS? Verfluchte Bande! Das werden sie morgen büßen.." Raqnor sagte, daß er da schon 30% Rabatt gegeben habe. Menardi bezahlte die Rechnung. Inzwischen hatte ich meinen Platz auf der Empore eingenommen, und sagte dass ich heute eine Geschichte der Ethernauts ausgewählt hatte, die in Stromtal spielt, was natürlich die anwesenden Halblinge sehr erfreute. Es handelte sich um die Geschichte des Fluges der "Schlammspringer" um Twiddy Bobbick und Professer Fiddelzisch, in der auch über den Drafling und den Bau seines Turmes in den verzauberten Landen berichtet wird. Eine lange Geschichte, doch spannend und wendungsreich genug, daß keinem die erzähung zu lang wurde und ich zum Schluß wieder viel Beifall bekam. Nach den vielen Ereignissen und Gesprächen der Stunden zuvor, tat es allen sicher auch gut, einfach entspannt zuzuhören. Nach der Geschichte verabschiedeten sich auch Arahuan und Marlie, ich hoffe auch sie empfehlen unsere Taverne und natürlich die Geschichten weiter.Ich begab mich wieder an meinen Herd. Zu der nunmehr schon recht späten Stunde war Ruhe eingekehrt in der Taverne. Die Freihafen-Miliz war bereits in ihre Kasernen zurückbeordert worden, begann der Dienst doch sicher sehr früh. Und ich nahm an nach der Rechnung die Menardi bezahlen mußte, würden die Rekruten bei Dienstantritt nicht viel zu lachen haben. Da tauchte doch noch Bronos wieder in der Gaststube auf, der wohl irgendwo über einer Schüssel gehangen hatte. "Bah, ich wusste gar nicht, dass ich DAS gegessen hatte! Harrharr!" Menardi fragte ob ihm denn der Abend gefallen habe. Bronos nickte, "Sicher! Aber der abend hat doch gerade erst begonnen. Die Fässer sind ja noch nicht leer harrharr!" Menardi *grinste leicht* Dann wird euch das morgige Trainingsprogramm, der Marsch und die Reinigungsaufgaben auch gefallen.."  "Mit... Sicherheit *Brummel*", murmelte Bronos vor sich hin und wandte sich dann eilig wieder den nächsten Getränken und Fässern zu. übernahm sogar noch freiwillig eine Aufgaben des Vorkostens von Getränken für Raqnor. Inzwischen hatte Fraluno Menardi zu einem eher vertraulichen Gespräch in den Vorraum der Taverne gebeten. Bronos rief, "Wirt! Noch ein Fässchen Whiskey! Der morgige Tag lässt sich nur betrunken aushalten harrharr!" Menardi sagte, "Ach! Raqnor! Die Soldaten zahlen selbts *grinst*" Bronos sagt, "Danke.... ähh was?! Na, das gilt aber erst bei der nächsten Bestellung dann." Ich nutzte die Gelegenheit Fraluno noch etwas von Talanera auszurichten, sie wollte ihn dringend sprechen, und vereinbarte einen Termin am Ende der Woche mit ihm. Dann ließ ich Fraluno und Menardi zu ihrem höchst konspirativen Gespräch im Vorraum der Taverne zurück. Ich bekam noch mit, daß Fraluno Menardi um etwas gebeten habe, aber deren Kundschafter, die sie beauftragt hatte seit der Überbringung irgend einer Nachricht spurlos verschwunden seien. Schließlich gewährte sie aber wohl, nochmals jemand zu beauftragen. Mehr bekam ich nicht mit, zumal Fraluno bemerkte das auch Akael gerade eifrig bemüht war ihn zu belauschen. Nach und nach brachen die restlichen Gäste auf. Verschiedene Gäste und auch Bronos nahmen noch den Nüchternmach Service durch Raqor in Anspruch, den Bronos mit den Worten kommentierte, "Besser als Kaffee" Menardi teilte dem Wirt noch einmal mit "Ich sagte doch was der Soldat nun trinkt wächst auf seinem Mist.." Bronos erwiderte "Hast Du aber erst gesagt, als ich die 10 Whiskey schon hatte *grinst breit* ....Ich ähm... nehm mal das nächste Schiff nach Freihafen. Müsste genau jetzt ablegen *hust*" Menardi knurrte, "Soldat. Wenn ich nocheinmal DU höre, schaue ich auf euren Kopf herunter, weil er dann am Boden liegt, verstanden?" Eilig verließ Bronos unsere gastliche Taverne, dicht gefolgt von den übrigen Gästen, und ich konnte mich an dieses Tagebuch machen.nächster Tavernenabend: Sonntag, der 31.05.2009 - Einlaß: 18.30 Uhr - Beginn 19.00 UhrAngaben zum Inhalt erspare ich mir mal, lest einfach was bei uns immer so los ist. So oder ähnlich dürfte das Programm sein. Wir treffen uns im Raqnor's.</p>

Raqnor
05-25-2009, 01:58 PM
<p>Raqnor betritt den Raum mit einem kleinen Stabel Dokumente unter dem Arm, die Sorgfältig auf einem kleinen Tisch nahe des Eingangs legt. Dazu stellt er ein kleines Schildchen auf dem Steht. Getränke Sonderangebote ... Scheut euch nicht und fragt danach....</p><p><img src="http://www.ahoranos-clan.eu/OL/coktails.gif" width="640" height="480" /></p>

Rosalynde
06-01-2009, 11:44 AM
<p>Tavernenabend vom 31.05.2009 (Teil 1)</p><p>Und hier die illustrierte Variante des Ganzen: <a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/archiv/n-abend-im-raqnors016.html" target="_blank" rel="nofollow">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/arc...raqnors016.html</a></p><p>Rosalynde schlägt ihr Tagebuch auf. In der vergangenen Woche hatte ich ja noch einmal einen Aufruf gestartet und mitgeteilt, daß das Raqnors noch Hilfe braucht. Fleckie Flinkpfote hatte einen ausgiebigen Urlaub genommen, wohl um im Schwarzbau und im Bau der Spaltpfoten Gnolle nach neuen Rezepten zu suchen. Seitdem hatte ich ihn nicht mehr gesehen. Also stand ich mit all der Arbeit erst einmal allein da. Aber als ich heute kaum in meiner Küche begonnen hatte die Speisen für den Abend vorzubereiten, erreichte mich schon kurze Zeit danach eine Nachricht, daß eine junge Einwohnerin Norraths gern von mir ausgebildet werden würde, als Servierpersonal für das Raqnors und auch als Köchin. Das war ja perfekt. Das Raqnors konnte alles Bieten, Handwerkszeug genug Vorräte aus allen Ländern Norraths und Sonntags Abend genug Gäste für Servierexperimente. Wir brauchten sogar sehr dringend Personal, hatte sich doch Raqnor beim Cocktailmixen so ins Zeug gelegt, das er über seine neuesten Kreationen oft die Versorgung weiterer Gäste vergaß.Rasch bestellte ich sie ins Raqnors. Eine wirklich ansprechende junge Frau. Sie würde sicher bei den Gästen Anklang finden, die mit meiner allzugroßen Schönheit nicht zurecht kamen. Evona heißt sie, und ich hoffte das sie des öfteren Gelegenheit haben würde, mich in meinen Aufgaben zu entlasten. Nach Raqnors Einladung zum Tavernenabend, waren auch die ersten Gäste schon erschienen.Akael teilte mir mit, daß er begonnen habe seine bisherigen Abenteuer in Buchform zu verfassen. Ich gab natürlich sofort meiner Hoffnung zum Ausdruck davon als erste ein Exemplar zu erhalten, war ich doch immer an Abenteuern der einwohner Norraths interessiert und ich konnte mir lebhaft vorstellen, daß das Leben dieses Kerraners sicher sehr Abenteuerlich war, und hoffentlich verga´er auch nicht seine zahlreichen Liebschaften mit zu erwähnen. Das würde diesem Buch sicher die richtige Würze geben. Sobald davon die ersten Seiten vorliegen, werde ich sicher nicht säumen, dies dem geneigten Publikum vorzustellen. Noch während ich mich mit Akael über sein Buch unterhielt, war Evona erschienen. Ich gab ihr eine kurze Einweisung in die vorhadenen Geräte des Raqnors, Herd, Grill, Gnomischer Froster und die schier unerschöpflichen Fässer. Ich informierte Evona, daß sie sich für den geplanten unterricht eigentlich nur Lehrbücher mitbringen müsse. Zutaten und Feuerholz für den Herd bekam ich aus Freihafen und Qeynos, Kelethin und selbst aus Rilliss und Terens Griff, sowie Kugup immer frisch angeliefert. Ich empfahl trotzdem dringend auch selbst sich im Sammeln und Fallenstellen zu Versuchen, falls man doch einmal etwas spezielles benötigte. Akael musterte Evona genau.Inzwischen war Raqnor schon mal wieder in seinem Element und pries seine neuesten Getränke an, dabei völlig übersehend, daß ich versuchte ihm Evona vorzustellen. Er hatte da Kronenreiters Tonikum, Narbenschuppen-Sud,  Flüssige Überraschung und Tieftaschenfassbier, in welchen Gegenden der Welt er auch dieses wieder aufgetrieben hatte. Akael entschied sich erst mal für flüssige Überraschung.Akael war wirklich der Meinung das unsere Serviererin zu dünne Ärmen dazu habe und Evona schaute traurig auf ihre Ärmchen. Manchmal hat dieser Kerra wirklich die Sensibilität einer gnomischen falsch kalibrierten Dampfwalze. Ich stellte mich natürlich sofort auf die Seite von Evona und erwiderte, "Herr Akael, da ihr in der Regel keine lebenden Großflossenhaifische verspeisst wird das schon gehen." Und ich sagte dann auch noch zu Evona, "Unsere Gäste haben zwar zuweilen ausgefallene Wünsche, aber wenn wieder einer reinrauscht, der sein essen lebend will serviere ich schon selbst." Inzwischen sah ich auch einen kleinen Rattonga in unseren Räumen herumschnüffeln, namens Feupo. Er war ganz offensichtlich das erste mal hier und fühlte sich schier erschlagen von dem vielen Krimskrams in allen Räumen, hatten wir doch auch wirklich damit Probleme, neue Errungenschaften noch irgendwo unterzubringen. Doch jedes Einzelstück erfüllte seinen besonderen Zweck. Ich bot Feupo erst mal zur Begrüßung Käsekuchen an, den er auch schon bald begeistert verzehrte. Dann überließ ich ihn der Fürsorge des Wirtes und kümmerte mich um Evona. Ich übergab ihr eine reihe von meinen frisch zubereiteten Köstlichkeiten, sagte ihr auch sie solle sich Notizen machen welcher Gast was bevorzugt. Alles was speziell bestellt wurde, würde ich zubereiten, doch es war gut, die Wünsche der Gäste sozusagen vorauszuahnen. Ich deutete als Beispiel auf Akael und sagte ihr, daß Akael Antonia Bier bevorzugt, nebenbei bemerkt fast als einziger unserer Gäste, er jedoch in Begleitung von Damen auch gern Wein trinkt. Ansonsten seien ihm alle Fischzubereitungen willkommen. Rattongas wären meist sehr begeistert vom Käsekuchen, oder mit Käse überbackenen. So könne sie sich mit der Zeit Kenntnisse aneignen, die es ihr gestatten wenn ein Gast den Raum betritt schon einmal das richtige Essen bereit zu haben. Ich zeugte Feupo noch die Sitzgelegenheit an der Theke, speziell für unsere kleinwüchsigeren Gäste. Und Evona machte sich als Serviererin hervorragend, und ich hatte nun viel mehr Zeit auch mit den Gästen zu reden, und natürlich zu beobachten was so alles vorging. Akael hatte sich inzwischen Evona zugewandt und ich hörte wie er flüsterte, "Dann wird die Bedienung hier endlich mal hübscher" und nach einem bitterbösen Blick von mir zu ihm, den er bemerkte,  "ähm...ich meinte...ähm...eine weiter hübsche bedienung!" Ich unterwies Evona noch ein wenig, wies darauf hin, daß Kerraner imer genug zu essen brauchten, damit sie nicht die Rattonga anknabberten, die sozusagen griffbereit neben ihnen saßen. Evona fragte, waß eigentlich sei, wenn Gäste übereinander herfielen. Ich sagte, "Wir schauen zu und schließen Wetten ab, natürlich sollten sie nicht sich gegenseitig annagen, dafür haben wir ja die Speisen hier. Aber Kämpfe unter den Gästen *ich zuckt mit den Achseln* wenn sie es wollen und beide einverstanden sind, sollen sie sich austoben."  Zuweilen nehmen viele auch unsere Bühne für Trainings- oder Schaukämpfe. Wir sehen beim zuschauen nur zu, außer Reichweite der Waffen zu bleiben. Inzwischen waren auch noch Izztaccia und Rosabella eingetroffen. Izztaccia, die Arasai, die zu früheren Abenden so von Korporal Isorak von der Freihafen-Miliz umschwärmt wurde. Leider war Isorak noch nicht erschienen. Ich vermutete er hatte noch nicht Dienstfrei, oder er disziplinierte noch einige aufmüpfige Rekruten. Rosabella eine nette Zwergin, die auch sehr an der Kunst des Kochens interessiert war. Sie hoffte, dass sie nachher nicht zu betrunken sei um ihre Geldbörse zu finden. Gerade da hüpfte auch ein uns gut bekannter Froschlok herein, wie immer in Flammen stehend und seit neuestem total verwirrt... und das wurde von Tag zu Tag schlimmer. Wir hatten ihn schon zu unserem Gildenpsychiather Grommok geschickt, aber das war vergeblich gewesen. Grommok war nur noch depremierter als er es vorher schon war, falls dies überhaupt möglich ist, und Qwuork hatte nichts davon mitbekommen was er sagte. Seit einem Besuch in Klak Anon mit dem Gnom Quermedes gingen bei ihm Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wild durcheinander. Er wohlte morgen rechtzeitig losgehen um gestern auch wirklich dagewesen zu sein und quängelte selbst als wir in Klak Anon waren, unaufhörlich, daß er doch auch mit wollte. Er war ja schon dabei, begriff aber nicht wo er sich befand. Sahte man ihm man sei schon in Klak Anon, so erwähnte er nur, daß er da auch mit hinwollte und wann es denn endlich losginge. Nach diesem Tag war die halbe Gruppe reif für einen Besuch beim Psychiather. Außer natürlich Qwuork, der das alles für völlig normal hielt und sagte das er sich schon auf den Besuch in Klak Anon freut. Mit einem fröhlichen "Froaak *ribbit ribbit*" hüpfte Qwuork zum Tresen. Raqnor stellte gerade sein neuestes Fass vor. Mit dem konnte man Lokalrunden geben, ohne die heftigen Trunkenheitsauswirkungen der Fässer von Brell persönlich. Evona blickte zu Qwuork und fragte "Rosalynde, ist das dort vielleicht eines euer entflohen lebenden Gerichte" und  zeigte auf Qwuork. Ich ahnte schon was bald losgehen würde. Qwuork schaute sich um Qwuork sagt, "Wo bin ich denn hier gelandet? *kratzt sich am Kopf*. Raqnor sagte in eurem Lieblingslokal und bot Sumpfbier an. "Ein Sumpfbier? Sicherlich... wenn es mich auch möchte", sagte Qwuork und freute sich sichtlich am richtigen Ort zu sein. Ich schaute zu Evona und erklärte, "Nein nein, das ist mein Wandergrill... und als Aushilfsbedienung war er eine Katastrophe. Raqnor bot ihm noch einige Gerichte aus seiner froschigen Heimat an, und da ging es schon wieder los. Qwuork dankte Raqnor und sobald er die Krüge entgegennahm fingen die Getränke an zu brodeln. Qwuork sagt zu Raqnor, "Eure Heimat ist froschig?" "Nein eure" antwortete Raqnor. "Wieso daß?" entgegnete Qwuork entgeistert. Raqnors Antwort, "Weil ihr ein Frosch seid", löste dann eher Panik aus. Qwuork sagt, "Was Frosch?! Wo ist ein Frosch? *schaut sich panisch um* Ich hasse die Biester. Die essen immer Köpfe!" Raqnor entgegnete "Ich will euch nicht entäuschen aber ihr Herr Qwuork zählt ein deutig zur Familie Frosch". "Nein nein... ich bin kein Frosch. Ich esse keine Köpfe Raqnor", wehrte Qwuork ab. Ich schaute zu Raqnor... "Täuscht das oder wird Qwuork immer verrückter... die Hitze schlägt wohl aufs Hirn, das hat er sicher weichgekocht oder er hat in Kak Anon kräftig eins auf den Kopf bekommen." Evona bediente inzwischen in ganz ausgezeichneter Manier die Gäste. Qwuork wandete sich Rosabella und Evona zu "ich rate Euch ... haltet Euch von diesen Fröschen fern. Das sind furchtbare Geschöpfe!" *und nickte eifrig*. Feupo hatte inzwischen noch ein wenig die anderen Räume besichtigt. Ich bestätigte "Natürlich Qwuork, Gefüllte Froschlokköpfe in Meerettichsauce sind eine Delikatesse. Früher gabs ja uch genug Paladinköpfe zum Füllen, aber seit so ca 300 Jahren kommen da aus Freihafen keine Lieferungen mehr und Qeynos weigert sich irgendwie noch diese in ihr Lieferprogramm für das Raqnots aufzunehmen." Zu dem Zeitpunkt fiel Raqnor wohl das erste mal unsere nee Bedienung auf. Er stupste mich an und fragte, "Sag mal hast du eine neue Küchenhilfe eingestellt?" Was ich natürlich bejahte, hatte ich es ihm doch schon einige male gesagt. "Ja Raqnor, ich hab eine neue Küchenhilfe angestellt, du hörst mir ja wieder nicht zu alter Mann." Und so ging es mit Qwuork immer Weiter. Als Evona ihm einen Meeresfrüchteburger anbot, wollte sich Qwuork mit dem Bürger über seine Heimat unterhalten, alles was er in die Hand nahm kochte über. Ich fragte besorgt, "Sagt mal Qwuork habt ihr euch schon mal mit dem Psychiather unserer Gemeinschaft, Grommok, unterhalten, ich glaube es wäre an der zeit." Qwuork sagte, "Der hat die Hände über den Kopf geschlagen und sagte, er würde sich nun den Strick dreizehn Mal wickeln. Wisst ihr vielleicht, was er gemeint haben könnte?" Ich murmelte was von vermutlich eine Seilskulpture fürs Haus, fürchtete ich doch allmählich Folgen für meinen eigenen Verstand von der Unterhaltung. Ich wandte mein Interesse erst einmal Feupo zu, der fragte, ob denn oft Rattonga herkämen. Ich erwähnte daß da schon einige durchaus Stammgäste seien, aber man natürlich nie wissen könne ob und wann diese erscheinen würden. Die Gäste kommen immer zu unterschiedlichen zeiten erfahrungsgemäß und ein etwas seltsamer Rattonga, Fraluno mit Namen, wurde heute zu einem Auftrag abberufen. Feupo sagte, "Ich suche nämlich noch Rattonga.. weil ich eine Gilde aufmachen möchte.. jawohl.. Und da sollen nur Rattonga drin sein.." Ich hielt das für eine nette Idee und versprach seinen Wunsch hier mit zu erwähnen. Ich fand den Enthusiasmus von Feupo wirklich bewundernswert und hoffe er findet viele kleine Rattong wie ihn, die wie er beschrieb... "Ja Rattonga sehn so aus wie ich.. überall fell, klein, intelligent, hübsch, gemein, freundlich, fies..." Qwuork sage, "Da ist mir vorhin noch einer über den Weg gelaufen. er sagte, ich solle ihm gefälligst aus dem Weg gehen, weil er ein gefährlicher Auftragsmörder sei. Was er damit wohl meinte? *grübelt*" Rosabella erinnerte sich an die leckere.. äh... bezaubernde Skyks, unsere Miss Norrath 2009, und eine Rattonga. Sie hatten wir erst ein paar Tage zuvor gefeiert. Qwuork erkundigte sich ob Rattonga sich nicht gegenseitig totbeissen. Feupo sagte, "Nee wir sind eigentlich ein sehr friedliches Volk.. wenn wir uns nicht gerade um die Weibchen prügeln." Qwuork sagt, "Als Balzritual? Also so richtig um sie herum?" Feupo sagt, "Nein wir prügeln uns einfach.. und derjenige der am Ende noch genug Kraft hat schnappt sich das Weibchen." "Verstehe... dann wird das verprügelt. Seltsam, ist aber dann wohl so." nickte Qwuork mal wieder alles mißverstehend. Feupo sagte, "Nein die Weibchen werden nicht verprügelt. Naja aber manchmal .. ich kenn da einen Rattonga der fand es toll von seinem Weibchen verhaun zu werden..." "Ein glück das ihr kein sarnak seid .. dann würdet ihr wohl auf einem felsen sitzen euch die schuppen braten lassen und im richtigen moment fresst ihr den anderen Anwärter auf die liebschaft auf.. Ich sollte mir eine Sarnak Frau suchen" grübelte Raqnor. "Habt ihr denn eine verloren?", fragte Qwuork. Und dann begann wieder das übliche bei Qwuork.. irgendeiner erwähnte im Gespräch das Wort Taverne und Qwuork fragte "Wann macht die Taverne eigentlich auf?" Raqnor hatte es wohl immer noch nicht aufgegeben und sagte "Sie hat auf .. aber nach eurem Verständniss Qwuork dürfte es wohl vorgestern gewesen sein." Qwuork sagt, "Vorgestern? Hmm, verstehe ich nicht. Aber wenn sie schon auf hat ... wollen wir nicht langsam mal rein dann?"Izztaccia wurde aufmerksam, "ähm wir sind drinnen...?" Qwuork sagte, "Im Wartezimmer, oder?" und guckte verwirrt. Feupo fragte, "Was hat denn der Frosch schon alles getrunken?" Raqnor erwiderte, "das ist so seid .. hmm ich glaub er ist schon par mal zuviel auf dem Kopf gefallen." Qwuork sagte, "Ich nein.,... wenn dann fällt mir höchstens der Boden auf den Kopf. Da ich aber seltenst auf meinen Vorderflossen durch die Gegend hüpfe wird das hier sicher das Wartezimmer sein." Izztaccia sagte, "ohje der ist immer so?..dachte vielleicht nur betrunken..." Qwuork fragte, "Wer?" Izztaccia sagt, "hihi du..." Qwuork fragte, "Was ist mit mir? Ich bin nur ungeduldig, endlich mal in die taverne zu können.,... weg von all den Fröschen hier" Feupo sagte, so was soll weggehen wenn man nochmal eins auf den Kopf bekommt. Die weiteren Konversationen mit dem Frosch sind leider nicht mehr beschreibbar ohne darüber selbst den Verstand zu verlieren zumal auch Raqnor inzwisch mit Argumenten kam, die zu zeigen schienen, daß er wohl kürzlich auch zu lange in der Sonne gebraten hatte.  Urplötzlich brach der Frosch zusammen und lag rückligs auf dem Boden. Zuerst hatte ich ja Raqnor im Verdacht, meine Giftgetränke für Sepharon ausversehen dem Frosch serviert zu haben, aber so war es zum Glück nicht. Qwuork versuchte sich krampfhaft am Boden festzuhalten um nicht abzustürzen, hatte ihm doch Raqnor vorgemacht das er von der Decke hinge *seufzt*. Izztaccia schlug vor "und jetzt haun wir ihm was aufn kopf vielleicht hilfts...." Feupo sagt, "Ja haut ihm einen schweren Stuhl oderso auf den Kopf". Akael griff sich ein großes schweres Fass und schleppte es neben den Frosch. Rosabella versuchte Qwuork mit ihren Heilzaubern zu heilen. Wir machten dem Frosch klar das wir ihm nur das Fass auf den Kopf schmeißen wollten um ihn zu heilen. Dann begannen wieder diese geistverwirrenden Gespräche. Letztlich schmiss Raqnor das riesen Fass auf den Frosch und der war platt, im wahrsten Sinne des Wortes. Mir fiel ein, daß ich ja am Vortag eine große Lieferung Froschschenkel aus Sebilis bekomen hatte und bereitete diese zu. Nach einiger Zeit hoben wir das Fass von Qwuork herunter, er rappelte sich auch wieder auf, doch schon die ersten Worte von Qwuork zeigten, daß er immer noch genauso verwirrt war. Wollte das ganze sogar nochmal. Jeder probierte nun an Qwuork herum, bis Raqnor auf den Gedanken mit Elektroschocks kam und das natürlich auch versuchte. Doch diese waren wohl etwas zu heftig. Qwuork brach wie vom Blitz getroffen zusammen und rührte sich nicht mehr. Er sah geradezu tot aus. Wir rätselten noch ob wir die Reste an den nächstbesten Nekromanten verkaufen oder einfach draußen ein Loch graben und es zuschütten, als der Körper auf einmal völlig verschwand. Sicher haben ihn diese seltsamen Elektroschocks nur verzögert an irgend einen unbekannten Ort verbannt. Mal sehen, wenn er wieder autaucht, falls er dies tut, ob er dann wieder normal ist.</p>

Rosalynde
06-01-2009, 11:46 AM
<p><span >Tavernenabend vom 31.05.2009 (Teil 2)</span></p><p>Akael hatte, nun da Isorak, sein guter Freund nicht da war, seine Aufmerksamkeit Izztaccia zugewandt und begann recht schnell heftig zu flirten. Ich versuchte Akael noch zu seiner eigentlichen großen Liebe Shazaar zu befrage, doch Akael gab sich verständnislos was ich meinte. Seine Avancen gegenüber Izztaccia wurden hingegen immer heftiger. Plötzlich sah ich wie Evona erschrocken zur Tür blickte. Ich folgte ihrem Blick und sah einen neuen Gast eintreten. Die unverkennbare, mächtige Gestalt unseres Gildenpsychiathers Grommok, eines Ogers, der mit gewohnter guter Laune hereintrat und sagte,  "Oh nein! Gerade wenn ich mal meinen Frust runterspülen will, dann müssen all die Leute hier so widerlich fröhlich feiern? Mein übliches Pech mal wieder *seufzte er theatralisch*". Evona sagte, "Guuten Abend der herr.... kann ich euch etwas anbieten?" Grommok sagt, "Den Schierlingsbecher bitte." Ich fragte Gromok "Wollt ihr einen Hirnkernriss oder habt ihr den schon." Grommok sagt, "In dieser Welt behält man sein Hirn nicht lange.", also bereitete ich ihm eine "Hirnblutung zu." Inzwischen flüsterte Evona, "Was ist eigentlich der Schierlingsbecher?" "Ich erklärte ihr, als in allen Kassikern bewanderte Trollin, daß dies übersetzt ganz einfach ein Becher Gift sei, um sich oder andere zu töten und übergab ihr einen Becher Hirnblutung für Grommok. Grommok sagte gerade, "Ich bin nicht dumm Raqnor. Ich bin ein hochintelligenter, begabter Mann, gefangen im Körper eines... *zeigte an sich herab* in DIESEM Körper!" Ich sagte, "Nun der ist doch gut..." und deutete auf Raqnor... "stellt euch vor ihr wäret in so etwas gefangen." Aber Izztaccia fand Sarnak wohl immer noch besser als Oger. Grommok seufzte. Evona versuchte ihn zu trösten, "Ihr habt ein zauberhaftes Lächeln herr Grommok *lächelte gewinnend*" Grommok sagte, "Seht Ihr? Sogar die Motten lachen mich aus. ich hasse diese Welt *seufzt* Und sogar die Bedienung macht sich Scherze auf meine Kosten. Das wird alles ein schlimmes ende nehmen. Wenigstens ist es hier nun still. War ja fürchterlich, als ich reinkam und alle fröhlich durcheinander geredet haben *schüttelt sich*". Die Gäste waren wohl wirklich einen Moment still geworden bei dieser mitten im Raum stehenden wandelnden Verkörperung der Hoffnungslosigkeit und Depression. Ich erkannte daß es wohl hoch an der Zeit war, mit meiner Geschichte zu beginnen, bevor dieses Grübeln über das uns erwartende schlimme Ende zu sehr um sich griff. Grommok stand unhygienisch in der Gegend rum, kratzt sich ab und zu mal und macht insgesamt einen deprimierten Eindruck. Wenigstens wußte ich das ich an diesem Tag eine Geschichte ausgesucht hatte, die wohl zumindest anfänglich seiner eher trüben Stimmung entgegenkommen würde, aber doch auch spannend genug war,um die übrigen Gäste zu faszinieren. Wir berichteten noch das einer seiner Patienten verschwunden sei, Qwuork. Grommok fragte, "Was hat er angestellt? Hat er diese Fröhlichkeit hier nicht mehr ausgehalten?" Die Gäste fachsimpelten noch über verschiedene Methoden seinem Leben ein Ende zu setzen, während Akael diesmal wirklichschamlos mit Izztaccia flirtete, den Umstand das Isorak noch nicht da war weidlich ausnutzend. Izztaccia wehrte zuerst ab, fragte ob er zuviel getrunken habe, und das sie nicht wirklich zusammenpassen. Akael säuelte, "Nein, mir ist nur gerade aufgefallen wie eure Augenfarbe zu eurer Haarfarbe und euren Flügeln passt!" Feupo mußte leider vor meiner Geschichte aufbrechen, aber ich hoffe er kommt des öfteren vorbei, vielleicht dann mit seiner ganzen Rattongagilde, wenn er davon genug findet. Grommok gab noch weitere seiner philosophischen Erkenntnisse zum besten. "Das Leben tritt einem jederzeit in die Weichteile. Leben selbst ist schon eine Strafe. Alles Gute im Leben ist entweder ungesetzlich, unmoralisch, oder es macht fett. Es wird alles ein schlimmes Ende nehmen."Izztaccia lachte, "Der Oger hat vielleicht ne tolle Lebenseinstellung ... so was ist mir auch noch nicht begegnet ... ja ich find das richtig schön so ... endlich mal was zum lachen...hihi." Akael bestätigte, "Ja so richtig voller Lebensfreude." Und er bemühte sich weiter eifrig zu flirten und Izztaccia mit den mannigfaltigsten Komplimenten zu verführen, bis sie mir zur Empore folgten, wo ich zu erzählen pflegte. Ich erzählte die Geschichte vom schlechtesten Koch von Grobb, Kruzz, einem späteren Mitglied der Ethernauts, nach der Flucht aus seinem Dorf. Doch diese Geschichte beschrieb den ersten Angriff der Bestien der Leere auf Grobb und seine wilde Flucht nach Guk. Eine blutige und auch spannende Geschichte. Die zum Teil natürlich Grommoks Lebenseinstellung entsprach das eh alles ein schlimmes Ende nimmt. Allerdings war das erste Zusammentreffen mit Kruzz viel zu hoffnungsvoll für seinen Geschmack, doch zumindest kamen keine feiernden Halblinge und unrealistischen Liebespaare drin vor. Apropos Liebespaare. Akael umschwirrte weiter Izztaccia während meiner Erzählung, zauberte ihr sogar einen Blumenstrauß herbei bis sie sich vertrauensvoll an ihn lehnte und der anschmiegsame Kater völlig in seinem Element war. Allerdings kam, gerade als ich ziemlich in der Mitte der Geschichte war Isorak, der wohl endlich dienstfrei hatte, zu uns auf die Empore geschwebt. Mit einem Blick übersah er die Situation, Izztaccia in den Armen seines Freundes Akael, und traurig blickte er auf Izztaccia. Obwohl sie sich zuerst noch um so mehr an Akael zurücklehnte, kam es ihr dann doch zu Bewußtsein was sie da machte, und als Clevere, typische Frau, wies sie natürlich jede Schuld von sich und schob sie großzügig Akael zu. Nun stimmte es natürlich, daß der Kater sich heftig ins Zeug gelegt hatte, aber sicher hatte er sie nicht betrunken gemacht. Und solange Isorak nicht da war, war Izztaccia trotz anfänglicher Gegenwehr und Abweisung recht schnell auf deine Komplimente eingegangen. Akael jedenfalls schaffte schnell erst mal ein wenig Abstand zwischen sich, Isorak und Izztaccia, die sich immer mehr völlig unschuldig gab, das nur aus Trunkenheit gemacht zu haben und in Zukunft bestimmt nicht wieder Alkohol trinken würde, solange Isorak nicht da wäre. *schmunzelt* Ich bin gespannt wie lange das Versprechen hält. Ich bemerkt noch wie Isorak Akael drohte, daß dies nach meiner Geschichte noch Konsequenzen haben würde. Bald schon war meine Geschichte zuende und ich beeilte mich diesmal nach dem Applaus, den Gästen in die Gaststube zu folgen. Das mußte ich mir doch anschauen.Von der Freihafen Miliz war inzwischen auch Bronos eingetroffen. Akael beobachtet Isorak und Izztaccia aus dem Augenwinkel und fuhr sich mit dem Daumen über die Kehle, um Isorak zu drohen! Rosabella war von dem Abend etwas geschafft und sie sagte, daß sie nun gehen muß. Selbst der fröhliche Bronos war nicht in der Lage sie gebührend aufzuheitern. Sie dankte aber sagte, "Nach dem Frosch, dem Oger und der Geschichte von gerade eben....klettere ich jetzt besser die Hackklotzberge hoch und stürz mich runter." Seufzt, diese Folgen von Begegnungen mit Grommok kannte ich ja schon. Doch ich hoffe, sobald sie in der wundervollen Landschaft Norraths ist, ist jede Deression schnell geschwunden. Inzwischen waren die Kampfhähne um Izzraccias Gunst voll bei der Sache. Akael ging in die Knie läuft mit der Schulter voran in Isoraks Bauch und warf ihn nieder. Isorak nahm Anlauf und sprang Akael an den Kopf. Und schon ging der Kampf wieder mal los. Diesmal hinter der Theke, da Isorak den Kater als erstes über den Tresen geschmettert hatte und hinterhersprang. Nach einiger Zeit blieb allerdings dann Akael der Sieger, und Izztaccia, die vorher noch Isorak mit: "Den schaffst du angefeuert hatte...",  sagte nur "Oh..." Bronos der dem Kampf zugesehen hatte fragte seinen Vorgesetzten Isorak: "Korporal, trainiert ihr wieder?" Bronos sagt, "Wenn das der Kommandant hört, dass Du Dich von dem Miezekätzchen flachlegen lässt." Einen Kampf lehnt Bronos jedoch ab und sagt Nee... das ist meine Kraft nicht wert. Ich brauch die um all die Humpen zu heben harrharr" und ruft zu Evona gewandt "Hey Schnucki... wo bleibt mein Alkohol harrharr?" Evona lehnte sich auffällig über die Theke und lächelte Bronos verträumt an. Da hatte der Herr Rekrut wohl wieder eine Eroberung gemacht. Bronos zwinkere Evona zu, griff sich das erstbeste Getränk und kippt es hinunter. Akael versuchte sogar schon wieder, Izztaccia in sein Haus einzuladen, sehr zum Mißvergnügen von Isorak. Doch diesmal lehnte Izztaccia ab, egal wie Akael wieder vor Isorak rumposierte. Bronos unterhielt sich mit Evona, klagte über seinen Harten Dienst, und das er ganz allein ganz Nektulos gesäubert habe. Da erschien Andyria eine andere Rekrutin der Miliz und haute Bronos auf die Schulter. "Hallooo, Kamerad, auch am Dienst schwänzen". Womit sie einen Hieb auf ihren Hintern erntete und die Erwiderung "Nein meine Hübsche... ich hab meinen Dienst eben beendet". Izztaccia inzwischen war sich noch mit Akael am streiten, hatte er doch ihre Herausforerung abgelehnt, da er keine Frauen schlagen würde. Akael sagte, "Ich will euch nur nicht weh tun, ihr seid so zart und zerbrechlich, außerdem will ich euer schönes Gesicht nicht mit Narben verunstalten!" Ob es eine Arasai gern hört als zart und zerbrechlich bezeichnet zu werden mag hier mal dahingestellt sein. Izztaccia sagte, "FEIGLING!!!!"Andyria betrachtete sich die Kampfhähne und schaute zu Bronos. Dann bemerkte sie:,""Hiermit erkläre ich meinen Dienst für heute als beendet, die Gemeinlande sind sicher... also her mit dem Bier." Auch Bronos hielt das für die richtige Einstellung. Und Bronos und andyria wandten sich ihren Bieren zu, während sie dem nin doch stattfindenden Kampf zwischen Izztaccia und Akael zuschauten. Izztacia hatte Akael doch sehr schnell besiegt, doch zumindest konnte Evona die schlimmsten Blessuren schnell heilen. Akael redete sich mal wieder heraus, er habe es nur nicht übers Herz gebracht wirklich zu kämpfen. Izztaccia mußte nun dringend los, ihrer Gilde bei einigen Aufgaben zu helfen. Das nun wieder versöhnte Liebespaar Izztacia und Isorak verabschiedeten sich noch liebevoll voneinander. Bronos beantwortete die vielen Fragen, die evona über seinen Dienst hatte. Er war mit seinem Leben offensichtlich hoch zufrieden, wenn der Dienst auch hart war. Bronos sagt, "Ich sorge dafür, dass Freihafen sicher bleibt. Naja... ich haue einfach auf alles, was ein Feind sein könnte und geniesse das kurze Leben in der freien Zeit hrhrhr." Dann fiel ihm etwas ein. "Sag mal Andyria... weißt Du, wo ich diese Motte finden kann? Also die Sekretärin vom Kommandanten?" Andyria überlegte, sagte aber dann, daß sie irgendwo in Gorowyn in ner Bibliothek rumschnüffelte. Anscheinend sollte Bronos ihr wohl was ausrichten. Andyria klagte über ihre Beschwerden mit zu niedrigen Türen und zu kurzen Betten im Milizgebäude, aber so richtig traute sie sich nicht mit einer Beschwerde an den Kommandanten Vandalor heran. Vielleicht kam er dann ja auf die Idee, das was an ihr zusehr nach oben ragte abzuschlagen. Nachdem Izztaccia entschwunden war, wandte sich Akael augenblicklich unserer neuen Bedienung zu. "Darf ich euch einladen? mein Anwesen in in Süd-Qeynos Hof der Bayles 4." Bronos sagte "Sagt mal, bilde ich mir das nur ein, oder zuckt der Kater da bei jeder Frau mit dem Schwanz herum? Hrhrhrhr". Andyria vermutete das der Kater mal wieder gerade rollig war offensichtlich. Evona betonte, daß ihr Dienst leider noch nicht zuende sei. Plötzlich wandte sich Korporal Isorak nun seinen Rekruten zu. "Was habt ihr heute geleistet, bei der Miliz?" Bronos meldete, "Ich habe den Wald von Nektulos mal richtig umgekrempelt Korporal". Andyria zuckte zusammen, "Huch, der is ja auch da", haute dem Korporal begeistert auf die schulter. Während dieser sich aufgebracht in eine andere Gestalt verwandelte, die Andyrias imposanter Größe entsprach." Raqnor dachte plötzlich die Miliz für seine sogenannte gorwische Armee gewinnen zu können, ein Gedanke der heftiges Gelächter hervorrief. Evona flüstert zu Akael "Nur weil die Arasaidame nicht wollte, heißt das nicht das ich euer Trostpreis bin." Andyria grübelte immer noch, wen sie den als Verbündeten bezüglich der Größe der Feldbetten gewinnen könnte. "Ich braucht jemand, der auch unter zu Kurzen Feldbetten leidet, wie groß ist den eigentlich der Hochfürst?" Bronos sagte, "Ich glaube, der Hochfürst ist nicht so hoch wie fürstlich hrhrhr". Akael hatte seine eroberungen für den Abend aufgegeben, die Miliz war ausgiebig am zechen und Bronos am herumschmusen mit der neuen Bedienung. Andyria zog sich mit genügend Biervorräten in eine Stille Ecke zurück, als auf einmal Ymara Moria, die Sekretärin von Kommandant Vandalor hereinschwirrte. Nachdem Ymara einen heißen Disput mit Raqnor hatte, der sich wieder einmal als der Herr Gorowyns aufspielte, kam Bronos dazu ihr den Auftrag Vandalors auszurichten."Ah, die Mott... *hustet* Fräulein Sekretärin!" "Den Begriff Motte will ich aber nicht nochmal hören", wedelte sie verärgert mit den Schwingen. Evona schaute verträumt zu Bronos und lächelt vor sich hin. "Ich habe ja auch nicht Motte gesagt, sondern Mott*hust*", sagte Bronos. Jedenfalls soll ich Dir was ausrichten. Vom Kommandanten. Weiß nur nicht, ob ich schon genug getrunken habe, um das fehlerfrei rüberzubringen harrharr." Isorak gab Bronos einen Schlag auf die Kahle Birne um sein erinnerungsvermögen anzukurbeln. "Naja, jedenfalls sollst Du irgendwas in Neriak für ihn nachforschen", fiel Bronos ein. Ymara sagt, "In Neriak, und hat der Herr kommandant auch erwähnt was und wo, oder soll ich mir da paar schöne freie Tage machen?" Ymara schaute Bronos an und fragt sich scheinbar wieviel Hirnzellen da noch am arbeiten sind, und wo... Bronos räusperte sich und wandte sich Ymara wieder zu* Aaalso... er sagte irgendwas davon, dass Du die Hauszeichen der Thex überprüfen sollst. Und nebenbei sollst Dich noch umschauen, ob es den Abhörgeräten noch gut geht." Isorak wurde aufmerksam, hatte er doch die Abbhörgeräte installiert. Als Ymara vernahm, daß Bronos etwas von geringem Sold sagte, bot sie an, "Ich lege dem Kommandanten einen Zettel hin daß du dich beschwert hast Bronos."Bronos sagte schnell, "Was?! Nein, ich ähm.... ich habe reichlich! Mehr, als ich selbst je ausgeben kann!" Ymara sagte, "Na das hört man doch gern, kann ich ihm also mitteilen das alle hoch zufrieden sind mit ihrem großzügigen Sold *nickte und verabschiedet sich.* Ymara unterhielt sich noch kurz darüber, wo die Abhörgeräte sich genau befanden und entschwand dann eilig in Richtung Neriak.Spät am Abend traf nun noch Fraluno ein. Bronos soff vergnügt weiter, immer wieder angehimmelt von der völlig verträumten Evona. Allerdings hatte Bronos nun wirklich zuviel und wankte in Richtung Bad. zum Glück war er draußen ehe Kommandant Vandalor eintraf. Auf die Frage Raqnors, was ihn denn bisher aufgehalten hätte, erwiderte er kühl, "Staatsangelegenheiten". Er erkundigte sich bei fraluno, wie es ihm denn so in der letzten Zeit ergangen sei. Offensichtlich ging es Fraluno gut, wirkte er doch ein wenig seltsam. Talanedra, eine Nekromantin des Ordo Obskuro Nekromantorum trat ein, ihr suchender Blick fand Fraluno, den sie sofort aufmerksam musterte. Offensichtlich hatten die beiden erwartet, einander hier vorzufinden. Evona bot Talanedra gefiltertes Leben an. Diese antwortete abweisend. "Ich trinke Wein, ich hoffe ihr haltet mich nicht für einen Vampir?" und blickte Evona kühl an, geradezu eisig könnte man sagen. Evona sagte, "Nein... natürlich nicht... Elfenwein? Talanedra nahm das angebot an und zog sich dann zusammen mit Fraluno nach oben an den Kamin zurück zu einem Gespräch. Talanêdra sagt, "Nun Fraluno, verzeiht die direkte frage, doch ihr scheint mir vom untoten Leben berührt, ist es an dem?" Vandalor hatte Isorak wohl nach oben zum Lauschen abkommadiert, doch Talanedra ließ sich davon nicht beirren. Talanedra beantwortete offensichtlich Fraluno viele Fragen zu seinem untoten Leben, seiner Einstellung zu Göttern und teilte ihm mit, wo sich weitere Dokumente befanden, dessen Studium ihn weiterbringen konnte. Offensichtlich wollte sie ihn bei nekromatischen Ritualen einbeziehen, über deren genauen Inhalt sie sich jedoch ausschwieg. Nur erwähnte das sie ihrer früheren Dienerin Maral erst kürzlich das Geschenk des Untotes gemacht hatte. Sie unterhielten sich lange, auch über Methoden, wie in die Leere verbannte Götter, in die Realität Norraths zurückberufen werden konnte. Vandalor derweil erfreute die neue Bedienung auch mit Vhalens Tribute Band, bei der sie vergnügt mit den Göttern tanzte. Vandalor unterhielt sich mit Raqnor noch über eine Feder, die Alyxrah für ihn untersucht hatte. Davon bekam ich aber nicht viel mit.Mir schwirrte ohnehin der Kopf, von den ganzen Ereignissen. Nach und nach gingen die letzten Gäste. Und zum Schluß, gegen Mitternacht, stand ich, Raqnor und Evona allein in der stillen Taverne. Evona fragte noch ob Bronos öfter unser Gast sei, was ich seit er bei der Miliz war durchaus bejahren konnte. Sie hatte ihre Aufgaben am abend perfekt erfüllt, als hätte sie nie etwas anderes getan. Unsere Gäste waren jedenfalls hoch zufrieen mit dieser Bedienung und auch Raqnor bot ihr an in der Taverne zu nächtigen, solange sie noch kein eigenes Haus habe. Jedenfalls zog ich mich bald darauf zurück und ging daran dieses Tagebuch mit neuen Zeilen zu füllen.Eure Rosalynde.nächster Tavernenabend: 07.06.2009  Einlaß wie immer 18.30 Uhr, Beginn  19.00 UhrWas stattfinden wird? Wir wissen es nicht, aber außer Geschichtenabend, Speisen und Getränke im Überfluß, sicher wieder solche und andere Dinge, wie die</p>

Rosalynde
06-08-2009, 08:40 AM
<p>Tavernenabend vom 07.06.2009 (Teil 1)</p><p>und hier wie immer die Illustrierte Variante: <a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/archiv/n-abend-im-raqnors017.html" target="_blank" rel="nofollow">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/arc...raqnors017.html</a></p><p>Rosalynde setzt sich an ihr Tagebuch um die Ereignisse des vergangenen Abends aufzuzeichnen. Zu ihrer Freude waren gestern auch einige neue Gäste hinzugekomen, die sie hoffte künftig wiederzusehen. Sie war an diesem Abend auch sehr froh gewesen, wieder tatkräftige Hilfe und Unterstützung durch die neue Schankmaid Evona zu bekommen. Wie schon in der Woche zuvor stellte sie sich sehr geschickt an, na bis auf ein paar Ungeschicklichkeiten gegenüber Lord Vandalor. Aber irgendwie hatte sie Angst vor diesem, und da rutscht dann wohl zuweilen einiges aus den Händen selbst der erfahrendsten Serviererin in einer Taverne. Evona hatte an diesem Tag schon viele eigene Speisen zubereitet und viel an Erfahrung auf dem Gebiet des Kochens gewonnen. Natürlich hatte sie das Tablett mit den Speisen auch noch auf den Warmhalteplatten ihrer Unterkunft vergessen und schnell eilte sie noch einmal zurück um sie zu holen. Ich hatte inzwischen auch einige ausgesuchte köstlichkeiten bereitgestellt, für spezielle Gäste. Absinth für Lord Vandalor, Moosbeeren-Käsekuchen für die Rattonge, verschiedene Fischgerichte für unsere kerranischen Freunde und cremiges Torsis-Tee-Eis. Dazu Drachniden-Seeligkeit, Mitternachtsimbiss und diverse andere Getränke. Dies sollte neben Raqnors Alkoholischen Getränken eigentlich für den Abend reichen. Als erster Gast des Abends kam natürlich Akael, dem als galanten Flirtkater natürlich als erstes Evonas neue Frisur bzw. Haarfarbe auffiel. Und ihr bewundernd sagte, daß er sie sehr hübsch findet. Klar das er einen Blick für so etwas hat, wäre mir nie aufgefallen. Kurz nach ihm kam Amarosa, eine junge Dame, der die Gerichte unserer Taverne sichtlich mundeten. Izztaccia folgte bald und auch Ethér und Lord Vandalor nahmen am Tresen Platz und gaben ihre ersten Bestellungen auf. Ether verlangte es nach frischem gefilterten Leben. Offensichtlich war dies ein Getränk, daß die Dämonen in seinem Inneren sehr bevorzugten. Raqnor war gleich am Jammern, "Leben .. oh weh da sollt ich mal einen Blick ins Lager werfen .. einen Moment." Dabei wußte er doch ganz genau, daß er davon genug hatte.</p><p>Aber Raqnor hatte wohl an diesem Abend beschlossen, den armen geplagten, von Steuereintreibern ausgeplünderten Wirt zu spielen. Sicher erhoffte er sich davon ein reichhaltigeres Trinkgeld. Jedenfalls bekundete er kurz danach, daß er da noch Vorräte gefunden habe und übergab das warme, gefilterte Leben an Ethér. "Vielen Dank Raqnor," sagte Ethér und nahm einen Schluck des Lebens, woraufhin seine Dämonen wohlige Geräusche ausstießen." Inzwischen hatte auch Lord Vandalor seine Bestellung aufgegeben. Wie immer absinth, und gleich ein ganzes Tablett Whisky. Ach da war Raqnor wieder am Jammern, wegen der hohen Steuern hätte ein Tablett Whisky nun nur noch 5 Gläser statt 6 und er hätte wegen diesen ganzen Steuern schon kleinere Becher kaufen müssen um noch weiter zurechtzukommen. Vielleicht war es nicht so die klügste Idee seinerseits, vor dem Inquisitor über irgendwelche Gelder zu klagen. Dieser brauchte sich doch nur in Raqnors Räumen umzusehen, um zu erkennen, daß Raqnor über größere Geldmittel verfügen musste. Da war ja nicht nur die Taverne, sondern auch die Boutique, der Nüchternmachservice, die eigene Brauerei zusammen mit Arcosintari, und nicht zuletzt der Verkauf diverser, in meinen Augen besonders sinnloser Versicherungen. Aber dazu komme ich später noch. Inzwischen war ein weiterer Gast eingetroffen. Laruna, auch sie war wohl zum ersten mal in unserer Taverne. Evona hatte inzwischen alle Gäste mit dem was sie wünschten versorgt. Vandalor bereitete mit seinem Spezial-Absinthbesteck sein Getränk nach seinen Wünschen vor. Raqnor fragte "Was gibt es neues aus Norrath zu berichten .. Ich selbst komm ja so selten aus diesen Räumen, dass man schnell den Überblick über die Lage im Reich verliert."</p><p>Akael verspeiste seine Königsgarnelen und genoß sein Antonia Bier, daß wir eigentlich speziell für ihn bereithielten, so selten wie es verlangt wurde. Lord Vandalor genoß seinen Absinth, zündete sich einen seiner seltsamen Glimmstängel an, und schaute sich im Raum um. Plötzlich fiel mir auf, daß Ethér seltsamerweise seinen rechten Handschuh nicht trug, sondern ein Verband sie verdeckt , der Verband war von einer blauen Flüssigkeit durchtränkt. Er versteckte jene Hand die meiste Zeit unter seiner Linken. Nun war mir die Natur Ethérs bekannt, aus seinen Erzählungen, und ich war mir ziemlich sicher, daß dies sein Blut war. Auch Akael fiel der Verband auf, und so wandte er sich an Ethér, "Was ist den mit eurer Hand passiert?" Dieser schaute zu Akael und schüttelte sacht den Kopf, "Nichts weiter, nur eine kleine Wunde."</p><p>Zu diesem Zeitpunkt betrat Talanedra den Raum, kühl und abweisend wie immer, und natürlich zielstrebig auf denjenigen zugehend, mit dem sie zu reden gedachte. In dem Falle Ethér. Kaum daß sie sich herabließ einen Elfenwein zu bestellen, grüßte sie nur kurz mit ihrem vertrauten "Wir grüßen die Anwesenden", und eilte zielstrebig auf Ethér zu, die übrigen im Raum kaum eines Blickes würdigend. Akael gab aber noch nicht locker und fragte neugierig weiter, "Und warum ist der Verband so komisch voller blauer flüssigkeit?" Ethér hatte sich schon Talanedra zugewandt, die Akaels Worte vernommen hatte und nun ihrerseits auf Ethérs Verband aufmerksam wurde. Dieser grüßte sie mit einem "Den meinen Gruße Schwester Talanedra!" und murmelte, sich nochmals Akael zuwenden, "Blut." Akael fragte "Blaues Blut?" Ethér nickte daraufhin stumm gen Akael. Akael sagte, "Wieso ist euer Blut bitte blau?" und schaute Ethér verwirrt an. Ethér sagte, "Nunja, es mag vielleicht mit dem zusammen hängen was ich bin Akael!? Ein Blutmensch." Damit dachte Ethér wohl das würde alles erklären und auch Akael fragte erst einmal nicht weiter nach. Da passierte Evona doch ein Mißgeschick, beim Servieren eine köstlichen Schokoladenkuchens an einen anderen Gast, landete dieser plötzlich durch eine ungeschickte Drehung wohl genau auf Vandalors matt glänzendem dunklen Brustpanzer. Vandalor schaute grimmig drein, als der Schokoladenkuchen von seinem Brustpanzer herunterkrümelt. Evona stotterte, "Möchtet ihr ein...Tuch?" Vandalor knirschte mit den Zähnen "JA!". Evona kramte unter der Theke und reichte Vandalor ein Tuch. Laruna betrachtete amüsiert Vandalors Probleme und erkundigte sich genau nach den Öffnungszeiten dieser Taverne. Vandalor wischte sich den Brustpanzer sauber bis er wieder matt glänzte und warf dann das Tuch in Richtung Evona. Diese schaute etwas finster zu Vandalor. "Das war nur ein Ausrutscher!" Im finster Blicken war allerdings eher Vandalor der Meister. Er warf Evona einen noch finstereren Blick zu und ignorierte diese dann wieder. Laruna fischte die letzten Kuchenkrümel aus ihrem Essen, die wohl als der Lord seine Rüstung säuberte da hinein geflogn waren.</p><p>Und unser Raqnor war schon wieder heftig am Jammern. "Bitte lasst ihn euch schmecken .. frisch von den Elfen abgeluchst und rechtzeitig bei den Wachen vorbeigeschmuggelt, ehe sie die neue Steuer einfordern konnten. Darum heute auch nur Tabletts mit 5 Stück statt der üblichen .. wo soll das nur hinführen? Ich musste gar kleinere Humpen kaufen, seht sie euch an. Ich selbst würd sie nicht mal als Kaffeebecher nutzen. Doch wie ich hörte, gibt es Neues aus Kunark wodurch die Armeen besser gerüstet werden sollen, und das alles wird mal wieder über den armen Raqnor ausgetragen." Er könnte mir ja echt leid tun, wenn ich ihn nicht besser kennen würde. Raqnor wandte sich Vandalor zu, wohl in der Hoffnung, ihn daß Mißgeschick Evonas schnell vergessen zu lassen und erkundigte sich, "Wie sieht es da am Hofe des Hochfürsten aus Herr Vandalor?" Vandalor sagte, "Wie immer gut Raqnor. Mit all den lächerlichen Problemen der ignoranten Qeynosianer und anderer Störenfriede werden wir leicht fertig." Dies trug ihn natürlich einen Bösen Blick von Akael ein, der es seinerseits gar nicht schätzte, wie sich Vandalor über Qeynos und seine Bevölkerung äußerte. Aber nach einigen niederschlagenden Begegnungen mit Lord Vandalor in der Vergangenheit, zog es Akael doch vor sich auf Blicke zu beschränken.</p><p>Nun da die Aufmerksamkeit sich etwas von Ethér abgelenkt hatte, blickte Talanedra auf Ethérs Verband, "Willst du mir auch erzählen, dass dies nur eine kleine Wunde ist Bruder?" und schaute ernst Ether an. Ethér sagt, "Ja, nur eine kleine Wunde Schwester, es ist jene Stelle, aus der ich den Dornen für das Ritual entfernte." Talanedra nickte, wußte sie doch sehr genau, dass Ethér jenen Dorn entfernt hatte, einen Splitter eines seiner Dämonen, um Talanedras Dienerin Maral ein neues Leben als Untote zu schenken. Und eben dies erfüllte Talanedra durchaus mit Besorgnis. Ethér würde seine Kräfte bald in hohem Maße brauchen, es durfte nicht sein, daß er ewig von einer Wunde geplagt wurde, die sich offensichtlich nicht schloß. Talanêdra sagte, "Nun ja, ich kenne euer Ritual natürlich nicht in dem Maße wir ihr Ether, doch sollte die Blutung nicht irgendwann aufhören? Es sind bereits zwei Wochen ins Land gegangen." Ethér sagte, "Sollte sie normalerweise Schwester, doch sie tut es seltsamer Weise nicht ganz, hin und wieder ist sie für wenige Augenblicke gestoppt und es gerinnt gar und wird hart. Doch wenige Augenblicke später, nässt die Wunde nach." Ether zuckte leicht mit den Schultern. "Es wird schon werden." Talanedra erkannte Ethérs gespielte Sprglosigkeit, doch sie respektierte seine Entscheidung, dies als unbedeutend darzustellen. Ihre Besorgnis allerdings blieb. Ihr fiel ein, daß Ethér ja in der Kommenden Woche einen Besuch in Schloss Nektropos plante und fragte, da sie dieses Schloss nur allzugut kannte, "Wie reagieren eure Dämonen eigentlich auf andere Dämonen, falls ihr ihnen direkt gegenübersteht?" Ethér antwortete, "Nunja, dies käme gewissermaßen darauf an, welche Absicht jene Dämonen verfolgen, die mir, uns gegenüber stehen." Ethér verleibte sich wieder einmal einen Schluck des Lebens ein, woraufhin seine Dämonen kurzzeitig einige seltsame Geräusche und Gelächter von sich gaben. "Wie ich hörte werdet ihr in Kürze Schloß Nektropos aufsuchen. neben natürlich massig Vampiren und Geistern beherbergt das Schloss auch zwei Dämonen." Ethér nickte verstehend. Talanêdra sagte, "Und sie sind Besuchern wahrlich nicht freundlich gesinnt, ich bin gespannt wie diese dann reagieren." Ethér sagte, "Ich habe die Anwesenheit derer spüren können, als ich vor den Toren des Schlosses stand. Sie werden gewiss nicht mit Freuden von meinen Dämonen empfangen. Es schien fast so, als sähen Conu und Cron in ihnen eine Gefahr für mich als ihren Wirt und bangen vielleicht gar darum, mich nicht mehr als Wirt nutzen zu können." Talanedra nickte, "ich habe mit euch noch Dinge zu besprechen, die den Orden betreffen, folgt mir bitte in den Salon hinauf Ethér. Beide gingen sie die Stufen zum ruhigeren Spielsalon oben hinauf.</p><p>Vandalor hatte inzwischen auch seine dienstbaren Musiker, Vhalens Tribute Band auf die Bühne zur Arbeit geschickt und die Gäste drängten sich um diese und Tanzten. Auch eine weitere Teir`Dal war noch eingetroffen. Neelan, auch ein neuer Gast in unserer Taverne. Sie klopfte sich den Staub von Zek von der Rüstung und bestellte sich bei Raqnor Wein. Vandalor hatte sich inzwischen dem Wirt zugewand und kam auf ein thema zu sprechen, daß raqnor sicher gar nicht in den Kram passte. "Raqnor... es wird Zeit, dass wir einmal über die Kosten dieser Auftritte sprechen müssen." Raqnor schaute scheinbar verständnislos. "Kosten?" "Gage für die Männer", antwortete Vandalor. Raqnor gab sich betroffen. "Gage? ich bin entsetzt !" Eine Bemerkung, die Vandalor mit "Sehr gut!" quittierte. Gerade zu dieser Zeit tanzte gerade ein reichlich vergnügter Innoruuk zu den Klängen der Kapelle, vor dem sich die inzwischen reichlich benebelte und grinsende Neelan verneigte. Vandalor schaute dem Treiben zu und sagte, "Seid froh, dass Ihr die Götter nicht auch noch bezahlen müsst, sondern nur drei Musikanten." Laruna rief nach dem Wirt und verlangte nach härteren Getränken. Raqnor sagte hartes.. nein meine getränke sind alle flüssig .. ", er lachte, "aber ich hab recht stark wirkende Getränke wenn ihr diese meint. " Er bot ihr sathirianischen Scotch an und wandte sich dann wieder Vandalor zu. "Bisher hab ich die Gage immer mit Getränken verrechnet, Lord Vandalor." "Die Getränke nutzen dem Hochfürsten wenig Raqnor. Diese Band ist... nun... staatlich mittlerweile." Neelan hickst und sagt "Ehre und ruhm für Innoruuk". Raqnor fragte nun doch bei Vandalor nach, an welche Gage er denn dabei gedacht hatte. Vandalor überlegte, "Hmm... ich denke pro Mann, pro Abend 50 Goldstücke, plus 10% der Einnahmen an Essen und Getränken während der Auftritte." Laruna sah man an. daß sie genervt war, durch den Dunkelelfen der nur Geld im Kopf zu haben schien. Raqnor bekam ein leichtes Augenzucken, wie immer wenn er etwas bezahlen soll. Vandalor lächelt Raqnor kühl an. Dieser entgegnete, "Dann nehm ich nur den Promoter der ist doch sicher kostenlos." "Nein, die Band wird nicht geteilt," bestimmte Lord Vandalor. Noch weitere Gässte waren inzwischen eingetroffen. Alyxrah, eine Nekromantin unserer Gemeinschaft und ein kleiner Rattonga namens Skag. Raqnor war immer noch am Diskutieren. "Also ehrlich 50 Gold pro Mann und 10% der Einnahmen .. das sind Preise die ihr in Lokalen zu Freihafen veranschlagen könnt .. aber doch nicht in Übersee!" Vandalor sagte nicht ganz zu unrecht, "Dies ist ein Urlaubsdomizil für die meisten Leute Raqnor. Im Ausland und im Urlaub sind die meisten Personen viel freigiebiger." Raqnor gab nicht auf, "Nun dann solltet ihr auch wissen, das im Ausland die Preise auch anders sind .. soweit ich mich recht errinnere, habt ihr noch nicht mal den all inklusive Tarif bestellt." "Überlegt es Euch Raqnor. Nur noch diesen Abend werden sie kostenlos auftreten. Es sei denn, Ihr habt andere... interessante Vorschläge an mich zu unterbreiten", grinste Vandalor."</p><p>Talanedra hatte inzwischen im Salon oben einiges mit Ethér besprochen. Soweit ich es mitbekam existierte sie zu diesem Zeitpunkt in zwei Gestalten in dieser Welt, was ihre Kräfte als Ordensschwester des Ordo Obskuro Necromantorum schwächen würde. Neben ihr existierte auch noch die Inkarnation, die sie, ihre eigene dunkle Seele einst an Alamir ai`Khan verkauft hatte. Den dunklen Gott einer fernen Welt. Nun wo Talanedra frei war von ihrem Dienst wollte sie ihre geteilte Seele wieder vereinigen. Doch zu diesem Zweck mußte die zweite im nekromantischen Ritual getötet werden, während Ethér die uralten Formeln rezitieren musste, der die Seele wieder zu einer formte. Anschließend beabsichtigte Talanedra ihre zweite Inkarnation wiederzubeleben, doch unter ihrer Kontrolle und sie für den Dienst am Hochfürsten als eine seiner Ritterinnen zu bestimmen. Anscheinend schien sie auch sehr sicher zu sein, dafür die Zustimmung des Hochfürsten zu haben. Sie musste wohl unbemerkt, bereits eine Menge an Vorbereitungen getroffen zu haben. Jedenfalls hörte sich Ethér alles an und sagte seine Hilfe als Selbstverständlichkeit geradezu, zu. Auch dem Ansinnen Talanedras, den Orden dann in einer woche offiziell wieder ins Leben zu rufen, stimmte er vorbehaltlos zu. Ich hörte wie Talanédra sagte, "Ich werde in ein paar Tagen ihre Schritte zum Ritualplatz lenken und Lord Vandalor bitten, die rituelle Opferung vorzunehmen, es sollte nicht schwer werden einen Auftrag dazu vom Hochfürsten zu bekommen, falls er dies nur mit diesem machen sollte. Doch ich brauche euch für die Rezitation der Rituale, da ich zu dem Zeitpunkt selbst nicht da sein kann sondern mich auf die Wiederherstellung der einheitlichen Seele vorbereiten muss. Dann habe ich meine ganze Stärke zurück, und der Hochfürst bekommt eine neue Ritteranwärterin, die vollkommen im Sinne des Ordens handelt." Nach Ethérs Zusage, schritt Talanedra die Stufen zur Gaststube wieder hinunter um mit Vandalor zu reden. sie drehte sich nochmals zu Ethér um. "Und Ether, solltet ihr wirklich Beschwerden bekommen mit eurer Wunde, oder irgend eine Art Schwächung verspüren in der kommenden Zeit, scheut euch nicht dies zu sagen, die Kraft des Ordens kann vieles bewirken!" Ethér antwortete noch, "Am Mittwoch in den Abendstunden, ich denke, da sollte es auch durchaus passend für mich sein. Aber gewiss Schwester. Ich denke, dass es nicht mehr lange dauern wird ehe sie verschlossen ist. Jedoch weiss ich selbst nicht genau wie lange es für normale Verhältnisse dauert, habe ich doch so etwas zuvor auch noch nie getan."</p><p>Während Raqnor noch über Vandalors Angebot nachdachte, hatte sich Vandalor Skag zugewandt. Der freundlich sagte, "Meine Grüffe." Er fragte "Na Skag? Was habt Ihr denn heute unternommen?" "Och,nichtf befonderef," antwortete der kleine Rattonga. Plötzlich schien Laruna hinter der Theke eine große Ratte zu entdecken. Seltsam, da waren doch noch nie Ratten *grübelt*. Seltsamerweise war, bevor die Ratte erschien Akael spurlos verschwunden. Evona trat nach der Ratte und verjagte sie von dem Riesenkürbis, an dem diese gerade nagte, schlug mit einem Besen nach der Ratte. Vandalor fragte Skag, "War die Rüstung vor den Unternehmungen schon rot?" Skag nickte, "Natürlich. Ef ift die angefagtefte Rüftung für den jungen Berferker". Akael war natürlich bei den inzwischen zwei anwesenden Dunkelelfinnen in seinem Element. Hmm.. wo kam der nun plötzlich wieder her. Na wenigstens war die Ratte weg. Akael sagte, "Oh, zwei hübsche Frauen in meiner nähe, heute muss mein Glückstag sein!" Raqnor gab immer noch keine Ruhe und bot Vandalor an, "Ich geb euch 5 Gold pro mann und 1% der Einnahmen während der Auftritte, und erlasse euch die Brandschutzversicherung, die Gebühren für Sondergenehmigungen für Feuerwerke, Gebühren wegen Lärm zu später Stunde und berechne euch nur die Hälfte der Getränke, die sie trinken." Vandalor sagte, "Vergesst es Raqnor. Die Forderung war nicht handelbar. Einzig andere Dinge könnten mich interessieren. Informationen oder dergleichen." Laruna murmelte noch "Ratten .... na ja". Womit sich da leider völlig zu Unrecht Skag angesprochen fühlte. Auch Raqnor fuhr in dem Fall Evona an, "Rattonga sind hier ebenso Gast wie andere Völker und werden auch mit dem ensprechenden Respekt behandelt .. wenn ihr hier seid behaltet eure Einstellungen ihnen gegenüber bitte für euch Evona." Larona verteitigte sie und wieß darauf hin, das da vorher wirklich eine Ratte war, keine Rattonga. Der kleine Skag schniefte, "Alle haffen mich!"</p><p>Talanedra war inzwischen in Richtung von Vandalor gegangen, der sich ihr zuwandte, als sie ihn ansprach. "Entsinnt ihr euch noch an unser Gespräch wegen meiner zweiten Inkarnation und ihrem vorgesehenen Schicksal?" Vandalor nickte langsam. "So eine Geschichte hört man schliesslich nicht alle Tage." Talanêdra sagt, "Ich denke im Verlauf der kommenden Woche ist es an der Zeit, daß sie ihr zweites Leben antritt." Vandalor fragte, "Und durch ihren Tod lebt sie dann in Euch weiter, habe ich das richtig verstanden?" Talanedra nickte, "Meine Frage wäre nun, welche Forderung ihr an den Orden habt, wenn ihr sie gemäß unseren Gebräuchen opfert, natürlich im Auftrag des Hochfürsten. Ich werde euch noch Bescheid geben, wie die Opferung zu vollziehen ist genau und wann. Und ich werde dafür sorgen, daß sie rechtzeitig am geeigneten Ort erscheint." Ich werde euch noch Bescheid geben, wie die Opferung zu vollziehen ist genau und wann. Und ich werde dafür sorgen, daß sie rechtzeitig am geeigneten ort erscheint.andalor nickte und sagte das er dort sein werde. Talanêdra sagte, "Ich muß nun weiter und ich werde im Gedächtnis behalten, daß ich euch noch einen Gefallen schulde, wir pflegen unsere Schulden zu bezahlen." Sie verabschiedete sich und verließ die Gaststube. Akael flirtete wieder einmal mit allen möglichen und umschmeichelte die anwesenden Damen. Es gab einen kurzen Wortwechsel zwischen Larona und Neelan, glaubte doch letztere, daß Laruna sie angestarrt hätte. </p>

Rosalynde
06-08-2009, 08:42 AM
<p>Tavernenabend vom 07.06.2009 (Teil 2)</p><p>Deren schnippische Antwort, "So schön seid ihr nicht," führte zumindest erst mal nicht zum Kampf. Schade eigentlich. Laruna war ausserdem der Meinung das ein Kampf etwas ungleich zu ihren Gunsten sei. Allerdings betonte auch Neelan daß sie es nicht nötig habe irgend jemand etwas zu beweisen. Evona bot den Streitenden ein wenig eiscreme zum Abkühlen der Gemüter an, während Vandalor wohl schon auf einen guten Kampf hoffte. Auch Korporal Isorak war inzwischen eingetroffen, ein wenig zerrauft, wie Izztaccia feststellte. Er bestellte jedoch sogar eine Lokalrunde für alle. Skag betrachtete mit großen Augen Ethér, war er doch immer wieder völlig fasziniert diesen stachelbewehrten Blutmenschen zu sehen. Dieser nahm gerade einige weitere Schlucke aus der Flasche mit gefiltertem Leben, jedes mal begleitet von einem wohligen Geräusch von Conu und Cron. Als er die Flasche geleert hat stellt er sie auf den Tresen." Evona fragt Raqnor, "Wo wird der Schlamm aufbewahrt? Da hinten werden sich bestimmt gleich zwei Dunkelelfen anspringen." Schlamm, wir veranstalten doch keine Schlammringwettkämpfe. Wettkämpfe im Raqnors pflegen blutig ausgetragen zu werden." Laruna erwiderte gerade, "Meint ihr, ihr wärt mir so ans Herz gewachsen, dass ich mich darum kümmern würde, wohin ihr geht?" Neelean sagt gelangweit, "Laruna, lasst es gut sein. Es interessiert mich nicht im Geringsten was ihr denkt." Raqnor flüsterte zu Evona, "Hier gibt es keinen Schlamm, und das ist auch gut so .. hab ich mir doch erst kürzlich den Blut'o'mat zur aufbereitung von Blut für Getränke in den Fußboden bauen lassen. Blut welches alsobald nach dem es versickert in die Brennerei geführt wird, um dort in köstliches gefiltertes Leben umgewandelt zu werden .. nur geringe Originaleinkäufe in Neriak sind dadurch erforderlich .. "" Akael bot gerade an, "Meine Damen, hier sind die Regeln, wer die andere zuerst auf den Boden wirft darf die heutige Nacht mit mir verbringen, die Verliererin die morgige!" Neelean sagt, "Nun Herr Akael, eure Nächte sind wohl sehr einsam...." Evona warf Akael einen weiteren bösen Blick zu. Laruna schüttelte den Kopf, "Müsst ihr es nötig haben, Kerraner" Isorak sagte, "Da werden sie gewiss nicht kämpfen." Was die Damen nickend bestätigten.</p><p>Vandalor stellte grinsend fest, "Der Kater muss echt rollig sein. So wie er Izztaccia vorhin wieder verführen wollte." Izztaccia sagt, "Der ist einfach nicht ganz richtig im Kopf..." Skag sagte, "ja fah fchon feltfam auf." Vandalor überlegte, "Also ich an Isoraks Stelle, hätte den Kater schon lange einen Schwanz kürzer gemacht." Skag antwortete, "Naja ob er dafu den mumm hat ift fraglich." Ich wandte mich an Skag und bot ihm einige Stücke meines besten Käsekuchens an. Alyxrah fragte mich nachdem ich Skag versorgt hatte, ob es denn heute auch eine Geschichte gibt. Dies konnte ich bestätigen, war ich doch auf gerade diese Besonders stolz. Ich hatte zwei Tage daran gearbeitet, die in fremder Zunge in den Tavernen zu lesende Geschichte namens "A Rime of War" über die Dinge, die wohl auf uns zukamen, in die Gemeinsprache übersetzt und wollte sie heute den geneigten Gästen zur Kenntnis geben. Neelan und Laruna hatten sich anscxheinend ziemlich beruhigt, und waren nun heftig dabei, den stärkeren Getränken zuzusprechen. Neelean wandte sich an den Kater, "Nun Herr Akael und was treibt ihr sonst noch so in Euren Nächten?" Akael schmunzelte, "Nun wieso fragt ihr?" Neelean kann sich ein lachen nicht vernkeifen. "Reine Konversation.... oder nennt es Neugier" Akael sagte, "Fragt Evona, vielleicht wollt ihr es gemeinsam herausfinden!" Izztaccia lachte Akael aus. Ich dachte gerade ich höre nicht richtig. Bot doch dieser Raqnor tatsächlich die Informationen MEINER Übersetzungen Vandalor als Bezahlung für die Band an. Ich fuhr Raqnor an, "Du da, Schuppi, das sind meine Informationen, wenn du die an andere verkaufst, verlange ich das was Lord Vandalor an Geld wollte, von dir." Ich begab mich schon mal zur Empore, wo ich heute meine Geschichte erzählen wollte, während gerade noch Levanja und ein weiterer neuer Gast, Schogul, eintrafen. Akael versuchte nun mal wieder mit Evona zu flirten, da die übrigen ihn mehr oder weniger deutlich abgewiesen hatten. Raqnor versuchte noch weiter seine völlig sinnlosen Versicherungen zu verkaufen, wie die gegen Schneemannüberfälle in Lavasturm. Als alle ablehnten und gar nicht einsahen, daß Schneemänner gefährlich sind, gab Raqnor zu bedenken, "nun gut .. ihr solltet euch in acht nehmen .. heute noch Versicherungslos und morgen eine Karotte im Rücken."</p><p>Schogul erwiderte "Mmmm, ich wollte nur ein Bier, keine Lebensversicherung abschliessen, woraus braut ihr euer Bier?" Raqnor bemerkte den Gast mal wieder viel zu spät, während Evona sich um Levanja kümmerte. "Seltsame Taverne, hier bekommt man nichts zu trinken", bemängelte Schogul. Verwundert schaute er sich um, da alle übrigen Gäste inzwischen zu mir auf die Empore gegangen waren. Evona erklärte Schogul, das alle meiner Geschichte lauschen würden. Der Gast fragte Rosalynde?" Die Chefköchin erklärte Evona. Ich nehme an der Gast nahm an daß ich da aus meinen Kochbüchern vorlese. Schogul bkam endlich sein Bier und es schmeckte ihm sogar, außerdem fand er Raqnors Personal überaus gutaussehend. Dabei hatte er mich noch nicht einmal erblickt. Er stellte auch in Aussicht öfters mal vorbeizukommen. Schogul erwähnte, daß er vorbeigekommen sei um Geld zu verdienen, sich als Schattenritter von irgend jemand anwerben zu lassen. Evona teilte ihm mit, falls er bei der Freihafener Miliz tätig sein wolle, könnte er ja mal mit Lord Vandalor sprechen. Da er nun genaueres zu diesem Wissen wollte, sagte Evona, er solle doch Raqnor genaueres fragen. sie wüßte nur daß er ein ganz hohes Tier bei der Miliz sei. Schogul fragte Raqnor, "Wer ist der Vandalor?" Raqnor sagte kurz angebunden, "Ein Beamter." Schogul fragte verwundert, "Vandalor ist ein Beamter?" Evona sagte lachend, das ist wohl etwas sehr auf den Punkt gebracht. Raqnor ergänzte dann doch, "Ein Kommandant der Freihafen Miliz." Schogul wehrte ab, "Ich liebe das Kämpfen, aber nicht die Bürokraten, die für alles ein Formular haben, was man ausfüllen muss, bin eher ein Mann der Tat, ich schlage lieber zu und stelle dann die Fragen!" Raqnor erklärte nun doch, "Er ist wohl da die Ausnahme .. er verhandelt bisweilen auch mit seinem Hammer" Schogul sagte, "Ich mag keine so arroganten Beserwisser, die nur das Maul aufreissen und sich zu schade sind auch mal im Dreck zu liegen" Evona sagte, daß er das gewiß nicht sei und er einem manchmal richtig Angst machen könne." Schogul kam ins Grübeln, überlegte wie lange die Anstellung dann sei, befürchtete das der Dienst in einer Stadtmiliz zu ruhig sei, schließlich wollte er Geld verdienen und es gelüstete ihm wie er es ausdrückte nach Blut. Schogul sagte, "Ja das Blut meiner Gegner, es soll in Strömen fliessen, Ich will Krieg! Vorne in der Schlachreihe stehen und alles niedermetzeln, was sich mir in den Weg stellt. Und entweder siegen oder sterben!" Raqnor bot ihm natürlich gleich eine Stellung in der Armee unter Bathezid an.</p><p>Die anderen Gäste hörten sichinzwischen meine Übersetzung an. Es war eine sehr spannende doch auch lange Geschichte, geschrieben von einer Iksar-Klagesängerin, aufgrund deren Gesängen sich eine unübersehbare Streitmacht von Zwergen und Riesen und nie gesehenen Geschöpfen wohl nun auf dem Weg nach Kunark machten. Auf der Suche wieder einmal nach Informationen über die Unsterblichkeit und den Geheimnissen von Kurns Turm, auf den Spuren des untoten Kaisers Venril Sathir. Ich berichtete über Venril Sathir und seine Nachkommen, sein Ziel Drusella wiederzubeleben und über den mächtigen Kriegsfürsten Kurn Machta, sein Leben und seinen Tot. Noch lange spekulierten die Gäste danach, wo dieses Heer wohl herstammt. Und nach allen Anzeichen und Beschreibungen, mußte es sich um ein eisiges Land handeln. Nur ein Land der alten Welt käme dafür in Frage. Velious, den Kontinent von dem man annimmt daß er schmolz und im Meer versank. War ein Teil davon nun aufgetaucht, hatten sich Überlebende irgendwohin gerettet, waren die Berichte falsch daß es schmolz? Nichts davon konnte beantwortet werden und man konnte gespannt sein, was die Zukunft bringt. Ein Teil der Gäste verabschiedete sich gleich, auch Vandalor war von der Geschichte so beeindruckt, daß er sich sogleich in weitere Aufzeichnungen und Berichte versenkte, und schon darüber spekulierte, ob dieses Heer nicht eine prächtige Verstärkung der Kräfte Freihafens sei. Ich gab zu bedenken, daß es vielleicht nicht klug wäre, diese Armee auf einen weiteren unsterblichen Herrscher hinzuweisen. Doch was verstehe ich schon von Politik. Wieder zurück in der Gaststube war dort noch Schogul, Izztaccia, Neelan und nun kam natürlich Akael wieder. Schwer enttäuscht das Evona schon Feierabend hatte. Raqnor vertröstete Akael, daß Evona dafür am nächsten Wochenende länger da sei. Manchmal muß sie ja auch die Taverne wieder herrichten. schogul war neu und kannte unsere Gäste und die Taverne noch nicht. Also fragte er, "Taverne wieder herrichten? Für mich sieht die ganz gut aus, oder erwartet ihr heute Abend noch eine Schlägerei?" "Ich will es nicht beschwören, aber ab und an .. kann es vorkommen das gen Ende immer mal was zu Bruch geht." I</p><p>ch wurde auf Akael aufmerksam, der nachdem er sein Bier getrunken hatte plötzlich ein Frosch war. Schogul schien zu denken, daß Akael wohl ausversehen da sein Bier getrunken habe, und es war ihm recht peinlich, zumal Isorak Akael natürlich auslachte. Akael fragte, "Was ist euch unangenehm und versuchte so böse wie möglich drein zu schaun, was als Froglok aber relativ schwer war." Es gab noch zahlreiche Verwandlungen, Isorak als Barbar unter anderem, bis geklärt war, welcher Becher wem gehörte und jeder erst einmal wieder die richtige Gestalt hatte. Verdächtigungen wurden ausgesprochen und verworfen.. und mangels anderer Damen, versuchte Akael am Ende des abends natürlich Neelan in sein Haus nach Qeynos einzuladen. Hatte sich zuvor sogar in einen Dunkelelfen verwandelt. Aber auch diesmal ging er eher allein nach Hause. Nach einiger Zeit folgten dann vergnügt auch die anderen Gäste, nachdem sie noch ausgiebig über den rolligen Kater gescherzt hatten, und ich konnte mich daran machen, diese Zeilen zu verfassen.</p><p><strong>nächster Tavernenabend: 14.06.2009 Einlaß 18.30, Beginn 19.00 Uhr</strong></p><p>noch ein Wort in eigener Sache:</p><p>Ab dem heutigen Tag, haben wir auf unserer Homepage ein eigenes Forum. Werbefrei wie die gesamte übrige Homepage und nun nicht mehr anhängig von Drittanbietern, also auch jederzeit durch uns in Design, Möglichkeiten und Umfang beeinflussbar. Ebenfalls natürlich dahingehend was wir dort zulassen und was nicht. Unser ganz besonderer Dank hierbei an Alyxrah, die dieses neue Forum gestaltete und in unermüdlicher Arbeit auch alle Einträge aus dem bisherigen Forum in das neue übertragen hat, so daß dort sofort an den schon bestehenden weitergeschrieben werden kann. Für diese Arbeit, und es war eine wirklich umfangreiche kann ich ihr gar nicht genug danke. Nach wie vor steht das Forum neben unseren früheren, gegenwärigen und künftigen Mitgliedern des Ahoranos Clanes (AC) und des Ordo Obskuro Necromantorum (OON) auch allen Rollenspielinteressierten die dort gern lesen oder sich auch beteiligen wollen, offen. Ob und welcher Gilde ihr angehört ist dabei unwichtig. Das neue Forum findet ihr unter der Adresse <a rel="nofollow" href="http://www.ahoranos-clan.eu/forum/index.php" target="_blank">http://www.ahoranos-clan.eu/forum/index.php</a></p><p>Rosalyndes Berichte landen natürlich nach wie vor auch hier.</p>

Rosalynde
06-15-2009, 12:32 PM
<p>Tavernenbericht vom 14.06.2009 (Teil 1)</p><p>Und hier geht es zur illustrierten variante des Berichtes: <a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/archiv/n-abend-im-raqnors018.html">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/arc...raqnors018.html</a></p><p>Wieder einmal setzt sich Rosalynde diesmal noch etwas aufgebracht an ihr Tagebuch. Also nein! Dieser elende Knauser von einem sogenannten Wirt. Doch was solls, vergessen wir diesen mal soweit es geht, und er nicht seine viel zu große Nase in das hineinstopft was ihn ohnehin nichts angeht. Wenden wir uns den erfreulicheren Dingen des Abends zu, wie immer, unseren Gästen. Ich kam wie meist pünktlich zu Dienstbeginn in die Taverne gefegt, und sah natürlich auf den ersten Blick, das weder mein Küchenjunge Flecki Flinkpfote, noch unsere neue Schankmaid zugegen war. Ich fluchte noch vor mich hin, als schon die ersten Gäste erschienen. Lord Vandalor, Kommandant der Freihafen-Miliz zusammen mit Korporal Isorak. Zum Glück konnte mich Vandalor sofort darüber aufklären, das Evona, unsere neue schankmaid am abend nicht zugegen sein konnte. ich hatte ja den leisen Verdacht, das er sie als Versorgerin der Freihafen-Miliz so mit Aufträgen überhäufte, daß sie kaum noch Zeit für etwas anderes hatte. zumindest schienen die milizsoldaten in letzter Zeit recht zufrieden mit dem Essen. Es waren natürlich nicht solche Köstlichkeiten, wie ich sie zuzubereiten pflegte, doch ich war mir sicher, daß Evona irgendwann eine ebenso gute Köchin sein würde wie ich. Natürlich hatte ich nun alle Hände voll zu tun, erst mal noch für die zu erwartenden Gäste genug Essen und Getränke zuzubereiten, wenigstens hatte ich Lord Vandalors geliebten Absinth schon fertig und reichte ihn ihm, während Raqnor unsere beiden ersten Gäste mit den härteren Getränken versorgte. Isorak hatte sich diesmal sogar noch mit einem eigenen Krug ausgestattet. Vermutlich waren ihm die eher kleinen Behälter, die Raqnor verwendete. Ausserdem hatte Raqnor sich heute mal wieder in Schale geschmissen und fuhrwerkte mit einem seltsam aussehenden Dolch rum. Vandalor gab seiner Verwunderung Ausdruck, daß man als Wirt hinter der Theke so schwer bewaffnet sein muß. Raqnor hielt die Waffe eher für klein, ein Zahnstocher nur. Vandalor sagte "Für einen Wirt ist jegliche Art von Waffe ungewöhnlich. Ausser die Doppelarmbrust natürlich." Ein Wirt mit Doppelarmbrust? Naja, darauf stand Raqnor nicht so, er bevorzugte so eine Art Blitzschocker. Verständlich, er wollte ja die Gäste nicht gleich umbringen, zumindest nicht bevor sie bezahlt hatten schätze ich. Vandalor sagte abwertend, "Ja... solche Waffen werden wohl auch von den friedlicheren Städten um Qeynos benutzt um Krawalle niederzulegen. Meiner Meinung nach viel zu human." Raqnor fachsimpelte dann mit den beiden noch, was ihm den alles für Waffen zur Verfügung standen. Sein Nüchternmachdämon, seine Wurfketten um flüchtende Zechpreller festzuhalten, aber er betonte,dass die meisten klein bei geben, wenn er mit einem Dauersäureregen über dessen Haupt drohe. Ein wahrlich dunkler Fluch den nur die erfahrensten Wirte und Hexenmeister verwenden können. Vandalor sagte leicht erheitert, "Ja... ein Fluch für die Wirte selbst. Die Einrichtung ist nicht säurefest nehme ich an?" Aber Raqnor behauptete, die filigranen Verätzungen würden die Einrichtung nur noch schöner machen. Dann gab Raqnor bekannt, daß zu unserem nächsten Tavernenabend am 21.06.2009 die Haus- und Hofbrauerei von Arcosintari ti'Marinque eröffnet wird und wir an diesem Tag wohl alle zu Freibier und Kellerverkostung einen Ausflug in die Brauerei machen werden, mit allen Gästen zusammen versteht sich. Arcosintaris Brauerei beliefert unsere taverne schon einige Zeit, doch nun wollen wir den Gästen auch einmal die Räumlichkeiten vorstellen, in denen unser Bier hergestellt wird. Plötzlich stand Gotanda in unserer Taverne. Ich befürchtete schon, das er die Ausschanklizensen, Bewirtungsgenehmigungen und Brandschutz- und Statikgenehmigungen der Taverne, sowie die Wettgenehmigungen und Glücksspiellizensen Raqnors prüfen wollte. Doch er wollte zu Arcosintari, der auch rasch vor ihm erschien. Es scheint aber alles geklärt zu sein, so daß ich annehme das auch unser Tag der offenen Tür in Arcosintaris Brauerei wie geplant vonstatten gehen kann. Da ich ohne meine Gehilfen an diesem Tag sehr viel zu tun hatte, auch des öfteren noch frische Waren entgegennehmen mußte, stellte ich dem Wirt die fertigen Speisen hin. Sollte er sie doch diesmal selbst servieren, ich hatte noch zu tun. Inzwischen erwähnte Isorak einen neuen Bewerber für die Miliz von Freihafen, mit Namen Bekab. Der sich auch kurze Zeit später beim Kommandanten gleich in der Taverne vorstellte. So langsam hatte ich das Gefühl das an der Tür irgendwo ein unauffälliges Schild stand, mit der Aufschrift: "Rekrutierungsbüro der Miliz von Freihafen". Nicht das ich etwas dagegen hatte, diese Milizsoldaten waren gute und häufige Kunden, und sie sorgten häufig für Stimmung in der Gaststube. Auf die Frage Bekabs ob er der Miliz helfen könne antwortete Vandalor, "Jeder kann der Miliz helfen, der Treue zu Freihafen empfindet. Besucht das Milizhaus von Freihafen und schreibt Euch ein Barbar. Dort wird man schon Verwendung für Euch finden." Bekab hatte wie er stolz behauptete schon sechs qeynosianische Gilden verraten, um seine Treue zu beweisen. Nach der unterredung, machte er sich zum Milizhaus in Qeynos auf. Neben Bekab war inzwischen auch Ardoxos eingetroffen. Der sich weidlich darüber amüsierte, daß unsere Schankmaid schon wieder frei hatte, und wir sie trotzdem weiter bei uns arbeiten lassen. Aber gute Serviererinnen, die auch noch gut kochen können sind nun einmal selten. Und Evona war in beidem recht gut, selbst beim Reinigen der Taverne. Sicher war sie einfach nur mit weiteren Aufträgen überlastet. Jedenfalls gefiel Ardoxos wohl irgendwie nicht, wie Vandalor am Tresen stand und er fragte ob er Bixies in der Rüstung habe, daß er so rumhample? Ich frage mich ja was er mit rumhampeln meinte. Nicht jeder steht ständig da, als ob er zur Salzsäule erstarrt sei. Naja, Ardoxos vielleicht schon, nach dem was da Begleiter von ihm aus Unrest berichteten. Vandalor fauchte ihn nur an, "Seid Ihr ein warmer Bruder, oder wieso interessiert Euch, was ich unter meiner Rüstung habe?" Ardoxos war Vandalor wohl zu unruhig, warum auch immer. Nun ja, vielleicht hing das mit Ardoxos Glauben an Quellious zusammen. Jedenfalls empfahl Vandalor ihm, ihnen doch beiden einen Gefallen zu tun, und sich einfach aus dem gegenseitigen Sichtbereich zu entfernen. Zu diesem Zeitpunkt trafen die nächsten Teir`Dal ein. Neelan und kurz darauf Schogul. Dicht gefolgt von Andyria Val'Narech. Andyria bekam noch mit, wie der Wirt erzählte das er Antonia Bier nur denen serviert, von denen er meint das sie nicht soviel vertragen, er behauptete sogar das Freihafener dieses Bier zuweilen trinken, oder Leute von der Miliz es bekommen, wenn er meint das sie noch im Dienst seien. Neelan konnte sich fast nicht vorstellen, daß jemand aus Freihafen so etwas trinkt, überlegte dann aber, "Nun ja auch Freihafen wird von *Allerlei* bewohnt." Da hat sie zweifellos recht, allerdings verschwindet zu schwaches "Allerlei" dort auch auf dem Weg der natürlichen Auslese, schädigt die stadt also nicht lange. Andyria kam wie immer also vergnügt herein und grüßte den Kommandanten mit ihrer etwas seltsamen Art des Salutierens vor Vorgesetzten. Was natürlich durch die Anrede, "Hallo Kommandantchen" etwas seltsam wirkte. Vandalor wendete sich mit grimmigen Gesichtsausdruck zu Andyria. "Wie hast du mich gerade genannt Gefreiter?!" Andyria ging auf diese Frage gar nicht erst ein sondern griff sich Raqnor. "Habe ich da eben gehört, ihr reicht uns irgendwelches minderwertiges Zeugs?" Im Hintergrund spielte mal wieder Vhalens Tribute Band. Vandalor hatte es wohl inzwischen aufgegeben von andyria einen Kommentar zu ihrem Gruß zu hören, und fragte Schogul, der auch mit dem Gedanken der Miliz beizutreten spielte, ob er sich denn schon eingeschrieben hätte. Dies hatte er noch nicht, woraufhin Raqnor sofort wieder versuchte ihm irgendeine "Gorwische Stadtwache" schmackhaft zu machen, die es wohl ohnehin nur in seinen Träumen gab, und beschwerte sich mal wieder über Schmuggler, die ihm die Geschäfte versauen. Er berichtigte dann zwar auf "uns die Geschäfte versauen", aber das glaubt ihm ohnehin niemand. Vandalor hatte sich wieder Andyria zugewandt. "Gefreite Val'Narech! Ich habe noch einen Auftrag für Euch." Zu dem Zeitpunkt hatte Raqnor wohl die Frechheit, Andyria ein Antonia-Dunkelbier hinzustellen. Kurz entschlossen kippte Andyria Raqnor das Antonia-bier über dem Kopf aus und fauchte, "seit ihr völlig senil Herr Wirt, sehe ich aus wie ein Qeynos-Schmusekater?" Die Gäste grinsten. Raqnor prustete .... bäää.. und wischte sich mit einem Tuch wieder trocken. Isorak der nicht mitbekommen hatte, was der Wirt da Andyria hingestellt hatte, sagte zurechtweisend, "Was macht ihr da mit dem Wirt." Während Schogul schadenfroh sagte, "Bringt die Schuppen zum glänzen Raqnor." Andyria fragte, "Lord Vandalor, wenn ich da irgendwelche Verräter finde, die ich nicht beseitigen kann weil sie mit heftigen Verbündete in Freihafen haben, wollt ihr darüber einen Bericht, oder soll ich das besser vergessen?" "Natürlich erwarte ich da Bericht. Zur Not kümmere ich mich selbst darum," erwiderte Vandalor und ging dann doch erst mal auf seinen Auftrag ein, den er noch erteilen wollte. "Ich will, dass Ihr eine ganz spezielle Milizwache im Auge behaltet Andyria... oder auch Isorak. Es geht um Korporal Henk Sprossenbrecher. Scheinbar gefällt ihm das Leben in der Miliz und in Freihafen nicht mehr sonderlich. Findet heraus, inwieweit das die Moral der Truppe untergräbt." Andyria fragte nach, wo Henk den zur Zeit Dienst hat. Er war offensichtlich irgendwo in Freihafen und sie sollte auf dem Wachplan nachsehen. "Ach ja," ergänzte Andyria noch, "bezüglich des Verräterpacks. Es war dieser Brandus am Dock und dieser Herr Hauptinquisitor des Hochfürsten wie er sich nennt, Irizan, der ist mir auch höchst suspekt." "Der an der Gabelung?", fragte Vandalor. "Ja, genau dieser. Und Brandus hat regelrecht versucht, mir einen Killer auf den Hals zu hetzen weil ich zuviele Informationen über seine dubiosen Geschäfte fand. Den Killer habe ich entsorgt, nur Brandus selbst ist nicht bereit sich zum Kampf zu stellen und drohte mir damit das ich keinen Tag mehr in Freihafen überleben würde, wenn ich von seinem Verrat berichte." entgegnete Andyria. Der wirt hatte sich immer noch nicht beruhigt und spielte mal wieder die wohlmeinende Unschuld von Gorowyn, murmelte vor sich hin, "Nun da seht ihr es .. da will man mal was Gutes tun .. den Truppen die im Dienst sind mit leichten alkoholischen Getränken behilflich sein .. und dann schütten sie es einem über den Kopf .. nun ich hab auch noch Wasser." Andyria entgegnete Vandalor noch bezüglich dieses Henk, "Ich werde dann mal versuchen mich mit ihm zu unterhalten, es mag sein, dass ich damit er Vertrauen fast aber Dinge sagen muss, die eigentlich nicht meiner wahren Haltung entsprechen." Vandalor erwiderte, "Ich bin mir sicher, Ihr tut das richtige Gefreite Val'Narech. Wenn ich ein anderes Gefühl bekomme, schicke ich halt noch jemanden hinter euch her." Andyria sagt, "Ach ja und Lord Vandalor, es gab da noch einen der mir Geld anbot für Informationen über euch." "Und wer soll das sein?" fragte Vandalor. Andyria schaut in ihr Berichtsbuch. Ein gewisser Fraluno wollte von mir Informationen über eine geheime Truppe, die ihr angeblich aufstellt. Vandalor lachte, "Und was habt ihr gesagt?" Andyria erwiderte, "Das ich von so einer armseeligen Ratte nicht zu bestechen sei, habe ich gesagt, er forderte dann von mir das ich seine frage geheim halten solle" Der Lord sagte grinsend, "Ach ... zeigt Euch doch nächstes Mal ein wenig kooperativer. Sollte er noch einmal fragen, sagt ihm, ich züchte eine besondere Truppe von Sporalis, die den Gegner mit Sporen bedecken, noch bevor sie in Angriffsreichweite sind." Andyria schaute erstaunt ... "Das ist ja mal ne tolle Idee, ich werde so tun, als ob mir diese Information ausversehen herausrutscht." Vandalor nickte, "Sehr gut... Ihr werdet es noch weit bringen in der Miliz Andyria." Mit den Worten "Ich begebe mich dann mal zu meinem Pferdchen zurück und schaue, wann die Überwachung dieses Henk in meinen Dienstplan passt." rauschte Andyria eiligen Schrittes zur Tür hinaus und in Richtung Freihafen. Hinterlies dabei mit ihren Hörnern noch diverse Schrammen an der Türfüllung der Gaststube. Nach dieser ganzen Meute von Teir'Dal, die sich inzwischen in der Gaststube aufhielten, trat Sobator, ein kerranischer Barde zur Tür herein. Gerade Sobator war schon am Nachmittag mit Schogul zusammengerauscht. Es ging da wohl um einen neuen Bettvorleger für den Lord, Katzenfell und das Problem sich zu bewähren. Schogul, studierte gerade ungerührt eine Stellenangebot von Schmugglern, die Jäger für Katzenfelle anwarben. "Was haben wir denn da. Wolltet ihr nicht etwas von mir Schogul?, grinste Sobator fies." Schogul steht plötzlich hinter Sabator und hält ihm den Dolch in die Seite. "Wollt ihr mich abstechen?", fragte Sobator lachend. "Leider ist dein Fell nicht viel Wert, Sobator." Korporal Isorak fragte sofort hoffnungsvoll, "Duell?" Schogul sagte, "Das lohnt sich nicht," und Sobator, "Das schafft ihr nicht, ihr habt euren Dolch doch noch nie irgendeinem Wesen in den Körper rammen können." Schogul entgegnete, "Wie ihr meint ... ich brauche mich euch gegenüber nicht zu rechtfertigen Flohteppich!" Sobator fauchte "Fischvisage!" und warf Schogul Feigheit vor. Dieser versuchte gerade den Streit beizulegen mit einem Schälchen Milch für den Kerraner, doch dem gelüstete es, wie er betonte nur nach Schoguls Blut an seinen Beilen. Isorak wollte die beiden natürlich gern kämpfen sehen, zumal wenn sich Schogul tatsächlich für die Miliz bewerben sollte. Immer wieder stachelte er daher Schogul an. Vandalor schaute dem Streit interessiert zu und fragte, "Ist das dort eigentlich der Kater, von dem ich heute meinen neuen Bettvorleger wollte?" Schogul warf gerade Sobator vor, "Zu feige, das seid ihr wohl. denn schaut euch mal an, wie ihr ausgebildet seid. Scheint euch ja Vergnügen zu bereiten euch an schwächeren zu vergreifen, da ihr wohl Angst vor den gleich starken habt." Sobator sagte, "Ich habe nicht mal angst vor Stärkeren... zudem so viel schwächer als ich seit ihr nicht." Isorak hätte natürlich auch gern die Wahrheit der Worte des Katers geprüft, indem er selbst gegen ihn angetreten wäre, doch schließlich stimmte Schogul einem Kampf zu. "Auf die Bühne mit euch!", rief Isorak, der mal wieder eine Lokalrunde gab. Neelan unterhielt sich in der Zwischenzeit mit dem Wirt, der ihr unklugerweise auch alle seine Tricks ausplauderte, mit dem er so mit irgendwelchem Wasser daß Bier etwas streckt, und damit auch seine Einkünfte. Wie er sich ausdrückte, mit dem speziellen Wasser gepanschtes Bier verkauft sich fast dreimal so teuer. Natürlich macht er das nur zum Wohl der Gäste, damit sie nicht soviel Durst haben, und das völlig uneigennützig. Neelan sagte er solle aufpassen bei wem er das Bier panscht, andererseits gab sie zu, "Nun ja, bisher habe ich auf meinen Reisen nichts schlechtes über Eure Taverne gehört Raqnor. Daher nehme ich an das Ihr Recht habt oder aber nur zu schlau seid um Euch erwischen zu lassen." Inzwischen war auf der Bühne ein spannender Kampf zwischen Sobator und Schogul entbrannt. Nach längerem Kampf siegte Sobator, die Unterschiediche Dauer der Ausbildung machte sich dann doch bemerkbar. Sobator gab zu, dass Schogul ein würdiger Gegner sei, auch Schogul erkannte an, dass es ein guter Kampf war und sagte, "Ich werde noch hart trainieren und eines Tages liegt ihr mir zu Füßen." Dann tranken beide gemeinsam auf den Kampf, bevor Sobator weg musste, da Ardoxos wartete. Sie hatten wohl noch einen Überfall...hmm...achwas sie hatten noch was vor"</p><p>In der Taverne war derweil eine noch etwas zerzaust wirkende Arasai erschienen. Ymara, Vandalors Sekretärin. Sie setzte sich etwas geschafft an den Tresen. "Ahh, Miss Moneypenny *hust* Fräulein Ymara" begrüßte sie Vandalor. Isorak war natürlich neugierig. Fragte sie sofort nach irgendwelchen Geräten, wegen der sie nach Neriak geschickt worden war. Mit einem mißbilligenden Blick zu Isorak sagte sie, "Ach hört auf, ich bin fast wieder in Najenas Hände gelangt dadurch, und hatte fast anderthalb Wochen Papier aufzuarbeiten, auf Vandalors Chaosschreibtisch." "Wodurch?" fragte Vandalor sofort, und Ymara berichtete. "Irgend jemand hat wohl rausbekommen, dass irgend ein Arasai da Abhörgeräte installiert hat und alle Wachen haben erhöhte Alarmbereitschaft in Neriak betreffs Arasai." Isorak sagte, "was zum......ein magier das steht außer frage......." Ymara setzte fort, "Ich beschreibe lieber nicht, wie die Wachen schon am Tor mich durchsucht haben." Vandalor fragte, "Habt Ihr zufällig in Neidhass vorbeigeschaut Ymara? Mein Milizsoldat mit dem Empfänger hat sich noch immer nicht zurückgemeldet" Ymara blickte Vandalor an, "Ich war in Neidhass allerdings nur kurz, aber weder stand dort ein angeschirrtes Milizpferd, noch habe ich da jemand gesehen." Vandalor blickte amüsiert zu Isorak, "Höre ich da Angst aus Eurer Stimme Isorak?" "Lediglich ein paar Befürchtungen, ich glaube ich werde nach Freihafen gehen für die nächste Zeit." Weitere Gäste kamen in die Taverne, noch während Ymara berichtete, Narshia eine weitere Arasai und Maral, der man den Hauch des Todes der sie umgab, anmerkte. Raqnor kümmerte sich um die weiteren Gäste, die beide Blut und gefiltertes Leben bevorzugten. Ymara berichtete zu Vandalor und Isorak gerichtet inzwischen weiter, während Vandalor überlegte, ob er nicht langsam selbst einmal nach dem rechten sehen sollte. "Sie wissen nur das es ein Arasai war, soviel bekam ich heraus, als sie mich zu Königin Christanos brachten. Wenn ihr Neriak betretet macht euch auf heftige Kontrollen gefaßt. Jedenfalls hielt es Königin Christanos für eine gute Idee, mich zu Najena zurückzuschicken für weitere Experimente wohl." Vandalor fragte, "Sie hat was?! Einen Staatsdiener Freihafens? Gegen Euren Willen?" Ymara nickte, "Zum Glück erwischte sie als Boten, der mich ihr als Versuchsobjekt Najena überreichen sollte, einen eher dümmlichen, den ich im Dunkellichtwald dann doch entwischen konnte, es war wohl noch ein Anfänger. Und Entschuldigung für den Haufen auf dem Schreibtisch die letzten Tage, ich bin durch die vergebliche Verhörversuche in Neriak etwas an der Arbeit gehindert worden. Aber nun ist alles aufgearbeitet. Zehn Seiten an Wichtigem und Interessanten liegen auf eurem Schreibtisch, den rest habe ich wie immer vernichtet." Vandalor sagte "Ymara, es geht darum, was Christanos sich erdreistet. Ihr seid Staatsdiener Freihafens und sie hat kein Recht Euch gefangen zu nehmen. Ich denke, es wird Zeit, Neidhass einmal zu "säubern". Als Warnung. Und dann wird es in eine Festung umgewandelt." Neelan wurde bei diesen Worten aufmerksam und schielte hinüber zu Vandalor. Isorak grübelte immer noch darüber, wie Neriak das herausbekommen haben könne mit seinen Abhörgeräten, doch Ymara sagte ihm, "Jedenfalls konzentrieren sie ihre Suche auf Arasai." "Nein, auch das noch," seufzte Isorak, "dann muß ich ja mein haus schützen." Ymara erwiderte auf Vandalors Worte, wobei man ihre Augen glänzen sehen konnte, beim Gedanken an eine Säuberung von Neidhass, "Sie betrachtet mich wohl eher weiter als ihr Sklavin, ich glaube sie wird nicht schlecht schauen, wenn irgendwann Prinz Thalvus Thex vor ihr steht. Wie es scheint hat ihr Sohn ihren Mordanschlag überlebt, so behaupten jedenfalls einige Thex Anhänger in Lavasturm." Vandalor fragte, "Empfindet Ihr eigentlich ... Zorn für das, was sie Euch angetan hat Ymara?" er überlegte, "Ihr Sohn wird beschützt. Er wird die Marionette sein, auf die ich so lange warte." Ymara sagte nach kurzer Überlegung und mit zornig aufleuchtendem Blick, "Natürlich, und ich pflege Dinge die mir angetan wurden irgendwann zu vergelten, wenn mir die Zeit gekommen scheint."</p>

Rosalynde
06-15-2009, 12:35 PM
<p>Tavernenbericht vm 14.06.2009 (Teil 2)</p><p>Schogul sagte, "Meint ihr es ist klug so etwas hier zu äußern, hier sind Fremde und keiner weiß im Grunde wer zu wem gehört Vandalor, aber ihr müßt ja wissen was ihr sagt." Neelan hatte die ganze Zeit interessiert zugehört und brummelte etwas unverständliches vor sich hin. Vandalor wandte sich Neelan zu und fragte, ob er ihr helfen könne. Neelean sagt, "Ihr? Sicher nicht!" Vandalor sagt, "Dann brummelt nicht in meine Richtung. Haltet Eure Ohren raus aus Dingen, die Euch nichts angehen" Ymara sagte zu Schogul gewandt, "Es sind Dinge, die die Spatzen von allen Dächern pfeifen wenn man nur zuhört. Geht nach Lavasturm und man wird euch dort sagen das Thalvus Thex lebt und der wahre Thronfolger Neriaks ist." Sie wandte sich wieder Lord Vandalor zu "Meiner Loyalität zu euch könnt ihr gewiß sein, bis zu dem Tag da ihr mich verratet." Sie schmunzelte. Vandalor erwiderte mit einem fast identischen Schmunzeln, "Ich Euch verraten Ymara? Ihr tut mir unrecht. Nicht jeden werde ich mir zum Feind nehmen." Ymara erwiderte mit wieder ernstem Gesichtsausdruck, ""Wenn ich das zum jetzigen Zeitpunkt erwarten würde, hätte ich die Anstellung bei euch sicher nicht angenommen. In dem anderen was die Dokumente betrifft war ich erfolgreich. Ich werde das nur noch übersetzen müssen. Kümmert euch um das was auf dem schreibtisch liegt, es sind einige wichtige Sachen dabei. So, und nun gestattet ihr sicher wenn ich mich zurückziehe, meine ramponierten Schwingen etwas auskurieren." Vandalor sagte noch, "Und ich bitte Euch ... pfeift das Lied der Spatzen nicht zu laut nach. Je mehr Leute wissen, dass der Thronfolger durch Freihafen geschützt und indoktriniert wird, umso unsicherer wird er sein." Ymara sagte noch einmal aufgebracht zu Isorak, er solle in Zukunft darauf achten, ob ihn jenmand verfolgt. Dieser grübelte immer noch über die Folgen nach und fragte, "Wenn das jetzt alles Auswirkungen auf meine Existenz in Neriak hat, kann ich dann sofort in Freihafen untertauchen?" Worauf Vandalor bestätigend nickte, "Sicher wird Freihafen und die Gnade des Hochfürsten Euch Asyl gewähren." Bevor Ymara verschwand, erhielt sie wohl noch eine Anweisung für einen Komissar Morell, die sie zufrieden entgegennahm. Sie erwähnte noch das sie die Übersetzung, sobald diese fertig sei, vorlegen würde, und flatterte zur Tür hinaus. Maral hatte sich sehr zum Mißvergnügen des Wirtes auch noch eigene Getränke mitgebracht, sie verlangte es wohl nach ganz speziellen Getränken. Sie flüsterte zum Wirt, "Wenn ihr Blut von Neugeborenen habt... lasst es mich wissen.... vorzugsweise Barbaren und Oger." Noch ehe das Gespräch sich in dieser Beziehung weiter vertiefte, erschien eine weitere Person in der Taverne, die eine eisige Kälte umgab. Wenn man sie betrachtete, wußte man, warum sie zu vergangenen Zeiten als "Kälte des Lich" bekannt war. Talanedra, eine seltsame Teir'Dal und Ordensmitglied des Ordo Obskuro Necromantorum. Einem Orden, den wie ich erfuhr nun auch Maral offensichtlich angehörte. Die kam gewiss nicht hierher um sich oder andere zu unterhalten. Die erschien nur, wenn sie mit jemand zu reden hatte, den sie hier vermutete. Und sie verbreitete nicht gerade Frohsinn und gute Laune, wenn ich es mal vorsichtig ausdrücken möchte. Dieses mal steuerte sie direkt auf Maral zu, die gerade mit Vandalor fragte, ob Ardoxos ihn über die neuesten Erkenntnisse betreffs Qeynos unterrichtet hatte. Dieser sagte "Ich habe etwas von Chaos gehört seitdem Neutra tot ist. Aber ob es daran liegt, oder noch Nachwehen der Hungersnot sind," er zuckte mit den Schultern. Offensichtlich hatte da wohl Ardoxos einiges verschwiegen und Maral flüsterte sehr leise mit Lord Vandalor. Zusammen mit Talanedra hatte auch eine doch eher fröhliche Truppe die Taverne betreten, darunter auch einige neue Gäste. Ein Zwerg namens Hage, ein weiterer mit Namen Sordul, und es wurde reichlich Bier bestellt. Maral fragte gerade noch ob Lord Vandalor einen Angriff auf Neriak plant. Zu ihrem Bedauern sagte dieser aber. "Das friedliebende Freihafen plant doch keine Angriffe... aber Maral. tststs" Das bedauerte Maral offensichtlich sehr, "Ach wirklich? Wie schade... Ich hätte es gerne erlebt....." Vandalor sagte, "Nun, aber es verläuft ja nichts, wie man es plant, nicht wahr Maral? Vielleicht bricht ja doch irgendwann einmal ein recht einseitiger Krieg aus." Maral bekundete Vandalor ihre Unterstützung und die ihrer Getreuen, worauf dieser verstehend nickte. Zu Isoraks Freude, erschien da seine geliebte Izztaccia auch noch in der Taverne zusammen mit Tolten. Sie teilte Raqnor mit, das sie Hage und Tolten eingeladen habe, und er ihre Getränke mit auf die Rechnung schreiben solle. Maral gab immer noch ihrer Besorgnis Ausdruck, das Qeynos für den Tod von Neutra auf Rache aus sei, bevor sie versuchte sich vor Talanedra zu verneigen. Diese hielt sie zurück. "Ihr braucht euch nicht mehr zu Verneigen, wir sind Schwestern desselben Ordens nun. Ich hörte das ihr gerade hier weilt und wollte fragen, ob es denn eure zeit erlaubt nächsten Samstag zugegen zu sein?" Maral nickte. Talanedra fuhr fort, "Ich habe in einer Taverne erfahren dass ein weiterer Gegenstand des Ordens uns in Kürze übergeben wird, das Buch des Ordo Obskuro Nekromantorum, daß einst geschlossen wurde in Althea." Sie blickte prüfend zu Maral. "Wie kommt ihr mit eurer neuen Daseinsweise zurecht?" Eine direkte Antwort erhielt sie von Maral noch nicht, die sich den Kopf hielt. "Sie äußerte noch Befürchtungen, dass Ethér die Sache herunterspiele. Die Wunde, aus der er den Dorn für Maral entfernt hatte, schloß sich immer noch nicht. Maral sagte Hilfe von Sobator zu, er habe darin ein gutes Händchen. Ansonsten würde Talanedra die Drachenlady des Clanes um Hilfe bitten, die auch schon vor vielen Jahren Ethér einige Male geholfen hatte. Nun erwähnte Maral dann doch, daß sie da doch ein Problem habe, doch dies wollte sie eher in der Vertrautheit von Talanedras Büro besprechen als hier in der Taverne. Talanedra nickte und verabschiedete sich. Sie würde das Problem Maral's später mit dieser besprechen. An der Theke gings inzwischen Hoch her und Runde um runde wurde getrunken, man erwartete auch schon mit Spannung die Geschichte. wie passend, daß ich an diesem Abend zufällig eine Geschichte ausgewählt hatte. In der eine der handelnden Hauptpersonen ein Zwerg war. Schogul war zeitweilig aus der Taverne geflüchtet, ertrug er doch die anwesenheit lebender Zwerge nur schwer. Doch inzwischen war er zurückgekehrt. Vandalor wandte sich wieder an Schogul, "Habt ihr meinen Bettvorleger? Oder wollt ihr Euch doch lieber als normaler Milizsoldat einschreiben?" Schogul sagte, "Noch nicht, aber ihr werdet ihn bekommen. Ich will sein Fell nicht zerstören. Weil, wenn ich ihn mit dem Schwert behandel, dann ist der Vorleger zerfetzt." Maral teilte nochmals nachdrücklich mir, daß Sobator und Ardoxos unter ihrem persönlichen Schutz stehen. Vandalor sagte, "Das ist mir gleichgültig. Wenn das Kätzchen sich in meiner Gegenwart nicht zu benehmen weiß, werde ich ihm Benehmen einprügeln" und Schogul ergänzte, "Sonst ist er bald nur noch als Bettvorleger von Nutzen." Zumindest sah Maral dann ein, mit diesen zu reden. Mit Freude hörten wir das es auch in der Gilde der Forscher gut voranging, und hörten den interessanten Berichten über die Abenteuer der vergangenen Woche zu. Die Forscher waren stets Gäste, ganz nach unserem Geschmack, doch hatten viele allzulange fern geweilt. um so erfreuter erfuhren wir, daß sie nun wieder wirklich da waren. Natürlich waren sie auch sehr erbaut über die für den kommenden Sonntag angekündigte Brauereieröffnung. Vandalor erklärte Maral unterdessen, daß es da bei Sobator und Ardoxos nicht darum ginge Respekt vor ihm zu haben, "Anstand wäre das richtigere Wort. Und die Weisheit des Schwachen, die Starken nicht zu erzürnen." Schogul sagte, "Maral, wenn Vandalor sagt, ich soll euer Haustierchen töten, dann mache ich das und frag nicht warum." Maral sagte, "Seht ihm seine Unbeschwertheit nach Vandalor, ich verspreche euch, er wird sich künftig zusammen reißen." Vandalor fragte ungerührt, "Bin ich wirklich für meine Nachsicht bekannt Maral?" Schogul fragte nochmals ob Vandalor Sobators Fell will. Er erwiderte "Warten wir ab, wie Maral Ihr Haustier unter Kontrolle halten kann. Sie ist ein Mitglied des Ordens... ich will sie nicht ohne Grund erzürnen." Er hatte dafür aber eine andere Aufgabe für Schogul, die wohl nichts mit kämpfen zu tun hatte. Leider bekam ich nicht mit welche. Dazu flüsterten die beiden zu leise. Tolten fragte inzwischen nach Arbeit und bekam von Vandalor das Angebot, doch der Miliz von Freihafen beizutreten. Woraufhin Tolten natürlich nach Sold und Bedingungen fragte. Vandalor sagte, "Es kommt drauf an, bis zu welchem Rang Ihr Euch vorarbeitet. Die Miliz bietet Euch Unterkunft, Verpflegung und Standardausrüstung. Dazu einen Sold, der am Anfang vielleicht mager wirken mag, aber der Sold ist sicher. Doch müßt Ihr dem gütigen Hochfürsten als Euren Herren akzeptieren und ihm Eure Treue schwören." Tolten sagte, "Das klingt gut - gibt es jemanden mit dem ich darüber sprechen könnte?" Vandalor sagte, "Ihr steht vor ihm. Ich bin Kommandant der Miliz." Tolten zuckte zusammen. "Geht nach Freihafen und schreibt euch am Milizhaus ein. Sollte ich hervorragende Fortschritte bei Euch sehen, so habe ich vielleicht... speziellere Aufträge für Euch." Dies sagte Tolten zu. Nun war es Zeit für meine Geschichte auf der Erzählempore und ich begab mich da hin. Für diesen Abend hatte ich die Geschichte aus den Aufzeichnungen der Ethernauts vorbereitet, "Flucht aus Guk". Indieser ging es um den Troll Nurgg und den Zwerg Kaltuk und ihre gemeinsame Flucht aus den Verliesen von Guk. Wie passend daß gerade an diesem Tag soviele Zwerge unter den Gästen weilte, konnte ich doch auch schon bekanntgeben, daß ich in der kommenden Woche, passend zur Brauereieröffnung über die Kirche des Bieres und die Taverne der verlorenen Seelen berichten würde. Raqnor hatte den schon allzubetrunkenen Gästen ach genügend Kaffee serviert, damit sie meiner Geschichte aufmerksam folgen konnten. Schogul unterhielt sich derweil mit angelegentlich mit Raqnor über Dinge die wohl wieder einmal den Kater und seine Liebschaften betrafen, hatte er doch wohl einen Botendienst für etwas Geld übernommen, um einer der Angebeteten von Akael etwas zu übergeben. Schogul zeigte es Raqnor und betonte daß da noch etwas eingraviert werden sollte. Den Namen der betreffenden bekam ich natürlich nicht mit, zu sehr war ich ohnehin mit der Geschichte beschäftigt. Zumal während meiner Geschichte noch etwas merkwürdiges geschah. Eine gewisse Herbstzeitlose meldete sich thelepatisch bei allen Mitgliedern des Ahoranos-Clanes und bedrohte uns im Namen von Qeynos für den Tod von Neutra. Lächerlich so etwas. Als Neutra ermordet wurde, hatte sie schon vorher unsere Gemeinschaft verlassen, weil sie auf eigenen Wegen wandeln wollte. Sie genoß nicht mehr unseren Schutz. und ihre Mörder, es waren Mitglieder ihrer eigenen Familie, von denen zum Zeitpunkt da sie getötet wurde, keiner von diesen zu uns gehörte. Abgesehen davon, hätten wir uns in Intrigen zwischen Müttern und Töchtern ohnehin nicht eingemischt, Familienfehden waren Privatsache. Und wir verurteilten keinen, der diese mit der Waffe austrug. Wir bewunderten zwar diesen telepathischen Trick, aber letztendlich gab es keine geeignete Drohung, die Qeynos gegen uns aussprechen konnte und wir nahmen es erst einmal zur Kenntnis. Und natürlich hatte Maral, mit ihren Vertrauten bei uns Aufnahme gefunden wieder. Schließlich sind wir keine Büttel von Qeynos, die glauben ihren Einwohnern vorzuschreiben, wen er wegen was töten darf, oder wegen was nicht. Jetzt sind Maral, Ardoxos und Sobator Angehörige unserer Gemeinschaft, weitere Angehörige von Neutra und Maral im Clan hegen keine Vergeltung gegen deren Richter. Und Drohungen führen in unserem Clan immer zu einem noch stärkeren Zusammenhalt als er ohnehin schon ist. Jedenfalls fand meine Geschichte, abgesehen von dieser Episode dazwischen, die volle Aufmerksamkeit der Gäste. Und ich schickte diese dann wieder hinunter in die Gaststube. was natürlich die bierseeligen Zwerge für eine prächtige Idee hielten. Raqnor hatte inzwischen in der Gaststube Neelan noch seine besten Gewandungen für Raufbolde aus seiner Boutique angeboten, und diese hatte schon einmal etwas vorbestellt, wenn sie denn eines Tages so weit sein würde. Gerade da kam noch Feupo, der Rattonga. Von meiner Geschichte hatte er leider das meiste verpaßt, aber ich stellte ihm in Aussicht, daß er es schon bald in unseren Aufzeichnungen der Taverne nachlesen könne. Er hate inzwischen seine höchst interessante For-Rattonga-Only-Gilde gegründet. Sie trug den stolzen Namen "Piratten", ein passendes Pendant zur "Nur-Kerraner-Gilde "Raubkatzen". Beides Piratengilden, und Skirrash als Raubkatzencheffin war sogar bei der Gründung zugegen. Sie suchen natürlich immer noch nach weiteren rattonga, die ihre reihen verstärken. Inzwischen war die Gaststube wieder wohlgefüllt, mit den Gästen, die meiner Geschichte gelauscht hatten, Feupo, Kahuna, der noch hinzugekommen war und der Tavernenabend nahm seinen Fortgang. Raqnor wies noch einmal auf die Taverneneröffnung hin und die anwesenden Zwerge waren natürlich erfreut auch gleich noch Zeit nd Ort für dieses Ereignis zu erfahren. Hage, den immer noch die Haare zu Berge standen, erzählte dann von seinem Abenteuer nur wenige Stunden zuvor. "Oh, mit Izztaccias Hilfe habe ich heute eine Höhle erkundet. Aber die Schwierigkeiten die wir da angetroffen haben, waren verblüffend und schockierend. Ich hätte nie vermutet, das jemand eine Höhle so gut beschützt." Aber er musste dann leider doch gehen, hatte er sich doch schon viel zu lange noch aufgehalten. Vandalor ließ noch einmal Vhalens Tribute Band zu unser aller Vergnügen spielen und wandte sich dann noch einmal Raqnor zu, der gerade bei Izztaccia abkassierte, die ja die ganzen Zwerge freigehalten hatte an diesem Abend. Vandalor hatte ja schon in der Vorwoche verkündet, daß er die Band nicht auf Dauer kostenlos für das Raqnors's spielen lassen würde. Sein gutes Recht in meinen Augen, bei dem ganzen Publikum, daß er in die Taverne gebracht hatte, bei den vielen Gästen, die durch seine Empfehlung kamen und überhaupt den vielen Gästen auch Gerade von der Miliz Freihafen. Aber was Raqnor dann trieb war geradezu eine Frechheit. Vandalor hatte für die Band 1,5 Platin pro Abend verlangt. nicht viel, wenn ich bedachte was Raqnor so alles berechnete, für viel geringere Dinge. Er bot Vandalor an, stat der 1,5 Platin, ihm die Rechnung für den absinth zu erlassen. Den Absinth, den ich mit einem Spezialrezept selbst herstellte. Und für den mir Raqnor weder die Herstellungskosten bezahlte, noch mir auch nur einen Kupfer bezahlte. Frech log er, daß die Flasche davon fünf Platin kostet. Ich sagte Raqnor was ich davon hielte, teilte auch Vandalor mit, daß er auch weiter von mir seinen Absinth in jeder beliebigen Menge bekommen würde. Aber wie es so typisch ist, der Herr Wirt gedachte im Vollgefühl seiner Macht, Vandalor vorzuschreiben, daß er dafür daß die Band auftrat nur drei Absinth am Abend bekommen sollte. Vandalor sagte, "Ich rede von den Kosten der Band. Wenn sie hier spielen soll, dann erlasst Ihr mir auf ewig alle persönlichen Getränkekosten. Eigentlich ein faires Angebot, wenn ich sonst 1,5 Platin beantragt habe, oder?" Raqnor erwiderte, "Hmm gut .. persönliche Getränke .. das hört sich fair an .. aber nur drei Absinth am abend .... " Vandalor sagte, "Soviel, wie ich trinken mag" und schaute ernst zu Raqnor. Dieser behauptete wieder unverfroren, die Flasche würde fünf Platin kosten, eine Lüge wie ich wohl wußte, da nur ich es war, die ihn zubereitete. Raqnor hatte sogar die Unverschämtheit mir zu sagen, ich solle mich nicht in seine Getränke einmischen, er würde sich auch nicht in meine Speisenzubereitung einmischen. Nur gerade dieser Absinth, daß Getränk, daß ich eigentlich ausschließlich für Lord Vandalor zubereitete, damit hatte Raqnor absolut nichts zu schaffen. Und mir gefiel die Band, ich wollte jedenfalls nicht auf die Unterhaltung verzichten, nur wegen diesem Geizknochen von Wirt. Vandalor sagte, "Entscheidet Euch. Alle persönlichen Getränke für mich an jedem Tavernenabend, an dem ich zu Besuch bin, sind für mich kostenlos, oder Ihr werdet diese Band niemals wieder sehen." Schogul fragte "Vandalor war das nicht die Band, wo diese unfähige Antonia Bayle gesagt hat, die will sie jetzt immer Sonntag buchen? Sie sagte sie will sie und will Unsummen dafür zahlen." Vandalor schüttelte den Kopf, "Nein, da müßt Ihr euch irren Schogul. Diese Band ist staatlich, auf freihafener Seite. Freihafen lässt sich von Qeynos sicher nicht bestechen." Raqnor feilschte immer noch um jeden Kupfer und bot absolut lächerliche Vereinbarungen an. Er wollte Vandalor sogar plötzlich dafür, daß er die Band monatelang für uns kostenlos spielen ließ, Kosten für einen angeblichen Bühnenumbau in Rechnung stellen. Vandalor erwiderte auf diese Frechheit nur, "In Ordnung Raqnor. Dann suchen wir vier uns einfach eine andere Taverne." Hervorragend gelöste Herr geiziger Wirt. Inzwischen waren nur noch Schogul in der Gaststube verblieben, Feupo und Fraluno. Fraluno kam zu diesem Zeitpunkt wohl gerade. Ich hatte an diesem Abend nun jedoch keine Lust mehr, für diesen Wirt auch nur das Geringste zu tun, und ließ ihn mit dem Rest der Gäste allein. Offensichtlich war er ja ohnehin lieber der Alleinunterhalter. Naja, wenn mir die Tavernengäste und das Treiben in der Taverne nicht so wichtig wäre, dann wäre das eigentlich der Zeitpunkt für mich gewesen, dem Wirt meinen Vertrag, samt der lächerlichen meist nicht einmal vorhandenen Bezahlung vor die Füße zu schmeißen und meiner Wege zu ziehen. Das einzige was mich davon zurückhält ist, das ich mich auf meine Erzählstunden und die Gäste jede Woche wieder freue. Ich werde also auch in der nächsten Woche wieder in der Taverne erscheinen und meine Speisen zu angemessenen Preisen anbieten, nicht zu den Wucherbeträgen des Wirtes. Und ich werde meine Geschichten weiter erzählen, weil es mir Freude macht und ich merke, wie sehr sich unsere Gäste auch auf diese freuen. Für den Wirt und seinen Profit mache ich das sicher nicht mehr. *grummelt* Fünf Platin für eine Flasche Absinth, daß wirst du künftig an mich bezahlen, für jede Flasche die du für andere willst, als Vandalor. Eure Rosalynde <strong>nächster Tavernenabend: Sonntag, der 21.06.2009 - Einlaß 18.30 Uhr - Beginn 19.00 Uhr</strong>, und 19.30 geht es in die Hauseigene Brauerei zur eröffnung, wo ich dann zu angeheitertenm Zeiten auch meine Geschichte erzählen werde.</p>

Selyran
06-23-2009, 05:08 AM
<p><em>Heute veröffentliche ich mal den Tavernenbericht für Rosalynde da sie noch einiges anderes gerade zu erledigen hat. Aber die fleißig in ihrem tagebuch lesenden sollen natürlich auch die Ereignisse des Vergangenen Sonntages mitbekommen. </em></p><p>Tavernenbericht vom 21.06.2009 (Teil 1)</p><p>Rosalynde öffnet mal wieder ihr Tagebuch um die Ereignisse der abendlichen Taverne nierderzuschreiben. Froh war sie darüber, daß der Wirt wohl gerade noch rechtzeitig seine Knauserigkeit der vergangenen Woche überwunden hatte, und zu einer Übereinkunft mit Lord Vandalor bezüglich Vhalens Tribute Band gekommen war. Sie würden also sicher auch heute auftreten. Rosalynde wußte nicht, wie die genaue Übereinkunft aussah. Und wie die Verhandlungen abgelaufen waren, aber das Ergebnis war wichtig. Leider war auch diesmal Evona verschwunden. Offensichtlich war sie wohl wirklich mit der Belieferung der Miliz von Freihafen mit Proviant so beschäftigt, daß keine Zeit für die Taverne mehr verblieb. Als ich in die Taverne ging, wer fehlte wieder einmal, der Herr Wirt. Sicher trieb er sich noch in unserer Brauerei herum. Dafür war der erste Gast schon da, Maral. Als diese mein Gefluche über den unpünktlichen Wirt hörte fragte sie, ob sie ihn beseitigen soll ? Ich konnte mir zwar nicht vorstellen , wie Maral dies anstellen wollte, doch ich wehrte das Angebot auch ab. Außerdem kam zu diesem Zeitpunkt auch schon der nächste Gast, Lord Vandalor. Also bot ich erst einmal Maral Teir`Dal Blutwein an und dem Lord meine frisch zubereiteten Absinth. Natürlich gleich einen reichlichen Vorrat für den ganzen Abend. Ich war ja auch reichlich erleichtert, ihn wieder in unserer Taverne zu sehen. Ich sagte ihm auch, daß der Wirt sicher noch irgendwo herumsteht aber vermutlich bald erscheinen wird. So hoffte ich zumindest. Vandalor berichtete dann grinsend darüber, daß die gorwynsche Tourismusabteilung, Freihafen und ihn speziell, geradezu fürstlich für den Auftritt der Band entlohnt und lachte zufrieden. Offensichtlich freute er sich schon sehr auf das Gesicht des Wirtes. Ich lachte vergnügt, da machte dem Wirt wohl seine heißgeliebte gorowysche Tourismusbranche Konkurrenz. Da vernahmen wir die lautstarken Ankündigungen des Wirtes. Zumindest war er schon einmal da, und nahm seine Pflichten als Marktschreier wahr. "Guten Abend Ehrenwerten Einwohner Norraths! Es ist, wie ihr es euch sicher denken könnt, mal wieder Sonntag. Ein Sonntag an dem auch dieses mal unser kleines beschauliche Lokal, Die Taverne Raqnors, seine Pforten öffnet und euch Einlaß gewährt zu einem Hoffendlich angenehmen und ebenso spannenden Abend. Heute im Programm: Die Eröffnung der Hausbrauerei inklusive Besichtigung und Führung durch den Braumeister Arcosintari."Ich hatte von Amaryantha erfahren, daß eine Gruppe von Abenteurern, der unter anderem auch sie und Vandalor angehörten erst vor wenigen Tagen, im Obelisken von Akhsul ein Artefakt gefunden hatten, daß in einigen meiner Geschichten über die Ethernauts eine Rolle gespielt hatten, der Stab von Ther. Es war eben dieser Stab, mit dem wie ich berichtet hatte, einst der junge Bayle daß erste mal die Tore der Leere unbeabsichtigt auf Norrath herabbeschwor. Das er nun gefunden wurde, und insbesondere wo, zeigte wieder eine reihe von Zusammenhängen in Norrath auf, die besher im Dunkeln der Vergangenheit verborgen waren. Auf meine Nachfrage bestätigte Vandalor, daß dieser Stab gefunden wurde, doch scheinen nun einige Runen zu fehlen, nach denen sie nun suchten. Ich fragte "Wozu eigentlich? Ich meine, dieses Loch zur Leere is ja nu schon wieder da, sicher brauchen wir nicht noch eines." "Vielleicht kann man es damit ja auch wieder schliessen?" sagte Vandalor, "Besser haben, als brauchen." Ich nickte. "Da habt ihr zweifellos Recht, na zumindest wissen wir durch die Aufzeichnungen aus denen ich las, wem wir den Schlamassel beim ersten mal verdanken."Vandalor fragte, warum es denn zum Sommeranfang kein Grillfest gäbe, so wie am Lucan-Freitag. Mir fiel auf daß´an diesen Jahreszeitenwechsel wohl keiner gedacht hatte. Allerdings, an diesem Tag gab es ohnehin ja einen Ausflug zur Eröffnung der Brauerei. Der Abend würde dort sicher ohnehin eher den Charakter eines Barbecues tragen. Eben deshalb hatte ich ihm ja einen großen Absinthvorrat schon zubereitet. Ich zweifelte doch sehr daran, daß die Brauerei auch in dieser Hinsicht genügend ausgestattet war. Da endlich erschien der Wirt, und ich konte ihm endlich die Bewirtung der Gäste überlassen. Zumal ich ja mangels Küchenkräften wie immer alle Hände voll zu tun hatte und gerade an diesem Abend auch noch einen großen Picknickkorb für die Brauerei liefern mußte. Ich wieß Raqnor darauf hin, daß ich für Maral nur den Blutwein gehabt hätte, er hätte für diese doch gewiß andere Köstlichkeiten auf Lager. Doch leider mußte sie schon wieder forteilen, versprach dem Wirt jedoch, daß Ardoxos für sie zahlen würde. Langsam füllte sich jedoch die Taverne. Vreek, ein Rattonga erschien. Ihn hatte ich hier noch nie gesehen. Kurz nach ihm erschien Izztaccia, offensichtlich völlig übermüdet von den Kämpfen des Tages. "Raqnor hat du irgendwas das mal ordentlich wach macht....ich glaub sonst schlaf ich gleich ein....." Raqnor begrüßte alle geradezu überschwenglich in seiner Taverne "zum bescheidenen Raqnor". Vandalor verschluckte sich fast an seinem Absinth und fragte grinsend. "Zum was?" Eine weitere kleine Rattonga betrat den Raum und trippelte zur Theke. Ihr recht seltsamer Name war Nahrhaft. Währenddessen bestellte sich Vreek ein Stromtal Malt. Izzraccia verlangte etwas kräftiges. Ragnor sagte "da kenn ich nur eines .. Oggok Gesöff.. wer danach noch lebt ..." Die kleine Rattonga war inzwischen auf den Vorsprung vor der Theke geklettert, hatte sich dabei allerdings Vreek fast auf den Schoß gesetzt. Der sie deshalb wohl für eine Dirne hielt. Bei der Bestellung des kleinen kam Raqnor nun doch ins Grübeln. "Malt?" Ich versuchte inzwischen die Rattongas mit dem besten Moosbeeren Käsekuchen zu beglücken, den Nahrhaft auch gern annahm. Vreek allerdings wies mich darauf hin, daß er ein Carnivore sei und keinen Käse essen würde. Also bot ich ihm Aviaksteak an. "Aviaks in Pfefferminzsoße und mit Kaviar überschichtet...", Vreek nickte, "akzeptabel". Also verfeinerte ich den tropischen Succulentensaft mit Minze, platzierte zwei Löffel Kaviar auf dem Aviaksteak und stellte den minzigen Sukkulentensaft daneben. Dieses Gericht fand mehr die Zustimmung von Vreek. Ich sagte, "Der Kaviar ist ganz frisch, die [Removed for Content] könnt ihr fast noch ausbrüten." Dieser hatte inzwischen Raqnor erläutert was Stromtal Malt ist, ein sehr alter erstklassiger Whiskey aus Stromtal. Leider hatte Raqnor diesen nicht, nur aus Kunark konnte er welchen anbieten. Vreek hatte inzwischen Abstand zwischen sich und der Rattongadame geschaffen, die erst einmal deutlich zu verstrehen gab das sie ihn nicht mag. Vreek war ausgesprochen elegant gekleidet und schien sehr viel Wert auf vollendete Tischmanieren zu halten. Raqnor hatte mit seinem Whiskyersatzangebiet nicht sehr viel Glück, war dieser doch für den Rattonga eher billiger Fusel den jeder Bettler trinkt. Nahrhaft mochte Vreek offensichtlich bei jeder Bemerkung weniger. Für Nahrhaft stellt ich dann noch Feenbeeren-Schorle hin, dem Sommerbeginn angemessen. Vreek gab sich schließlich mit Halasianischem Whiskey zufrieden und machte sich mit perfekter Tischmanier daran, sein Essen auf Gourmet-Weise zu sich zu nehmen. Inzwischen hatten auch Amarosa und Neelan den Weg in die Taverne gefunden. Nahrhaft beobachtete mißtrauisch Vreek beim Essen, dieser nickte gerade Amarosa grüssend zu, da er momentan mit vollem Mund gemäß Etikette nicht reden konnte. Ich bot Amarosa meine Köstlichkeiten an. "Ich habe heute das köstlichste Aviaksteak, Torsis-Eistee und Kakaogebäck." Ein Steak und ein Bier bestellte Amarosa. Während wir den Neuankömmlingen servierten hatte Vreek sein Essen verzehrt, wischte sich mit der Serviette sauber und wendete sich Nahrhaft zu, die ihn immer noch anstarrte. "Kann ich Euch helfen, meine Dame?" Diese fragte sich umschauend, "Ich?" "Ihr betrachtet mich doch schon die ganze Zeit," erwiderte Vreek. Nahrhaft sagte, "Ihr seit kein Rattonga... benehmt euch nicht wie einer." Vreek fragte, "Wer ist kein Rattonga?"Ich wieß darauf hin, daß er doch wie ein Rattonga aussehen würde, wie ein zugegebenermaßen gut gekleideter Rattonga allerdings. Nahrhaft bezichtigte Vreek ein Hochelf im Rattongakostüm zu sein. Auch Izztaccia war der Meinung hingegen, daß er sich nicht wie einer benehmen würde... Ich schmunzelte, als ob sich alle Teir'Dal oder alle Trolle gleich benehmen würden, nur weil sie derselben Rasse angehören. Vreek erläuterte, "nur weil ich eine erhabene Etikette bevorzuge, heißt das noch lange nicht, dass ich ein Koada'Dal bin." Nahrhaft muß erst mal in ihrem Notizbuch nachschauen um Vreeks Satz überhaupt zu verstehen. Und es wurden noch mehr Rattongas plötzlich. Fraluno trat herein, später auch noch Priju und sogar der völlig verängstigte Peco von den Freihafen Mercanaries schaute herein. Schogul fiel natürlich sofort die neue Kleidung von Neelan auf. Sie eigne sich besser zum Kämpfen entgegnete Neelan. Ich eilte auf Fraluno und die weiteren Rattongas zu und servierte meinen Begrüßungskäsekuchen. Besonders Fraluno drückte mir dafür ein Vermögen in die Hand, mehr als mir Raqnor im Monat bezahlte. Ich bedankte mich herzlich, aber fragte mich ein wenig was er wohl für Pläne habe. Wie ich in der Woche zuvor mitbekommen hatte, hatte er ja ein Mitglied der Miliz von Freihafen versucht zu bestechen. Ausgerechnet die unbestechlichste von allen. Neelan und Schogul waren etwas irritiert von der Überzahl an Rattonga an diesem Abend, waren doch sonst um diese Zeit eher die Teir'Dal in der Mehrheit. Schogul betonte nochmals wie schick die Kleidung an Neelan aussehen wurde, lenkte dann jedoch ein, "Aber ich weis ja, ihr mögt sowas nicht hören und heute ist mir nicht danach euch zu ärgern." Vreek und Nahrhaft allerdings gingen Ärger weniger aus dem Weg. "Wenn Euch mein Verhalten nicht zusagt Fräulein, dann schlage ich vor, Ihr entfernt Euch aus meiner Nähe." Nahrhaft wehrte ab, "ich saß zuerst hier.... ". Nun, dies stimmte allerdings nicht. Nahrhaft war tatsächlich nach Vreek gekommen, was dieser natürlich auch sofort richtig stellte. "Nein... ich war bereits vor euch hier. Ihr wart es, die dirnenhaft auf meinen Schoß gehüpft ist." Nahrhaft hielt Vreek inzwischen schlicht für krank, und fragte dies auch, "Seit ihr krank? braucht ihr medi....medi.... heilmittel?" Vreek fühlte sich allerdings in hervorragender Verfassung. Ich begriff auch nicht warum man krank sein muß, nur weil man gute Tischmanieren pflegt. Doch zumindest hatte Nahrhaft nun in Fraluno eine Ablenkung gefunden, und sie tanzte mit ihm zu den Klängen von Vhalens Tribute Band. Fraluno war wohl sehr nett zu ihr und lud sie auch ein. Allerdings wollte sie nur Feenbeeren-Schorle und nichts alkoholisches. Amarosa hatte sich mir zugewandt und fragte nun, da der Buchdruck in Norrath eingeführt wird, ob denn meine Geschichten dann auch in solchen Büchern veröffentlicht wurden. Das bestätigte ich gern, hatte ich dies doch dann künftig vor. So könnten unsere Gäste die Geschichten auch als Andenken mitnehmen. Amarosa schien darüber auch erfreut, während Alyxrah seltsamerweise Bedenken hatte. Sie sagte, "Ich bin skeptisch, ob es eine gute Idee ist, Wissen unter das Volk zu bringen." Doch ich war immer der Meinung das man gar nicht genug wissen verbreiten kann. "Gerade so, ist zu befürchten, dass es verwaschen und verloren geht. Wenn nicht nur Wissenschaftler sich damit beschäftigen", sagte Alyxrah. Doch meine Meinung ist da eine ganz andere. Gerade Wissenschaftler sind es doch, die Wissen versuchen zu verbergen, die sich anmaßen zu entscheiden wer was wissen darf, wer was lernen darf, und wie oft gehorchen Wissenschaftler nur ihren Auftraggebern und verfälschen gerade die Geschichte bis sie ihren Zwecken dient. Nein, das von den Einwohnern Norraths an die einwohner weitergegebene und bewahrte Wissen ist es, was viel mehr die Wirklichkeit spiegelt, als Wissenschaftliche Werke, die oft nur eigene Darstellungen als wahr akzeptieren, obwohl es hunderte andere, genauso richtige Sichtweisen gibt. Ich werde sicher nichtaufhören meine Geschichten jedem zu erzählen, der sie hören will, und bald auch in Buchform. Zumindest hat sie in dem Recht daß jeder so seine Geheimnisse hat, und nicht jeder ist der unzähligen Sprachen und Schriften mächtig, die man kennen muss, um viel Wissen zu erfahren." Ich lächelte, eben deshalb sind solche wie ich nötig, um die alten Legenden weiterzutragen, aus denen man so viel für die Zukunft lernen kann. Raqnor bemühte sich inzwischen den völlig verängstigten Rattonga Peco von der Tür zur Theke zu bugsieren. Ich übergab Raqnor auch einen Käsekuchen für Peco, wollte ich doch den zitternden Kleinen nicht noch mehr verunsichern. Inzwischen vermutete Neelan, die trotz Schoguls Bemühungen recht wenig Interesse an ihm hatte, daß wohl die Brauereieröffnung die vielen Rattonga angelockt hat. Auch Izztaccia zählte wohl gerade die Rattonga durch und stellte beim Anblick von Priju fest, "noch eine Ratte....was denn heute los...." Priju bediente sich erst mal am Buffett und ich reichte ihm noch einen Käsekuchen. Fraluno war mit Nahrhaft ins Gespräch vertieft, wollte von ihr wissen, wo sie den herkommen würde. Seltsamerweise konnte dasNahrhaft nicht beantworten, sie wußte nur wo sie jetzt wohnt, in Freihafen. Sie hatte auch keine Erinnerung daran, durch was sie ihre Erinnerungen verloren hatte. Sie versuchte sich zu konzentrieren, doch es war vergeblich. Letztlich mußte sie auch schnelllos, sie hatte versprochen wenn es dunkel wird zurück zu sein, und so veraschiedete sie sich schnell.Alyxrah fragte Amarosa ob sie sich auch mit Wissen beschäftige. "Ja, ich sehe dies als wesentlichen Bestandteil meiner Ausbildung," bestätigte Amarosa. Ein Interesse, das die beiden sicher verband. Sie unterhielten sich nun weiter über ihre Ausbildungen. Bei Amarosa war es der Umgang mit den Kräften der Natur und der Elemente, auf denen sie Wissen sammelte. Hinter allem steckt eine große allumfassende ursprüngliche Energie, ihrer Meinung nach, die alles verbindet. Alyxrah betonte, daß sie sich damit auch lange beschäftigt habe, ihr diese theorie bisher aber nicht zusagt. Ich wurde etwas von Izztaccias Frage nach Isorak abgelenkt. Leider mußte ich verneinen, daß er am Abend noch kommt, wußte ich doch, daß er gemeinsam mit Akael auf einer Mission war, die mindestens noch bis Montag abend Dauern würde. Ich konnte mir vorstellen das Izztaccia ihn vermißt, aber am kommenden Wochenende würde er sicher wieder da sein. Alyxrah sagt inzwischen zu Amarosa, "Falls ihr mehr erfahren habt, würde mich interessieren, was für Quellen ihr gefunden habt." Dies sagte Amarosa zu. Priju tippte Peco auf die Schulter, wodurch dieser natürlich noch mehr zusammenzuckte, und fragte, "Bist du Höhlenforscher?" Peco sagt, "J-ja a-arbeite in der K-kanilation unter f-freihafen..." "Ist das interessant?" fragte Priju. Nach etwas nachdenken antwortete Peco "A-also ja wir s-prengen da o-oft neue L-löcher und m-machen alte z-zu." Vandalor trat dazu, "Ahh, Peco. Mein besonderer Freund." und legte Peco eine Hand auf die Schulter. Peco zuckte bei Vandalors Hand zusammen. Vandalor sagt, "Aber aber..." Peco sagt, "E-euch habe ich s-schon l-lange nicht m-mehr gesehen H-herr Vandalo." Priju fragte erstaunt, "Ihr kennt den da?" auf Vandalor deutend. Dies bestätigte Peco nickend. Fraluno trat hinzu und versuchte den ohnehin verängstigten Peco, ob derAufmerksamkeit die ihm zuteil wurde mit einem "Buh!" noch mehr zu erschrecken. Ein neuer Gast schritt in die Taverne, Incubbus. auch die Ankunft dieses Iksars erschreckte Peco nur noch mehr. Vandalor sagte, "Ihr habt mein Wort Peco... wer Euch etwas zuleide tun will, darf sich meinem Hammer verantworten." Peco sagt, "I-ich glaube i-ich m-muss d-dann w-weg..ja-ja w-weg." Er unterhielt sich noch ein wenig über seine arbeit mit Prija, den Ausbau der Kanalisation unter west-Freihafen, bevor er dann verschwand, damit die anderen nicht ohne ihn anfingen. Amarosa bbekundete ihre Verwunderung daß bei Freibier später, nur sie als Zwerg da war, Izztaccia erwähnte, daß wohl Kahuna später noch kommen wollte. Von der Eingangstür her erklag ein ziemlich lautes Geschimpfe, Ardoxos kam übel gelaunt herein und grüßte mit einem Vendui. Vreek musterte Ardoxos und sagte, "Also dieses Herumgefluche erwarte ich höchstens von der Arbeiterklasse in Freihafen, aber nicht von einem gepflegten Teir'Dal, wie Euch." Ardoxos sagte, "Wenn euer Haus grade von irgendwelchen Qeynoswachen gefilzt werden würde, wärt ihr auch nicht sehr fröhlich.... ausserdem wurde ich grade um mein gesamtes geld gebracht." Vreek fragte "Interessant. Habt Ihr Eure Spuren nicht gut genug verwischt?" Doch ich sagte Vreek, es sei verständlich, schließlich wohnt der Ärmste in Qeynos. Ardoxos sagte, "Natürlich... es werden alle "bösen" Rassen gefilzt... nur so zum Spaß nehme ich an." Neelan bekundete Ardoxos ihr Mitgefühl. Ich fragte scherzhaft, wieso euer ganzes Geld verlore, hat euch Raqnor eine seiner Versicherungen verkauft. Das Wort hätte ich nicht erwähnen sollen. Schon versuchte Raqnor wieder eine seiner dubiosen Versicherungen an den Mann zu bringen. Raqnor rief, "Ganz neu im Sortiment der Versicherungen ist die Sonne über Kanors Burg Versicherung.. eine versicherung die euch vor zuviel Sonne über Kanors Burg schützt sollte es mal dort nicht regnen." Neelean sagte, "Aaahjaa, ich denke diese Versicherung wird ein Verkaufsschlager," und grinste, ich denke sie wußte zur genüge daß es dort immer regnet, und außerdem führt Raqnor seine morgentlichen Regentänze immer dort auf, ein Auftritt der den Himmel wahrlich in Tränen zerfließen läßt. Ich bin mir nur nicht sicher ob Lachtränen, Mitleidstränen oder Wuttränen. Ardoxos klärte uns auf das der Dieb wohl Nahrhaft war, die Rattonga die am Abend bei uns weilte und Marals neuer Schützling war. Vandalor hatte sich inzwischen Alyxrah zugewandt. Anscheinend hatte diese ihn um irgendetwas gebeten. Vandalor sagte, "Ich habe bereits jemanden gefunden, der euren Wunsch erfüllen wird, er wird sich bei euch melden, sobald er es weiß. Er wandte sich Fraluno zu und sagte, "Ich hätte auch schon Euren ersten Solo-Auftrag. sofern Ihr gewillt seid." "Okay," sagte Fraluno. "Erfüllt der Dame hier den Wunsch, den sie Euch nennen wird." Er nickte in Richtung Alyxrah. Ardoxos wollte noch mit mir unter vier Augen reden. Das kam mir gerade zu dem Zeitpunkt sehr gelegen, hatte sich doch mit Alyxrah mit Fraluno an einen anderen Ort begeben, um ihm den Auftrag zu erteilen. Doch der Ort wohin ich mit Ardoxos ging um mit ihm zu reden war nahe genug um zumindest einzelne Gesprächsfetzen mitzubekommen. Ardoxos hatte einen sehr persönlichen Wunsch, für den meine Dienste als Köchin und Kellnerin gebraucht werden würden. Ich konnte ihm zusagen, diesen zu erfüllen, und versuchte vom Gespräch über uns etwas mitzubekommen.  Fortsetzung siehe Teil 2</p>

Selyran
06-23-2009, 05:10 AM
<p><strong>Tavernenbericht vom 21.06.2009</strong></p><p>Doch Alyxrahs Stimme war bedauerlicherweise wirklich sehr leise. Anscheinend ging es um ein nicht näher bezeichnetes Artefakt und einen Aren D'Ryel. Bei Fraluno war ich mir nicht sicher ob es da nun um einen Mordauftrag oder einen Diebstahl ging. Doch irgendwie schien es enorm wichtig zu sein, daß Aren am Leben blieb. Natürlich bemühte sich Fraluno dann anscheinend näheres über den Auftrag herauszubekommen. Ich lachte, Alyxrah würde niemals so dumm sein zuviel preiszugeben. Vreek hatte sich inzwischen in seiner formvollendeten Art Ardoxos vorgestellt. Er hielt Ardoxos die Hand hin, die dieser verwundert musterte. "Es tut mir Leid, dass wir uns über so zweifelhafte umstände kennenlernen mussten. Mein Name ist Vreek. Von Zeedo und Vreek Inhumierungen." Ardoxos sagte, "Ist mir bekannt.... ahh mir fällt doch auch gleich was ein wofür ich euch brauchen könnte." Da hatte Vreek wohl schon einen Kunden gefunden. Vreek sagt, "Für den Fall, dass Euer Problem nun ... sagen wir mal drastische Massnahmen erfordert, könnte ich euch die Dienste unseres Unternehmens anbieten." Ardoxos sagt, "Ich denke wir müssen uns unterhalten.... Herr Vreek." Vreek nickte, "Wann es Euch am besten passt Herr...Euer Name oh potenzieller Kunde?" Ob die Verhandlungen zum Erfolg führten kann ich nun nicht im Einzelnen sagen, war es doch inzwischen wahrlich Zeit für die Eröffnung der claneigenen Brauerei. Also ging ich mit einen Korb kulinarischer Köstlichkeiten hinüber in die Brauerei von unserem Clanlord und Braumeister Arcosintari. Ich stellte Sie auf den Vorbereiteten Tisch am Eingang. Für Getränke waren ja in der Brauerei genügend gesorgt.Auch Vilto war mit in die Brauerei gekommen, der zuerst einmal murmelte, als Arcosintari mit seiner Eröffnungsrede anfing, "Eigentlich wollte ich doch nur was trinken.." Arcosintari begrüßte die Gäste, "Wir befinden uns nun im sogannten Roten Saal, die Empfangshalle der Brauerei die zu gleich auch als Silo für all die leckeren Zutaten platz bietet die hier in den Fertigungsanlagen zu den feinsten Getränken verarbeitet werden". An der Wand erstreckten sich zahlreiche Fässer bis zur Decke. "Ihr dürft euch nun gern frei hier bewegen und euch all die Ecken und fast alle geheimen Plätze ansehen. Wenn euch nach einer Kostprobe gelüstet, wendet euch bitte an mich, ebenso bei Fragen." setzte Arcosintari fort. Ardoxos und Vreek waren auch mit in die Brauerei gefolgt und waren schon wieder angelegentlich am Verhandeln. Ardoxos fragte, "Nun, tötet ihr nur oder kann man euch auch damit beauftragen Leute nur aufzustöbern?" Vreek verzog das Gesicht. "Nun, wir können auch unser Service Angebot erweitern. Dem Kunden anpassen." Ich ließ die beiden mit ihren Verhandlungen allein, und schaute mich in den Räumen um, Arcosintari erklärte das er in den großen Kesseln derzeit ein Lagerbier für Freihafen braut und im Kessel daneben eine Versuchsreihe Düsterader. Neelean sagte, "Es werden sich sicherlich immer recht willige Testobjekte dafür finden und lachte. Vilto kostete ebenfalls und bemerkte "Das Zeug hats in sich, aber es ist verdammt gut." Auch die anderen Gäste probierten die Kesselzubereitungen. Dann führte Arcosintari weiter durch die Räume. "Wenn ich euch entführen dürfte würden ich euch gern den Quell allen guten Geschmacks zeigen, den Brunnen wo wir das Wasser für fast alle Produktionen herbeziehen, danach würde ich euch noch zu einer Verkostung in den Kellern einladen."Arcosintari führte uns zu einem Kunstvollen Brunnen. "Dies hier ist nun der Brunnen für unser Wasser das tief aus dem Berg hier hoch befördert wird, darüber befindet sich dann mein Büro und ein kleines Abteil für Verhandlungen oder Tee Zeremonien. Leider ist diese etwas zu klein um hier eine gute Geschichte zm besten zu gegeben, wie mir Rosalynde mitteilte hat sie zur Feier des Tages eine schön passende gefunden." Er sprach weiter, "Aber bevor wir dazu kommen, würde ich euch noch nach oben in den kleinen Hort entführen, der wohl die beste Aussicht dieser Räume bietet." Er führte uns in eine Raum mit einer Menge Drachen und einem großen Aussichtsfenster. Die diversen Knochen die hier oben herumlagen, ließen dann doch einige Gäste ängstlich werden und wir gingen hinunter in den Keller. Zumal einer der Gäste behauptete, daß ihn ein Knochen gepackt hätte. Unten im Lagerkeller angekommen, erklärte Arcosintari, "Hier lagern die gefertigten Getränke von wenigen Tagen bis hin zu Jahren und vieleicht auch zu Jahrhunderten." Die Gäste nahmen auf den Fässern platz und Arcosintari servierte allen Kostproben seiner besten Biere. Ich erzählte in diesen Räumen nun die Geschichte von Kaltuk Eisenkrig und der Ballade der Kirche des Bieres. Nach der Geschichte Feierten die Gäste diese gebühhrend mit Freibier und Frohem Gelage, bis wir danach wieder hinüber in die Räumlichkeiten des Raqnors gingen. Hier waren inzwischen die Gäste wieder eingetroffen, Lord Vandalor brachte sogar noch einen neuen mit, Arhuan, der gerade von langer Reise zurückgekehrt war. Und wurde von uns natürlich freudig begrüßt und bewirtet. Izztaccia und die anderen Tavernenbesucher bekundeten, daß das mit der Brauerei wirklich was feines werden könnte und sprachen nun, da sie wussten wo die Getränke her waren, diesen noch begeisterter zu. Arhuan, sagte bei meinen Anblick, oh jeh, eine Trollin, aber daran wird er sich gewiß noch gewöhnen, da bin ich mir sicher. Plötzlich erwähnte Arhuan das er Rosa Elefanten sieht, nun gab es einen davon ja wirklich. Aber wir taten alle mal so, daß esda keine gäbe und er wohl eher betrunken war und den Nüchternmachservice braucht. Eigentlich bot sich sofort Vandaloran, ihm diesen zu gewähren, aber das ließ sich Raqnor nicht nehmen. Fraluno verhandelte mit Alyxrah derweil bezüglich irgendwelcher Dokumente und Zugang zu verborgenen Bibliotheken. Das erschien mir interessant, aber erinnerte mich daranl, daß ich selbst umgehend noch einige Studien vollenden musste. Ich hatte bei Raqnor für die folgenden Stunden frei genommen, und überreichte ihn noch genügend Snacks fürdie Gäste, nicht ohne ihn damit zu beauftragen, mir Notizen für mein Tagebuch von den Ereignissen der letzten Stunden zu machen. Verzeiht wenn dies nicht so ausführlich ist wie meine sonstigen Chroniken, Raqnors Aufzeichungen waren zuweilen wirr und schwer zu entziffern. Fraluno jedenfalls schien ein interesse an einem speziellen Gift zu haben, erschien mir bei seinem Beruf eigentlich nicht ungewöhnlich. Doch man wird sicher irgendwann sehen, fürwas er dies wollte, und er bot wie immer sein Allheilmittel Geld. Anschließend stellte sich Fraluno zu dem lockeren Haufen der Miliz. Ob er dort wegen eines Auftrages war oder ob er da inzwischen dazugehörte, konnte Raqnor nicht erkennen, deren Uniform trug er jedenfalls nicht. Die Aufmerksamkeit wurde kurz darauf auch abgelenkt, durch das Eintreffen von Andyria. In reichschlich beschwingten Zustand, wohl verspätet aus der Brauerei kommend, entdeckte sie zuerst Kommandant Vandalor. Andyria haute Vandalor bierseelig auf die Schulter, "Hallo Kommandant, auch am saufen?" Menardi seufzte gequält, allerdings fiel Andyria nicht wirklich auf das noch andere anwesend waren. Vandalor sagt, "Fasst Ihr mich noch einmal an Gefreite Andyria, werfe ich Euch persönlich in die Opfergrube!" Andyria hatte sich längst dem Wirt zugewandt und bestellte die nächste Ladung Bier. Da hörte sie von Menardi, "Gefreite Morgen früh ist dienst auch für euch..." Andyria drehte sich um, grüßte in ihrer Art, die bei ihrer Größe eher ein winken war und sagte, "Aber Leutnant, ich hatte gestern und vorgestern Doppelschicht wegen ein paar fehlenden in der Einheit.", sie wandte sich wieder dem Wirt zu und bestellte Bier. Schogul amüsierte sich inzwischen über die disziplinlose Andyria und den dafür um so verbisseneren Leutnant. Vandalor btrachtete seine illustre Truppe ohne eine Miene zu verziehen. Schogul sagte empört, "Ich dachte das ist eine Taverne und keine Kaserne.", als Menardi weiter ihre Truppen befehligte. Izztaccia und Neelan nahmen inzwischen Raqnors Nüchternmachservice in Anspruch. Zumal es bei Izztaccia inzwischen deutlich vier rosa Elefanten waren die sie sah. Eigentlich dachten wir es war genug der Ablenkung um die Wogen ein wenig zu glätten. Doch in diesem Augenblick gerade, schien es wohl Andyria einzufallen, daß es da wohl noch etwas zu berichten gab. Mit stolzgeschwellter Brust und den Worten, "Ach Kommandantchen, ich hab da ein Geschenk für euch." Vandalor knirschte mit den Zähnen, "Wie habt ihr mich genannt?" Andyria beachtete die Worte gar nicht, drückte dem sichtlich überraschten Vandalor 5 Abhörgeräte in die Hand. Vilto und Fraluno schienen sich sichtlich zu amüsieren. Vandalor sagt, "Woher?" Andyria sagte nur ein Wort, "Henk!" Vandalor sagte, "Ah... war er schon so ... instabil?" Andyria nickte, ""Sie sind weniger für euch.. nun ja.. irgendwie doch für euch, allerdings dachte er damit eure Büroausstattung zu verfeinern. Andyria sagt, Instabil ist nicht das richtige Wort... sagen wir ein Qeynosianer wäre nach zwölf stunden Befragung stabiler" sie deutete auf die Abhörgeräte "Ihr könntet die natürlich dort anbringen wo ihr es wollt und dafür sorgen künftig das Qeynos genau das hört was es hören soll und grinste. Vandalor sagt zu Andyria, wohl zufrieden mit ihrer Arbeit, "Die Getränke für Euch sind heute Abend kostenlos... als Belohnung für Eure guten Dienste." Damit das diese undisziplinieerte Andyria statt gehörig bestraft zu werden, nun auch noch belohnt wurde, war ihr Leutnant natürlich überhaupt nicht einverstanden, zumal Andyria auch keine Spur eines Schuldbewußtseins oder Einlenkens erkennen ließ. "Was ihr lobt sie auch noch Kommandant?" fragte Menardi. "Sie hat einen Abtrünnigen der miliz bestätigt", war Vandalors knappe Antwort. "Oh, toll. Und deswegen lasst ihr jegliches Fehlverhalten durchgehen", Menardi sah in diese Moment wohhl ihre Autorität vor den anderen gefährdet. "Sie hat meinen Auftrag ausgeführt. Für die Disziplin seid ihr doch wohl hier zuständig, oder soll ich das auch noch übernehmen?", antwortete Vandalor "Leutnant. Statuiert an Ihr doch ein Exempel, wenn es Euch nicht passt Menardi." Vilto flüsterte zu Fraluno als Andyria mal wieder eine ihrer berühmten Nachfragen, mit denen sie Menardi des öfteren zur Verzweiflung gebracht hatte, zum besten gab, "Die ist echt klasse oder? Lässt sich nichtmal vom Kommandanten einschüchtern." Menardi sagte zu Andyria, "Ihr habt den abend frei wie es der Kommandant gesagt hat..." Vandalor betrachtete interessiert, wie Menardi dieSituation handhabte.Vermutlich wollte er in dem Moment alles auf sich beruhen lassen, kannte er doch Andyria gut genug um zu wissen, daß in mancher Hinsicht Worte völlig vergebens waren. Hinzu kam das gerade ihre lockere Art von ihren Kameraden sehr geschätzt wurde. Irgendwann sah sich Vandalor doch noch gezwungen einzuschreiten. Leider hatte Ragnor nicht genau zugehört was Andyria gesagt hatte, jedenfalls machte diese Frage Vandalor sehr wütend und er verletzte sie mit seinem Hammer so schwer am Bein, daß sie kurz bewußtlos zusammenbrach. Doch Andyria wäre nicht Andyria gewesen, hätte sie nicht kaum zu sich gekommen wieder versucht auf die Beine zu kommen, um genau die Frage leise zu wiederholen, weswegen sie vorher bestraft worden war. Schogul sagte ""Sagt mal Menardi, meint ihr nicht das ist der falsche Ort für Disziplin, das ist ne Taverne nicht eure Befehlsstube, mit anderen Worten, ICH Will den Abend GENIESSEN, Haben die Probleme ..... solche Machtspielchen in der Öffntlichkeit aus zutragen ... na das spricht ja nicht gerade für den Haufen!" Andyria hatte diese Frage von Schogul gehört, doch noch weniger als sie bereit war nachzugeben, wo sie sich im Recht glaubte, war sie bereit, verächtliche Worte über ihre Milizeinheit zu dulden. Neelan sagte "Das Benehmen der Freihafen Miliz spricht für sich....auf jeden Fall kommt es Neriak nur zu Gute." Inzwischen ging es längst nicht mehr um Andyria, ihr disziplinloses Benehmen oder ihre guten Leistungen in der Zeit seit sie bei der Milz war, es ging wohl nur noch um eine Machtprobe, wer sie am effektivsten diszipliniert bekommt und gleichzeitig schien Vandalor ein Exempel statuieren zu wollen, durch das die Meinung der Anwesenden mit Gewalt ins rechte Licht gerückt werden sollte. Letztlich entschied Vandalor, "In Ordnung. Solch ein Soldat hat nichts in der Miliz zu suchen. Ich denke, Ihr werdet ausgekleidet und als Verräterin der Opfergrube preisgegeben." Gerade Sie als Verräterin zu bezeichnen war Andyria nun wirklich zuviel. Mit den Worten "Schade, ich dachte ich könne der Miliz mit Intelligenz dienen statt mit Männchen machen" schritt sie hinaus um ihr Urteil zu erwarten. Neelan freute sich schon auf das Feuer das das geben würde. Andyria hatte wohl noch etwas davon gezischt das Vandalor ja nicht einmal ahnen würde mit wem er sich alles umgeben habe, der ihn bespitzle. Doch das Stimmengewirr im Raum war zu groß als daß Raqnor dies bei den ganzen Diskussionen mitbekam. Und Andyria hatte den Raum verlassen.Vandalor hatte sich danach Alyxrah zugewandt, die ihn schon längere Zeit um ein Gespräch gebeten hatte. Offensichtlich wollte sie ihm einiges über ihre Ziele sagen oder Vandalor etwas datüber erfahren. Doch auch hier sind die aufzeichnungendie mitr zur Verfügungstehen nur Verschwommen und Ungenau. Jedenfalls war Vandalor wohl dermeinung daß sie sich mit Personen umgibt, die ihn zum Teil nicht zusagen. Alyxrah fragte, "Was für Personen?" Vandalor sagte, "Eine kleine rattige Gestalt zum Beispiel" Alyxrah sagt, "Ihr habt ihn doch beauftragt das Artefakt für mich zu beschaffen." Vandalor sagte, "Es war aber nicht die Rede davon Geschäfte mit ihm zu machen.Da wir gerade zueinenader ehrlich sind... ich befürchte, er könnte Euch gegenüber meiner Person korrumpieren. Ich weiß genau, dass er gegen mich etwas im Schilde führt und Gift gegen Bücher... nun... ein interessanter Tausch" Vandalor hatte seine Ohren anscheinend auch überall. Alyxrah sagte, "Was wollt ihr genau? Das ich mit ihm keine Geschäfte mehr eingehe, das Gift so manipuliere, dass es euch nichts macht?" Vandalor sagt, "Ich will, dass Ihr vorsichtig seid, mit wem Ihr Geschäfte macht. Wenn Ihr mir gegenüber so loyal seid, wie Ihr es sagt, dann spioniert ihn unauffällig aus, wofür er es nutzen will. Wenn nicht, dann denkt zumindest über eventuelle Konsequenzen nach." Alyxrah nickt. Später verließen auch Vandalor und Alyxrah die Gaststube, die sich inzwischen geleert hatte. Als ich vom Markt zurückkam und Raqnors Aufzeichnungen an mich nahm war es weit nach Mitternacht.<strong>nächster Tavernenabend: 28.06.2006 Einlaß 18.30Uhr Beginn: 19.00 Uhr </strong></p>

Rosalynde
06-29-2009, 11:13 AM
<p><strong>Tavernenabend vom 28.06.2009</strong></p><p>Und hier geht es zur illustrierten variante des Berichtes: <a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/arc...raqnors020.html">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/arc...raqnors020.html</a></p><p>Und noch der von der Vorwoche, da fehlte der link: <a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/arc...raqnors019.html">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/arc...raqnors019.html</a></p><p>Rosalynde setzt sich mal wieder des Nachts an ihr Schreibpult und überdenkt die Ereignisse der letzten Stunden. Als sie heute in die Taverne kam, war ja direkt einmal der Wirt schon da. Der will sich doch nicht etwa doch noch an Pünktlichkeit gewöhnen. Auch der erste Gast wartete schon, Izztaccia. Zumindest konnte ich ihr heute Ankündigen, daß sicher Isorak noch erscheinen würde, war dieser doch von seinen Missionen zurückgekehrt. Als ich ankam, putzte Raqnor gerade an einem nagelneuen Glas herum, bis es im Schein der Kerzen blitzte und kredenzte ihr einen Wein, mit den Worten "Bitte schön, da ist er und ich hoffe er wird euch schmecken .. die Flaschen sind erst gestern nacht spät aus dem tiefen verschlafenen Dörfchen Neriak zu uns gelangt." Raqnor führte Izztaccia seine neuesten Errungenschaften vor. Den Taschenständer für den Verkauf der Designertaschen aus seiner Boutique, diverse Fässer und seine neue Gläserkiste. Der Taschenständer war leider schon wieder leer, war doch das gesamte Angebot über Nacht aufgekauft worden. In der Boutique oben lagen auch noch einige neu gefertigte zusammengerollte Teppiche herum. Izztaccia war inzwischen offensichtlich auch schon eine Söldnerin des Raureifordens geworden. Und sie fachsimpelte mit Raqnor über die neuen Aufgaben. Neben meinem Herd stand ein übel gelaunter Riesen Pilz herum, der mir verdächtig nach dem Pilzkönig aus Ober-Feendunkel aussah. Nun ja, war er es nicht selbst, dann war es vermutlich sein noch mißmutigerer Zwillingsbruder. Zumindest hatte der auch allen Grund dazu als vorgesehene Suppeneinlage, wie Raqnor betonte. Izztaccia gab zu bedenken, "naja ich weiß nicht....so lange wie der da schon rumgestanden ist schmeckt er sicher nicht mehr so toll." "Doch doch .. der wird ganz lecker sein .. sicher er muss länger kochen doch ... den bekommen wir schon irgendwie weich.", erwiderte Raqnor. Wen meint der eigentlich mit wir? Ich fürchte fast mal wieder mich. Als ob Raqnor vom Kochen irgend etwas verstehen würde. Der sieht ja noch nicht mal den Unterschied zwischen stinkendem Fisch und heiß dampfenden Fisch. Und Izztaccia wollte auch nicht die erste sein die etwas aus diesem Pilz ißt.</p><p>Raqnor hatte meine Ankunft inzwischen bemerkt und wippte mit seinen Krallen. "Du kommst spät, mein Gast ist schon fast verhungert." sagte er vorwurfsvoll. Ich grinste und sagte, "Ich wollte wenigstens einmal erst nach dir die Taverne betreten. Zumindest konnte ich Izztaccia sofort etwas passendes servieren, und wandte mich dann meinem Herd zu. Raqnor sinnierte darübe, daß er schon gern wissen würde, wie Arasai auf Pilzen schmecken, ihm aber Izztaccia dafür doch zu schade sei. Außerdem mußte er ja erst mal den Pilzkönig weich bekommen. Und außerdem gab's da noch die Regel das an Tavernenabenden keine Gäste zubereitet werden. Eigentlich generell nicht in der Taverne. Izztaccia korrigierte ihn natürlich sofort und verwies auf den total verrückten Frosch von vor zwei Wochen. Wir erklärten ihr dann, daß er nicht wirklich zubereitet wurde, sondern daß er dringend Elektroschocks und Schläge auf den Kopf brauchte. Außerdem sei alles nachgewachsen, nur sei er immer noch so verrückt wie vorher. Außerdem wunderte sich Raqnor bezüglich des Frosches über gar nichts mehr. Wie er betont, war bei dem Feuer mit dem dieser rumspielt irgendwann zu erwarten, daß er sich sicher schon größere Teile seines Intellekts weggebrannt hat. " Zumindest ist der Frosch nun einer der geachteten Buchbinder bei uns. Auch wenn mir schleierhaft ist wie die Bücher dessen brennende Flossen überstehen.</p><p>Izztaccia amüsierte sich, daß sie im Lager des Raureif Ordens wohl den Tag über schon einige unserer Stammgäste gesehen hatte, Akael, Raqnor und weitere, aber niemand sie wohl gesehen hatte. Raqnor hatte es wohl, doch war gerade als er sie grüßen wollte in ein Eisloch gefallen. Ich ergänzte, daß es wohl durchaus ein Problem der Größe sei. Da übersieht man kleinere schon. Ich sehe das ja immer bei unserer Gemeinschaft, wo es von der Größe her von der selbst für eine Sarnak geradezu riesenhaften Andyria bis zur miniaturkleinen Fee Levanja geht. Izztaccia berichtete uns, das ihre Gemeinschaft bis auf 1-2 große alles eher kleine Gestalten seien, insbesondere Gnome und Zwerge. Erschreckend viele Zwerge in Roben und sie befürchtete, daß die etwas vor haben. Es würden immer mehr. Ich überlegte ob sie nicht etwa einen Überfall auf die Brauerei vorhaben, die uns beliefert, aber hoffen wir es mal nicht. Raqnor schauderte. Zwerge in Roben sehen doch immer irgendwie aus wie ein Sack Kohlen. Ich überlegte daß es doch in der Gemeinschaft da furchtbare.... friedfertig sein mußte und auch Izztaccia betonte, daß eigentlich sie die einzige böse in der Gildenleitung sei und die übrigen so... irgendwie nett. Da war es ja prächtig, daß es unsere Taverne gab, wo sie am Sonntag dann eher auf unsere illustre, in der Mehrzahl eher bösartigen Gestalten treffen konnte. Natürlich hatten wir auch einige, sorgsam gepflegte Wesen, die die gute Seite vertraten. Besonders Akael, der uns ja überzeugen wollte, wie böse der Hochfürst ist. Ob wir ihm jemals sagen, daß wir das alle Wissen und die meisten ihn auch genau so haben wollen?</p><p>Doch als wir bei diesen Überlegungen angelangt waren, strömten die verschiedensten Grüppchen von Gästen herein. Rawiri und Neelan als erste. Natürlich hatten wir nun erst mal mit der angemessenen Versorgung der neu angekommenen Gäste viel zu tun. Noch empfand Neelan es als leer in der Taverne, doch das änderte sich nun schnell. Gerade kamen die beiden Geschäftspartner Vreek und Zeedo an und nahmen an der Theke platz. Na hoffentlich konnte ich den überaus hohen kulinarischen Ansprüchen der beiden gerecht werden. Bisher hatte ich ja nur Herrn Vreek kennengelernt. Also nahm ich an daß der bleiche Gnom, neben dem schwarzen Rattonga Vreek, wohl dessen Geschäftspartner Zeedo war. Beide in nahezu der gleichen Kleidung, beide mit Sonnenbrille selbst in der Taverne, und beide absolut überkandidelte Manieren und Tischsitten. Und natürlich Ansprüche an denen der Wirt schier verzweifelte. Doch zumindest meiner Kochkunst war ich mir sicher.</p><p>Ich grüßte sie und fragte, "Die Herren von Vreek & Zeedo nehm ich an, oder war es Zeedo & Vreek?" Zeedo sagte, "Zeedo & Vreek Inhumierungen." Zeedo bestellte bei Raqnor einen Maj'Dul Sunrise. Wo dieser natürklich wieder nicht die leiseste Ahnung hatte, was das war. Gut, ich auch nicht, aber ich bin auch nur Köchin und nicht der Wirt. Der fragte gerade verständnislos, "Ein Majdul sunreis?" Zeedo erwiderte seufzend, "Sunrise... wie Sonnenaufgang. Das ist ein Getränk aus der jungen Szene Maj'Duls." Alyxrah trat auch gerade in die Taverne herein. Auch sie eine eifrige Zuhörerin meiner Geschichten, während der wirt gerade versuchte Herrn Zeedo ein gewöhnliches Bier als das gewünschte Getränk anzudrehen. Dies gelang natürlich nicht und ich fragte nach, ob denn Zeedo wüßte aus was dieses neumodische Getränk besteht. Bei Alyxrah war es einfacher, sie war mit einem glas Blutwein fürs erste zufrieden. Zeedo erwiderte, "Dort mischt man Tequila, Orangensaft und Grenadine und nein, ich trinke kein gewöhnliches Bier Wirt!", mit diesen Worten schob er das Bier dem Wirt über die Theke zu." Raqnor grübelte," Teequila, nein das kenn ich nicht .. ist sicher so ein chemisches Zeug von denen aus Dampfquell." Zeedo seufzte über die Rückständigkeit des Wirtes. Ich fragte den Wirt, ob er einen Wurm für den Tequila braucht und machte mich an die Zubereitung des Orangensafte und des Grenadines aus Maj'Dul Stechäpfeln. Raqnor fragte verwundert. "Einen Wurm? Du servierst Getränke mit Würmern?" Seufzt. Der verstand auch gar nichts von der hohen Kochkunst. "Nein Raqnor, beim servieren ist da keiner drin, aber dem Tequila gibt er die edle Geschmacksnote, VORM servieren." Raqnor wirkte immer noch schockiert, der wird es wohl nie lernen. Da traten auch noch zwei riesenhafte Barbaren herein. Olean und Skarlem. Dem kleinen Rawiri hatte gerade sein Mahl verzehrt und ihm wurde es nun wohl etwas mulmig bei den zwei großen lautstarken Gestalten hinter ihm. Er verließ die Taverne wieder. Die Neuankömmlinge räsonierten darüber, daß der Wirt sich wohl keine Stühle leisten könne, doch Raqnor betonte, daß Stühle aus bautechnischen Bestimmungen der gorowysche Behörden nicht erlaubt seien, die Gäste könnten sich daran, oder mit denen verletzen, zumindest in der Gaststube selbst. Eigentlich haben unsere Gäste aber ja dazu ihre Waffen, schließlich legen die bei uns die wenigsten ab. Wozu auch. Macht Streitigkeiten in der Taverne irgendwie, interessanter. "Izztaccia ergänzte, daß man sich hier auch so verletzen könne..." "Vor allem in diesem Laden hier, wie man hört" lachte Olean und ich vermutete fast, daß dies einer der Gründe war, weshalb sie herkamen.</p><p>Vreek erläuterte Zeedo gerade, daß das Essen letztes Mal vorzüglich war, auch wenn das Interieur zu Wünschen übrig lässt." Raqnor hoffte wohl, daß ich das nicht gehört hatte, aber ich habe es natürlich gehört und warf Raqnor einen amüsierten Blick zu. Da sah ich einen langvermißten... nein nicht Gast... mein Küchenjunge Flecki war es, der doch wieder einmal zum Dienst antrat. Ich begrüßte ihn natürlich erfreut. Vreek sagte zu Zeedo, "Jetzt bringen die schon hunde mit herein." Ich stellte klar, "Das ist kein Hund. Das ist mein K üchenjunge, ein ehrenwerter Gnoll." Die Barbaren hatten sich inzwischen reichlich beim Wirt mit Bier versorgt. Vreek rollte mit den Augen. "Und die Hygienevorschriften?" Ich sagte, "Flecki ist flohfrei, stubenrein und hat ein Gesundheitszeugnis. Mehr als so mancher andere hier in dieser Welt vorweisen kann. Und er kocht für sein Ausbildungsjahr recht gut, zumal ich selbst ihn ausbilde. " Ich reichte Raqnor die Zutaten für den Maj'Dul Sunrise und begrüßte die weiteren Gäste die nach und nach eintrafen.</p><p>Der kleine rattonga Feupo, Anführer der Rattongagilde "Piratten", ein in meinen Augen geradezu genialer Gildenname, der genau beschrieb was sie waren. Rattonga und Piraten. Dicht gefolgt von Raskarr, einem stolzen Mitglied der "Raubkatzen" einer nun wiederum kerranischen Piratengilde. Ich stellte mir schon herrliche Seeschlachten zwischen den "Piratten" und "Raubkatzen" vor, doch wer weiß, vielleicht arbeiten die beiden Banden ja auch gemeinsam und lehren alle anderen das fürchten. Vermutlich müssen sich da sogar die Freihafener Seefurienfreibeuter in acht nehmen. Feupo betrachtete sich Flecki Flinkpfote, der inzwischen hinter dem Tresen stand und fragte, "Beißt der?" Flecki knurrte zurück, "Nicht wenn ich keinen Grund habe." Dabei fällt mir ein, ich muß mit Flecki noch einmal ausgiebig darüber sprechen, was alles für ihn Gründe zum Beißen sind. Zeedo beschnuppeerte inzwischen dem Maj'Dul Sunrise, den Raqnor aus meinen Zutaten zusammengemixt hatte. Diesmal schien es zumindest von Geruch und Geschmack richtig zu sein. Vreek gab inzwischen auch seine Bestellung auf. Den halasianischen Whiskey vom letzten Mal und eine gefüllte Gans mit Trüffeln in Moosbeerensauce. Das würde eine kleine Weile dauern das Zuzubereiten. Zum Glück hatte ich alle Zutaten da. Während ich die gans briet und die Trüffeln nur leicht in Butter dünstete berichtete ich Feupo, daß in der Vorwoche geradezu eine Rattongainvasion in der Gaststube war. Er war auch schon recht erfolgreich mit seiner Pirattenbande, suchte natürlich immer weiter nach Rattonga für seine Crew. Ausser ihm war zu diesem Zeitpunkt allerdings nur ein Rattonga da, Herr Vreek. Ich mußte lachen bei dem Gedanken an den vornehmen und kultivierten Vreek auf einem Piratenschiff mit Bordverpflegung aus den Abfällen die man aus dem Meer oder den Abwasserkanälen fischte. Ich vermutete Vreek würde dort als erstes die Segel von den Masten holen, um sich aus diesen Servietten für seine Mahlzeit zu schneidern. Oder eher Schneidern zu lassen.</p><p>Da hörte ich, daß wohl auch die beiden Barbaren eifrig nach Verstärkung für ihre Crew suchten. Auch diese waren wohl in erster Linie Seemänner. Skarlem sagte gerade, "Olean ich bezweifle das hier taugliche Leute für unsere Mannschaft zu finden sind..." während dieser gerade herumfragte, "kann mich hier mal jemand nüchtern machen?" Skarlem lachte brüllend, "Kaum nicht mehr auf See und schon verträgst du nichts mehr, Olean?" "Olean suchte immer noch jemand der ihn Nüchtern macht, was war nur mit dem Wirt, daß war doch sonst sein liebstes Hobby. Aber der war wohl voll mit der Suche nach dem halasianischen Whiskey für Vreek befaßt. Ich stellt Vreek inzwischen ein großes Tablett mit der gefüllten Gans hin und übergoß sie noch einmal anm Tresen mit köstlich duftender Moosbeerensauce. Die Gans war fast so groß wie Vreek selbst. Zeedo wandte sich zu Olean um und fragte, "Zahlt ihr für die Inhumierung?" Doch inzwischen erwies wohl schon Skarlem, seinem Kameraden Olean diesen Dienst. Von der Tür ertönte ein lauter Ruf, "Guten Abend." und Gannayil trat herein, ein Teir'Dal. Zeedo hatte sich inzwischen Vreeks Essen betrachtet und mußte zugeben, "Das sieht gut aus Herr Vreek." Dieser bestätigte, "Aye... was dieses Etablissement nicht an Ambiente, Interieur und Hygiene hat, macht die Kochkunst wieder wett." Vreek griff zu Messer und Gabel und begann etikettiert die Gans zu tranchieren.</p><p>Ich hörte Skarlem rufen, "Ihr faulen Säcke, das ist eine Taverne keine Picknickwiese!" Die beiden hatten sich inzwischen weiter umgesehen, Feupo war ihnen wohl zu klein und mager, doch ihr Blick fiel auf den kräftigen Raskarr, der die Gäste mit "Ahoi ihr Landratten gegrüßt hatte. Skarlem zeigte auf Raskarr. "Seht Olean, der sieht wie ein Seemann aus!" Dieser bestellte gerade etwas, was, wie er formulierte, nicht nach Wasser schmeckt und Kater weckt. Gannayil hingegen wollte für den Anfang etwas mildes. Skarlenm hatte inzwischen Raskarr angesprochen, der sich ihm als Raskarr Rotpelz vorstellte. "Ihr seht aus wie ein Seemann. Seid ihr einer?" "Aye, was denn sonst?" sagte dieser, "Auf einem Schiff geboren, fast mein ganzes Leben auf einem verbracht. Nur ist mein letzter Kahn abgesoffen... leider. Skarlem nickte. "Bis vor kurzem hatte ich auch ein eigenes Schiff, abgefackelt..üble Meuterei. Im Eifer des Gefechts wurde dann eine Lampe umgestossen...." Raskarr fragte, "Und auf welcher Seite standet ihr? Meuterer oder Kapitän?" Skarlem sagte, "Ich war der Kapitän!" "Und ich sein erster Offizier!", machte sich olean wichtig, "und auch Steuermann." Raskarr sagte, "Ich war auch Steuermann und Navigator, meine Ma war die beste Navigatorin, die Norrath je gesehen hat - bis sie von diesem Seeungeheuer angeknabbert worden ist. Aber ein bißchen was von ihrem Talent habe ich wohl geerbt." Skarlem informierte Raskarr, daß sie gerade eine neue Mannschaft und ein neues Schiff suchen. Aber ein richtiges Schiff, nicht solche Boote wie sie von Nektulos nach Hackklotz fahren. Raskarr fragte mit zusammengezogenen Augen, was sie denn mit einem solchen Schiff vor haben? Skarlem war ins spinnen von Seemansgarn geraten. Nahm ich zumindest an, als er voneinem sechsköpfigen Seeungeheuer berichtete, dessen Angriff das Schiff überstanden habe, um dann wegen einer simplen Fackel unterzugehen. Ein weiterer Teir'dal war inzwischen zu der illustren Runde in der taverne gestoßen, mit Namen Nepher. Und die Zwergin amarosa, die sich nach kurzem Besuch des Buffets zu Alyxrah gesellte, und dem Treiben zusah.</p><p>Neelan verzog das Gesicht, sie murmelte... ein Volk ist das hier heute wieder, aber was nimmt man nicht alles auf sich.... Zeedo fragte, "Ihr wart schon einmal hier Herr Vreek? ist das immer so ... niveaulos?" Dieser sagte, "Aye Herr Zeedo. Leider kann man vom normalen Volk nicht soviel erwarten, aber die Küche ist formidabel. " Doch selbst Vreek traute es mir nicht zu, einen für Zeedo's Gaumen geeigneten Likör zuzubereiten. Dies konnte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen und kredenzte meine zwei besten Liköre, einen Kakao-Eierlikör aus cabilisianischen Kakaobohnen und Aviakeiern und einen Moosbeeren-Creme-Likör, von frischen Moosbeeren von den feurigen Hängen des Himmelsfeuergebirges. Auch Neelan sah etwas zufriedener aus, nachdem mit Nepher und Gannayil, doch auch einige Angehörige ihres Volkes eingetroffen waren. Zeedo kostete, ob diese Liköre an seinen bevorzugten Likör 47 heranreichten.</p><p>Raskarr wollte nun doch genauer wissen, warum den Skarlams und Olean's Mannschaft gemeutert hatte. "Zuwenig Rum?", fragte er? "Im Gegenteil, Rum hatten wir immer genug. Was es genau war wissen wir nicht, einer der Männer hatte sich schon immer aufgespielt und gemeint er wäre ein viel besserer Käpt'n, allerdings nahm ich ihn nie ernst soviel Rum wie der immer getrunken hat..." Mir scheint ein schwerer Fehler dachte ich bei mir. Raskarr sagte, "Hoho, wer am meisten Rum verträgt, soll auch was zu sagen haben."</p><p>Vreek legte Messer und Gabel bei Seite und wartete darauf, dass die Essensreste, von denen er nur eine Gourmetportion von zu sich genommen hat entfernt werden. Allerdings mußte er den wirt erst noch einmal extra darauf aufmerksam machen, daß er abräumen könne. Die Seemänner erzählten weiter lautstark von ihren abenteuern mit Seeschlangen, meuternden Navigatoren und prahlten mit ihrer Trinkfestigkeit. Raskarr fragte dann, "Aber wozu sucht ihr genau eine Mannschaft, was habt ihr vor? Freibeuter, Handelsschiff, Seeräuber; Forschung? Wobei, nach letzterem seht ihr mir weniger aus." und grinste die beiden breit an. "Arbeitet ihr auf eigene Rechnung oder im Dienst einer Stadt?" Skarlem antwortete "Nunja, Handelsschiffe von ihrer Last befreien und das, was wir nicht benötigen in der nächsten Stadt verkaufen, außer die Stadt ist klein und reich, dann müssen wir die natürlich auch erleichtern und wir arbeiten natürlich auf eigene Rechnung." Die beiden gefielen Raskarr nach diesen Worten sichtlic h und er fragte nach, ob sie denn noch einen Navigator bräuchten. "Ich kenne mich wie gesagt gut mit Seekarten, und den Sternen aus", sagte Raskarr. Skarlem und olean, die wirklich noch alles brauchten, wirkten sehr zufrieden. Skarlem sagte, "Und einen gesunden Eindruck macht ihr auch." Er mustert Raskarr von oben bis unten. "Selbst Lucan II hält viel aus.", sagte Raskarr und deutete auf den Papagei auf seiner Schulter. Was mich persönlich bei dem Namen auch nicht wunderte. Und er kann Stimmen imitieren, sich tot stellen und ist ein guter Späher", ergänzte Raskarr noch.</p><p>An der Tür stand ein Sarnak, namens Askaw. Ihn hatten wir hier auch noch nicht gesehen. Er bestellte sich ein bier und sah dem Treiben erst einmal zu. Nepher hatte inzwischen Feupo begrüßt. "Was machst du denn hier, Feldflussel?" Seine Freude Feupo zu treffen war offensichtlich. "Oooch ich wollte mal reinschaun, ob ich ein paar Rattonga finde die ich anheuern kann." sagte Feupo."Hast du Talk mal gefragt? vielleicht will der ja bei euch mitmachen", antwortete Nepher, da er selbst ja nun wirklich kein Rattonga war. "Talk? Der ist doch schon zu alt für sowas," meinte Feupo. Nepher lachte Feupo aus und sagte "Wehe, wenn er das hört." "Nein, das darf er nicht hören", sagte Feupo, "sonst jagt der mich durch die ganze Tempelstraße." Vreek erkundigte sich inzwischen unbeeindruckt von dem Treiben um ihn herum bei Zeedo nach den geschäften, dem Stand der Aktien und dem Stand der Inhumierungsaufträge. Es schien alles zum besten zu stehen, und die Geschäfte blühten anscheinend. "Und Ihr glaubt wirklich, von dem normalen Volk hier kann sich jemand unsere Dienste leisten Herr Vreek?" zweifelte Zeedo. "Aye, Herr Zeedo. Des öfteren sollen hier auch die wohlhabenderen des Volkes einkehren." Ich flüstert bestätigend zu Vreek und Zeedo, "Die meisten hier haben sicher mehr als sie ausgeben können oder haben recht reiche Gönner." Der Sarnak Askaw hatte Vreek und Zeedo aufmerksam zugehört und stand hinter Zeedo. </p>

Rosalynde
06-29-2009, 11:16 AM
<p><strong>Tavernenbericht vom 28.06.2009 (Teil 2)</strong></p><p>Dieser sagte, "Herr Vreek? Ich habe ein Schuppentier in meinem Nacken". Mit Raqnor hatte er so gesehen auch gleichzeitig ein solches vor der Nase. Vreek antwortete, "Ignoriert es einfach, Herr Zeedo." Besagtes Schuppengetier kniete gerade vor Zeedo nieder, wohl um ihn ins Gesicht schauen zu können und sprach ihn an. Zeedo sagte, "Herr Vreek? Das Schuppentier redet mit uns" Vreek nickte. "Ich habe von solchen Leistungen gehört. Führt Ihr die Verhandlungen Herr Zeedo." Askaw fragte nach "Ich hörte ihr bietet Dienstleistungen an? Seit ihr im ..Söldnergewerbe?" Zeedo war beleidigt. "Pah! Söldner? Habt Ihr das gehört Herr Vreek?" "Ja, habe ich Herr Zeedo. Wir sind keine Söldner. Aber wir bieten unsere Dienste an um Eure ungewünschten Personen zu inhumieren." Askaw zog sich zurück, anscheinend hatte er gedacht die beiden als söldner anwerben zu können, doch diese nahmen nur konkrete Aufträge an, und verdingten sich nicht generell gegen Sold.</p><p>Ich unterhielt mich noch kurz mit Amarosa über die ersten Bücher, betonte auch, daß die ersten Exemplare schon geschrieben seien. Ich versprach auch, daß auch die meinen in Kürze zu haben sein werden. Immer in der woche nach dem Tavernenabend. Amarosa waren die leeren Bücher allerdings noch zu teuer. Ich muß mal mit unseren Buchbindern reden, ob sie einige Exemplare kostenlos zur Verfügung stellen, wenn dafür andere uns ihre Geschichten hineinschreiben, wie Amarosa und wir sozusagen für die leeren Bücher dann ein Exemplar auch für unsere Bibliothek erhalten. *Macht sich eine Notiz auf ihre Aufgabenliste* Alyxrah war auch auf Amarosa aufmerksam geworden. "So gute Laune heute?", fragte sie. "Oh ja," antwortete Amarosa. Durch das Gespräch über den Papagei war die launige Seemannstruppe Skarlem, Olean und Raskarr auf das schier unerschöpflichen Thema Frauen gekommen. Und nattürlich begann bald das übliche Spiel, einander vorzuführen, wie gut man denn, bei eben diesen ankommt. Natürlich waren alle drei der Meinung, das man Seemännern wie ihnen nicht widerstehen könne, nur würde das nur mit einem Schiff funktionieren. Skarlem sagte sinnend, "Stimmt...ohne Schiff sind wir ziemlich arm dran!" Er schaute zu den Frauen im Raum und hob seine Stimm. "NICHT DAS ICH KEINS HÄTTE!" Raskarr sagte, "Natürlich hat jeder von uns ein Schiff, ein grosses.. irgendwo in einem Hafen." Alle drei lachten schallend. Und pirschten sich dann an die etwas abseits stehende Hochelfe und Nekromantin Alyxrah heran und die Zwergin Amarosa um ihren Charm sprühen zu lassen. Nachdem sie sich wohl einig geworden waren, suchten sie wohl für den rest des Abends andere Zerstreuung. Skarlem versuchte gerade Alyxrah zu bezirzen, die ihn allerdings eisig ansah. "Na, wie wär's mit uns, Kleine. Vielleicht hatte er ja auch Amarosa gemeint, die mit einem verwunderten, "Womit?" antwortete. Alyxrah sagte gerade "Du würdest dich bestimmt gut, als Untoter in meiner Sammlung machen." Zu wem auch immer sie das sagte. Ich hatte generell den Eindruck, daß sich jeder für ihre Sammlung Untoter eignete. "Und wer soll mich töten," fragte Skarlem?</p><p>Alyxrah blickte sich um, während Nepher die Szene interessiert beobachtete, doch dann seine Aufmerksamkeit Neelan zuwendet. Auch Gannayil ist inzwischen aufmerksam geworden. "Ist hier nicht eine Inhumierungs AG anwesend?", ruft Alyxrah in den Raum. Nepher unterhielt sich mit Feupo darüber, daß doch recht interessante Gäste anwesend waren, nur für Feupo's Geschmack natürlich zuwenig Rattonga. Das war in Nagafens Flamme früher anscheinend anders, daß war eher rattongahochburg und die beiden gerieten über alte Zeiten ins Schwärmen. Askaw tippte inzwischen Skarlem auf die Schulter und empfahl ihm, "Ihr solltet die junge Dame in Ruhe lassen offenbar ist sie nicht an euch interessiert." Raskarr dachte natürlich, daß er mehr Glück haben würde. "Ich glaube, die Kleine braucht mehr Überzeugung. Vielleicht sollte ich als beinahe Mr. Norrath mal versuchen, sie rumzukriegen." Skarlem tat inzwischen so, als sei er ohnehin nie an Alyxrah interessiert gewesen. Zeedo sagte, "Also so wie ich das sehe Herr Vreek, wird gerade eine potentielle Kundin belästigt." Vreeknickte, "Ja, Herr Vreek. Das könnte uns viel Geld kosten" Raskarr lies nun gegenüber alyxrah den Schmusekater heraus und säuselte ihr die Ohren voll, während Skarlem, nachdem er bei der Hochelfe kein Glück gehabt hatte, sich der ihm am nächsten stehenden Teir'Dal zuwandte. Was in diesem Fall Neelan war. Ob das so eine gute Idee war... Skarlem schlug Neelean mit voller Wucht auf den Hintern. Nepher der gerade mit dieser ins Gespräch vertieft war rief, "Hey Barbar - lasst die Lady in Ruhe." Neelean blickte Skarlem finster an, "Wäre ich an euerer Stelle würde ich darüber noch mal nachdenken....aber daran wird es wohl scheitern." Skarlem fragte verständnislos, worüber er denn nachdenken sollte. "Bevor ihr es wagt mich noch einmal anzufassen!", ergänze Neelean. Raskarr besäuselte weiter Alyxrah, "Was für liebreizende Augen habt ihrrrr, junge Dame!" Doch auch er blitzte ab, war doch Alyxrah generell nicht zu haben und lediglich auf der suche nach solchen, die den Drang hatten sich als Versuchsobjekt für ihre nekromantischen Forschungen zur Verfügung zu stellen. Daraufhin beschwor Alyxrah einen ihrer Diener und ein untotes wesen erhob sich aus dem Boden der Taverne. Verständlich, in der Gegend waren gewiß schon viele in diversen Raufereien dahingerafft worden. Alyxrah bedeutete ihrem Dienerwesen, ihr die aufdringlichen Kerle vom Leib zu halten. Es dauerte auch nicht lange, und der Kater fiel unter dem Angriff besinnungslos zu Boden. Feupo jubelte. Die Hochelfe hat den Kater besiegt, ein glorreicher Tag für die Rattonga. Es ist immer ein guter Tag für die Rattonga wenn ein Kerraner am Boden liegt jawohl, scheint mir.</p><p>Skarlem redete sich inzwischen wohl dafür bei der Teir'Dal um Kopf und Kragen. Neelean sagte, "diese Barbaren haben einfach keinen Anstand. Gute Kämpfer aber zu mehr nicht zu gebrauchen." Zeedo sagte zu Neelean, "Sollen wir ihn für Euch inhumieren, wenn er Eure Geduld überstrapaziert? Sozusagen als kostenlosen Probierservice?" Doch Neelean war der Meinung, daß er es nicht wert sei das man sich die Mühe mit ihm macht. Alyxrah inzwischen schaute sich um und fragte nachdrücklich, "Will noch jemand was von mir?" Skarlem der wohl immer noch völlig von sich überzeugt war fragte, "Was bekomm ich den von di?" "Ausgestochene Augen vielleicht? Oder wie wäre es mit etwas Pesthauch?", überlegte Alyxrah. Olean sagte verzweifelt, "Jetzt versucht er es schon wieder." Skarlem sagte, "Ihr seid mir wirklich sympathisch, aus euch könnte sogar mehr werden als nur eine Bettgeschichte!" Raskarr verzog sich dann doch lieber in Richtung Freihafen, wohl auf der Suche nach weniger kratzbürstigen Kerranerinnen." Er versicherte Olean und Skarlem noch, daß sie auf seine Hilfe zählen können, falls sie die Beute gerecht verteilen. Vreek und Zeedo waren mit Speise und Trank inzwischen zuende, und verließen die Gaststube. Anscheinend begriff Skarlem langsam. "Nun gut, ich habe verstanden ihr steht nicht so auf Freibeuter, darf ich euch trotzdem etwas ausgeben?"</p><p>Die beiden wurden beinahe niedergetrampelt von einem weiteren Gast. Eigentlich hatte ich Gefreite Andyria von der Freihafen Miliz hier nicht mehr erwartet. War sie doch in der Woche zuvor, noch direkt in unserer Taverne, wegen ihres ungebührlichen Verhaltens, gegenüber dem Kommandanten und ihrem Leutnant aus der Miliz, aus der Einheit ausgeschlossen und sogar für die Opfergrube in Freihafen bestimmt worden. Doch nun kam sie hier bester Laune in die Gaststube geschlendert und bestellte wie immer gleich ihren Biervorrat für den ganzen Abend. In diesem Fall wie sie es immer tat ein Dutzend von Lucans bestem Lagerbier. Kurz nach ihr traf auch einer ihrer Kameraden ein, Bronos. Den sie lautstark und sichtlich vergnügt begrüßte. allerdings nicht, ohne sich darüber zu beschweren, daß sie mehrfach für ihn hatte Zusatzdienste übernehmen müssen. Hm, nicht nur daß sie tatsächlich noch am Leben war, daher wohl nicht in der Opfergrube gelandet, sie trug auch noch ihre Uniform als Gefreite der Miliz. Ich mußte da doch unbedingt mal in Erfahrung bringen, wieso dies so war. Weder Kommandant Vandalor, noch Leutnant Menardi waren für Milde bekannt. Eher im Gegenteil. Andererseits war auch Andyria nicht der Typ um Gnade zu betteln, eher dafür notfalls aus Sturheit selbst in die Opfergrube zu springen. Andererseits war aus Vandalors Worten in der Vorwoche auch zu entnehmen gewesen, daß er zwar mit ihrem Benehmen keineswegs zufrieden war, und sich das auch nicht so weiter bieten lassen würde, allerdings schienen sie von ihrer sonstigen Arbeitsleistung und ihren Ideen doch sehr angetan zu sein und ihnen erschien ihr weiterleben im Dienste der Miliz für Freihafen nützlicher, als sie nur zum Statuieren eines Exempels aus dem Dienst zu entfernen und hinzurichten. Wenn eine lebende Gefreite Andyria für Freihafen nützlicher war, dann konnte so etwas natürlich durchaus zum Überleben beitragen.</p><p>Naja, ich kam noch nicht dazu mit ihr zu reden. Sie griff ihr Bier und prüfte ob der Wirt ihr auch nicht wieder minderwertiges Antonia-Dunkelbier versuchte anzudrehen. So etwas nahm sie sehr persönlich, was der Wirt durchaus schon zu spüren bekam, als sie es ihm über dem Kopf ausgoss. Doch diesmal hatte er wohl das richtige serviert. Neelan unterhielt sich währenddessen mit Nepher, der sie ehrend mit Ilharess anredete, über Feupo, den er schon länger kannte offensichtlich. Nepher informierte Neelean, "Feupo ist...Hmmm...sagen wir: Er bringt für Geld eine Gegenleistung, die darin besteht das er...Leute verschwinden lässt."</p><p>Andyria war verwundert von Askaw angestarrt worden. Diese sprach ihn natürlich darauf an. Askaw betonte, daß er sie nicht beleidigen wollte, aber es sei selten, daß jemand soviel auf einmal bestellt. Andyria erwiderte. "Ich bestelle immer einfach alles, was ich am Abend trinken trinken will und prüfe es während ich noch nüchtern bin." Askaw sagte, "Verstehe.. ihr ..seid in der Armee?" Andyria nickte, "In der Miliz von Freihafen besser gesagt." Nun wollte Askaw noch wissen in welcher Einheit, und er schien reichlich verblüfft, als Andyria erwähnte in der Einheit von Leutnant Menardi zu sein, unter Kommandant Vandalor. Andyria entging die verblüffung nicht. Sie hatte ohnehin ein seltenes Talent, wohl eines das Inquisitoren eigen war, Gemütsbewegungen zu erkennen und fallenreiche Fragen zu formulieren. Dies Allerdings zuweilen auch zum Mißvergnügen ihrer Vorgesetzten, bei diesen selbst. Und erkannte sie bei anderen auch die leisesten Gemütsbewegungen und hinterfragte sie diese bohrend, so hatte sie doch absolut kein Gespür dafür, wenn jemand aus Wut und Zorn kurz vor der Explosion stand. Bronos hatte sich inzwischen zu ihnen gesellt. Auch Korporal Isorak war mit erschienen. Bronos sagte, "Hey! Kameraden! Auch hier um ein paar Fässer zu leeren? Harrharr!"</p><p>Alyxrah murmelte vor sich hin, "Heute scheint auch nicht der Tag der intellektuellen Besucher zu sein." Andyria begann mal wieder mit ihren Fragen. "Ihr scheint verblüfft zu sein. Kennt ihr Leutnant Menardi?" Askaw sagte, "sagtet ihr Menardi, hm.. das habe ich nicht erwartet. Nur um sicherzugehen eine noch recht junge Teir Dal hoch aufgesteckte Haare, immer recht freundlich?" Andyria sagt, "Freundlich? ... Nun ja, daß mit den Haaren stimmt, aber das mit der Freundlichkeit... hmm, was sagst du dazu Bronos? Übrigens, wo wart ihr denn letzte Woche Bronos, ich mußt zweimal unauffällig euren Dienst übernehme? " Bronos lachte, "Du meinst meinen Trinkdienst in der Taverne Schätzchen? Harrharr! Und Menardi, Ah unser Schnucki?" Andyria betonte der Vorwoche eingedenk wohl, "Hm, das Schnucki kann zuweilen aber ziemlich biestig sein." "Schnucki? Unser Leutnant ist ne Süße. Bissel zickig aber hat ein prachtvolles Hinterteil harr harr!"Askaw sagte das es schön sei von ihr zu hören, daß sie am Leben sei. er hätte lange nichts mehr von ihr gehört. Merkwürdigerweise war er der Meinung, daß sie eine seiner Söldnerinnen sei, die nur zeitweilig in anderen Einheiten tätig ist. Isorak beschäftigte sich inzwischen mit Izztaccia, die ja nun wahrlich lange auf ihn hatte warten müssen. Askaw fragte, "Mhm dient sie immer noch diesem Herren ..Vana..Vandalor? Menardi ist eine meiner Söldnerinnen." Bronos grübelte, "Deine Söldnerin? Also ich glaube, da hast Du zu wenig gezahlt", und lachte schallend. "Sie ist nun ein fester Teil der Miliz Großer" Askaw sagte, "Oh *versucht ein Grinsen* Ich glaube da kennt ihr sie schlecht, sie ist ein ziemlicher Freigeist." "Da könnte sie aber Probleme bekommen. Fahnenflüchtige werden von Freihafen ... unsanft behandelt harrharr" entgegnete Bronos. "Und Askaw... man munkelt Lord Vandalor zahlt sehr gut für ihre Dienste. Könnte sein, dass sie ihren Vertrag verlängert". "Ich bin auch ein Freigeist, anscheinend sogar zuviel für Menardi," sagte Andyria und wandte sich Bronos zu. "Da hast du vorigen sonntag echt was verpasst." "Was habe ich verpaßt, wer kann denn mit Dir schon Probleme bekommen Andyria, ausser die Feinde Freihafens? und haute mal zurück." "Na beinahe hätten die Feinde Freihafens das Vergnügen gehabt, zusen zu können, wie man mich in die Opfergrube schmeißt." Bronos sagte, "Najaaaa.... ich bin ja auch nicht die Unschuld vom Lande dahingehend. Aber manchmal gehst du ein wenig zu weit Kleines." Askaw überlegte, "hmm..ich denke ich verstehe, bei uns herrscht eine strenge militärische Ordnung aber dafür funktioniert das ganze auch und Armeen nehmen uns auch stets mit Respekt wahr." Andyria kichert zu Bronos, du hattest an den Tagen, wo du dir freigenommen hast fast meine Hinrichtung verpasst, die Vandalor eigentlich schon anberaumt hatte... zum Glück konnte ich genug Erfolge vorweisen, das meine N ützlichkeit überwog." Andyria fiel wohl plötzlich ein das sie noch einige Aufträge zu erledigen hatte und verschwand eilig.</p><p>Alyxrah murmelte vor sich hin, "Heute scheint auch nicht der Tag der intellektuellen Besucher zu sein." Da war sie aber bei Gannayil, der das meiste bisher schweigend verfolgt hatte, an den falschen gekommen. "Werdet nicht unverschämt, Alyxrah!", sagte dieser. "Bis auf ein paar Ausnahmen," ergänzte Alyxrah und schaute zu Gannayil ... "aber dieser Haufen da drüben.." Gannayil war beeindruckt, wie lange sie vorhin zauderte, ehe sie sich gegen die aufdringlichen Kerle zur Wehr setzte. Sie sagte, "Wenn ich jeden angreifen würde, der mir auf den Geist geht, wäre Norrath bald leer." Gannayil und Alyxrah redeten noch eine ganze Weile, bemerkten jedoch das Neelean interessiert lauschte und sich des öfteren Notizen machte. Zu dem Zeitpunkt trat auch noch Talktalk in die Gaststube, sofort auf Feupo zueilen. Auch Akael war inzwischen da und natürlich auch schon wieder am flirten, jeder denkbaren Dame sein Haus in Qeynos zur Nutzung anbietend. Natürlich auch wieder mal Alyxrah, die Akael unbedingt näher kennen lernen wollte. Alyxrah sagte, "Nicht schon wieder ein Kater, der mir was spendieren will" Gannayil bot an sich doch besser in die Abgeschiedenheit Neriaks zurückzuziehen, doch Alyxrah wartete in erster Linie auf meine Geschichte. "Wisst ihr, Gannayil, meist bin ich nur hier, weil ich auf Rosalyndes Erzählung hoffe. sie ist zwar ein Troll, aber die Erzählungen oft sehr interessant." Talktalk und feupo tranken auf die alten Zeiten in "Nagafens Flamme" in Freihafen. Gannayil fragte, "Sie erzählt hier öfters etwas? " Akael ließ mal wieder nicht ab von Alyxrah, zauberte ihr Blumen herbei, die in ihrer Hand augenblicklich verwelkten. Alyxrah bestätigte, daß ich jede Woche eine Geschichte erzähle. Und genau das tat ich dann erst einmal, während derWirt mit einigen wenigen Gästen in der Gaststube verblieb.</p><p>Der rest folgte mir auf die Erzählempore, wo ich eine geschichte der Ethernauts erzählte, über ihre reise durch die Karana, und eine Vorsprache beim hohen Rat von Kaladim. es war eine Geschichte, die wieder einmal deutlich die Sturheit von Zwergen bewies. eine lange Geschichte, und doch wurde es keinem der Gäste langweilig. Izztaccia genoß es meiner Geschichte wieder zusammen mit Isorak lauschen zu können und für Gannayil, der auf die Empfehlung Alyxrahs schließlich mitgekommen war, war es ohnehin das erste mal, daß er mich als Erzählerin erlebte. Doch die Gäste waren trotz der Länge der Geschichte mit dieser sehr zufrieden. Alyxrah flüsterte zu Gannayil, "Für die Geschichten lohnt e sich wirklich her zu kommen, den Rest muss man ertragen." Gannayil betonte, das Alyxrah als Intellektuelle ja nun, da er da war, nicht mehr einsam sei, verband sie doch auch derselbe Beruf. Ich hörte schon wieder das Gesäusel Akaels zu irgendeiner der Damen, "...und eure zwei strähnen die ihr nicht im Zopf habt bilden einen Rahmen um euer hübsches Gesicht, wie ein mit Diamanten verzierter Goldrahmen der ein wunderschönes teures Gemälde umgibt!"</p><p>Talktalk schaute sich inzwischen in der Taverne um. er als ehemaliger wirt war natürlich neugierig, wie das andere so machen. Er entdeckte auch vergnügt unseren Spielsalon. Natürlich schwelgte er mit Feupo noch lange in alten Zeiten, doch unsere Taverbne gefiel durchaus auch. Er probierte auch meine Speisen, die ich Raqnor für die Versorgung der Gäste übergeben hatte. "Lecker Lecker...wo ist die Köchin? Ich heirate sie..." sagte Talktalk. Das hätte mir noch gefehlt, ein Rattonga als Mann. Aber er würde zum Glück auch nicht gerade eine Trollin wollen. Als er erfuhr, daß ich die Köchin bin sagte er, "Ach das ist die K öchin? Hmmm....naja - wir haben alle unsere Fehler. Wer so kochen kann dem kann man auch verzeihen das sie ein Troll ist" Feupo sagte, "Ich werde diese kleine Nashornreitende Rattonga heiraten.. sie weiss nur noch nichts von ihrem Glück." Es gab noch viel Fachsimpelei von wirten unter sich, leider mußte Talktalk dann gehen, gerade als meine Geschichte zu Ende war, doch es war auch schon recht spät geworden.</p><p>Die gäste verabschiedeten sich langsam und ruhe ehrte in die Gaststube ein. nur kurz unterbrochen noch einmal von Andyria, die natürlich nicht vergessen hatte, dass Neelean sich in der Vorwoche darauf gefreut hatte sie brennen zu sehen. Und die natürlich nicht unterließ das dieser brühwarm zu erzählen, daß sie das wußte. Es kam noch ein wenig zu durchaus Intellektuellem Streit zwischen Gannayil, Neelean und Andyria betreffs der Verhältnisse in Neriak und der Authentizität diverser Dokumente der Verträge über Neriak. Doch davon gibt es sicher in der Nächsten Woche mehr zu berichten. Hat doch andyria von mir eine Menge Geschichtsdokumente zur Unterlegung ihrer abnsichten angefordert. Und ich bin überzeugt, daß die Diskussionen weiter gehen, sobald die wieder aufeinandertreffen.</p><p>Ich konnte mich nun endlich zurückziehen und mich an die Verfassung dieser Zeilen machen.</p><p>Eure Rosalynde</p><p><strong>nächster Tavernenabend: Sonntag, 05.07.2009 Einlaß 18.30, Beginn 19.00 Uhr</strong></p>

Rosalynde
07-06-2009, 11:02 AM
<p>Tavernenabend vom 05.07.2009 - (Teil 1)</p><p>Ich sauste diesmal genau zum Beginn der Öffnungszeitenin unsere Taverne, dich gefolgt von Raqnor, der kurz nach mir ankam, Überholt wurden wir diesmal nur von unserem erste Gast, dem Rattongapiraten Feupo, von der Gilde Piratten. Einer ausschließlich Rattongas vorbehaltenen jungen aufstrebenden Gilde. Als ich Feupo sagte, daß er an diesem Abend sogar der erste Gast sei, fragte er natürlich ganz launig ob er da was gewonnen habe. Natürlich andwortete ich, meine volle und alleinige Aufmerksamkeit bis die weiteren Gäste kamen. Die ließen auch nicht lange auf sich warten, passend zu dem rattongagast erschien als nächstes ein Kerraner. Jaanor war wohl im Jahr zuvor zuletzt in unserer Taverne gewesen, als diese noch völlig ander gebaut war und stellte fest, daß Raqnor da wohl kräftig umgeräumt hätte. Und das hatten wir ja auch wirklich. Trug die taverne vor einem Jahr noch den Charakter einer Allerweltstaverne, so war das Raqnors inzwischen ein Pub und treffpunkt von illustren und skurrilen Gestalten aller Art, von stammgästen die nahezu zur Einrichtung gehörten und immer wie Neugierigen, die einfach einmal hereinschauten.</p><p>War das Raqnors zu Anfang noch eine Taverne, wo der Wirt und die Bedienung letztlich die Leute unterhalten mußten, so waren unsere Hauptattraktionen inzwischen die Gäste, die sich den mannigfaltigsten Vergnügungen hingaben, während Raqnor und ich einfach die Gäste Bedienten und uns an dem erfreuten was so Woche für Woche geschah. Und wir wußten ja nie vorher was passieren würde. Ab und an hörten wir Andeutungen, so auch das am heutigen Tag Lord Vandalor erscheinen würde um etwas anzukündigen. Jedenfalls begrüßte Raqnor den Gast Jaanar geradezu überschwenglich. "Willkommen Jaanor, welch Freude euch an diesem Abend zu sehen vorallem ist es ja nun schon eine ganze Weile her, das ihr mal hier wart." Das war es tatsächlich, hatte Jaanor doch eine ganze Weile ausserhalb Norraths geweilt und wir freuten uns natürlich immer wenn lang vermißte zurückkehren. Uns selbst waren ja die Veränderungen in der Taverne, abgesehen vom Umräumen gar nicht so bewußt gewesen. Feupo erkundigte sich inzwischen angelegentlich nach dem Getränk des Tages, diesmal war es Met aus Feenhonig von einer ganz neu erworbenen Getränkebar Raqnors. Jaanors bestellte sich ein Getränk, wenn wir ihm zusichern, das es kein Glas Met mit Feen drin sein. Wir versicherten es mal. Ich meine, wissen kann man es ja nie... Inzwischen schwebte auch Izztaccia herein, keine Fee, aber eine durchaus kampferprobte Arasai.</p><p>Raqnor verteilte gleich erst einmal an alle sein neuestes Getränk, Wein und Schnapps und ich servierte Feupo ein Essen wie gewünscht aus mit Käse gefülltem Steak, mit Käse überbacken in Käsesauce und und Moosbeeren-Käsekuchen. Feupo schnupperte an allem und versuchte es dann langsam und gesittet zu essen.. mit Besteck!, während er bisher einfach nur kräftig reingebissen hatte wenn er da war. Aber da hatte der schniecke Angezogene Rattonga Herr Vreek von der Vorwoche wohl Vorbildwirkung gehabt. Ich fragte natürlich nach. Und er gab auch zu, daß das wohl doch ein wenig ansteckend war. Ich versuchte die anderen Gäste noch für Eis im Falle der Arasai, oder Fischgerichte im Falle des Kerraners Jaanor zu begeistern, aber es war an diesem Abend wohl einfach zu warm für ein Essen. Feupo kostet erst einmal den Feenhonig, der so süßlich roch, aber der Geschmack war noch etwas ungewohnt. Ich erwähnte, daß ich gehört habe, das Kommandant Vandalor heute wohl noch eine Ankündigung zu machen hätte. Ich war ja schon gespannt was das war. Wollte er in der Taverne eine Verhaftung vornehmen, oder die Gefreite Andyria doch noch zur Opfergrube verurteilen, oder doch etwas ganz anderes. Jaanar fragte "Wer? Kommandant Vandale? Hoffentlich kein Freihafener?" Ich korrigierte, "Kommandant Vandalor und natürlich ist er Freihafener. " Feupo fragte schon ungeduldig, ob ich den heute wieder eine Geschichte erzähle. ich nickte natürlich. Jaanor war höchst verwundert. Er kannte unsere neuen tavernenabende nich nicht und wußte nicht das meine Erzählungen fester Bestandteil unserer Abende waren und auch sehr beliebt bei den Gästen. Izztaccia und Feupo bestätigten ihnm aber schnell, daß imer über dem Aquarium eine Geschichte erzählt würde. Da sah ich wie auch Flecki Flinkpfote, mein Küchenjunge mal wieder hereinschlenderte und auch seinen Platz in der Küche einnahm. "Wuaaaaha," schrie Feupo, "ein Gnollviech!" Dieser versuchte daraufhin natürlich Feupo erst mal knurrend zu erschrecken. Ich erklärte Feupo das das mein Küchenjunge sei und kein Hund, wie Jaanor ihn bezeichnete. Ich reichte Flecki mal ein frisches Steak, zumindest war er ja zuverlässiger inzwischen wie E vona. Die Versammlung erinnerte inzwischen an eine ziemlich tierische Versammlung, und es wurde immer tierischer.</p><p>Zu unserer und auch zu Feupos großer Freude mam auch die Miss Norrath 2009, die kleine Skyks in unsere Taverne. Wir versuchten Jaanor etwas dazu zu bewegen, von seinen Reisen zu berichten, doch dieser war noch mit meiner Ankündigung der Geschichte Beschäftigt. Hatte ich doch gesagt, daß ich am Abend wieder von den Ethernauts berichten wollte, und betonte das eigentlich Bayle derjenigewar, der den Schlamassel vor 1000 Jahren mit den Leerebiestern angerichtet hat und dann versuchte es wieder zu beseitigen, nicht ganz ohne Erfolg für viele Jahrhunderte. "Hm, war er das? fragte Jaanor, zugegeben, ich hab immer mehr versucht, Dinge über die Leere selbst und über Everling und Varsoon herauszufinden, und die Anfänge aus den Augen verloren..."</p><p>Feupo hatte nur noch Augen erst einmal für Skyks. Leider hatte mein Küchenjung auch Flecki auch nur noch Augen für die Rattongadame und sagte "Das Rättchen sieht ja Lecker aus..." Zum Glück ging Raqnor sofort dazwischen, mit Worten, die der Gnoll verstand... "Neiin .. aus .. Pfoten weg .. Böser Flecki. Auch Skyks betonte das sie nicht zum essen sei, obwohl sie ja zum anbeißen aussah." In den Pub kamen da auch noch ein weiterer Rattonga, Flinth, wohl ein Begleiter von Skyks. Und eine stolze Teir'Dal aus Neriak, Neelean, die in unserem Pub seltsamerweise des öfteren Aufzeichnungen machte. Raqnor sagte zu den Neuankömmlingen schwungvoll, bitte setzt euch zu uns und teilt mir eure Getränkewünsche mit .. vieleicht wollt ihr gar etwas vernaschen, so wendet euch hoffnungsvoll an Rosalynde." Ich sagte naztürlich sofort, daß ich garantiert nicht zum Vernaschen in diesem Pub sei. Neelan sagt nach einem Rundblick durch die Taverne, "Nun, wie ich sehe erfreut sich eure Taverne zunehmender Begeisterung unter den Rattonga, liegt es an euerer Auswahl von Käse vielleich?" Skyks sagte, das ihr das essen hier empfohlen wurde, und das man leise in ganz Norrath flüstert, daß es hier den besten Käse gibt." Flecki prahlte derweil mit seinem guten Abschluß in der Grundschule und Izztaccia erfuhr zum ersten mal, daß Gnolle Schulen kennen und wohl auch haben, nachdem Flecki mit seinem Zeugnis herumwedelte. "Vor allem", sagte Feupo auf meine Kochkunst zurückzukommen, "gibt es hier alles mit Käse.. Käseobst, Käsekuchen, Käuseüberbackenes.." "Käsefüße", setzte Flecki fort. Woraufhin ihn Raqnor am Kragen packte und etwas von den Gästen wegzog. Ich betonte, "Heute gibt es viel mit Käse weil ich natürlich auf die Gäste abgestimmt koche, es gibt auch jede denkbare Fischsorte für Kerraner." Skyks war erst einmal beruhigt, daß es keine Rattonga für Kerraner gibt. Flinth hatte inzwischen auch vom Feenhonig-Met probiert und fragto, ob wir ihr bedrunken machen wollen. Raqnor wehrte natürlich ab, aber sah etwas ertappt aus.</p><p>Da traten Leutnant Menardi ein, dicht gefolgt von Zeedo, von Zeedo und Vreek Inhumierungen. Ich blickte zu Zeedo und sagte, "Ah und Herr Zeedo, ich hoffe nich wegen der Ausfüherung von Aufträgen hier". Zeedo blätterte in seinem Notizbuch. Zeedo sagte, "Nein Rosalynde... Euer Name wurde noch nicht genannt." Dies beruhigte mich irgendwie. Skyks und Jaanor wollten nun gern wissen, von was für Aufträgen denn die Rede sei. "Das mit den Aufträgen, nun, das kann euch Herr Zeedo sicher erklären Jaanor, er macht gern Werbung für seine Firma." erklärte ich. Skyks fragte welche Firma und Feupo vermutete das es sivher etwas mit explodierenden Geräten zu tun habe, war Herr Zedo doch ein Gnom. Dieser jedoch erwiederte: "Zeedo & Vreek Inhumierungen. Wir kümmern uns um Eure lästig gewordenen Mitlebewesen. Feupo fragte, "Inhumierung? Was'n das ?" Izztaccia sagte erklärend, "Töten..." Jaanor fragte daraufhin, "Und wer ist Vreek?" "Mein Geschäftspartner," entgegnete Zeedo. Neelan schaute sich im Raum um und überdachte die Formulierung ... lästige Mitlebewesen. Ich vermute sie entdeckte mehr als ein Exemplar davon in diesem Raum. Auch Skyks fielen da gleich ein paar ein, die sie immer Essen wollten. "Wenn Ihr das nötige Honorar aufwenden könnt, stehen Euch unsere Dienste zur Verfügung," betonte Zeedo und wandte sich Sobator zu, der gerade die Taverne betrat. "Was kostet denn so eine Inhumierung?" erkundigte sich Skyks. "Das kommt auf Bekanntheitsgrad des Ziels und Schwierigkeit des Auftrages an." erwiderte Zeedo. Skyks winkte ab und sagte eitel, "Ich habe meine eigenen Leute die mir zur Verfügung stehen, diese zahlt sogar meine Agentur", und feixte. Flecki war inzwischen Gegangen, nicht ohne uns noch allen viele Flöhe und Käsefüße zu wünschen. Zeedo wollte natürlich wieder einen eisgekühlten Maj'Dul Sunrise, den Raqnor sicher wieder nicht hatte. Zeedo nickte Sobator zu, die sich daraufhin in den ruhigeren Spielsalon zu einer Besprechung zurückzogen. Ich nehme einmal an, Sobator war einer von seinen Auftraggebern. Und es wurde weiter Pelzig in der Taverne, Najun und Salasahr, die nächsten Kerraner. Langsam wurde es den Rattonga etwas Mulmig neben den vielen Katzen, die sich wohl heute alle hier verabredet hatten und die drei Rattonga musterten. Salasahr war umgeben von Eisschwaden und wirkte unterkühlt, und trotzdem wollte er auch noch eisgekühlte Getränke. Ich sagte, "Wir haben eigentlich eisiges in allen Varianten, vom Blick mancher Dunkelelfen bis zu Eiskaffee." Raqnor stellte ein Humpen halasianisches Eisgebräu auf den Tresen, der drauf hin weiträumig zu gefrieren schient. "Ich hoffe euch ist dieser eisig genug." Salasahr nahm das Glas in die Hand, wobei der Inhalt des Glases sofort gefror. Salasahr sagt, "Nagut kann ich eben eis Essen", und seufzte. Jaanor fragte, "hm... ", dreht sich zu Salasahr um und schaut denselben fragend an, "hast du dir einen Fluch eingefangen oder so?" Salasahr schüttelte den Kopf, "Nein ...... Ich glaube es ist angeboren.... Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung."</p><p>Als ich unten am Herd arbeitete hörte ich oben vom Spielsalon Teile des Gespräches. Sobator sagte gerade, "... es geht um drei Personen, bei zweien ist es uns ziehmlich egal, wie ihr sie tötet, bei der dritten würden wir sie doch gerne noch verhören. Aber ich denke soweit seid ihr informiert...." Zeedo überlegte und sagte, "Hmm... Infiltration und Gefangennahme. Das wird nicht günstig. Wer ist die dritte Person? Die beiden Feen sind mir bereits geläufig." Sobator sagte, "Eine Halbelfe. da wird die Sache aber etwas komplizierter." Zeedo fragte, "Habt Ihr einen Namen oder eine Beschreibung? Hält sie sich in der Nähe der Feen auf?" Sobator sagte, "Wir werden euch unsere Informationen zukommen lassen.... genau das gilt es herauszufinden. Wir gehen davon aus, das sie zu den Feen gehört." "Das bedeutet, wir werden diese erst einige Zeit observieren müssen. Demnach wird sich die Inhumierung verspäten." "Genau." sagte sobator. "Wie weit hat Ardoxos das Problem des Betreten des Dorfes angesprochen, in denen wir die Feen und auch die Halbelfe vermuten." Zeedo sagte, "Er hatte nicht mehr verlauten lassen, als dass das Dorf gut bewacht sei. Aber unsere Fähigkeiten der Tarnung sind erstklassig. Gerade in waldigem Gebiet." "Nun, es liegen einige starke Schutzzauber vor.. bei denen wird euch aber Ardoxos mit Rat und Tat zur Seite stehen... was das Tarnen angeht, ich hoffe ihr seit um einiges besser als ich." ergänze Sobator. Zeedo sagte, "Vertraut mir. Ihr würdet weder Herrn Vreek noch mich in der Feendunkel Flora sehen, selbst wenn Ihr auf uns treten würdet" Sobator stimmte zu, "Ich hoffe es.... nun weiter. Sobald ihr in das Dorf eindringen konntet, muss noch eine Sache erledigt werden. Im Besitz dieses Feenpacks ist etwas, was Lady Maral sehr wichtig ist. Nehmt es an euch und bringt es zu uns." ""Was ist dieser Gegenstand, den wir aquirieren sollen?" Zeedo machte sich Notizen. "Wir vermuten ihn in einem kleinen Schmuckkästchen, welches schwer zu öffnen sein wird, was aber nicht euer Spiel sein wird, darum kümmern wir uns. Das Schmuckkästchen wird nicht sonderlich gut versteckt sein, da sie davon ausgehen das es eh niemand unbemerkt ins Dorf schaffen wird." Zeedo zweifelte ohne nähere Erklärung, daß sie erkennen könnten, welches das Richtige ist. "Ich vermute, das es das einzige sein wird was mit Sprüchen beschrieben ist..." sagte Sobator. Zeedo sagte, "Wir übernehmen keine Garantie für die korrekte Wahl des Schmuckkästchens, sofern wir nicht nähere Informationen bekommen, das sollte Euch klar sein. Nungut. Der Ablauf wird wie folgt aussehen. Ihr überweist 100 Platinmünzen auf unser Konto als Anzahlung. Dann werden wir beginnen, das Dorf zu observieren um die Zielpersonen in Verbindung zur Halbelfe zu verifizieren. Danach kontaktieren wir Euch noch einmal und werden die Inhumierung und Gefangennahme einleiten." Sobator sagte, "Als Anzahlung? Ihr sollt in ein Dorf eindringen, nicht Antonia höchstpersönlich aus der Welt schaffen."</p><p>Ein neuer Gast trat herein, Mirasterion, er kam wie nicht zu übersehen war geradewegs aus dem Hauptquartier des Raureif-Ordens. Ich fragte "Meinen Gruß Mirasterion, hm, ihr bringt wie mir scheint die Kühle des Raureif-Ordens mit." Mirasterion nickte und suchte nach irgen einem frosch, der wohl eigentlich mit ihm gemeinsam kommen wollte. Salasahr schaute begeistert zu Mirasterion, schien er die Kälte doch ebenso zu mögen. Jaanor sagte zu Raqnor, "Mir scheint solche Gäste ersparen dir die Klimaanlage." und blickte tzu einem weiteren eintretenden Gast, den Teir'Dal Schogul. Er schaute sich um ob noch weitere ihm bekannte Gäste anwesend sind und grüßte Neelean und Feupo. Ich wandte mich wieder Mirasterion zu, "Und wie ist es so beim Rauhreif-Orden, also diese Schiffsschildkröten die die vorgespannt haben, die wären prächtig für unsere Lieferschiffe geeignet." "Ein mächtiges Volk, welches sich in Kunark derzeit ausbreitet," erklärte dieser," die Magier arbeiten daran eine Verbindung mit den Elementaren des Kontinents herzustellen um an mehr Macht zu kommen." Schogul schaute sich um ob er Sobator irgendwo entdecken kann, Neelean, die am screiben war deutete Schogul an, daß er wohl auf der Empore zu finden sei. Er nickte Neelean dankend zu.</p><p>Zeedo war deutlich zuvernehmen, "Ihr wollt die Qualität der Besten. Erwartet Ihr, ein solch elitäres Unternehmen, wie das unsere arbeitet für einige Kupfermünzen? Das vollständige Honorar werden wir Euch nach der Observierung nennen, sobald wir die Schwierigkeit des Auftragens verifiziert haben." Zeedo reicht Sobator einen Standardvertrag B23, als Schogul hinzutrat und Sobator und Zeedo grüßte. "Wenn Ihr hier bitte unterzeichnen würdet?" "Nun kommt mir etwas entgegen." Sobator las sich den Vertrag durch. "Ihr seit ein schlimmerer Blutsauger als... als gewisse andere." Schogul fragte Sobator, "Hast du ein Problem mit dem Gnom?" Zeedo sagte, "Könntet Ihr uns ein wenig Privatsphäre gönnen Herr... Schogul, richtig?" Sobator winkte an, "Nein nein Schogul..." Schogul fragte nachdrücklicher, "Ist alles in Ordnung Kater? Oder erpresst er dich?" Sobator unterzeichnete den Vertrag von Zeedo. Schogul ließ sich nicht abweisen, selbst als Sobator bat, daß dies sehr wichtig für ihn sei, ging er nur widerwillig.</p><p>Inzwischen war Skyks auf ein anderes Thema gekommen, und fragte nach, ob man im Raqnor auch Hochzeiten feiern könne. Raqnor blickte zwischen Skyks und Flinth hin und her, vermutete das Flinth der Glückliche sein sollte. Doch dieser wehrte ab. "Nein, nein, zuerst wird der Wurf begutachtet und dann kann man weiterreden." Skyks wirkte etwas beleidigt, obwohl sie betonte noch ein Single-Rattonga zu sein. Sie hatte noch nicht den Richtigen gefunden und plante wohl eine Art "Herzblatt-Wettbewerb", um den Richtigen zu finden. Skyks war ganz begeistert von dem Gedanken. Najun sagte, "Das wäre ja mal interessant zu veranstalten, Skyks... ein Rattonga Herzblatt." Raqnor begrüßte gerade Tolidos. Schogul, der die Treppen von der Empore herunterkam betrachtete Tolidos von oben bis unten und sagte verächtlich, "Paladin, hier kann auch jeder rein." Jaanor bestellte sich ein weiteres Getränk und etwas frischen Knoblauch zum einreiben für die drei Rattonga neben ihm. Das Getränk bekam er, das andere natürlich nicht. Zeedo und Sobator hatten inzwischen ihre Geschäftsabschlüsse getätigt. Zeedo sagte, "Ich danke Euch für das Vertrauen, welches Ihr in unsere Firma legt Herr Sobator. Wir werden uns noch heute Abend vorbereiten." Sobator kam nach unten und begrüßte Tolidos und hatte nun auch Zeit für Schogul. Raqnor erklärte Skyks gerade wie er sich so eine Herzblatt-Veranstaltung vorstellte. Und dann dachte ich ich höre nicht richtig, verwies er doch Skyks auf Vandalor wegen der Organisation der Herzblatt-Veranstaltung. War der wirt denn verrückt geworden. da hatte er gewiß wieder irgend was falsch verstanden. Schogul regte sich noch immer auf, das Sobator Geschafte mit wie er sagte "Gassengnomen" macht. Auch Neelean betonte daß ihr diese Firma suspekt sei. Sobator lehnt sich vor und flüstert zu Schogul,"Sei lieber nicht zu laut... Lady Maral hat ihn und seinen Partner beauftragt etwas zu erledigen." Sobator haute Schogul auf die Schultern, "Wolltest du nicht herausfinden ob du eine Chance gegen mich hast?" und lachte. Schogul sagte, "Ich glaube eher du willst es rausfinden." Mir war ziemlich klar, was nun sicher gleich folgte. Sobator sagte, "Mhhh der Herr Paladin dort drüben sieht so aus, als wenn er zum Kampf bereit wäre..." Schogul zweifelte, "Meinst du? Ich weis nicht, der ist feige, hab vorhin schon versucht mit ihm Streit an zu fangen." Sobator stachelte weiter, daß Schogul gegen den Paladin eh keine Chance hätte. Tolidos hatte das Gefühl das es wohl um ihn ging. Na sicher ging es das, Paldine sind in unserem Pub nicht alltäglich. Schogul sagte, "Kämpf du mal gegen ihn, damit ich ihn einschätzen kann, falls du verlierst." Sobator nickte. Und die beiden Kämpfer Tolidos und Sobator stürmten wieder mal ohne Rücksicht auf Verluste aufeinander los. Feupo, der unsere Taverne noch nicht so gut kannte, fragte verwirrt, "Was ist denn jetzt los... Raqnor sagt finster und mißbilligend, "ein Kampf ohne das wir die Chance auf wetten hatten, während Feupo schon rief, "Ich setze alles auf den Blecheimer!" Und richtig, der Paladin Tolidos gewann nach langem und ausdauernden Kampf. Sobator sagte guter Kampf und Tolidos verneigte sich vor Sobator.</p><p>Lord Vandalor hatte inzwischen die Taverne betreten und musterte interessiert die Kämpfer. "Der Abend fängt ja gut an sagte er schmunzelnd." Und ich dachte bei mir, und der wird noch besser wenn die Rattonga mit ihrem Herzblattwunsch an ihn herantritt. Vandalor jedenfalls erhob seine Stimme und rief. "Spart eure Kräfte, Wenn ich einmal die Aufmerksamkeit aller für einen Augenblick in Anspruch nehmen könnte?! Schogul verdrehte die Augen, und Neelean fragte sich was dieser Kommandant denn schon wieder will. Ich winkte Askaw zu, die gerade neu hereinschritt. </p>

Rosalynde
07-06-2009, 11:04 AM
<p>Tavernenbericht vom 05.07.2009 - (Teil 2)</p><hr /><p><span style="color: #c0c0c0;">"Es ist wieder einmal soweit, dass Freihafen zu einem Wettkampf einlädt, welcher seit Jahrhunderten Tradition der Stadt ist. Diese Wettkämpfe, auch das Festival der Macht genannt, werden zu dieser Jahreszeit ausgetragen, um die Einwohner der Stadt zu stärken und ihren Kampfeswillen zu födern, damit sie nicht verweichlicht werden, wie die Bürger von Qeynos. Der Hochfürst hat in seiner gnädigen Weisheit bestimmt, dass der A'horanos Clan dieses Jahr die Festlichkeiten ausrichten wird. Wir dürfen uns geehrt fühlen. Die Drachenlady beugt sich dem Befehl *hüstel* ... entsprach dem Wunsch des Hochfürsten und richtet dieses Ereignis unter meiner Aufsicht und Hilfestellung aus. Auch die schwachen Einwohner Qeynos' dürfen teilnehmen, wenn sie sich vor der Stärke Freihafens wirklich zum Affen machen wollen. Der Wettbewerb wird aus mehreren Disziplinen bestehen, welche jeweils zu zweit an einem Abend erfüllt werden. Dienstag Abend ab 18 Uhr werden die ersten beiden Disziplinen ausgefochten. Die weiteren zwei werden am Donnerstag, ab 18 uhr bestritten und die letzten beiden, mit abschliessender Siegerehrung finden am Freitag ab 18 Uhr statt. Ort der Festlichkeiten wird vor den Toren Freihafens in den Gemeinlanden sein. Ich erwarte zumindest von allen Bewohnern Freihafens teilzunehmen. Alle anderen ... nun wer nicht kommt beweist damit seine natürliche Schwäche," grinste Vandalor. Weitere Informationen werden folgen und es wird durch Rosalynde ausdrücklich im Tavernenbericht noch einmal darauf hingewiese, auch auf die einzelnen Disziplinen. Das war alles, was ich im Auftrag des Hochfürsten hier kundzutun hatte."</span></p><p>Für Feuerwerk, Getränke aller Art, denke auch Musik ist an allen Tagen gesorgt, Das Raqnors wird seinen Picknickservice schicken.</p><hr /><p>Neelean grinst fies, "Ihr müßt auch überall eure Finger im Spiel haben..." Skyks waren inzwischen auch Zweifel gekommen. "Den soll ich ansprechen?" und deutete auf Vandalor. Schaute Raqnor fragend an. Schogul machte sich gerade wieder über Tolidos lustig. Tolidos erwiderte, "Schogul, du fällst aus der Reihe ... ich kann keinen hauen dessen Mundwerk weiter reicht als alle meine Waffen zusammen." "Kann ich was für deine kurzen Zahnstocher?", fragte Schogul. Tolidos entgegnete, "Deine Zahnseide sieht auch nicht wirklich so aus als würde sie irgendwen imponieren!" Er lachte laut auf und trank einen Schluck. "Schlagfertig bist du," nickte Schogul, "Du bist nur auf der falschen Seite, ein Blümchen halt." Aber dann entschlossen sich die beiden erst mal doch noch zum Kampf. Tolidos siegte auch in diesem Kampf und gab mit Schogul eine prächtige Untermalung von Vandalors Ankündigung. Izztaccia genoß es wie immer den Schlägereien zuzusehen. Sie mischte auch oft recht gern mit. Wir waren mit Recht da auch stolz auf unseren Tolidos, war er doch als Paladin im Clan eher etwas exotisch. Tolidos verneigte sich auch vor Schogul. Schogul sagte, "Auch mir war es eine ehre, aber erwartet keine Verbeugung von mir.." Askaw sagte, "Auch unnötig, soetwas kann man sich für das Schlachtfeld aufheben." Tolidos sagte, "Ich erwarte gar nichts von euch ..." Nun ja, Lucan hat auch mal als Paladin angefangen, wer weiß was Tolidos irgendwann wird.</p><p>Inzwischen hatte sich Skyks Mut gefaßt und trat an Vandalor heran. Ich war mir ziemlich sicher, daß das auf jeden fall schiefgehen mußte, was hatte sich Raqnor nur dabei gedacht. Skyks sagte, "Herr Vandalor, hättet ihr nachher kurz Zeit um mir euer Ohr zu borgen?" Vandalor sagte unwirsch, "Was ist?" Skyks sagte, "Ich erbitte um euer Ohr für mich für einen kleinen Moment...." Vandalor seufzte, "Ich hoffe, es ist wichtig." Skyks feixte, "Als ob Miss Norrath nicht wichtig ist." und kicherte Vandalor an. Vandalor wirkt keineswegs erheitert. Skyks sagte, "Ich hatte da auch so eine Idee für eine Art Wettkampf. Also, naja , ich dachte mir *g* da ich ja im moment Miss Norrath bin und Single....." Vandalor sagt, "Ich höre..." Skyks sagte, "So ganz ohne Partner und so" Vandalor zog ungläubig eine Braue in die Höhe. Skyks setzt fort, "also, das man da so ne Art "Herzblatt" veranstalten *g* könnte. " Vandalor sagt, "Mir ist es völlig gleich, wer oder was Ihr seid", schaut Skyks völlig entgeistert an... "... Herz... blatt..." Skyks sagte, "joa" und grinste. Neelean kann in diesem Moment ein lautes Lachen nicht unterdrücken. Vandalor fauchte zu Skyks, "Ich reiß Euch gleich Eures aus! Wieso kommt Ihr mit so etwas zu mir? Stehe ich wirklich in dem Ruf mich um "Herzangelegenheiten" zu kümmern?!" Feupo schlug vor, "Hee Skyks wir können dich doch auch einfach versteigern.. der Meistbietende darf dich heiraten oderso," und kicherte. Versteigern klingt eher nach Freihafener Stil, überlegte Jaanor. Vandalor sagte, "Sucht Euch einen Qeynosianer! Die mögen so etwas sicher unserem Festival der Macht vorziehen." Skyks guckte traurig, "Mir wurde geraten, mich an euch zu wenden." Vandalor fragte, "Von wem?" Skyks zeigte auf Raqnor, der ziemlich blass wurde. Vandalor warf Raqnor einen vernichtenden Blick zu. "Ihr erdreistet Euch meinen Ruf durch den Dreck zu ziehen Wirt?!" Raqnor wehrte ab, "Also ich .. nein wo denkt ihr hin." Neelean mußte erneut Lachen, es war wohl ein ziemlich erheiternder Abend diesmal. Najun schmunzelte amüsiert über den empörten Dunkelelf und blickt dann wieder zu Sobator. Vandalor sagte, "Muss ich Euch erst eine Lektion erteilen? Euch oder Eure Taverne auseinandernehmen?" Raqnor schob mal wieder die Schuld auf eine falsche information von Zeedo. Ich reichte dem Lord schnell ein paar Absinth zur Verbesserung seiner Laune. Najun hatte die kleine traurige Skyks zur seite genommen und ihr einen Veranstalter Empfohlen, der ihr wirklich helfen würde, Skirrash Sturmkralle mit ihrer Piratenkneipe in Süd-Freihafen.</p><p>Wir unterhielten uns dann noch über die Zugänglichkeit verschiedener Städte und so langsam wurde es Zeit für meine abendliche Geschichte. Kurz bevor icgh diese begann stolperte noch ein Gast herein. Qwuork der Froschlok mit den Faible für Feuer. immer noch so verwirrt wie das letzte mal, nur diesnmal noch schlimmer. Hielt er sich doch seit er einmal zu lange auf das Gemälde von Mayong Mistmoore in der Gildenhalle gestarrt hatte nun selbst für Mayong Mistmoore, trank nur noch gefiltertes Blut, na und seine Bezeichnungen für andere waren schon gediegen. Aber inzwiscxhen nahmen wir es einfach hin. alle bisherigen Versuche ihn zur Vernunft zu bringen, wie Schläge auf den Kapf, ein Fass auf ihn werfen und Elektroschocks hatten es immer nur noch schlimmer gemacht. Wir dachten es könne schon keine Steigerung mehr geben, seit er eine junge Teir'Dal unserer Gemeinschaft für seine vermisste Mami hielt. Von ihr irgendwelche Schlaflieder von Maar und dem kleinen Moskito erwartete oder die Zubereitung leckerer Moskitolendchen. Und nun daß mit Mayong Mistmoore. und genau dieser Frosch hüpfte nun heran und bestellte natürlich gefiltertes Blut. Qwuork sah sich um und sagte, "Soviel Gewürm hier, warum ich mich überhaupt auf so eine Stufe erniedrige?" Qwuork nahm das Blut gierig entgegen und verschlang es sofort. Qwuork sagte, "Ahh... nicht so gut, wie ein lebendes Opferm aber es erfüllt seinen Zweck". Auch ein weitere Gast stellte sich ein, Kelden, auch ein Magier wohl wie Qwuork, zumindest behauptete er das. Aber sowas von ungeschickt. Es war ein Wunder das er irgend etwas tung konnte ohne zu stolpern, etwas zu vergessen, oder einfach Unsinn anzurichten. und gerade dieser dachte, er könne Qwuork mit einem Zauber helfen. Qwuork quakte ihm gerade entgegen, "Ja, huldige mir Wurm!" als Kelden über seine Robe stolpernd vor Qwuork zu Boden fiel. Kelden grüßte, "Ahh, der Herr Frosch den ich neulich in Antonica traf" "Ihr wagt es den mächtigen Mayong Mistmoore einen Frosch zu nennen?!" Kelden schaute Qwuork verwirrt an. Qwuork guckte so böse, wie ein Frosch nur gucken kann. Kelden sagte, "Äh oh ich verstehe ihr seid verzaubert worden? Wartet, ein einfacher äh Gegenzauber sollte das beheben." "Niemand verzaubert den mächtigsten Vampir dieser Welt Wurm", quaakte Qwuork. Kelden versuchte alles mögliche, wobei er eh nur Fehler machte. "Siehst Du Wurm? Meine Resistenzen sind gottgleich" Kelden sagte, "Einen Moment bitte.." Qwuork sagte, "Ich lebe seit Anbeginn der Zeit... da kann ich einen Moment warten, aye" Schogul sagte, "Wenn du dich beim Zaubern so anstellst wie beim Laufen, dann übe zu Hause erst mal, Kelden." Qwuork tönte herum, "Ich nenne Heerscharen von Vampiren mein Gefolge und was habt Ihr zu bieten? Ein lächerliches Skelett?" Kelden sagt, "Was soll das heissen Dunkelelf ich könnte euch zu Asche verbrennen!" "Ja wie denn?", fragte Schogul vergnügt. Das auch das alles daneben ging muß ich wohl nicht erläutern, Kelden und Raqnor gingen schließlich in Raqnors Boutique um die wichtige Frage einer neuen Robe zu klären. Qwuork wurde es zu bunt, "Das ist mir zu albern. Vielleicht ist die Geschichte eher mein Niveau."</p><p>Die Geschichte wäre selbst dem Niveau eines echten Mistmoore angemessen gewesen, Überaus spannend, interessant und auch sehr lehrreich. Die Gäste genossen die Erzählung wie immer und kehrten dann vergnügt zu ein paar letzten Gläsern in der taverne unten zurück. Natürlich könnt ihr die Geschichte "Von neuen Freunden und lästigen Feinden" in Kürze auch hier nachlesen. Nach der Geschichte blieb Jaanor noch Stundenlang auf der empore und stellte mir viele fragen zur Geschichte, teilte er doch mein Interesse daran und es war eine Freude sich mit ihm zu unterhalten. Besonders da er vieles aus Qeynos Sicht sah, eine Sichtweise in die ich micht nicht hineindenken kann, aber sie ab und an auch gern höre.</p><p>Als wir schließlich in die Gaststube gingen waren für diesen Tag die Gäste gerade aufgebrochen. Nach noch einigen Stunden des Gespräches über Gegenwart und zukunft Norraths konnte mich nun endlich zurückziehen und mich an die Verfassung dieser Zeilen machen.</p><p>Eure Rosalynde</p>

Rosalynde
07-13-2009, 11:39 AM
<p><strong>Tavernenabend vom 12.07.2009 - Teil 1</strong></p><p>illustrierte Variante des Berichtes: <a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/archiv/n-abend-im-raqnors022.html" target="_blank" rel="nofollow">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/arc...raqnors022.html</a></p><p>Und wieder einmal war es Sonntag geworden und unsere Taverne öffnete ihre Pforten. Heute hatte ein verliebtes Paar sogar ein Separee in unserem Keller gemietet und wir bemühten uns auch deren Wünsche zu befriedigen. Ausnahmsweise sollte es mal ein eher friedlicher Abend werden, hatte sich doch ein großer Teil der Gäste schon die Woche vorher bei unserem Freihafener Festival die Köpfe eingeschlagen, daß man zur Abwechslung eher einmal die friedliche Variante eines Tavernenabends genoß. Allerdings bin ich überzeugt, daß gerade dieser friedvolle Abend eine Menge Zündstoff für kommende Tavernenabende bietet. Eifersucht kann eine Menge Grund für Kämpfe liefern. Doch beginnen wir mal mit dem Beginn des Abends. Laruna und Ardoxos hatten sozusagen für einen schönen Abend zu zweit die unteren Räume der Taverne gemietet. Natürlich hatten wir dort einen schönen Tisch aufgebaut mit meinen besten Speisen. Huhn mit Trüffelfüllung und Bratäpfeln, einen Eierpunsch nach dem Spezialrezept meiner Großmutter und einen flambierten Obstkuchen. Raqnor servierte noch genügend Getränke und ließ die beiden allein, nicht ohne vorher den Zugang nach unten so abzusichern, daß niemand außer Raqnor oder mir hinuntergelangen konnte, er stellte sogar noch einen grimmig dreinschauenden Geisterdrachen vor die Tür. Ich war ja recht froh, saß sich die beiden wieder vertrugen, war es doch bei den Duellen am Freitag fast zu einem Zerwürfnis gekommen, oder eher nicht bei den Duellen sondern bei unseren Erzählungen am Lagerfeuer danach. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sowohl Izztaccia als auch Ardoxos jeder zwei Disziplinen gewonnen, derjenige der bei den Geschichten am Lagerfeuer am meisten beeindruckte, würde der Gesamtsieger des Festivals sein. Auch die Zuhörer waren uneins und nach langer Beratung war auch da wieder einmal Gleichstand. Freihafen jedoch akzeptiert natürlich keine Zwei Sieger, so wie es natürlich auch nur den Sieger ehrt, und nicht irgendwelche Verlierer auf zweiten, dritten oder noch weiter Hinten liegenden Plätzen. Wir waren schon dabei eine weitere Disziplin auszurufen, als es der Drachenlady auffiel, daß Ardoxos ja eigentlich schon selbst auf seinen Sieg zugunsten Izztaccia verzichtet hätte. Wir als Zuhörer hätten uns nicht entscheiden können, doch über den Sieg entschied nun letztlich daß Verhalten der Sieger der Einzelwettbewerbe. Izztaccia hatte zum Sieger sich selbst gewählt, Ardoxos sprach den Sieg im Geschichtenwettbewerb Izztaccia zu, wohl wissend, daß dies auch der Gesamtsieg des Festivals sein würde. Wie Ardoxos betonte genügte es ihm, als Sieger der Duellwettbewerbe alle anderen vor ihm im Dreck liegen gesehen zu haben. Er war immer schon recht Stolz auf seine Künste als Elementalist und hatte seine Stärke beeindruckend bewiesen. Natürlich war es ihm nicht gelungen Lord Vandalor selbst, den Ausrichter der Wettkämpfe zu besiegen, der nachdem der Sieger feststand, sich jedem Herausforderer zum Kampf stellte. Dieser bewies am Duellplatz eine geradezu wortwörtlich zu nehmende Niederschlagkraft, der selbst der Sieger nicht gewachsen war. Und alle übrigen die den Mut fassten sich zu stellen erst recht nicht. Nun, nochmals von Vandalor befragt, ob er tatsächlich den Sieg in der letzten Disziplin Izztaccia zuspricht und nicht sich selbst, bestätigte Ardoxos dies nochmals. Izztaccia dagegen wollte siegen, und wie gesagt, verdient hatten es in den Augen der Zuschauer beide. Damit war die Entscheidung klar. Die Siegerin der letzten Disziplin war Izztaccia, und damit war sie auch die Gesamtsiegerin des Freihafener Festivals, mit drei Disziplinen die sie gewonnen hatte. Ardoxos hatte mit seiner Entscheidung bewiesen, daß er des Gesamtsieges ohnehin nicht würdig gewesen wäre, nicht in den Augen Freihafens und des Hochfürsten.Mit dieser Entscheidung von Ardoxos war Laruna überhaupt nicht einverstanden gewesen. Sie hatte ihm sogar beinahe angedroht sich von ihm zu trennen, würde er nicht zumindest selbst auf einem Sieg bestehen. Vandalor hatte den Teilnehmern und Zuschauern auch noch einmal eingeräumt ihre Entscheidung zu überdenken und neu abzustimmen. Doch Ardoxos war viel zu stolz über seinen Sieg in den Duellen, auch wenn die anschließende deutliche Niederlage gegen Lord Vandalor geradezu demütigend gewesen war. Ich wußte das es auch nach Abschluß der Kämpfe und der Siegesfeier da noch äußerst heftige Diskussionen zwischen Laruna und Ardoxos gegeben hatte. Nun war ich recht froh, daß sich die beiden augenscheinlich ausgesöhnt hatten, und einen netten Abend in unserer Taverne verbringen wollten. Als das Liebespaar versorgt war, konnte ich mich nun wieder ausgiebig den weiteren Gästen in der Taverne widmen. Lord Vandalor hatte Raqnor noch eine Festschrift überreicht, in der alle Sieger des Festivals von Freihafen verzeichnet waren, damit es in der Taverne ausgelegt werden konnte, hatte er doch an diesem Abend wichtigere Aufgaben zu bewältigen, und konnte sich nicht der gewohnten Freizeit in der Taverne widmen. In der Taverne waren inzwischen neben Ardoxos und Laruna auch schon Izztaccia eingetroffen, und zu meiner Freude, nach längerer Abwesenhei, auch Sepharon. Natürlich begrüßte ich den Giftliebhaber sofort freudig und versprach, "Oh, Herr Sepharon, da werde ich ja gleich die besten giftigen Gerichte kochen." Er hatte auch schon gehört, daß da neulich eine besonders giftige Fugu-Sorte entdect worden war. Und genau diese hatte ich natürlich bestellt und klopfte sie nun auf meiner Arbeitsplatte, damit das Gift auch in jeden Filetteil des Fisches eindrang. Einen weiteren dieser giftigen Fische hatte ich ausgepresst und mit diesem Gift einen ohnehin schon giftigen Sukkulentensaft bereichert. Ich nehme an die meisten Gäste wären vom ersten Schluck tot umgefallen. Fast hatte ich schon Angst um Sepharon und bekundete auch, daß es sein könne, das das Gift selbst für ihn zu stark sei. Sepharon, der Ardoxos und Lareuna im Vorraum gesehen hatte, fragte wo eigentlich die beiden hin seien. Ich sagte, "Die wollen sich heute wohl ganz verschwiegen zurückziehen, ist bei der Kratzbürste auch besser," und grinste. Raqnor sagte daß er sie im Keller eingeschlossen habe, da sie diesen gemietet hätten für den Abend, zusammen mit einem 666 Sterne Menü von mir natürlich. Es war auch wirklich ein Essen, daß selbst einen Gourmet wie Vreek zufriedengestellt hätte. Sepharon kostete meine hochgiftigen Speisen und Getränke und fand sie wieder einmal perfekt. Ich schwatzte vor mich hin, "Wie gesagt, da will ein Dunkelelf aus Qeynos wohl jemand umgarnen, die Kratzbürste hatte beim Fest der Macht sogar den Veranstalter angespuckt." Raqnor deutete auf die Siegerliste der Festspiele auf unserer Theke, auch Izztaccia gefiel diese Festschrift natürlich ausgesprochen gut, verzeichnete sie doch nun ihren Namen als Gesamtsieger. Sepharon bestellte sich noch einen Fugu und natürlich dazu als Getränk noch ein wenig warmes gefiltertes Leben, frisch importiert aus Neriak und von den Festlichkeiten, bei denen ja auch in reichem Maße Blut geflossen war. Zwar hatte sich Vandalors Hoffnung nicht erfüllt, daß sich beim Zielspringen einer auf irgendwelchen spitzen Ästen oder scharfkantigen Steinen aufspießt und verblutet, aber die Duelle an jedem Tag waren alles andere als unblutig gewesen. Sepharon fragte, "Festlichkeiten?" Mit einem Blick auf Izztaccia sagte Raqnor, "Ich glaub ein weniger Izztaccia ist auch dabei." Izztaccia fragte Raqnor. "Ihr habt das aufgesammelt?" Sepharon überlegte, daß er wohl wirklich zu lange auf Reisen war, während Raqnor Izztaccias Frage beantwortete, "Aber ja, Blut ist wertvoll." Sepharon sagte, "Blut ist Blut... immer her damit." "Ohje," sagte Izztaccia, "na dann...hoffe ich schmecke...." Sepharon nahm zufrieden das Blut entgegen, setzte sich und fing an, den Fugu zu essen, wobei er nebenbei immer wieder einen Schluck Blut nahm. Raqnor betonte das das Blut ja aufbereitet und gefiltert wird und sein Nacktschneckenfreund Raqschneck sehr geschickt beim Aufsammeln sei. Izztaccia würgte , "...ähm ja das glaub ich gerne...aber trinken will ich das nicht..."Als nächster Gast kam Jaanor und fragte wieder einmal als erstes nach ein paar Barhockern. Wer bitte sehr braucht so etwas, sie würden von einigen Gästen vermutlich eher dazu benutzt, damit einander zu verletzen. Ausserdem können sich bei Kämpfen die waffen darin recht übel verhaken. Auch Izztaccia nickte bestätigend und bezeichnete Barhocker als irgendwie gesundheitsgefährdent oder sowas. Natürlich sagte auch Raqnor ganz klar, "Nein, das hier ist ein Pub, da steht man. Sicher, in der verweichlichten Nachahmung mancher Städte mag es sein, daß man Hocker vorfindet, doch ein Pub hat normal keine Sitzplätze. Außerdem gab es bei uns genug Sitzgelegenheiten, Im Spielsalon, am Kamin, auf der Entspannungsempore, in der Leseecke.... nur eben nicht direkt am Ausschank oder in der gleichzeitig als Kampfarena genutzten Gaststube. Jaanor war schließlich doch zufrieden, sofern er auch hier einen Wein und Kräutertee bekam. Ich hatte mich nebenbei noch um das Paar im Keller gekümmert und sagte bei meiner Rückkehr zu Raqnor, "So, du kannst sie unten einschließen, was sicher besser ist, sollte Vandalor heute doch aufkreuzen. Daß gibt sonst das nächste Unglück." Raqnor nickte zu Jaanor, "Ja so ist das. Und selbst ich bin kein Oiginal, ich habe aus hygienischen Gründen die Rinne weggelassen, die normalerweise auch unterhalb der Tresenkante verläuft." Jaanor antwortete, "Außerdem, wenn uns Leuten aus Qeynos schon jeder vorwirft, verweichlicht zu sein, darf ich ja sicher auch darüber meckern, einen Hocker zu wollen". Dabei grinste er Raqnor betont an. Auch Menardi war inzwischen noch in die Gaststube gekommen und ich servierte ihr ein paar der besten Flusskrebse. Während Raqnor zurückkehrte und berichtete, den "Romantik-Debattierclub" sicher weggeschlossen zu haben. Menardi fragte, was um aller Welt denn ein "Romantik-Debattierclub sei?" Zu den Flusskrebsen hatte ich Menardi ja noch vorher erläutert, "Empfehlen würde ich den Flusskrebs, der war bei der Lieferung noch so temperamentvoll, das Raqnor ihn nur mit Mühe von seiner Nase fernhalten konnte. Zum Glück schaffte er es, sonst könnt ichs ja nich servieren." Raqnor beantwortete Menardis Frage hinsichtlich des Debattierclubs, "Ardoxos und seine Blüte .. sie haben sich den Keller gemietet für Stunden der gemeinsamen Konversation." Ich konnte mir natürlich nicht versagen, Menardie davon zu berichten, wie Ardoxos Freundin, wie eine Furie bei den Duellwettkämpfen am Freitag über Kommandant Vandalor hergefallen war. Raqnor ergänzte, daß er den Bereich sicher abgesperrt habe und noch den Geisterdrachen zum Schutz davor gesetzt habe, um den anderen Gästen diese Konversation nicht zuzumuten. Menardi fragte nach, wer denn da auf den Kommandanten losgegangen sei. Ich sagte, wie es mir die Drachenlady lachend berichtet hatte, "Laruna war das. zuerst ging sie auf Ardoxos los, weil er auf einen Sieg verzichtete. Dann auf Vandalor, weil dieser Ardoxos mehrfach besiegte. Als der Lord dann auch noch zu Laruna sagte, bei dem Temperament, dass sie an den Tag legte wäre sie zuweilen vielleicht sogar würdig für sein Bett, spuckte sie ihn sogar wütend an. Was sicher ohnehin so ziemlich das einzige war, was sie machen konnte. Vandalor hatte sich nur die Spucke aus dem Gesicht gewischt und kommentiert, "So schmeckt also der Pöbel.", die Sache dann allerdings auf sich beruhen lassen. Menardi schmunzelte und sagte, daß sie da gerne dabei gewesen wäre.Auch Amarosa erschien mal wieder in der Taverne. Ich freute mich sehr darüber, war doch sie ebenso wie ich auf der Suche nach immer mehr wissen über die Vergangenheit Norraths, und genoß besonders meine Erzählungen. Allerdings war der eher sanften Dame das Publikum in unserer Taverne oftmals zu wild und ungebärdig. Auch bei den Festspielen war sie zuweilen zugegen gewesen, weniger zum Kampf, als einfach zum zuschauen. Doch die typisch freihafener Art Streit auszutragen und die Entscheidungen getreu den Traditionen des Hochfürsten, wie sie da gepflegt wurden, waren ihr eher fremd und unverständlich. Raqnor brummelte gerade noch vor sich hin, wenn er die beiden im Keller vergessen würde wäre das auch nicht so schlimm, was machen schon zwei Skelette mehr oder weniger im Keller. Die meisten entsorgte Raqnor eh auf einer Sightseeingtour im Hafenbecken Gorowyns mit Spezialschuhen, im Keller war daher genügend Platz. Aber anscheinend war es den beiden so eingeschlossen doch unwohl geworden und mußte den Bereich wieder aufschließen. Ich nahm ja eher an das einer der beiden sich einen Fluchtweg offen lassen wollte. Wir betonten nochmals, daß wir hofften, daß unsere Gäste zu ihrem eigenen Schutz nicht hinuntergehen. Sepharon, der inzwischen mit seinem Essen fertig war, lud Menardi auf ein Glas Wein ein, während ich Amarosa darüber informierte, daß wir unsere Entspannungsempore um ein Bücherregal erweitert hatten, indem auch schon die ersten Bücher, gestiftet von unserer Drachenlady standen. Kurze Zeit später war Amarosa erst einmal verschwunden und ich bemerkte später, daß sie ganz begeistert in den Büchern blätterte. Menardi wies Sepharons Einladung ab, trank sie doch keinen Wein. Die Musik in der taverne hatten wir zu "Kanders Melodie" gewandelt, einer Melodie, deren tragische Elegien einem Großteil unseres Publikums gefielen. Da erschien mal wieder ein etwas ungewohnterer Gast bei uns. Schnauf, ein Bauchklatscher Burynai, der erst einmal beleidigt war, daß ihn einer der Gäste als Dachs bezeichnet hatte. Er berichtete, daß er von Kurns Turm komme, und dass bei ihnen zur Zeit verdammt viel los sei. Eigentlich zu viel so gesehen. Alle wollen plötzlich etwas von ihrem großen Versorger. Schnauf bezeichnete Sepharon als wasserleiche, während dieser eher einen Gesichtsausdruck hatte, als würde er sich Schnauf gerade an einem Spieß gebraten vorstellen. Schnauf seufzte, "Ja, das wird mir echt zuviel bei uns. Ständig rennen einem diese Möchtegernabenteurer die Bude ein, weil sie denken meine Höhle ist der Zugang zum Turm unseres großen Versorgers." Ich bot ihm einen gebratenen Fisch an, oder auch eine Pilzsuppe aus dem säuerlich blickenden Pilzkönig am Herd. Doch Schnauf wollte einen Wurm-Auflauf. Ein paar Lindwurmreste habe ich immer, und so kreierte ich den Wurmauflauf a la Lindwürmli mit Frischkäsedressing. Schnauf schaufelte sich das Essen in die Schnauze, bestellte nochmal nach, wobei nicht wenig auf Bauch, Pelz und nicht zuletzt der Theke landete. Schnauf rülpste gewaltig und fand das Essen fast wie bei Mutti. Er war allerdings dann auch erst mal satt, "*burps* Erstmal sacken lassen *klatschte sich den Bauch*" Raqnor erkundigte sich, "Was gibt es denn neues So unter Tage .. sicher habt ihr wieder einige nette Schimmerlinge ausgraben können?" Schnauf seufzte, "Seitdem uns die ganzen großen Leute die Höhlen einrennen kann man gar nicht mehr nach draussen und nach Schimmerlingen suchen." Jaanor gab zu bedenken, "Ihr fragt sie doch aber auch dauernd nach hilfe...und lass für euch suchen..." Schnauf sagte, "Nee... der Häuptling macht das immer. Aber der ist eh total wirr!" Sepharon ging erst mal, wollte er doch noch eine Runde um den Block drehen und außerdem mal nach seinem Diener suchen. Raqnor erwähnte, daß er auch schon beim Bauchklatscherhäuptling war, und mit einer Menge Schimmerlinge zugeschüttet worden sei, was Schnauf natürlich für einen Skandal hielt. Da hatte Schnauf auch noch unsere Festschrift vom Freihafener Festival der Macht entdeckt uns zerfledderte sie beinahe mit den von Essensresten bedeckten Krallen. Jaanor machte wieder seine typisch qeynosianischen Vorschläge von speziellen Sitzbereichen für spezielle Gäste. Wir standen da eher auf dem Standpunkt, Gast ist Gast und jeder steht oder sitzt da wo es ihm paßt. In der Regel verschufen sich die Gäste eh den Raum den sie haben wollten und gruppierten sich nach Lust und Laune. Muß sich ja niemand direkt neben Schnauf setzen oder stellen, wenn er es nicht mag. Schnauf beschäftigte sich weiter mit dem Buch und wollte es vorgelesen haben, aber ich hatte zu diesem Zeitpunkt nun wahrlich anderes zu tun. War doch inzwischen auch Feupo eingetroffen, Alyxrah und ein völlig neuer Gast namens Rhys. Raqnor war noch eine weitere Begründung eingefallen, warum es unten in der Gaststube keine offiziellen Sitzplätze gab. "Nein nein, nur kleine Leute dürfen sitzen, die haben kürzere Beine. Wenn die zu lange stehen, werden die nur noch kürzer ..bei Großen ist die Abnutzungsgefahr nicht ganz so groß.. die haben ja noch eine gewisse länge Bein."Da Feupo erschienen war machte ich mich an die zubereitung meiner speziellen Käsekuchen für Rattonga. Rhys bestellte sich inzwischen ein Wasser. Ich servierte Feupo einen Moosbeeren Käsekuchen. Raqnor servierte Rhys Gletscherwasser, verlangte aber mal wieder recht satte Preise. Dies fiel natürlich auch Rhys auf. Raqnor begründete seine Preise. "Nun zur Geschichte des Wassers sei gesagt, das jener Lieferant seine Produktionsstätten in besonders kalter Region des Landes hat und es Tropfen für Tropfen von den Gletschern in ein Flakon tröpfeln läßt ." Feupo wollte genauer wissen, was da so alles drin sein. "Minerale, unter anderem auch etwas Gold für den bessern Glanz bei Sonneneinfall, diverse Salze und natürlich .. Wasser welches in einem Gletscher gefiltert und aufbereitet wird." "Das leuchtete dann natürlich Rhys ein. Gerade da schritt auch noch Akael herein und bestellte sein übliches Antonia-Bier, zur Verwunderung von Rhys, der nicht erwartet hatte, daß man bei uns auch Bier aus Antonica bekam. Rhys sagte, wie er hörte, wird dies in Qeynos gern getrunken. Raqnor bestätigte dies, auch wenn es ihm selbst zu wässrig sei. Auf Rhys Verdacht, daß Raqnor das Bier strecke, sagte Raqnor empört, "Nein, würde ich Antonia-Bier panschen, könnte ich es nur noch als gefärbtes Wasser verkaufen."Feupo erzählte, daß die Piratten, also seine Gilde überlege, ihren Pirattenstützpunkt nach Gorowyn zu verlegen, aber die Piratten müßten darüber noch abstimmen und es beschließen und das könne dauern. Ich fragte verwundert, ob den sein Gildenchef nichts zu sagen habe. "Doch hat er.. aber wir wollen schauen das jeder mit dem Ort der Pirattenhöhle auch einverstanden ist.", erwiderte Feupo. Ich lachte herzlich, wußte ich doch zur Genüge was auf Dauer herauskam, wollte man es jedem Recht machen. in der Regel führte das nur zu faulen Kompromissen, mit denen eigentlich letztlich niemand glücklich war, und dies in der Regel nach endlosen absolut sinnlosen Debatten. Zumindest war Feupo klar, daß es letztlich ohnehin er selbst entscheiden mußte, kam es zu keiner Einigung. Alyxrah verschwand doch wieder, war ihr doch heute nicht ganz so nach Taverne zumute. Rhys fragte noch nach einer Übernachtungsmöglichkeit, doch da konnten wir nur auf die nahe gorwysche Garnison verweisen. </p>

Rosalynde
07-13-2009, 11:43 AM
<p><span ><strong>Tavernenabend vom 12.07.2009 - Teil 2</strong></span></p><p>Schnauf, der satt vom Essen die ganze Zeit vorsichhin gedöst hatte kam zu sich und stellte auf einmal fest, das es inzwischen wieder mal reichlich voll in der Gaststube geworden war. Raqnor versuchte dauernd Jaanor ein paar Bier unterzujubeln, obwohl er doch eigentlich inzwischen wissen mußte, das dieser eher auf Kräutertee und milden Wein bestand, als auf Bier, selbst wenn es nur das dünne aus Qeynos war. Feupo fragte, "Hee, Schnauf! Sag mal kennst du einen Bauchklatscher, der in Freihafen wohnt, der auf den Namen Knuffel hört?" "Knuffel? Nö. Nie gehört. Ist sicher schon lange aus Nathsar weg, hm?", sagte Schnauf mißtrauisch. Dies bestätigte Feupo, da er mit diesem immer in Freihafen einen saufen war. Schnauf sagte, "Ich habe schon überlegt, ob ich mich dem Tourismus zuwenden sollte, wo wir doch nun die Höhlen eingerannt bekommen. Führungen um den Turm des Meisters herum, Getränkestände mit Brackwasser, Kutschenservices zum Raureif Lager... Das bringt sicher vieeeeeeeeeeeele Schimmerlinge ein." Feupo hielt das für eine geniale Idee. Rhys zog sich inzwisch übermüdet zurück und machte sich auf die Suche nach einer Herberge. Schnauf fragte warum er nicht hier schläft. Nur ich betonte, das der Keller heute vom Romantikclub gemietet sei, ich die Erzählempore erstmal noch selbst brauchte, der Spielsalon über der Gaststube zu laut sei und die Boutique eher nicht zum Schlafen geeignet. Feupo fragte, "Im Keller ist waaaas? Was ist denn ein Romantikclub?" Schnauf wollte natürlich wissen, ob die da Babys machen. Natürlich konnte sich Feupo die neugierde nicht verkneifen und versuchte sich in den Keller zu schleichen, obwohl wir davon abrieten. Schnauf sagte, "Vielleicht such ich mir da unten auch wen, mit dem ich kleine Bauchklätscherchen mache. Wenn es Rattengilden gibt, warum nicht auch Bauchklatschergilden?" Feupo kam kurz darauf schreckensbleich zurück. "Aaaahhh! Meine Augen!!!! Da sitzen zwei Dunkelhäute." Schnauf fragte, "Und? Machen sie Welpen?" Feupo antwortete, "Die machen... die haben.... ich mag gar nicht dran denken. Ich werde dieses schreckliche Bild nie wieder aus meinem Hirn kriegen. Ausserdem hat diese Dunkelelfe da unten irgendwas nach mir geworfen.. hat aber nur die Wand getroffen." Ich erinnerte Feupo daran, daß wir ihn gewarnt hatten. Izztaccia lachte über Feupo. Schnauf wollte immer noch die vor ihm liegende Festschrift vorgelesen haben, doch bevor es dazu kam erschien auch schon der nächste Gast. Skirrash Sturmkralle. Feupo sagte immer noch entsetzt, "Ich glaube ich muss mich innhumieren lassen oder so. " Zum Glück lenkte ihn die Ankunft von Skirrash ab, der Jaanor in die Seite piekste und Feupo am Ohr zog. Inzwischen hatte Akael, der zuerst nach Menardi gesucht hatte, nun mal wieder Izztaccia ins Auge gefaßt, wohl wissend, daß sein Freund Isorak noch ein paar Tage abwesend sein würde. So sah er wohl seine Gelegenheit wieder einmal gekommen. Er lud Izztaccia auf einen Wein ein, den sie annahm, unter der Voraussetzung, daß er nicht wieder mehr will, als ein Glas Wein mit ihr trinken. Aber Akael war natürlich dann der Meinung das man nie wissen kann zu was sich das noch entwickelte. Feupo versuchte inzwischen Skirrash seinen Papagei Lucan II abzuschwatzen, natürlich vergeblich. Inzwischen hatte sich die Taverne weiter gefüllt. Der nächste Gast war Kelden, so eine Art Magier, seufzt. zumindest hielt er sich dafür. Natürlich stolperte er wieder zuerst einmal über seine Robe und landete fast auf dem Boden der Gaststube. Er brachte eine Lieferung für Raqnor, hatte ihn dieser doch mit einigen Sammelaufträgen beauftragt. Schnauf erkundigte sich bei Skirrash, "Darf ich den Vogel essen? Oder den hinter Euch? , und wieder einmal klatschte er seinen Bauch. "Den Vogel hinter mir kann man gern essen," betinte Skirrash. Ich vermute mal Schnauf meinte irgend einen Gast, seine Worte "Sehr gut. Du Vogel dahinten! Würz Dich schonmal!", ließen zumindest darauf schließen. Ich entdeckte dann daß Schnauf wohl den Irrwisch meinte, von wem auch immer der stammen mochte. Jedenfalls hatte Schnauf nun erst mal die Fässer entdeckt, an denen er sich ausgiebig gütlich tat. Kelden verfiel auf die glorreiche Idee Wein herbeizuzaubern. Er wob mal wieder einen seiner Sprüche murmelt einige Worte...überlegt dann kurz und murmelt noch ein paar. Die Erde bebt als Kelden Energie bündelte und schon war er unsichtbar. Verzweifelt fragte Kelden ob das jemand beheben könne. Schnauf versuchte es einfach mit ablecken, und irgendwie funktionierte das. Kelden war wieder sichtbar, nur nun war Schnauf unsichtbar. Kelden sagte, "Hinfort mit euch oder ich verwandle euch in einen einen..... etwas Schreckliches!" Jaanor sagte, "Ich kuriere Unsichtbarkeit immer so gern mit blitzschlägen..." Skirrash sagte gerade, "Sag mal Feupo, wären die Piratten eigentlich an einem Piratenfest interessiert? Vielleicht sogar in Co-Organisation mit den Raubkatzen?" Da entdeckte Feupo die beiden romantischen Dunkelelfen, die sich von ihrer Zurückgezogenheit nun zu uns in die lärmende Gaststube gesellten. Dem Piratenfest stimmte Feupo natürlich begeistert zu und die beiden unterhielten sich über genauere Vorstellungen dazu. Jedenfalls sollte der Rum in Strömen fließen, es ein Beleidigungsduell geben, und viel Seemannsgarn gesponnen werden. Das hörte sich doch wirklich interessant an.Laruna war ganz begeistert, als sie mit Ardoxos heraufkam, daß weder der Widerling noch sein, wie sie sagte, Reißwolf, zugegen seien. Ich grüßte Laruna und fragte welchen Widerling sie denn meinte. Schließlich waren bei uns immer nur auf ihre Art hochanständige Gäste zu finden und keine Widerlinge. Schnauf suchte noch immer jemand, der ihn ableckt, damit er wieder sichtbar wird. "Los Du Knochenhaufen! Leck mich ab oder ich nag Dich an!" Keine Ahnung zu wem er das sagte. Ah, zu Kelden, in dessen Bein verbiß sich Schnauf gerade. Skirrash versuchte natürlich sofort mit Laruna zu flirten. "Bei mir ist immer Platz in meiner Hängematte, für so hübsche wie dich... aber das nur so nebenbei." In dieser Hinsicht waren wohl alle Kerraner dauerrollig, da nahmen sich er und Akael nichts. Schnauff sagte während er Keldens Schienbein fest zwischen den Zähnen hatte, "Maff miff wieda normal." Das Keldens nächste Zauber auch wieder daneben gingen brauch ich sicher nicht zu betonen. Schnauf sagte, "Jetzt reichts! Bleibst du wohl hier?!", schrie er dem eilig entfliehenden Kelden hinterher, folgte diesem dann schnell. Inzwischen stritt Ardoxos empört mit Skirrash, wähnte er doch Laruna in festen Händen. Seinen nehme ich mal an. Und es war dicht davor, daß wieder einmal die Krallen ausgefahren wurden. Für meine Geschichte hatte ich mir an diesem Abend gerade wegen Ardoxos und Laruna eine eher romantische Ausgesucht, aber erst einmal waren diese nun lange Zeit am diskutieren. Laruna sagte gerade, "Aber ne Freundin mit schönem Fell und gutem Geschmack habe ich immer gerne an meiner Seite im Kampf gegen eingebildete Taugenichtse wie diesen ungehobelten Flegel." Skirrash sagte, "Gegen diesen Kommandanten?" Laruna nickte. Dafür war Skirrash immer zu haben. Ardoxos Erfersucht wuchs immer mehr, ich flüsterte ihm noch zu, daß ich gerade an dem Tag eine durchaus romantische Geschichte habe, bevor ich zur Entspannungsempore ging, um meine Geschichte vorzutragen. Ardoxos küßte währenddessen innig seine Laruna und wollte sie verlocken sie meine Geschichte zusammen mit ihm anzuhören. Laruna sah nicht so aus als wollte sie sich eine Geschichte anhören. Ihr schien es mehr Spaß zu machen, da umworben zu sein. Auch Taena erschien nun noch, gerade rechtzeitig für meine Erzählung, über das Herz der Jägerin. Feupo mußte jedoch nun zu seinen Piratten, hatten diese doch noch einen Landgang vor. Ardoxos hatte sich nun doch entschlossen zu der Geschichte zu gehen, auch ohne Laruna, hoffte er doch, daß sie nachkommen würde. Auch Keras kam noch.Auf der Erzählempore traf ich Amarosa wieder, die noch völlig in die Bücher vertieft war. Und ich begann meine Geschichte, die auch eine lange Ballade enthielt, die ich nochmals dichterisch bearbeitet hatte. War doch bei der Übertragung aus Sprachen der Vorzeit oft die Reimform verloren gegangen. In der Gaststube unten versuchte Akael inzwischen die zurückgekehrte Menardi zu verführen, gehärte sie doch zum Volk der von ihm bevorzugten Teir'Dal. Menardi sagte jedoch, "Akael ihr ...weckt nicht gerade mein Interesse..ich habe andere Vorlieben... Erstens ihr seit kein Kämpfer. Ihr seit immernoch Gelehrter, ich will jemand der neben mir in der Schlacht steht, nicht mehre Reihen dahinter...und zweitens... ihr rennt jeder hinterher die ihr seht." Akael gab natürlich nicht auf. Laruna fragte Menardi verächtlich, warum sie es nicht mache wie immer, "Ihn abschlachten, oder einfach ins Loch mit ihm?" Menardi sagte, "Oh bitte. Er ist ein Clan Mitglied, da geht soetwas nicht.." Laruna un Skirrash waren wohl wieder heftig in Intrigen vertieft, naja, ich kannte die Meinung der Drachenlady des Clanes über solche... Damen..., sie hatte wohl dahingehend in jeder Beziehung recht. Zumindest auf der Erzählempore herrschte romantische Stimmung und die dort befindlichen Gäste genossen die Geschichte.Als mir Raqnor später von dem Intrigenstadel erzählte, war ich recht froh, daran in keiner Weise beteiligt zu sein. So etwas wie Treue und Wahrhaftigkeit schien zumindest keiner zu pflegen. Nun ja, als wir später alle zusammen von der Erzählempore herunterkamen war Akael schon wieder eifrig am Flirten mit Izztaccia, da er bei Menardi abgeblitzt war. Diesmal wie mir schien erfolgreich, verschwanden die beiden doch schließlich zu einer nächtlichen Besichtigung der Schönheiten von Qeynos inklusive Ferrons geheimen Knutschplatz. Als ich später die Taverne verließ sah ich noch in vertrautestem Gespräch Laruna mit Skirrash, während Ardoxos vergeblich auf sie gewartet hatte. Vermutlich waren die am eifrigsten Intrigenspinnen gegen Lord Vandalor, unwissend darüber, wen sie sich damit alles zum Feind machen würden. Aber egal, sollen sie in ihr Unglück rennen. Für mich war es an der Zeit mich um mein Tagebuch zu kümmern. Der einzige der mir bei der ganzen Sache leid tat, war Ardoxos, zumal dieser sichtlich nicht mal glaubte, als ihm Akael wahrheitsgemäß sagte, das Laruna mit Skirrash mitgegangen war.</p><p><strong>nächster Tavernenabend: Sonntag, 19.07.2009 Einlass 18.30, Beginn 19.00 Uhr</strong></p>

Rosalynde
07-21-2009, 10:34 AM
<p><strong>Tavernenabend vom 19.07.2009 - Teil 1</strong></p><p>Illustrierte Variante des Berichtes: <a href="http://www.ahoranos-clan.eu/neu/archiv/n-abend-im-raqnors023.html">http://www.ahoranos-clan.eu/neu/arc...raqnors023.html</a></p><p>Und wieder einmal war es Sonntag Abend. Wie immer hatte ich natürlich Bedenken, ob an so schönen Sommerabenden überhaupt jemand den Weg zu uns finden würde, und zuerst schien es auch als ob es ein ruhiger und eher kurzer Tavernenabend werden würde. Doch weit gefehlt, nach und nach trafen recht zahlreiche und illustre Gäste ein. Manche die Stammgäste des ersten Tages waren, andere die mit der Zeit zu uns gestoßen waren und auch ganz neue Gäste. Gerade als ich weitestgehend mit den Essensvorbereitungen zu Ende gekommen war, traten die ersten Gäste ein, besser gesagt der erste. An diesem Abend war es Olean, ein Seemann, der uns allerdings schon ankündigte, daß sein Kapitän Skarlem bald eintreffen würde. Er war etwas verwundert das noch niemand da war, aber wie gesagt, dies änderte sich danach rasch. Ich bot Olean erst einmal ein Mahl aus den köstlichsten Königsgarnelen aus den Gewässern von Kylong an. Jonara hatte sie erst an diesem Tag frisch gefangen und mir in die Küche gebracht. Nachdem ich das Essen serviert hatte, kam mit etwas Schlagseite auch Skarlem, dicht gefolgt von Flecki Flinkpfote meinem gnollischen Küchenjungen. Zu trinken wollten die beiden dann Met. Nun wir hatten ja seit der Vorwoche auch Feenhonig-Met im Angebot, also stellte uns die Bestellung der beiden nicht vor größere Probleme. Nachdem sie essen und Getränke hatten, wandten sie sich dem nächsten, in dem Fall eher Gast wohl als Küchenjunge zu. Der mit einem "Wuff" grüßend zur Tür hereinschlenderte. Raqnor antwortete mit einem "wuff wau .. *knurr* " Skarlem fragte, "Was macht der Flohhaufen da und ich erklärte erst mal wieder lang und breit, daß dies kein Flohhaufen war, sondern mein Küchenjunge und das natürlich auch Gnolle bei uns Zutritt hätten.</p><p>Flecki reagierte wieder einmal recht unwirrsch auf die Bezeichnung Flohhaufen, und was noch schlimmer war, ich wußte ja das Flecki enorm stark ist und gewiß keiner Rauferei aus dem Weg gehen würde. Knurrend sagte Flecki "Willst dich Beissen Stinkender Barbar?" Skarlem schaute verwundert, "der will sich prügeln... Flecki knurrte erneut "Du hast mich Flohhaufen genannt!" Flecki hatte da schon längst seine Dolche oder Schwerter oder was es auch immer waren gezogen. Der Kampf, wenn man das überhaupt so nennen kann, war recht kurz und Skarlem taumelte besiegt zu Boden. Ich wollte ihm noch zurufen, daß er vorsichtig sein soll, mein Küchenjunge steht recht gut im Futter, ... aber da war der Kampf längst vorbei. Gerade während des eher recht kurzen Kampfes war auch schon Izztaccia erschienen die Raqnor fragte ob sie einen Wein wünsche, und ein neues Mitglied unserer Gemeinschaft, Sekraktaa. Sekraktaa betrachtete völlig verdutzt den Gnoll, er konnte ja noch nichts wissen, daß unser Waldläufer Ferron da mit einem Fluch lebte, der ihn zeitweilig in den Gnoll Flecki Flinkpfote verwandelte. Dummerweise verfügte auch der Gnoll dann über die gesamten, ausgeprägt tödlichen Kampfkünste des Waldläufers. Daher unterschätzten auch viele den Gnoll und dies mag bei so manchen der letzte Fehler ihres Lebens gewesen sein. Sekraktaa jedenfalls fand den kleinen Gnoll einfach nur Süß, obwohl dieser schon unwillig knurrte. Izztaccia war gerade zur Tür hereingeschwebt als Skarlem bewußtlos zu Boden gin. Sie kam zum Tresen und stellte mit einem Blick auf den am Boden liegenden Skarlem fest, "Na fängt ja schon gut an der Abend....ich komme und es läuft ne Schlägerei. Und ja einen Wein wieder."</p><p>Sekraktaa fragte, ob er den kleinen Gnoll behalten darf. Raqnor natürlich sagte einfach, "Wenn ihr mögt, aber nur leihweise." Ich warnte ihn zumindest, dass ich nicht glaube, daß er sich sie einfach behalten ließe. Sekraktaa kraulte hingebungsvoll das Gnollköpfchen, oder formulieren wir es besser aus, den Gnolldickschädel. Flecki knurrte unwillig das er nicht zum behalten da sei, nannte Sekraktaa ein dummes Reptil. Aber Sekraktaa fand den Gnoll einfach nur zum Knuddeln. Skarlem der wieder mal leugnete das überhaupt ein Kampf stattgefunden hatte, obwohl Izztaccia es ja noch mitbekommen hatte, behauptete der Gnoll habe sicher Tollwut. Flecki fauchte, "Sei leise oder ich beiss dich nochmal Dummer Barbar." Ich sagte noch zu Izztaccia, daß der Kampf einfach zu schnell vorbei war. Irgend jemand habe wohl Flecki beigebracht wie man mit Schwert und Dolch umgeht, ein ziemlich guter Kämpfer vermutlich. Die Diskussion ging noch hin und her, ob Flecki nun Tollwut hat oder doch eher nicht und Skarlem und Olean beschlossen, den Gnoll erst mal alle Krankheiten mit ihrer Heilung auszutreiben, während Sekraktaa weiter versuchte ihn zu Knudddeln. Plötzlich kreischte Flecki auf und rannte weg. Entweder er hatte Angst vor Zauberei, oder vorm Knuddeln. Wer weiß das schon. Nun plötzlich behauptete auch Olean, daß der Gnoll sicher Flöhe hätte. Zumindest kratzte sich niemand von den Gästen, und so war die Behauptung wirklich eher unwahrscheinlich.</p><p>Da trat als nächster Gast Feupo herein, die kleine Piratte. Skarlem und Olean hatten natürlich sofort erst mal den Gnoll vergessen, waren die beiden doch immer noch auf der Suche nach einer Mannschaft... naja, eigentlich hatten sie auch nicht einmal ein Schiff. Sie hatten natürklich sofort da Pläne mit Feupo. Olean war der Meinung das Rattonga auf einem Schiff sicher praktisch seien. Feupo bestellte sih etwas mit Bier und ich stellte ihm einen Käsekuchen hin, während die beiden Seebären auf Feupo umringten um mit ihm zu reden. Auch Menardi war inzwischen erschienen und nahm ihren Helm ab. "Und ihr, wollt ihr auch etwas zu essen, oder seit ihr in der Miliz durch Evona nun immer satt und zufrieden?", fragte ich sie. Menardi sagte, "Oh das Essen hat sich erheblich gebessert, aber im Moment reicht mir ein Getränk." ch nickte, "Wobei ich nicht wirklich glaube das sich die Offiziere das Mannschaftsessen antun... zumindest vom früheren hört man ja schlimme Dinge." Menardi bestätigte, daß die meisten eh gleich auswärts essen. Gerüchteweise sollte da eher hinsichtlich der Verpflegung der unteren Mannschaftsdienstgerade eher das Motto gelten, "Es soll nicht schmecken, es soll nicht satt machen, es soll Dich nur am Leben erhalten." Ich glaube zumindest bei der Miliz von Freihafen war da nun ein gewisser Wandel zu verzeichnen. Ich war überzeugt das das Essen meiner Schülerin Evona mit Gewißheit schmeckte und satt machte. Leider gedachte ich gerade zu der Zeit, den Gnoll Flecki, der von seiner Flucht zurückkehrte mit einem Steak zu erfreuen. Und er wollte eins ohne Aviakgeschmäck, also machte ich ihm ein birnenbelegtes, scharf gewürztes Säbelzahnsteck. Ein dummer Fehler. Kaum hatte ich ihn den Teller hingelegt, als er den Belag zusammensammelte und mit an den Kopf schmiß, die Sosse tropfte natürlich überall auf mein Kleid. Ich zog mich notgedrungenerweise erst einmal zurück um mich umzuziehen, nicht ohne Flecki einen wütenden Blick zuzuwerfen.</p><p>Skarlem sagte zu Feupo, "Kurzer?" Was dieser mit einem "Langer?" erwiderte. Skarlem stellte sich vor. Auch Feupo wollte da nicht zurückstehen, "Mich nennt man Feupo, der Schrecken der Käsehandlung und Beschützer der Rattongaweibchen." Skarlem wollte nun wissen, ob Feupo ein Seefahrer sei. Zuerst war Feupo eher verschwiegen, wollte sogar erst mal wissen, ob Skarlem von irgend einer Behörde sei. Olean und Skarlem lachten, "Was für ein Scherzkeks, wir von einer Behörde? Das glaubt ihr doch selbst nicht." Feupo grinste, "Ich muß doch zumindest mal fragen." Er gab jedenfalls erst einmal zu, daß er ein Seefahrer war. Skarlem und Olean sagten Feupo nun, das sie eine Mannschaft suchten, und leiser werdend, auch ein Schiff. Feupo teilte ihnen mit das ihm das leid tue, aber sein eigenes Schiff sei schon rappelvoll und ausserdem seien auf seinem ausschließlich Rattongas. Skarlem und Olean sagten, daß sie dem leicht abhelfen könnten. Ich habe mich dann nicht erkundigt wie. Die Gäste studierten inzwischen interessiert Raqnors neue Getränkekarten, die erst ganz frisch geliefert wurden. Ich sagte zu Feupo, "Das gute an Rattongaschiffen ist ja, die können praktisch nie untergehen. Schließlich verlassen die Ratten das Schiff nicht und es kann nich sinken." Skarlem und Olean hatten sich dann wohl doch entschlossen, erst einmal ein Schiff zu kapern, eine Mannschaft würde sich dann schon finden. Die beiden verschwanden dann auch recht rasch.</p><p>Zu Izztaccias Freude kam nach längerer Zeit auch einmal Isorak wieder vorbei. Raqnor fragte Isorak §Ein Bier oder doch zuerst einmal einen Knüppel?", war Isorak doch einer der Kunden der den Nüchternmachservice des öfteren in Anspruch nahm. Als nächstes trottete eine selbst für Sarnaks riesige Sarnakfrau herein, Andyria von der Freihafenmiliz. Andyria blickte sich um und versuchte zumindest Menardi und Isorak sowas wie zu Grüßen. Sekraktaa sagte, "*pfeift* Was für eine liebliche Schönheit da gerade eintritt..." Andyria grüßte, "Hallo Leutnant, Korporal, und nickte zu den kleinen Gestalten." Sekraktaa schmiss sich in Positur und flirtete auf das heftigste los. Andyria betrachtete Sekraktaa nicht ganz ohne Interesse und wandte sich dann dem Wirt zu "Also dann *rieb sich die Hände* 12 Bier wie immer.. und kein Antonia Bier." "Zwölf?", fragte der Wirt. "Ja, wie immer, damit ihr mir nicht jedes doppelt und dreifach berechnet wie ihr es bei den anderen mach Raqnor." Andyria unterhielt sich eine geraume Weile mit Sekraktaa, während auch noch Xorandor, ebenfalls von der Miliz Freihafen. Und noch ein weiterer Gast kam herein, ihr Name war Phoetia Mondkralle, und erkundigte sich, ob der Wirt Akael gesehen habe. Hm, Mondkralle, hieß nicht Akael auch vollständig Akael Mondkralle. Aber von einer Schwester hatte unser rolliger Dauerflirtkater eigentlich nie etwas erwähnt. Isorak sagte zu der Dame, daß Akael sicher bald kommen werde. Und fragte dann nach, "warum wenn ich fragen darf?"</p><p>Andyria beschäftigte sich weiter mit Sekraktaa. "Seit ihr sowas wie ein Zauberer bei dem Kleid das ihr tragt?" Sekraktaa sagte, "Das ist richtig meine liebe." Er schaute Andyria bewundernd an und sagte das er gegen sie sicher neu sei, während sie schon die Aura des Veterans trage. Andyria fand das eher übertrieben, meinte sie doch das es in ihrem Beruf sicher wenige gäbe, die das Alter erreichten um als Veteran gelten zu können. Sekraktaa sagte, "Oh, seid nicht so voreillig. ist alles nur eine Frage der richtigen Technik. Überleben will gelernt sein." Da begrüßte Sie auch noch Xorandor. Andyria schaute zu Xorandor herunter und fauchte diesen an. "Na vorm Einsatz diese Woche hattest dich ja elegant gedrückt wieder mal, wir mußten sogar so einen Dreadnaught mitschleifen." Xorandor stellte sich dumm und fragte welchen Einsatz sie meine. Allerdings so offenherzig plauderte Andyria nun nicht über Einzelheiten. Auch Menardi flüsterte Isorak zu er solle drauf achten, daß nicht zuviel über den Auftrag ausgeplaudert würde. Jedenfalls fragte auch Isorak nun, "Und, Gefreiter? Warum wart ihr nicht beim Auftrag anzutreffen." Xorandor stand wohl ziemlich schweigsam in der Gegend herum und fragte sogar Andyria, ob diese ihm sagen könne, warum Xorandor klare Fragen nicht beantwortet." Aber anscheinend war er am überlegen welcher Auftrag. Andyria maulte herum, "Wir haben so einen Frechling mischleppen müssen der gegenüber einer Wache behauptete ich sei seine Frau *seufzt* der hat mich blamiert bis auf die letzte Schuppe." Sekraktaa schmunzelte. Menardi entschloss sich nun doch sich erst mal etwas umzuziehen, zumindest aus der Rüstung heraus. Xorandor behauptet er habe sich beurlaubt gehabt. Wiedie Diskussion nun Ausging weiß ich nicht, jedenfalls forderte Isorak Xorandor auf, noch ein wenig seine Fortschritte im Training zu demonstrieren. Aber er wollte lieber einen Trainingskampf gegen Gegner gegen den er eine Chance hätte. Anscheinend erschien ihm selbst Andyria als zu gefährlich. Isoraks Blick fiel auf Sekraktaa. er gehörte zwar nicht zur Miliz, aber hatte denselben Ausbildungsstand. Die bedenken Sekraktaas das in der Taverne etwas zu Bruch gehen könnte räumten wir schnell aus und so konnte der kleine Trainingskampf beginnen.</p><p>Der Ausgang des Kampfes war denkbar Knapp, doch schließlich siegte Xorandor, zur Genugtuung des Korporals. Die Kämpfer tranken nun natürlich zusammen einen auf den Sieg. Andyria die sich Sekraktaa inzwischen Als Andyria Val'Narech, Obergefreite der Freihafenmiliz vorgestellt hatte, berichtete dem interessiert lauschenden Sekraktaa warum sie sich gerade der Miliz angeschlossen hatte und in Freihafen diente. Es hing wohl alles mit uralten Aufzeichnungen über die Stadt Freihafen, dem damaligen Stadtkommandant der Miliz Sir Lucan D'Lere und dem damaligen Verhalten der Miliz und des Ordens von Marr zusammen. Und sie berichtete, dass sie sich insbesondere mit der notwendigen Befragung mehr oder weniger Williger widmete, neben ihren Patrouillen durch die Stadt und den ausgiebigen und eindringlichen Kontrollen aller Tavernen. Sekraktaa grinste und sagte, daß er sehr willig sei sich von ihr befragen zu lassen, auch sehr eindringlich. Xorandor bot sogar gleich sein eigenes Gefängnis mit Folterkeller zu dem Zweck an. Andyria fragte erstaunt, "Du hast ein eigenes Gefängnis?" Xorandor bestätigte dies. Na dann werden wir uns dies doch in Kürze einmal ansehen. Andyria zumindest schien mit ihrem Dienst bei der Miliz recht zufrieden zu sein. Sie machte sich nur ein wenig Gedanken über die Abzüge beim Sold, wegen in ihren Augen unbedeutenden Schrammen an den Türfüllungen und Decken des Milizgebäudes von ihren Hörnern. Sekraktaa sagte empört, dann sollen die Gipsköpfe eben höhere Häuser und Türen bauen. Aber es hatte sich schon merklich gebessert, seit sie bei ihrem Pferd im Stall schlafen konnte. Als sie sich einmal wegen der etwas zu kurzen Betten vorher in den Mannschaftsschlafräumen beschwerte, war ihr nur die Auskunft zuteil geworden, das man ihre Größe auch gern den Betten anpassen könne. Sie hatte aber wohl nicht genauer nachgefragt, wie der Betreffende das wohl gemeint hatte. Zumindest sagte sie über ihr Lager im Stall, "Warm genug ist es dort, der Hochfürst hat es für fruchtbare Felder mit dem Regen und dessenHäufigkeit bissel übertrieben.. naja, aber das Dach beim Stall ist dicht, da kommt kein Regen nach, außerdem heizen die Feuerrösser die Luft dort drin so auf das es an einen Vulkan erinner. und um eine Wüste in fruchtbare Steppe zu wandeln bedarf es wohl viel Regen. " Sie hatte Sekraktaa und Andyria unterhielten sich noch lange und ich vernahm das Andyria Sekraktaa versprach ihn bei Gelegenheitmitzunehmen, bei nicht geheimen Sachen, um ihm ihre besten Verhörtechniken vorzuführen. Xorandor sagte noch, "Naja die Verhöre können in Zukunft ja auch in einer schönen gemütlichen Zelle oder auf einem Foltertisch in meinen Gefängnis stattfinden. Macht bestimmt noch mehr Spaß." Sekraktaa schien dem absolut nicht abgeneigt, geradezu begeistert eigentlich wenn man es näher betrachtet. Leider mußte sie sich dann verabschieden. Anscheinen begann ihr Dienst um diese Zeit.</p><p>Zu dem Zeitpunkt erschien nun Akael, auf den ja Poethia gewartet hatte. Akael sah Poethia völlig fassungslos an. Wir kannten Akael ja nur als den absoluten Flirtkater mit dem Hang daran, aber auch wirklich nehezu alles abzuschleppen was dunkelelfisch oder zumindest weiblich genug war. Allerdings hatte in der Taverne kaum einer gewußt, das Akael verheiratet ist. Er selbst in dem Sinne auch nicht, hielt er doch seine Frau für tot. Doch nun stand sie plötzlich höchst lebendig vor ihm, glücklich in wiedergefunden zu haben. Sie war zwei Jahre verschwunden gewesen, und erzählte Akael nun was geschehen war, natürlich hörten die Gäste der Taverne und auch ich gespannt zu. Akael sagte, "Po...poethia?, Ich hielt dich für tot." Poethia nickte, "Ich dachte auch daß ich sterben werde, Ich war gerade auf dem weg nach zek als plötzlich das Schiff überfallen wurde von Piraten. Ich verbrachte zwei Jahre auf einer einsamen Insel, bis ich eines Tages gefunden wurde, und..sie brachten mich zurück nach Hause." Und nun war sie seit der vergangenen Nacht wieder da. Die beiden waren überglücklich einander wiedergefunden zu haben. Jedenfalls nehme ich mal positiv denkend an, daß es bei Akael Tränen der Wiedersehensfreude waren und keine Tränen darüber, daß sein schönes freies Leben als Flirtkater wohl nun eher vorbei war. Sicher haben sich die beiden noch viel zu erzählen und vielleicht hat ja Akael auch Glück, das andere seiner Frau wiederum nicht allzuviel erzählen. Zumindest Isorak war recht froh und zufrieden, rechnete er doch damit, daß Akael nun zumindest Izztaccia in Ruhe ließ. Er ließ sich als guter Freund Akaels natürlich auch gleich seiner Frau vorstellen, hatte auf das freudige Ereignis aber mal wieder so viele Gläser geleert, daß erst einmal wieder Raqnors Dienstnüchternmachdämon bemüht werden mußte, damit Isorak wenigstens wußte, welche der vier Poethias, die er sah, die richtige war. Akael berichtete seiner Frau, das viel geschehen sei, seit sie weg war und das er ein großes Haus in Süd-Qeynos nun sein eigen nenne. Poethia wollte natürlich alles sehen. Akael sagte, "ich kann es noch immer nicht realisieren das du nicht tot bist..." und wischte sich mit dem Ärmel die Tränen aus dem Gesicht. Poethia umarmte ihren Mann, "Ich kann es nicht fassen dir gegenüberzustehen, dich wieder spüren zu können." Die beiden verließen später traulich vereint die Taverne, wohl um sich Akaels neues Haus in Qeynos anzusehen. Natürlich erst nachdem Isorak selbst seinem Freund den Dienst erwies ihn, im wahrsten Sinne des Wortes, schlagartig nüchtern zu machen.</p>

Rosalynde
07-21-2009, 10:37 AM
<p> entfernt, da doppelt gepostet</p>

Rosalynde
07-21-2009, 11:34 AM
<p><strong>Tavernenbericht vom 19.07.2009 - Teil 2</strong></p><p>Zu dieser Stunde erschien ein weiterer Gast, Jaanor und zu meiner Freude hatte sich auch Evona als unsere Schankmaid und meine Schülerin, neben ihrem Milizdienst die Zeit nehmen können, in der Taverne den Gästen aufzuwartn. Eine große Erleichterung für mich, war doch schon längst eigentlich die Zeit heran, da ich erzählen wollte. Jaanor bestellte sich etwas zu Essen aus Fleisch und einen Feenwein und wandte sich dann Feupo zu. "Feupo?" "Jaanor?", antwortete Feupo. "Kennst du zufällig einen Rattongakollegen der draußen herumlungert und Leute nach Käse fragt?" Feupo sagte, "Keine Ahnung.. kann gut sein. Unser Schiff liegt immer noch vor Gorowyn, und die ganzen Ratten wuseln in der Stadt herum." Jaanor nickte, "Das ist eine Erklärung, "Meine Frage, ob er wirklich zwischen einem Kerra und seinem Abendessen stehen will, hat ihn aber seine Meinung ändern lassen..." Feupo sagte, "Ja bei so einem Prachtexemplar von einem Kerraner wie dir kriegen bestimmt viele schnell Angst." Evona kümmerte sich sofort um die Gäste und versorgte sie mit den frischesten Sachen, so daß ich noch einmal in Ruhe meine Aufzeichnungen, für den Abend und die Geschichten, die ich erzählen wollte sichten und überarbeiten konnte. Die Gaststube füllte sich mehr und mehr, die nächsten die ankamen waren Lucius T'Rash, ein Teir'Dal und seine Frau Narshia, eine Arasai. Lucios schaute wie immer verächtlich im Raum herum, war er doch absolut von seiner Vortrefflichkeit und seinem hohen Rang überzeugt, jedenfalls davon daß er ihn irgendwann einnehmen würde. Raqnor begüßte ihn gleich mit, "Ah, der Herr Eroberer!" Ließ doch Lucios keine Gelegenheit aus zu betonen, daß er in Kürze den Thron von Neriak besteigen würde und bot schon reichlich Vergünstigungen all denjenigen, die ihm bei der Thronbesteigung helfen würden. Auch an diesem Abend war er natürlich auf der Suche nach willigen Helfern. Seine Frau und er bestellten sich wie immer gefiltertes Leben. Isorak lachte Lucios und sein Ansinnen aus und betonte, er hätte selbst wenn es ihm je gelingen würde Königin Cristanos zu beseitigen, schon auf dem Weg zum Thron ein Messer im Rücken. Er verspottete Lucios und seine Ambitionen, woraufhin ihm dieser mit einem schrecklichen tot drohte. Bei einem prüfenden Blick und der durchdenkung der bewiesenen Kampffähigkeiten der beiden, schien es mir allerdings klar, das Lucios sicher nicht selber Isoraks schrecklichen Tot von eigener Hand herbeiführen konnte. Ohne daran zu denken, das seine Frau selbst ein Arasai war, fuhr er Isorak an, "Geh mir aus der Sicht Motte!" Narshia sagte empört, "Du hast zufällig eine MOTTE geheiratet." Dann fragte er auch noch Evona, die gerade die Theke etwas sauberwischte, ob sie die Putzfrau sei? Eine Bezeichnung die sie wirklich nicht gern hörte und sich das auch verbat. Menardi war inzwischen auch zurückgekehrt, nun in etwas bequemerer Kleidung. Lucios haute auf den Tresen und brüllte, "ICH GLAUBE IHR WISST NICHT WEN IHR VOR EUCH HABT!" Jaanor schreckte auf bei dem Gebrüll und schaute zu Lucios, "Egal wer du bist, Witzbold, schrei nicht so rum." Isorak sagte wütend, "Was glaubst du wie du dich hier aufführen kannst, vor einem Mitglied der Freihafener Miliz?" Lucios erwiderte, "Ich glaube euch ist entgangen das ihr hier nicht in Freihafen seid!" Evona sagt musterte Lucios aufgebracht, "Pass mal auf Kringelhaar.... meine Gäste dürfen sitzen wo sie wollen." Auch Menardi bestellte sich bei Raqnor erst mal etwas großes, schweres um den Lärm zu beenden, und bekam die größten Steinhumpen, die dieser anzubieten hatte. Lucios war ziemlich umringt von aufgebrachten Gästen, Evona, Isorak und nicht zuletzt seiner eigenen Frau, die über die Bezeichnung Motten für ihr Volk nicht gerade entzückt schien. Sekraktaa ließ unseren Klavierdrachen noch ein heiteres Lied spielen, sah das doch mal wieder nach einer netten Rauferei aus. Jaanor widmete sich dem Schokokuchen, den Evona ihm serviert hatte. Lucios war jedenfalls erst mal jedem Kampf abgeneigt. Lucios sagte, "Mit so etwas mach ich mir die Hände nicht schmutzig, wofür hab ich meine Untertanen!" Wofür er reichlich Gelächter erntete. Isorak schrie ihn an, "DU HAST KEINE UNTERTANEN DU WAHNSINNIGER!" Narshia, die inzwischen sagte ..."Ich kenne diesen Mann nicht." forderte Lucios heraus. Auch Evona war drauf und dran ihn zu fordern, so kannte ich ja Evona noch gar nicht. Mit dem temperament war sie vermutlich nicht nur als Köchin der Miliz geeignet sondern sie würde, erfahrener geworden, mit Gewißheit auch keinen Kampf scheuen müssen. Dem Kampf mit seiner eigenen Frau mußte Lucios sich stellen. Es war wahrlich ein harter Kampf. Zu meinem Bedauern siegte Lucios, ich hätte diesem aufgeblasenen Teir'Dal eine Niederlage wirklich gegönnt. Weiteren Kämpfen stellte er sich dann allerdings nicht, obwohl es einige nur zu gern wollten. Man sah Evona an, daß sie vor Wut fast am Platzen war, so verächtlich wie sie Lucios behandelt hatte. Trotzdem war sie ganz die freundliche Bedienung, wenn auch in einem leicht agressiven Tonfall, "Darf ich euch noch etwas anbieten?" Lucios sagte "Gerne, und bestellte noch ein gefiltertes Leben." Jaanor schlug vor, "Vielleicht einen Blitz in den Allerwertesten dieses Herrn? Sogar auf meine Rechnung." Lucios bekam auf einmal ein Zwergen Kampfbrot an den Kopf. Isorak sagte lachend, "Guter Wurf Izztaccia." Lucios fragte aufgebracht wer da mit Brot geworfen war, während er die Taverne nach geeigneten Leuten absuchte, die ihm wohl den Weg zum Thron ebbnen sollten. Mir scheint er stellte es sich so vor, daß die anngeheuerten Kämpften, und er an unbehelligt zum Thron schrit um sich zum Herrscher auszurufen. Und sein Blick fiel dabei auf Menardi, schien sie ihm doch eine der stärksten und vernünftigsten. Lucios teilte er mit, das er Leute rekrutiere. Menardi fragte erstaunt, "Und da fragt ihr wirklich mich?" Lucios nickte und betonte daß gerade sie ihm geeignet erschiene. Menardi sagte lachend, "Ich will nur sichergehen das ihr wirklich ausgerechnet jemand von der Freihafen Miliz anheuern wollt." Lucios sagte aufgebracht, "Freihafen Miliz, Müssen den alle Leute schon irgendwo Arbeit haben...ich zahl euch doppelt so viel, und ihr dürft im Palast wohnen." Einen Palast den sie selbst erst erobern müßte, wohlgemerkt. Menardi sagte, "Tja solange mein Vertrag noch hält bin ich gebunden.." Sie war schließlich eine Söldnerin und hatte sich der Miliz nur zeitlich begrenzt verpflichtet. Ich nahm an das das dann zähe Verhandlungen geben würde, wenn wie sie sagte, der Vertrag in zwei Monaten auslief. Menardi sagte weiter, "Wenn euer Angebot interessant ist und euer Plan Hand und Fuss hat, wäre es durchaus möglich das ich für euch arbeiten würde.." Ich lachte vor mich hin, der und einen Plan mit Hand und Fuß. Aber diese Bedingung hatte er vermutlich nicht mal richtig gehört sondern dachte er habe da schon jemand gewonnen, er müsse eben nur die zwei Monate der restlichen Dienstzeit abwarten. Isorak flüsterte zu Menardi, "Ihr wisst ja gar nicht was ihr da grade getan habt." Menardi wies darauf hin das sie im Gegensaz zu Isorak den Dienstherrn also wechseln könne. Nur wie Isorak wohl richtig bemerkte, hatte sie nun einen Verrückten am Hals, der mit seinem Rumgeprotze, daß er der wahre Herrscher Neriak sei, lediglich sich und die die ihm Folgen in Gefahr brachte. Lucios sprach auch noch Sekraktaa an, doch dieser bevorzugte es Freiberufler zu bleiben. In dem all eine weise Entscheidung. Aber vielleicht überrascht uns Lucios alle, und fördert irgendwann wirklich noch einen Plan mit Hand und Fuß zutage. Wer kann schon wissen was die Zukunft bringt, und der erste Verrückte auf dem Thron von Neriak wäre er sicher auch nicht. Die meisten Throne sind geradezu bevölkert von diesen. Ich begab mich dann hinauf auf die Erzählempore. Ich hatte diesmal eine Geschichte von Selyran ausgewählt, einer Wissenssucherin unserer Gemeinschaft, die sich speziell mit der Restaurierung alter Bücher, Tagebücher und Pergamente befasste. Ich machte die Zuhörer mit der Geschichte Selyrans vertraut und Las dann aus dem Tagebuch von Rocco Barrisano vor, daß im Natternkanal Freihafens gefunden wurde. Der arme Rocco war wegen der Suche nach einer Puppe, die seine Tochter achtlos weggeworfen hatte, um sie kurz darauf unbedingt wieder haben zu wollen, in die Tiefen des Natternkanales hinabgestiegen. Die Kanalisation unter Freihafen ist von der Fläche her noch weit größer als Freihafen selbst, und ohne eine Karte, oder viel Erfahrung kann es passieren, daß man Jahrelang herumwandert, ohne den Ausgang wiederzufinden. Genau dies war ihm passiert, bis er eines Tages dort den Hochfürsten von Freihafen traf. Dieser war recht freundlich, ließ ihm noch Essen da und versprach seine Familie zu informieren. Erst Stunden nachdem Lucan wieder gegangen war fiel es Rocco ein, daß er ihn ja hätte eigentlich fragen Können, wo der Ausgang ist... Eine weitere Geschichte war die vom ersten Eintreffen von Rodcet Nife in Norrath. Während ich erzählte und aus den Dokumenten und Niederschriften las, erschien noch ein weiterer Gast Zzerxx. Aus den Stimmen, die aus der Gaststube zu uns heraufdrangen erkannte ich auch, daß noch weitere Gäste eingetroffen waren. Das unverkennbare Lachen Skirrashs drang zu uns herauf, und Rhys besuchte uns erneut. Nachdem meine eschichte beendet war kam es noch zu einem hochinteressanten Gespräch zwischen mir und Jaanor. Ich genoß die Gespräche mit ihm immer sehr, war er doch auf der Suche nach wissen wie ich, doch war ich die überzeugte Vertreterin des Standpunktes und der Ansichten Freihafens, so vertrat er eher die typischen Ansichten von Qeynos. Dies machte Diskussionen zwischen uns immer sehr anregend. Diesmal ging es um die beiden Götter der Gesundheit. Rodcet Nife und Anashti Sul, natürlich hatten wir zwei wieder einmal völlig unterschiedliche Ansichten. Aber ich freue mich immer auch die Ansichten anderer kennenzulernen. Nicht das sie mich überzeugen könnten. Ich bin der Meinung das sebst entgegengesetzte Ansichten problemlos nebeneinander bestehen können und letztlich gibt es ohnehin keine objektive Wahrheit in meinen Augen. Alles ist subjektiv gefärbt. Ich bevorzuge daher eher die freie Diskussion über Ansichten, nicht mit dem Ziel das der andere die meine Übernimmt, nur mit dem Ziel auch andere Kennenzulernen, und sie als für den anderen genauso wahr wie die eigene zu akzeptieren. Jaanor erzählte mir bevor wir wieder in die Gaststube hinuntergingen noch von einer Grandiosen Idee. Einer öffentlichen Bibliothek in Gorowyn, für alle Zugänglich wo man nach und nach das Wissen sammeln könnte. Ich werde ihn darin gewiß mit meinen Aufzeichnungen unterstützen. Unter der Bedingung natürlich das gleichermassen die Werke aus Freihafen, Qeynos, Gorowyn und anderer Völker dort Platz finden, unabhängig davon, ob das darin stehende mir oder ihm gefällt. Aber es war erst einmal Zeit wieder in die Gaststube hinunterzugehen. Dort erklärte Raqnor gerade Zzexx die Gegebenheiten in unserer Taverne, weilte er doch das erste mal dort. Als ich die Gaststube betrat lag er gerade auf dem Boden. Ich fragte Raqnor ob er ihm gerade den Nüchternmachservice vorgeführt oder die Duelltradition unserer Taverne vorgeführt hätte. Es war ersteres, nachdem der ast schon vom Geruch von Tumpys Tonikum völlig betrunken vom Stuhl fiel. Etwas was Rhys nicht passieren konnte, bestellte dieser sich doch lediglich ein Wasser. Ser zur Verwunderung der anderen Gäste natürlich, die ihm jegliches andere Getränk schmackhaft machen wollten. Evona schien wirklich beeindruckt von Rhys. Skirrash sagte, "Wie kann man in eine solche Taverrrne kommen und Wasser verlangen? Wasser gibt es sonst überrrrall" Evona schien auch gerade herausbekommen zu wollen ob Rhys verheiratet sei. Ich schmunzelte vor mich hin. Da scheint unsere hübsche Schankmaid ja einen neuen Schwarm gefunden zu haben. Er sagte, daß er nur wasser trinke, weil ihm anderes nicht bekomme. Er würde wohl einen heiler brauchen, oder noch besser einen Alchemisten. Jedenfalls war er unverheiratet, wie er sagte. Skirrash sagte zu Rhys, "Gibt hierr bestimmt Alchemisten, ich kenne sogarr eine, aber die ist gerade nicht hier und nicht wirrklich vertrauenswürdig." Rhys sagte, "Was meint ihr mit "nicht vertrauenswürdig"?" Skirrash antwortete, "Ach so, nun es ist eine Nekromantin und bei denen weiss man nie so genau. Aberrr sie arrbeiten zwischendurch für uns Rrraubkatzen. Gegen Gegengefälligkeiten natürrlich." Skirrash erkundigte sich nach Laruna, aber auch Evona hatte sie lange nicht mehr gesehen. Ich vermute, daß da Ardoxos eher der Ansprechpartner war, der wußte wo sie sich aufhielt. Ich grüßte noch Casidra die sich gerade auch in der Gaststube aufhielt. Jaanor erzählte dann auch von seiner Idee der Bücherei. Ich war an diesem Abend inzwischen auch nun etwas müde geworden und zog mich so langsam zurück. Raqnor berichtete mir später davon, daß aucvch Maral, Talanedra und Jonara vorbeigekommen waren. Maral hatte geradezu gierig auf Jonara geblickt, was diese aber nicht sonderlich beeindrucken konnte. Man hatte bei Jonara eh immer irgendwie den Eindruck, daß die überaus friedfertige Fassade mit der sie dasaß weitestgehend gespielt war. Von ihren Feinden hörte man zuweilen kaum etwas und speziell in Freihafen,wo sie als freischaffende Lieferantin exquisiter Möbel aus Qeynos und Kelethin tätig war kursierten zum Teil die unglaublichsten Gerüchte. Für eine Fee aus Kelethin hielt sie sich jedenfalls erstaunlich oft in Freihafen auf, und bewegte sich dort offen und selbst an der Seite der Wache unbehelligt. Mal fand man sie im Vertrauten Gespräch, dann wieder Schaukämpfe für die Raufbolde liefernd direkt neben dem Milizgebäude. Und die Ausuferung hatte es ihr geradezu angetan, so oft wie sie dort in der Mittagssonne in Kurdeks Zelt döste. Vermutlich hatte sie dort kräftige Burschen gemietet, die ihre schweren Möbel schleppten, daß konnte sie doch gewiß nicht selbst. Ich bekam mit, daß Raqnor bei ihr einen kompletten Elddar-Herd bestellt hatte, zu einem Preis der wohl selbst ihm den Schweiß auf die schuppige Stirn trieb. Aber Jonara pflegte recht schnell zu liefern, bis ins Haus dessen der es bestellt hatte. In Freihafen kursierten auch Gerüchte, daß selbst einige der erhabensten lukanischen Ritter ihre Kunden waren. Jedenfalls sahen diese recht demonstrativ weg und warfen ihr nur einen mißbilligenden Blick zu, näherte sie sich zu sehr den... sagen wir mal "Hochsicherheitsbereichen" der Zitadelle. Aber dies respektierte Jonara offensichtlich als ihr nicht zugängliches Gebiet. Selbst in dieser an Gerüchten reichen Stadt rätselte man herum, wer eigentlich ihr Gönner sei, der dafür sorgte daß sie frei und unbehelligt überall herumwandern konnte, aber Jonara sprach darüber nie. Selbst in der Taverne nicht. Auch Raqnor hatte sie nur eine sehr verklausulierte Nachricht gegeben, wen er davon verständigen sollte, daß da noch etwas in Kaladim zu klären sei, betreffs einer "unerwünschten Eigentumsverlagerung eines hohen Beamten", wie sie sich ausdrückte. Aber selbst Raqnor nannte mal keine Namen. Wie er berichtete war später auch noch Talanedra erschienen. Maral sei bei ihrem Anblick recht erleichtert gewesen. Sie schien etwas sehr wichtiges besprechen zu müssen und die beiden zogen sich in Gegenden zurück, wo niemand ihren Gesprächen zuhören konnte. Der Inhalt des Gespräches ist mir daher nicht bekannt, nur das mehrfach der Name Ardoxos im Zusammenhang mit einer Elementegruppe oder so fiel. Talanedra schien nicht sonderlich begeistert gewesen zu sein. Aber anscheinend war das Gespräch anscheinend letztlich für Maral hilfreich gewesen zu sein. Nun ja, vielleicht erfahren wir ja an künftigen Abenden um was es da ging. Ich jedenfalls beende meine Eintragung an dieser StelleEure Rosalynde<strong>nächster Tavernenabend: Sonntag, 26.07.2009 Einlass 18.30, Beginn 19.00 Uhr</strong></p>

Raqnor
10-18-2009, 08:43 AM
<p style="text-align: justify;"><strong>WIEDER ERÖFFNUNG</strong>Heute am Abend, öffnet wieder Raqnors Taverne in der Schreckenshöhe zu Gorowyn. Nach langen & schweren Umbauten,   erfreut die Taverne ihre  Besuche  mit einer neuen vielfalt und   Zahlreichen Attraktionen.   In Verbindung zu diesem Anlaß, richtet der Wirt & Eigentümer Raqnor  eine  "Nächte der Toten Kostümparty" aus. Besucher   werden    gebeten   in   Kostüm   oder Maskiert zu erscheinen.</p><p style="text-align: justify;"> </p><p style="text-align: left;">Beginn: 19:00 Uhr (So 18. Okt. 2009)</p>